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Hamburg

Fahrgast beunruhigt: Mann fährt mit Pistole im Hosenbund S-Bahn

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Streife des Bundespolizei in einer Hamburger S-Bahnstation. Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Ein Fahrgast in der S-Bahn entdeckte im Hosenbund eines Mitreisenden eine Pistole. Über den Triebfahrzeugführer informierte er die Bundespolizei. Im S-Bahnhof Diebsteich konnte der Mann vorläufig festgenommen werden.

Ein 28-jähriger deutscher Staatsangehöriger stieg am 07.11.19 gegen 01:00 Uhr im S-Bahnhof Reeperbahn in die S3. Während der Fahrt beobachtete er einen Fahrgast, als dieser sich streckte. Hierbei sah der aufmerksame Reisende den Griff einer Pistole, welche offensichtlich im Hosenbund steckte.

Umgehend informierte er den Triebfahrzeugführer, dieser forderte die Bundespolizei an. Auch Beamte der Hamburger Landespolizei machten sich sofort auf den Weg zum S-Bahnhof Diebsteich, wo die S-Bahn inzwischen angehalten worden war.

Durch die Bundespolizisten, die am Bahnhof eingetroffen waren, konnte der Mann mit der Pistole im Hosenbund festgestellt werden. Nachdem ihm die Waffe abgenommen worden war, wurde er vorläufig festgenommen.

Bei der Pistole handelte es sich nach genauerer Betrachtung um eine Schreckschusswaffe. Während der anschließend erfolgten Durchsuchung konnten ferner ein Teleskopschlagstock sowie eine Schleuderwaffe (“Zwille”) aufgefunden werden.

Der 47-jährige Deutsche wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg-Altona zugeführt und zur Tat vernommen.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp über 1 Promille.

Die Waffen wurden sichergestellt.

Gegen den Mann wurde eine Straf- bzw. eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gemäß Waffengesetz eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste er wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

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Kultur

Fotografin Sophie Allerding erhält “add art award” der Sparkassen-Stiftung Holstein

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Die Award-Gewinnerin mit der Jury Foto: Sparkassen Kulturstiftung Holstein/hfr

Hamburg – Anfang der Woche wurde im Rahmen der Auftaktveranstaltung von „add art – Hamburgs Wirtschaft öffnet Türen für Kunst“ zum zweiten Mal der add art Award für Nachwuchskunst verliehen.

Die Preisträgerin ist die Fotografin Sophie Allerding, die seit 2015 Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg studiert.

Der add art Award für Nachwuchskunst wird von der Sparkassen-Stiftung Holstein gestiftet und ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die Hamburger Künstlerin wurde von einer Jury unter den bei add art ausstellenden Studierenden der HAW Hamburg im Vorfeld der Veranstaltung ausgewählt.

„Die Bildsprache der Fotografien von Sophie Allerding ist konsequent durchdekliniert und verstärkt die Wirkkraft der Werke. Ihre fotografischen Inszenierungen bewegen sich zwischen Alltagsbeobachtungen und Surrealismus, wobei die Grenzen auch verschwimmen können. Die Kombination aus klarer Bildsprache und gekonnten, narrativen Setzungen hat die Jury überzeugt”, heißt es im Statement der Jury.

„Wir freuen uns, dass wir den add ard Award für Nachwuchskunst in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal verleihen können. Wir stiften diesen Preis sehr gerne, denn die Gegenwartskunst im Norden liegt uns in unserer Stiftungsarbeit seit vielen Jahren am Herzen. So sind wir mit unseren operativen Projekten auf diesem Gebiet sehr aktiv und sind sehr froh über die Wahl der Jury und die Auszeichnung von Sophie Allerding“, so Dr. Katharina Schlüter, Geschäftsführerin der Sparkassen-Stiftung Holstein:

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Hamburg

Hamburg: Shisha-Bars im Visier des Zolls

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Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Hamburg – Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Hamburg haben bereits Ende letzter Woche erneut sieben Shisha-Bars in Hamburg kontrolliert.

“Im Juni dieses Jahres fand bereits eine groß angelegte Kontrolle diverser Bars statt” erläutert Pressesprecher Oliver Bachmann. “Damals wurden die Inhaber unter anderem über die tabaksteuerrechtlichen Voraussetzungen zum Betreiben einer Shisha-Bar informiert. Die Einhaltung dieser Voraussetzungen war Grundlage dieser Kontrolle”.

Im Rahmen der Überprüfung wurden erneut diverse Verstöße gegen das Tabaksteuerrecht festgestellt. Hierzu zählen bereits die Entnahme aus der Kleinverkaufsverpackung und die Herstellungshandlung durch Anfeuchten.

Weiter wurden Steuerhinterziehungen durch den Besitz und Verkauf von unversteuertem Tabak festgestellt. “Der Tabak wurde sichergestellt, die Beschuldigten erneut belehrt und die entsprechenden Verstöße zur Anzeige gebracht” erklärt Bachmann weiter.

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Hamburg

Schutzengel gehabt: Mann schläft im Gleisbett, wird von Zug überfahren und überlebt

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Der Verletzte wird am Bahnsteig durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes notfallmedizinisch versorgt. Bild: Bundespolizei

Hamburg– Ein alkoholisierter Mann schlief am 16. November offensichtlich im Gleisbereich des Bahnhofs Dammtor. Ein Regionalexpress aus Kiel überrollte die Person trotz eingeleiteter Schnellbremsung.

Der Mann überlebte mit Verletzungen lediglich am Oberarm und konnte eigenständig den Gleisbereich verlassen.

Am 16.11.2019 gegen 03:30 Uhr fuhr der RE 7 von Kiel nach Hamburg in den Bahnhof Dammtor ein. Der Triebfahrzeugführer konnte eine augenscheinlich schlafende Person im Gleisbereich liegend feststellen und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Dennoch wurde der Mann im Gleis überrollt.

Doch dieser schien einen riesigen Schutzengel gehabt zu haben. Lediglich mit einigen offenen Verletzungen im Bereich des Oberarms konnte der 21-jährige Pinneberger eigenständig das Gleis nach Ansprache durch das Zugbegleitpersonal verlassen und setzte sich nun in den stehenden Regionalexpress.

Hier wurde er von den alarmierten Bundespolizisten angetroffen. Deutlicher Atemalkoholgeruch war wahrzunehmen.

Der Mann wurde durch den ebenfalls eingetroffenen Notarzt untersucht und mittels RTW in ein Krankenhaus verbracht. Hier wurde er am Oberarm operiert, lebensgefährliche Verletzungen bestanden nicht.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizeiinspektion Hamburg erneut eindringlich vor den Gefahren an Bahnanlagen. Der Aufenthalt in den Gleisen ist verboten. Leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen kann zu schweren Unfällen führen.

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