Folge uns!

Ahrensburg

Acht neue Babysitter in Ahrensburg ausgebildet

Veröffentlicht

am

Foto: DKSB/hfr

Ahrensburg– Es gibt Zeiten, in denen Eltern Kraft ohne ihre Kinder tanken möchten oder Termine wahrnehmen müssen, bei denen die Kinder nicht dabei sein können.

Dann stellt sich die Frage, wem man sein Kind anvertrauen möchte, wenn im familiären Umfeld nicht ausreichend Unterstützung vorhanden ist. Ein Babysitter wäre dann eine gute Möglichkeit.

Zweimal jährlich bildet der Deutsche Kinderschutzbund im Kinderhaus Blauer Elefant Ahrensburg Mädchen und Jungen ab 15 Jahre als Babysitter aus.

Die Jugendlichen haben sich mit der Entwicklung von kleinen Kindern, Säuglingspflege und Erster Hilfe am Kind beschäftigt. Sie werden Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund und dadurch bei ihren Einsätzen in den Familien haftpflichtversichert.

Jetzt stehen in Ahrensburg acht neue, frisch ausgebildete, Babysitter zur Verfügung, sieben Mädchen und ein Junge.

Die Vermittlung erfolgt über das Kinderhaus Blauer Elefant Ahrensburg. Von 9-17 Uhr können interessierte Eltern unter der Telefonnummer 04102-455809 anrufen und die Kontaktdaten eines Babysitters erhalten.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Ratgeber

Betrüger geben vor Handwerker zu sein: Ahrensburger bestohlen

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Wie heut herrauskam brachten bereits am Donnerstag, 9. Juli, falsche Handwerker ein älteres Ehepaar in Ahrensburg um Schmuck sowie um 1200 Euro Bargeld.

Tags zuvor trat ein angeblicher “Handwerker” an den 80-jährigen Senior heran und bot an, Reinigungsarbeiten im Haus auszuführen. Man verabredete sich für den nächsten Tag.

“Die zwei angeblichen Handwerker wurden dann verabredungsgemäß vom Ahrensburger ins Haus gelassen. Unter dem Vorwand mal das Badezimmer benutzen zu müssen, gelang es den beiden Personen sich unbemerkt vom Senior im Haus zu bewegen”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Kurze Zeit später verließen die beiden Männer die Räumlichkeiten ohne die angebotenen Arbeiten auszuführen, nachdem sie das ältere Paar um Schmuck und Bargeld erleichtert hatten.

Die zwei Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

– ca. 175 cm groß – kurze schwarze Haare – sprachen deutsch mit Akzent Sie werden auf 35 und 50 Jahre alt geschätzt. Die jüngere Person sei von schlanker Statur, der 50-jährige sei kräftig gebaut.

Sie führten einen blauen Pritschenwagen mit dem Ortskennzeichen HH (für die Hansestadt Hamburg) mit.

Hinweise zu den Tatverdächtigen nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0 entgegen.

Die Polizei warnt insbesondere ältere Menschen davor, falsche Monteure, angebliche Handwerker, Heizungsableser oder ähnliche Personen in ihre Wohnung zu lassen, wenn diese plötzlich ohne Anmeldung vor der Tür stehen. Lassen sie diese Personen niemals unbeobachtet in ihrem Haus agieren. Ein seriöser Handwerker wird für diese Skepsis Verständnis haben.

Die Varianten der “reisenden Handwerker” sind vielfältig: Sie bieten ungefragt ihre Dienste für zum Beispiel Teer- oder Gartenarbeiten, Dachreparaturen, Scherenschleifen usw. an. Falls überhaupt Arbeiten ausgeführt werden, sind diese häufig nicht fachgerecht.

Nähere Informationen zu diesem und anderen Themen rund um den Betrug erhalten Sie im Internet unter

Weiterlesen

Ahrensburg

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie: Ahrensburger Klinik schafft neuen Fachbereich

Veröffentlicht

am

Ahrensburg – Zu den bestehenden medizinischen Spezialisierungen Orthopädie, Unfallchirurgie, Augenheilkunde und Kinderwunsch ist das Spektrum der Klinik Manhagen um den Fachbereich Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie erweitert worden.

Dr. Marcus Teschke mit Klinik-Geschäftsführer Axel Post. Foto: hfr

„Wir freuen uns, mit Dr. Marcus Teschke einen äußerst kompetenten und engagierten Spezialisten gewonnen zu haben“, erklärt Axel Post, Geschäftsführer der Klinik Manhagen.

Schwerpunkte des medizinischen Leistungsspektrums von Dr. Teschke sind die moderne Kiefergelenkchirurgie, mit besonderer Expertise im operativen Einsatz künstlicher Kiefergelenke sowie Kiefer- und Fehlbisskorrekturen.

Er war persönlich maßgeblich daran beteiligt, die moderne Kiefergelenk-Endoprothetik in Deutschland zu etablieren.

Dr. Teschke kennt den Norden Deutschlands bereits aus der Zeit seiner Facharztausbildung an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel.

