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Politik und Gesellschaft

Reinfeld: Bündnis90/Die Grünen mit neuem Vorstand

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Dr. Rolf Thielmann (Kassenwart), Annelie Bischoff-Buchholz (Sprecherin) und Mark-Torben Thaler (Schriftführer). Foto: Bündnis90/Die Grünen Reinfeld/hfr

Reinfeld – Ende Oktober. wählten die Mitglieder des Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Reinfeld-Nordstormarn im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung zwei neue Vorstandmitglieder:

Mit klarer Mehrheit wurde Mark-Torben Thaler zum Schriftführer des Ortsverbandes in Reinfeld-Nordstormarn gewählt und löst damit Linda Witte von ihrem Posten ab.

Zudem wurde Annelie Bischhoff-Buchholz als Sprecher des Ortsverbandes einstimmig ernannt. Sie übernimmt den Posten von Tobias Degen.

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Bad Oldesloe

Abgeordneter Claussen (CDU) spricht in Bad Oldesloe über zwei Jahre Jamaika

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Bad Oldesloe – Am Donnerstagabend wird der Landtagsabgeordnete Claus-Christian Claussen (CDU) die Weinwelt in Bad Oldesloe besuchen und dort eine Zwei-Jahres-Bilanz der Jamaika-Koalition ziehen.

Foto: Finn Fischer

Dabei spricht Claussen mit Fraktionsmitgliedern der CDU in Bad Oldesloe auch über den „Fahrplan der nächsten Jahre“. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Dr. Janine Rausch.

Das Treffen (Donnerstag, 19 Uhr, Weinwelt 27, Hindenburgstraße 27, Bad Oldesloe) ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

“Bild dir deinen Hass”: Wie rassistisch und rechts ist die BILD?

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Foto: Alexander Bulk

Bad Oldesloe – Dass die Bild-Redaktion die gesellschaftliche Stimmung versucht mitzuprägen und Diskussionen im rechtskonservativen Sinne zu lenken, ist allgemein bekannt.

Am Donnerstag, 21. November 2019, um 19 Uhr zeigt der Germanist Alexander Bulk nun anhand von Fallbeispielen, wie die Bild-Zeitung gegen Geflüchtete und “People of Color” schreibt, im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) Bad Oldesloe.

Entstanden ist eine Untersuchung der Meinungsbildung durch das größte Printmedium Deutschlands. Die Veranstaltung ist eine Kooperation vom Bündnis gegen Rechts und dem städtischen Kulturbüro.   

Laut Autor Alexander Bulk hat sich der journalistische Stil in der Boulevardpresse seit den 90er-Jahren geändert: Der offen erkennbare Rassismus der 90er-Jahre sei einer salonfähigeren, subtileren Art der Diskriminierung gewichen.

Foto: KuB/hfr

Hinter einer vermeintlich patriotisch gefärbten Willkommenskultur verbergen sich nicht selten rassistisch gefärbte Stereotype.

Mit seinem Buch unter dem Titel „BILD dir deinen Hass“ will der Wissenschaftler Bulk Licht in dieses Versteckspiel bringen.

Anhand einer Vielzahl von Artikeln und Bildern hat er herausgearbeitet, auf welche Weise die Bild-Zeitung in den Diskurs über Flucht und Migration eingreift, inwiefern die dort anzutreffenden Narrative und Darstellungsmodi als rassistisch zu kritisieren sind und worin die Gefahren bestehen, die von dem einseitigen Journalismus der Springer-Presse ausgehen.

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de

Preis: 8,50 € / 6,50 € (erm.)

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Bad Oldesloe

Stormarner Bildungskarte kommt erst Januar 2020

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Bad Oldesloe – Der Termin für die Einführung der Stormarner Bildungskarte steht. Ab Januar 2020 soll sie an Leistungsberechtigte ausgegeben werden. Mitarbeiter der Sozialämter sind bereits geschult worden.

Die Bildungskarte der Sodexo Pass GmbH

Zunächst sollte die Bildungskarte bereits nach den Herbstferien 2019 eingeführt werden. Den Termin hat Landrat Henning Görtz in der Sitzung des Sozialausschusses konkretisiert und gleichzeitig in das kommende Jahr verschoben.

“Damit biegt die Einführung der Bildungskarte endlich auf die Zielgerade ein”, sagt Jörn Lucas, stellvertretender Vorsitzender der CDU Bad Oldesloe. Gemeinsam mit der Partei Die Linke hatte der Stadtverordnete lange für die Einführung der Bildungskarte gekämpft. Er habe sich eine schnellere Einführung gewünscht, aber „Stormarner Besonderheiten in der Organisation haben eine schnellere Einführung erschwert.“

Seit neun Jahren stehen Leistungsempfängern Finanzhilfen aus dem damals beschlossenen Bildungs- und Teilhabepaket zu. Doch die Beantragung ist kompliziert. Nur 15 Prozent der Berechtigten nahmen bisher Leistungen aus dem Topf in Anspruch. Die Bildungskarte ähnelt in ihrer Funktion einer Bankkarte, soll die Abrechnung für Berechtigte erleichtern und so die Quote erhöhen.

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