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Kreis Segeberg

Tangstedt: Einbrecher scheitern an Terrassentür – Polizei sucht Zeugen

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Tangstedt – In den späten Nachmittagsstunden war ein Einfamilienhaus in der Straße Am Kuhteich am Donnerstag (7.11.) das Ziel von Einbrechern. Die Terrassentür hielt jedoch stand.

Symbolfoto: Ilya Andriyanov/shutterstock.com

Der oder die Täter nutzten eine kurze Abwesenheit der Bewohner des Hauses zwischen 16:30 und 17:15 Uhr. Sie versuchten in dieser Zeit gewaltsam eine Terrassentür aufzuhebeln.

Da sich die Tür nicht öffnen ließ, konnten sie nicht in das Haus eindringen und flüchteten in unbekannte Richtung.

Die Polizei sucht Zeugen, denen in der Zeit zwischen 16:30 und 17:15 Uhr im Bereich Eichholzkoppel/Am Kuhteich/Im Hagen/Amselweg verdächtige Personen aufgefallen sind. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Pinneberg unter der Rufnummer 04101/2020 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Norderstedt: Hundehalterstreit eskaliert – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Norderstedt – Am Sonntag, den 17. November, ist es in Norderstedt zu einer Körperverletzung unter Hundehaltern gekommen.

Die Polizei sucht einen der Beteiligten sowie Zeugen, die in die Situation eingegriffen haben.

Gegen 13 Uhr befanden sich ein 47-jähriger Norderstedter und seine 41-jährige Ehefrau in der Straße Am Tangstedter Forst und gingen fußläufig mit ihrem Hund in Richtung des Waldes.

Im Straßenverlauf näherte sich ein bislang unbekannter Mann auf seinem Fahrrad, welcher ebenfalls einen Hund bei sich hatte. Nachdem sich die beiden Hunde angeknurrt haben, gerieten die drei Personen in Streit.

Im weiteren Verlauf soll der Radfahrer auf den 47-jährigen und seine Ehefrau eingeschlagen und diese dadurch leicht verletzt haben. Passanten trennten die Personen voneinander. Der Radfahrer entfernte sich unerkannt.

Das Ehepaar erstattete anschließend Strafanzeige wegen Körperverletzung. Der Radfahrer wird beschrieben als etwa 175 bis 178 cm groß und schlank, zirka 35 Jahre alt, kurze dunkle Haare, glatt rasiert und dunkel bekleidet. Nach der Tat hatte er sichtbare Kratzer in der Gesichtshaut. Er führte einen kniehohen, kurzhaarigen, schwarzen Hund bei sich.

Die Kriminalpolizei Norderstedt bittet um Hinweise zu dem unbekannten Hundehalter. Auch die Passanten, die in die Situation eingegriffen haben, werden gebeten, sich als Zeugen bei der Polizei zu melden.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 040-528060 entgegengenommen.

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Kreis Segeberg

Schon wieder: Autofahrer melden Geisterfahrt auf der A21 bei Trappenkamp

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Trappenkamp – Einen Tag nachdem ein Autofahrer 40 Kilometer auf der falschen Seite vom Kreuz Bargteheide bis nach Trappenkamp gefahren ist und dort schließlich von der Polizei gestoppt wurde, kam es in dem Bereich erneut zu einer Geisterfahrt.

Autobahn. Bild von Hans Linde auf Pixabay

Mehrere Autofahrer hatten am Montagmorgen (11. November) gegen 9 Uhr einen Kleinwagen gemeldet, der entgegen der Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Trappenkamp und Daldorf Richtung Norden unterwegs war.

„Nur der blitzschnellen Reaktion mehrerer Autofahrer ist es zu verdanken, dass es nicht zu einem Unfall gekommen ist“, sagt Polizeisprecher Michael Franke.

Am Steuer des Autos, an dem sich vermutlich ein Segeberger Kennzeichen befand, soll sich nach Angaben eines Zeugen eine ältere Dame befunden haben.

Da sich das Fahrzeug noch vor dem Eintreffen der alarmierten Beamten in unbekannte Richtung entfernte, bittet die Polizei nun um Hinweise, die zur Ermittlung des Fahrers bzw. der Fahrerin führen. Diese nimmt das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg unter der Telefonnummer 04551 / 8843444 entgegen.

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Politik und Gesellschaft

“Segeberg bleibt bunt”-Demo: 1500 Menschen erteilen Neonazis Platzverweis

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Bad Segeberg – Rund 1500 Menschen haben in Bad Segeberg am Sonnabend gegen Rechtsextreme demonstriert, die sich in der Stadt niederlassen.

Die Polizei ging dabei gegen Personen aus dem rechten Spektrum vor, die die Veranstaltung offenbar stören wollten.

Elf Platzverweise wurden erteilt und eine Person festgenommen.

Grund für die Demonstration waren Zwischenfälle mit Rechtsextremen in Bad Segeberg und auch in Sülfeld, wo vor einigen Wochen zwei Bürger von Neonazis angegriffen wurden, weil sie rassistische Aufkleber entfernen wollten. Mit der „Bad Segeberg bleibt bund“-Demo setzten die Segeberger jetzt ein deutliches Zeichen, dass sie Fremdenfeindlichkeit in ihrer Stadt nicht tolerieren werden.

An der Demonstration beteiligte sich unter anderem auch der Sülfelder Pastor Steffen Paar, der schon nach den Zwischenfällen in seinem Ort deutlich die rechte Gewalt kritisierte. Auch weitere Menschen und Initiativen aus verschiedensten Kreisen beteiligten sich an der Demo, unter anderem „Omas gegen Rechts“ aus Lübeck, das Kampnagel-Theater in Hamburg oder die Partei “Die Partei”.

In Bad Segeberg spitzt sich die Situation weiter zu: „Vor allem Migrantinnen und Migranten fühlen sich zunehmend bedroht. Neonazis markieren hier gezielt Häuser, in denen Migrantinnen und Migranten wohnen“, sagt eine Sprecherin der Initiative „Segeberg bleibt bunt“. Ihr sei berichtet worden, dass Kinder von Migranten Angst vor ihrem Schulweg haben und sich kaum mehr aus dem Haus trauen.

Die Initiative ‚Segeberg bleibt bunt‘ möchte die Stadt Segeberg dazu anregen, Verantwortung zu übernehmen und Hilfe zu organisieren

Zum Beispiel durch die Einrichtung einer Telefon-Hotline. Auch bei dem Thema ‚angstfreier Schulweg‘ hofft die Initiative auf Engagement von Seiten der Stadt Bad Segeberg.

Seit Anfang des Jahres ist ein bundesweit bekannter und unter anderem wegen Totschlag verurteilter Neonazi in der Stadt aktiv. Sein Name fällt auch im Zusammenhang mit dem Mord an Walter Lübcke und war beim NSU-Prozess als Zeuge geladen. Er versucht in Bad Segeberg das rechtsextreme Netzwerk „Aryan Circle“ aufzubauen. Dort sind unter anderem Mitglieder der Organisation „Nordic Division“ aktiv, gegen die der Verfassungsschutz ermittelt.

Jugendliche werden gezielt auf ihrem Schulweg oder an öffentlichen Plätzen in Bad Segeberg angesprochen und für das Netzwerk rekrutiert.

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