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Schule und Jugend

Glinder Schulen haben jetzt einen IT-Administrator

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Glinde – Lange wurde über die Schaffung und Ausgestaltung der Stelle von Verwaltung und Lokalpolitik diskutiert: Nun ist mit Klaus Solzbacher der neue IT-Administrator für die Glinder Schulen im Glinder Rathaus aktiv.

Klaus Solzbacher kümmert sich ab sofort als IT-Administrator in den Glinder Schulen um die Technik. Foto: Stadt Glinde

Seit dem 1. November kümmert sich der 58-Jährige um die PCs, Laptops und Activ- beziehungsweise Smartboards in den sechs Glinder Schulen.

Der städtische IT-Beauftragte soll vor allem die Lehrer entlasten, die sich in der Vergangenheit trotz beauftragter Fremdfirmen immer wieder mit der Wartung der Schulserver beschäftigt hatten, um so den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten.

Für Klaus Solzbacher ist das Thema EDV-Betreuung in den vergangenen Berufsjahren immer wieder vorherrschend gewesen.

„Ich war zwölf Jahre lang bei der Bundeswehr tätig und habe mich dort bei einer Weiterbildung zur EDV-Fachkraft ausbilden lassen. Auch später arbeitete ich dann in diesem Berufszweig weiter, unter anderem bei einer Hotline, die bei Technikproblemen weitergeholten hat“, erklärt der Ammersbeker.

In den kommenden Tagen und Wochen wird er sich nun erst einmal einen Überblick über die vorhandene Hard- und Software an den Glinder Schulen verschaffen.

Durch die Mittel, die in den kommenden Jahren aus dem „DigitalPakt Schule“ auch in Glinde zur Verfügung stehen werden, gehört dann natürlich auch die Planung des technischen Ausbaus der Schulserver und Rechner zu den Aufgaben des neuen IT-Administrators. „Es macht mir immer wieder großen Spaß, Technikprobleme zu lösen und Systemverbesserungen umzusetzen. Dies werde ich nun in den Glinder Schulen gut umsetzen können“, freut sich Klaus Solzbacher auf die kommenden Herausforderungen.

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Schleswig-Holstein

GEW widerspricht der Landesregierung:Öffnung von Kitas und Grundschulen in verkündeter Form nicht möglich

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Spielende Kinder Symbolfoto: Goran Oquicevic /shutterstock

Kiel – Einige Eltern klatschen Applaus, weil die Kinder wieder in die Schule und in die Kita können. Das ist nachvollziehbar nach einigen Wochen Shutdown. Aber viele haben sich dabei auch von oft nicht mit Studien unterlegten Meinungen aufputschen lassen, die behaupten, dass Kinder gerade einen irreparblen Schaden erleiden – eine leicht hysterische Sorge, die sich bei 6 Wochen Sommerferien offenbar noch nie einer gemacht hat.

Natürlich ist es wichtig, dass Kinder beschult werden und das zumindest die Kitas wieder Angebote für die Eltern bereithalten, die Arbeiten gehen müssen, allerdings kann diese Herausforderung nicht durch Aktionismus und mangelnde Kommunikation der offenbar mittlerweile überforderten Landesregierung auf den Rücken des pädagogischen Fachpersonals gelöst werden.

Auch aus einigen Stormarner Grundschulen und Kitas ist immer lauter werdende Kritik zu hören, dass die Versprechen der Landesregierung nicht einfach so umgesetzt werden können. Eltern werde falsche Hoffnung gemacht. Die offenbar überforderten Minister hätten nichtmal Rücksprache mit den Betroffenen gehalten.

Der Gewerkschaft für Erziehung hat zumindest genug von den wöchtlich neuen Schreibtischideen der Bildungsministerin Karin Prien, die sich nicht an der Praxis zu orientieren scheint. Denn die Sorge um die Gesundheit der ErzieherInnen und LehrerInnen scheint überhört zu werden. Jetzt ist ein offener Brief an den Ministerpräsidenten verfasst worden.

„An den
Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein
Herrn Daniel Günther

Zur Kenntnis:
Sozialminister Dr. Heiner Garg
Bildungsministerin Karin Prien

Offener Brief zur weiteren Öffnung der Kitas und Schulen in Schleswig-Holstein

Sehr geehrter Herr Günther,

bisher zeichnete sich die Linie des Landes Schleswig-Holstein in der Corona-Krise weitestgehend durch Vernunft, Ruhe und Augenmaß aus. Umso mehr bedauern wir es, dass Ihre Landesregierung diesen Kurs nunmehr anscheinend verlassen hat, obwohl es gerade die mit diesem Kurs verbundenen Maßnahmen waren, die dazu geführt haben, dass es in Schleswig-Holstein im Augenblick kaum noch Ansteckungen gibt.

Obwohl der Bund noch am Montag die Länder vor zu weit gehenden Lockerungen gewarnt hat, haben Sie Mittwoch (27.05.2020) eine schnellere Ausweitung der Öffnung des Kitabetriebs und des Schulunterrichts angekündigt. In den Grundschulen soll ab dem 8. Juni sogar wieder weitestgehend normaler Unterricht stattfinden.

Wir halten diese Maßnahmen für verfrüht und sehen dadurch die Gesundheit des pädagogischen Personals und der Lehrkräfte gefährdet.

Gewiss, wir können uns über die niedrigen Ansteckungszahlen freuen, aber für eine Entwarnung besteht kein Anlass. Der Kursschwenk ist aus unserer Sicht umso unverständlicher, weil das Land generell am Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern in der Öffentlichkeit festhält. Einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern schreibt auch der bundesweit gültige betriebliche Infektionsschutzstandard als notwendige Maßnahme zum Schutz der Beschäftigten vor dem Coronavirus bei der Arbeit vor.

An allen Arbeitsplätzen und in der Öffentlichkeit sollen Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner weiterhin Abstand halten, 25 Kinder mit Lehrerin oder Lehrer in zumeist schlecht belüfteten Grundschulklassen aber nicht. Diese Logik erschließt sich uns und unseren besorgten Kolleginnen und Kollegen in keiner Weise.

Denn nach wie vor fehlen gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, dass von Kindern weniger bzw. keine Ansteckungsgefahr ausgeht, wie auch der Bundesgesundheitsminister Spahn nochmal verdeutlicht hat.

Feste Gruppen gibt es in Firmen, Büros, in Ministerien und im Kabinett – wird dort ebenfalls das Abstandsgebot aufgegeben? Das Festhalten an kleinen Lerngruppen ist zurzeit  unabdingbar, um die Gesundheitsgefährdung in einem vertretbaren Rahmen zu halten. 

In den Kindertagesstätten stellt sich die Lage noch dramatischer dar, weil es dem pädagogischen Personal wegen des Alters der Kinder schier unmöglich ist, Abstand zu halten. Die pädagogische Arbeit in der Kita erfordert geradezu Nähe.

Die einzige Möglichkeit, das gesundheitliche Risiko der Beschäftigten einigermaßen gering zu halten, liegt in kleinen Gruppen. Insofern ist die vorgezogene Vergrößerung der Gruppen auf nunmehr 15 Kinder ein ungeeigneter Schritt.

Die Arbeitsschutzvorschriften schreiben Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten vor, wenn der Abstand zu anderen Personen nicht gehalten werden kann. Dies gilt auch für die Beschäftigten in Schulen und Kitas. Wir kritisieren, dass bei den Hygienevorschriften und im Arbeitsschutz bei der Arbeit mit kleinen Kindern oder großen Kindern mit zweierlei Maß gemessen werden soll.

Wir möchten an dieser Stelle auch nicht verhehlen, dass es uns zutiefst irritiert, dass Gesundheit und Interessen der Beschäftigten in Kindertagesstätten und Schulen die Landesregierung scheinbar nur am Rande interessieren.

In dieses Bild passt, dass in keiner Weise mit der GEW der Austausch über diese komplexen Entscheidungen gesucht wurde.

Wir erwarten Dialog und Austausch und nicht Verkündung mit anschließender Fragerunde, wenige Stunden vor der Verlautbarung in der Presse. An Hinweisen von den Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft besteht offensichtlich kaum Interesse.

Die Verunsicherung der Lehrkräfte, Erzieherinnen und auch Eltern werden ignoriert, wenn in dieser Art der „Dialog“ geführt wird. Die Schul- und Kita-Öffentlichkeit wurden von den Nachrichten am Mittwoch überrumpelt.

Wir möchten Sie deutlich darauf hinweisen, dass

  • die Lehrkräfte und Erzieherinnen unter den gegebenen Bedingungen die Umsetzung der Hygieneanforderungen und des Infektionsschutz nicht gewährleisten können.
  • die Lerngruppen an mehrzügigen Grundschulen nicht auseinandergehalten und das Toben in Pausen über volle Unterrichtstage nicht abgewendet werden kann.
  • die Belastungen gerade für die Schulleitungen und Kita-Leitungen in unverantwortlichem Maße gestiegen sind. Wöchentlich zu überarbeitende Pläne überfordern und werden als Geringschätzung wahrgenommen.

Wir fordern

  • die Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für alle Beschäftigten im Bildungsbe-reich sowie
  • den besonderen Schutz der Risikogruppen. Keinesfalls dürfen sie unter Androhung eines Dienstunfähigkeitsverfahrens in den Unterricht gedrängt werden.
  • die Anwendung der Abstandsregeln oder Arbeit in kleineren Gruppen, solange es keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt zur Übertragung des Virus durch Kinder und Jugendliche.

