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Lübeck

Lübeck: Fliegender Bürostuhl verletzt Radfahrer (18)

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Lübeck – In der Nacht zu Sonntag (3. November) hat sich ein Radfahrer in der Lübecker Innenstadt diverse Verletzungen zugezogen.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Ein Unbekannter hatte einen Bürostuhl auf die Straße geworfen, sodass der Radler beim Ausweichen stürzte und sich die Nase brach. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 02.30 Uhr befuhr der 18-jährige Lübecker die Fischergrube in Richtung An der Untertrave. Mangels Radweg nutzte er die Fahrbahn. In Höhe der Hausnummer 90 flog plötzlich direkt vor ihm ein Bürostuhl quer über die Fahrbahn.

Bei dem Versuch auszuweichen stürzte der junge Mann mit seinem Rad und zog sich dabei einen Nasenbeinbruch und mehrere Schürfwunden im Gesicht zu.

Zur weiteren Behandlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Auch das Rad wurde beschädigt. Im Vorderreifen stellte der Geschädigte eine Acht fest, zudem waren der Lenker und die Schutzbleche verbogen.

Beamte des 1. Polizeireviers Lübeck haben die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Zu dem flüchtigen Tatverdächtigen ist bekannt, dass er zwischen 25 und 30 Jahren alt und männlich gewesen sein soll.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben und Angaben zu dem flüchtigen Bürostuhlwerfer machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern des 1. Polizeireviers unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

Drogen, Diebesgut, falsche Kennzeichen: Eine Polizeikontrolle mit Folgen

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Lübeck – Diebesgut im Fahrzeug, falsche Kennzeichen und ein Fahrer ohne Führerschein unter Drogeneinfluss: Diese Polizeikontrolle hat schwere Konsequenzen für einen 39-Jährigen aus Lübeck.

Polizeikontrolle Symbolfoto: Bjoern Wylezich/shutterstock

Der Mann geriet am Montag (17.2.) in eine Kontrolle der Polizei. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Fregattenstraße hielten zivile Beamte des 2. Polizeireviers Lübeck gegen 15.30 Uhr einen Ford Focus an, der mit zwei Männern besetzt war. Zunächst stellten die Polizisten fest, dass die Kennzeichen an dem Wagen eigentlich für ein anderes Fahrzeug ausgestellt waren.

Der 39-jährige Fahrer aus Lübeck war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand zusätzlich noch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Im Fahrzeug fanden die Polizeibeamten Diebesgut, das kurz vorher in einem Supermarkt gestohlen worden war.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 33-jährige Beifahrer im Besitz einer Kleingartenparzelle in Lübeck ist, in der er weitere gestohlene Gegenstände lagerte. Eine Durchsuchung dieses Geländes führte dann zum Fund diverser neuwertiger Gegenstände, die mutmaßlich aus Diebstählen stammten. Hierbei handelt es sich überwiegend um Werkzeuge und Baumaschinen. Alle gefundenen Sachen wurden sichergestellt. Nun versuchen die Ermittler, die Eigentümer zu finden. Dem Fahrer des Ford wurde eine Blutprobe entnommen.

Nach den Maßnahmen der Polizei wurden beide Insassen wieder entlassen und müssen sich nun in einem Strafverfahren für ihre Taten verantworten.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: 50-Jähriger in eigener Wohnung überfallen und verletzt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Der Bewohner einer Wohnung in der Schönböckener Straße in Lübeck wurde am gestrigen Sonntag, 16. Februar, gegen 10.00 Uhr Opfer eines Überfalls in seiner Wohnung.

Der Tatverdächtige ist der Polizei bekannt. Den bisherigen Ermittlungen zufolge verschaffte sich der 41-jährige, in Lübeck wohnhafte Mann Zutritt in die Wohnung des 50-jährigen, indem er gegen die Wohnungstür trat.

In der Wohnung habe er den 50-jährigen mit einem Stichwerkzeug und durch Schläge verletzt. Als Nachbarn durch die Hilferufe des Opfers aufmerksam geworden waren, flüchtete der Tatverdächtige aus der Wohnung und aus dem Haus.

Das durch die Stiche leicht verletzte Opfer wurde mit einem Rettungswagen in eine Lübecker Klinik transportiert.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Tatverdächtigen blieb zunächst ohne Erfolg. Vonseiten des 2. Polizeirevieres wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen “Gefährlicher Körperverletzung” eingeleitet.

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Politik und Gesellschaft

Lübeck: 250 Gegendemonstranten übertönen rechten “Pax Europa” Auftritt

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Polizeiabsperrung Symbolfoto: U J Alexander / shutterstock.com

Lübeck – Eine sehr überschaubare, kleine Gruppe der rechten Vereinigung „Pax Europa“ hat in Lübeck eine Kundgebung abgehalten. Das Motto der rechtspopulistischen Veranstaltung dabei war „Gegen den politischen Islam“.

Auf der anderen Seite formierte sich eine große Anzahl Gegendemonstranten, die nicht nur aus dem linkspolitischen Spektrum stammten. Auch der Bürgermeister der Hansestadt, Jan Lindenau (SPD) unterstützte die Idee hinter der Gegendemo unter dem Motto”Solidarisch gegen rechte Hetze – Lübeck bleibt bunt”.

Der Auftritt des Pax-Hauptredners, der dem rechtspopulistischen Blog polictically incorrect (PI-News) nahe steht, wurde durch die deutlich Gegendemonstranten gestört. Sie übertönten ihn erfolgreich durch einen erzeugten Lärmpegel zum Beispiel durch Trillerpfeifen und Buhrufen. Ziel war es dem Rechtspopulisten deutlich zu machen, dass er und seine Anhänger in Lübeck nicht willkommen sind. Rechten Theorien und Ansichten wolle man keinen Platz lassen.

Der Redner verwickelte sich in zahlreiche Zwie- und Streigespräche mit den Gegendemonstranten. Er versuchte sie sogar von seinen Haltungen zu überzeugen, hatte damit aber keinen Erfolg. Anhänger seiner dargestellten Meinungen waren kaum bei der Kundgebung wahrzunehmen.

Die Polizei drängte schließlich die 250 Gegendemonstranten zurück, damit „Pax Europa“ seine Veranstaltung überhaupt weiter durchführen konnte. Insgesamt, so die Polizei Lübeck, sei es aber relativ ruhig geblieben.

„Im Rahmen der Veranstaltungen kam es zu leichten Störungen durch lautes Pfeifen. Durch Polizeikräfte wurde eine räumliche Distanz der beiden Kundgebungen hergestellt. Durch eine Linie von “Hamburger Gittern” wurde diese Trennung optisch erkennbar gemacht. Während des Einsatzverlaufes kam es zu Anzeigenerstattungen wegen Beleidigungen und leichten Körperverletzungen. Zur Störungsbeseitigung wurden einige Platzverweise ausgesprochen und Gewahrsamnahmen durchgesetzt“, so Polizeisprecher Dirk Dürbrook.

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