2004 machte er dort seinen Facharzt gefolgt 2008 von der Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“, sowie dem Titel Fellow of the European Board of Oro-, Maxillofacial Surgery (FEBOMFS). Das zahnmedizinische als auch das humanmedizinische Studium hatte er zuvor in Jena abgeschlossen. 2006 wechselte er an das Universitätsklinikum in Bonn, wo er bis 2019 als Oberarzt tätig war.

„Ich möchte in Manhagen das vielseitige Spektrum der plastischen, ästhetischen und rekonstruktiven Gesichtschirurgie auf höchstem Niveau etablieren und ausbauen“, sagt Dr. Teschke, der mit seiner Familie ebenfalls in den Norden gezogen ist.

Der ausgewiesene Experte verstärkt seit Juni das Team in der Klinik der Spezialisten.

Am 29. Juni wurden in der Klinik Manhagen die ersten beiden Patientinnen erfolgreich operiert.

Für ihre Operation bei Dr. Teschke sind sie aus NRW und aus Irland angereist.

Beide konnten nach einem kurzen Aufenthalt von drei Tagen, erfolgreich behandelt für die weitere Genesung nach Hause entlassen werden.

Deutschlandweit bieten nur wenige MKG-Abteilungen die chirurgische Behandlung funktioneller und komplexer Kiefergelenkerkrankungen an. Dafür eröffnet die Klinik Manhagen nun regional und überregional Patienten eine hochspezialisierte Behandlungsoption.

Um die Behandlung erfolgreich abzuschließen bedarf es in etwa drei Monaten eines weiteren Eingriffs. Dafür komme ich in jedem Fall wieder zu Dr. Teschke in die Klinik Manhagen – hoffentlich erschwert Corona dann die Anreise nicht mehr“, verlässt die zufriedene Patientin nach dem Eingriff die Klinik.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Stormarner Fahrradclub sagt wegen Coronavirus alle Radtouren 2020 ab!

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe/Ahrensburg – Mehrere tausend Radtouren-Programme des ADFC-Stormarn liegen seit Anfang des Jahres bei den Verteilern und müssen jetzt doch entsorgt werden.

Foto: ADFC Bargteheide/hfr

Nach einer Telefonkonferenz des Vorstandes mit den Stormarner Tourenleitern wurde gemeinsam entschieden, keine ADFC-Touren in diesem Jahr mehr anzubieten.

„Es tut uns wirklich sehr leid.  Wir hatten für dieses Jahr ein prallvolles Programm, und das Heft sollte im März der Öffentlichkeit vorgestellt werden, aber da waren die Einschränkungen nach dem Ausbruch der Pandemie schon voll im Gang. Anfang April wäre die erste von über 100 Touren gestartet, jetzt jedoch sind alle Veranstaltungen für das Jahr 2020 abgesagt.“, so der Pressesprecher des ADFC Ortsverband in Ahrensburg Jürgen Griebel.

Eigentlich hatte der Landesverband Schleswig-Holstein ab dem 1. Juli im Rahmen der Lockerungen wieder Touren genehmigt.

„Die Auflagen sind jedoch nicht ganz unerheblich: So müssen – wie bei allen anderen Veranstaltungen – Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Teilnehmer müssten sich vor einer Tour im Internet anmelden. Mitfahrer ohne Anmeldung hätten wir ab 15 Teilnehmern abweisen müssen. Unter der Teilnehmerzahl von 15 Personen hätten wir bei spontanen Mitfahrern Listen führen müssen mit desinfiziertem Schreibmaterial,“ so der Vorstand Jürgen Hentschke. „das ist sehr aufwändig, …und nun halten Sie mal bei Rot auf einer Verkehrsinsel mit so vielen Teilnehmern den Mindestabstand von 1,5 Metern ein. So etwas ist einfach nicht durchführbar!“

Entscheidend für die Tourenabsagen ist jedoch der Schutz der Tourenleiter: „Unsere Fahrer sind überwiegend älter und gehören damit zur Risikogruppe. Eine Infektion mit dem Coronavirus muss bei diesem Personenkreis unbedingt vermieden werden“, so Hentschke. „Außerdem möchten wir den ehrenamtlichen Tourenleitern nicht zumuten, durch die Neuinfektion eines Teilnehmers bei einer Radtour die Verantwortung tragen zu müssen und sich der Gefahr auszusetzen, mit Bußgeldern konfrontiert zu werden. Er trägt schließlich die Verantwortung bei den Fahrten, die oft einen ganzen Tag andauern.“

Der ADFC-Stormarn fordert alle Teilnehmer der letzten Jahre auf, dennoch kräftig in die Pedale zu treten: „Das Radfahren an der frischen Luft ist auch in Coronazeiten zu empfehlen, solange man in kleinen Gruppen unterwegs ist und die Abstände einhält“, so der Pressesprecher Griebel. „Stormarn, die angrenzenden Landkreise und Hamburg haben so schöne Ziele, die muss man sich dieses Jahr selbst erobern, auch wenn das nicht immer so perfekt klappt wie mit unseren erfahrenen Tourenleitern.“

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung