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Lübeck

Mord an Yvonne R.: Ex-Freund gesteht Tat vor Gericht

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Lübeck/Travenbrück – Der Ex-Freund von Yvonne R. hat vor Gericht ein Geständnis abgelegt: Stephan B. hat laut übereinstimmenden Medienberichten ausgesagt, die 39-Jährige erwürgt zu haben.

Das Landgericht in Lübeck. Foto: Fischer

Demnach kam es im Oktober zu seinem Streit zwischen ihm und seiner Ex-Freundin. Sie habe ihn verhöhnt und da sei ihm dann “eine Sicherung durchgebrannt”. Als die 39-Jährige tot war, hat er sie im Wald versteckt.

Dort hatte ein Landwirt die Leiche anderthalb Jahre später entdeckt. Kurz danach war der Ex-Freund festgenommen worden.

Laut seiner Aussage ereignete sich die Tat im Auto.

„Sie sagte, ist doch eh egal, ich habe einen anderen Mann gefunden, einen besseren und er ist auch besser im Bett als du“, zitiert die BILD den Angeklagten. Das sei der entscheidende Satz gewesen. Stephan B. legte die Hände um ihren Hals und drückte zu, bis Yvonne nicht mehr lebte.

Danach fuhr er mit dem leblosen Körper seiner Ex-Freundin einige Zeit ziellos durch die Gegend, wickelte sie schließlich in Müllbeutel und versteckte sie im Wald.

Rund drei Monate nach der Tat kehrte B. laut eigener Aussage zurück und und bedeckte die Leiche mit einer seiner Jacken, “damit niemand sonst verdächtigt wird”, sollte sie gefunden werden.

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Polizei und Feuerwehr

Vermisster Lübecker (26) tot aufgefunden

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Der seit dem 22.12.2019 vermisste 26-jährige Malte C. aus Lübeck wurde am 06.01.2020 leblos aufgefunden.

Die Umstände seines Todes deuten nicht auf ein Tötungsdelikt hin, werden aber durch die Staatsanwaltschaft Lübeck in einem Todesermittlungsverfahren untersucht”, so Dr. Ulla Hingst, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Nachfragen zu dieser Pressemitteilung sind an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Lübeck zu richten

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Lübeck

Böller aufgehoben: Kinder in Lübeck durch Feuerwerk verletzt

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Lübeck – In der Silvesternacht wurden in der Lübecker Innenstadt zwei Kinder und ein Jugendlicher durch Feuerwerkskörper verletzt. Sie erlitten Brandverletzungen und mussten zur weiteren Versorgung in ein Lübecker Krankenhaus gebracht werden.

Abgebranntes Silvesterfeuerwerk (Symbolbild)

Gegen 00:50 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst zu einem Einsatz in der Breiten Straße in Höhe des Rathauses gerufen, weil dort mehrere Personen durch Feuerwerkskörper verletzt worden waren.

In der Fußgängerzone trafen die Einsatzkräfte auf einen Jungen (9), ein Mädchen (12) sowie einen Jugendlichen (14).

Auch der Vater eines der Kinder hielt sich vor Ort auf. Die drei Lübecker wiesen Brandverletzungen auf und mussten durch den Rettungsdienst und einen nachalarmierten Notarzt versorgt werden.

Nach derzeitigem Sachstand sollen die zwei Kinder und der Jugendliche einen nicht gezündeten Feuerwerkskörper aufgehoben haben.

Beim Versuch, diesen zu zünden, explodierte der Silvesterböller in der Hand des 14-Jährigen. Durch die Wucht der Explosion wurden auch der neunjährige Junge und das 12-jährige Mädchen verletzt.

Alle Drei zogen sich Brandverletzungen zu und mussten zur weiteren Versorgung in ein Lübecker Krankenhaus gebracht werden.

Es wird geprüft, ob in dieser Sache Straftatbestände oder Ordnungswidrigkeiten erfüllt wurden. Die Ermittlungen dauern an.

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Kreis Pinneberg

Großbrände, Böllerverletzungen und tödliche Unfälle: Silvesterbilanz der Schleswig-Holsteiner Feuerwehren

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Symbolfoto: SL

Kiel/Stormarn – Der Jahreswechsel bescherte den Feuerwehren in Schleswig-Holstein auch dieses Mal wieder reichlich Arbeit. Nach der Auswertung der ersten Leitstellenberichte, kam es bislang zu gut 300 Feuerwehreinsätzen im ganzen Land.

“Bei der überwiegenden Anzahl der durch Silvesterfeuerwerk verursachten Brände blieb es bei geringem Sachschaden. Dennoch gab es gleich mehrere Großbrände und mehrere Personen zogen sich schwere Verletzungen durch Umgang mit Knallkörpern zu – teilweise mit Fingeramputationen”, so Landesfeuerwehrsprecher Holger Bauer .

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

Die Leitstelle Nord in Harrisle meldete für die Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg insgesamt 59 Brandeinsätze, davon 45 Klein-brände wie Mülleimer etc.. Dreimal brannte es in Flensburg mit dem Stichwort “Menschenleben in Gefahr”.

Herausragend war ein Großbrand in Husum. Hier brannte eine Doppelhaushälfte komplett aus. Das Feuer erfasste auch ein benachbartes Carport und beschädigte das Nachbarhaus. In der Nacht musste die FF St. Peter-Ording zu einem schwe-ren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen ausrücken. Für eine Person kam hier leider jede Hilfe zu spät.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Leitstelle Mitte verzeichnete für die Bereiche Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön 37 Feuerwehreinsätze und rund 140 Einsätze des Rettungsdienstes. In Kiel wurden allein drei Personen beim Hantieren mit Feuerwerk schwer an den Händen verletzt. In Rendsburg beschäftigte ein ausgedehnter Kellerbrand in der Kolberger Strasse die Feuerwehr. Hier mussten 18 Bewohner vorsorglich evakuiert werden und kamen in der Grundschule Mastbrook unter.

In Preetz befreite die Feuerwehr eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall aus ihrem Fahrzeug. In Plön kam für eine Person jede Hilfe zu spät, die von einem Zug erfasst wurde. In der Landeshauptstadt bekämpfte die Feuerwehr mehrere Kleinbrände. Herausragend war ein Feuer in einem Garagenkomplex, in dem ein PKW Feuer gefangen hatte.

Die Leitstelle West meldete für die Kreise Dithmarschen, Pinneberg und Steinburg eine unruhige Nacht. Die FF´n Pinneberg und Rellingen bekämpften ein Großfeuer in einer ehemaligen Gießerei in Pinneberg. Dabei wurde ein Feuerehrmann leicht verletzt. In Hemmingstedt brannte ein Anbau am Gebäude der VR-Bank und griff auch auf ein Lager über. Daneben gab es zehn Feueralarme “Standard” und 45 Kleinbrände, sowie diverse Alarmierungen zu ausgelösten Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmeldern.

Den größten Einsatz absolvierten die Feuerwehren auf der BAB23 zwischen den Anschlussstellen Itzehoe Mitte und Nord. Auf Grund einer extremen Nebelwand kam es hier gegen 1:30 Uhr zu einer Massenkarambolage mit mindestens zehn beteiligten Fahrzeugen. Im Einsatz waren die FF´n Itzehoe und Heiligenstedten. Die First Responder-Gruppen aus Hohenfelde und Heiligensted-tenerkamp unterstützten den Rettungsdienst, der mit 9 Rettungswagen, 5 Notärzten und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Einsatz war. Dass letztlich “nur” vier Personen mit leicht- bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus mussten, bezeichnete ein Sprecher der Leitstelle als “glimpflich”.

Auch auf der Gegenfahrbahn kam es im weiteren Verlauf zu Zusammenstößen, wobei auch nochmal vier Personen verletzt wurden. Die Polizei sperrte die BAB23 voll und setzte die THW-Ortsgruppen Elmshorn und Itzehoe ein, um den Fahrzeugverkehr von der Autobahn abzulenken.

35 Feuerwehreinsätze zählte die Leitstelle Holstein für den Kreis Segeberg. In Itzstedt stand eine Garage im Vollbrand. In Seth setzte ein brennender Mülleimer ei-nen Laubengang und folgend ein Dach in Brand. Die Feuerwehr hatte die Lage aber schnell im Griff. In Kaltenkirchen kam es in einem Wohncontainer zu einem Brand. Hier wurde ein Bewohner schwer verletzt. Der Rettungsdienst musste 65mal ausrücken und berichtete von drei verletzten Personen, deren Verletzungen auf unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk zurückgingen.

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

In Lübeck zählte die Feuerwehr 49 Brandeinsätze – überwiegend an Containern und Mülltonnen. Feuerwerkskörper entzündeten Planen an einem Gerüst. Aber auch hier wurde das Feuer zügig bekämpft. Durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk wurde eine Person schwer verletzt. In diesem Fall war eine Fingeramputation zu beklagen. Zwei Kinder wurden ebenfalls durch Feuerwerkskörper leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt.

In Neumünster sprach die Feuerwehr von einer eher ruhigen Nacht. 12 Kleinbrän-de und zwei Mittelbrände galt es hier zu bekämpfen. In allen Fällen brannten Mülleimer, Container u.ä..

Landesbrandmeister Frank Homrich dankte den überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren, aber auch den Beamten der vier Berufsfeuerwehren im Land für die Bewältigung der Einsätze in der Silvesternacht. “Unser flächendeckendes Netz an Feuerwehren hat sich auch in dieser besonderen Nacht wieder einmal bewährt. Ohne das Ehrenamt hätte unsere Sicherheitsarchitektur gravierende Schwächen”, so Homrich.

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