Mit freundlichen Grüßen
 
Astrid Henke
GEW-Landesvorsitzende“

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Bad Oldesloe

Schock für Oldesloer Grundschuleltern: Neuer Mensabetreiber kündigt nach nur 9 Monaten

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Mensaeingang der Stadtschule Foto: SL

Bad Oldesloe – Schock für die Grundschuleltern in Bad Oldesloe. Während die Aufregung um das langsame Hochfahren der Grundschulzeiten noch groß ist, müssen die Schulleiter und Lehrer jetzt erfahren, dass die Firma „Rebional“, die im Herbst die Betreuung der Grundschulmensen für den Ganztagsbetrieb übernommen hatte, aus besonderen Gründen zum 31. Mai gekündigt hat.

Die Kündigung ging bei der Stadt fristgemäß zum 14. Mai ein. Der besondere Grund soll darin bestehen, dass zu viele Eltern schlichtweg das Essen ihrer Kinder nicht bezahlt haben.

Nachdem die Suche nach dem Caterer der jetzt kündigte nach der großen Unzufriedenheit mit dem Vorgängerunternehmen sich bereits kompliziert gestaltet hatte und die Eltern im Endeffekt mit der Wahl dann trotzdem sehr zufrieden waren, ist es jetzt der nächste große Rückschlag in Sachen Mensaversorgung an den Oldesloer Grundschulen.

Vorausgegangen 2019 war eine intensive Diskussion, bis man sich auf diesen Anbieter einigen konnte. Wichtig war es den Eltern vor allem, dass der Caterer verlässlich arbeitet und auf Bio-Ware setzt. Mit “Rebional” sah man diese Wünsche erfüllt und freute sich mehrheitlich über die Wahl. Noch im Herbst hieß es, dass das Warten und die Mühen sich gelohnt hätten.

Der Caterer versorgte von der Mensa der Stadtschule aus auch die Grundschule West und die Klaus Groth Schule mit einigen hundert zubereiteten Speisen.

Die Stadt bestätigte die Kündigung durch den Caterer. “Es betrifft die Stadtschule, die Grundschule West und die Klaus-Groth-Schule. Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund ist nach den bestehenden Vertrag grundsätzlich zulässig. Der wichtige Grund wurde seitens Rebional nicht benannt. Es gab bezogen auf die bisherige Vertragserfüllung keine Differenzen”, teilt Agnes Heesch, Sprecherin der Stadtverwaltung, mit.

Aktuell sieht es auch nicht danach aus, dass es eine Lösung vor den Sommerferien für die Mensverpflegung geben wird. Angesichts der nicht mehr so langen Zeit und dem noch runtergefahrenen Schulprogramm lässt sich diese Zeit vielleicht überbrücken, auch wenn keine Ersatzversorgung durch die Stadt geplant ist.

“Es ist davon auszugehen, dass in den wenigen verbleibenden Wochen bis zu Sommerferien und unter den besonderen Umständen der Corona-Krise an den drei Grundschulen eine ersatzweise Mittagsverpflegung nicht organisiert werden kann. Die Verwaltung konzentriert sich daher auf eine Fortführung der Mittagsverpflegung ab dem Schuljahr 2020/21 durch einen anderen Betreiber. Hier stehen wir ganz am Anfang und können in diesem Augenblick noch keine konkreten Aussagen treffen”, so Heesch.

Nun gilt es also für die Stadtverwaltung erneut bis Anfang des neuen Schuljahrs 2020/21 einen neuen Betreiber für die Grundschulmensenversorgung zu finden.

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Bad Oldesloe

Auch im Juni müssen Eltern in Bad Oldesloe keine Beiträge für Kinderbetreuung zahlen

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Bad Oldesloe – Stadt Bad Oldesloe wird auch im Juni auf Elternbeiträge für Kitas und nachschulische Betreuungsangebote verzichten.

Leerer Klassenraum Symbolfoto: Monkey Business Images/shutterstock

In Schleswig-Holstein nehmen derzeit die Schulen und Kindertagestätten phasenweise den Betrieb wieder auf.

Darüber hinaus hat das Land Schleswig-Holstein eine dreimonatige Beitragsfreistellung von den Elternbeiträgen in Kindertagesstätten und in der nachschulischen Betreuung vorgesehen.

Daher hat die Stadtverwaltung – wie schon für die Monate April und Mai 2020 – auch für den Monat Juni die Aussetzung der Elternbeiträge für die Oldesloer Kindertagesstätten und die nachschulischen Betreuungsangebote an der Stadtschule, der Grundschule West und der Klaus-Groth-Schule verkündet. Die Träger der Einrichtungen sind bereits informiert worden.

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