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Mönkhagen

Gefesselte Studentin: Mutmaßlicher Frauen-Entführer (43) in U-Haft!

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Mönkhagen – Im Fall der in Lübeck entführten und in Mönkhagen gefundenen Studentin hat die Polizei einen 43-Jährigen festgenommen! Der Mann sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Er soll zuvor eine weitere Frau verschleppt haben

Mannin Handschellen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Am Samstagmorgen (12.10.) wurde gegen 8:30 Uhr von einem Autofahrer eine 20-jährige Lübeckerin gefesselt und geknebelt in der Feldmark kurz vor der Autobahnzufahrt Mönkhagen/Autobahn 20 gefunden. Die Lübecker Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei hatten die Ermittlungen aufgenommen.

Ein 43-jähriger türkisch stämmiger Beschuldigter konnte nun ermittelt werden.

Er wurde am frühen Freitagmorgen (01.11.) durch Beamte des Zivilen Streifenkommandos (ZSK) der Polizeidirektion Lübeck in Bereich der Lübecker Lohmühle vorläufig festgenommen und ist zwischenzeitlich auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt worden.

Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Der Mann befindet sich in der Justizvollzugsanstalt Lübeck. Die Ermittlung führen auch zu einem zweiten Fall im September 2019.

Die Ermittler fragen, ob es noch weitere Fälle gibt, die der Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt sind.

Am 15. Oktober wurde eine 10-köpfige Ermittlungsgruppe mit dem Namen “Werft” bei der Bezirkskriminalinspektion Lübeck eingerichtet.

Die Einheit wurde von den Lübecker Revieren, dem Polizei-Autobahn und Bezirksrevier Scharbeutz, weiteren Kriminalpolizisten und dem ZSK immer wieder unterstützt. So verbrachten die Beamten zunächst einmal über zwei Tage, um alle Videoaufnahmen im Umfeld zu sichern und zu sammeln. Danach folgte die Auswertung und Zeugenaufrufe. Zudem wurden am 16. und 26. Oktober an den Fahrstrecken zur Tatzeit Verkehrskontrollstellen einrichtet.

Letztendlich führte dieses engmaschige Kontrollkonzept der Schutzpolizei in Verbindung mit kriminalpolizeilichen Erkenntnissen zur Verdichtung der Verdachtslage gegen die oben genannte Person mit dem beschriebenen Erfolg.

Am Freitag, dem 1. November, konnte in den frühen Morgenstunden durch Kräfte des ZSK Lübeck im Rahmen von Observation- und Fahndungsmaßnahmen ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden.

Der durchgeführte DNA-Abgleich an Bekleidungsgegenständen und dem Knebel führten zu einer Übereinstimmung.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 43-jährigen Mann türkischer Abstammung, der seit 2009 in Lübeck lebt, aber nur gebrochen deutsch spricht.

Im Rahmen von umfangreichen Durchsuchungs- und Sicherstellungshandlungen wurde am Freitag auch das mutmaßliche Tatfahrzeug, ein älterer weißer Lkw Ford-Transit mit Hochdach zur Spurensicherung sichergestellt.

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen hat der Tatverdächtige dieses Fahrzeug in der Tatnacht besessen. Der Tatverdächtige verfügte als Fahrer über dieses und weitere Transportfahrzeuge (gelbfarbener Fiat Doblo und ein weißer Iveco Transporter) im Rahmen einer Aushilfstätigkeit für eine in Lübeck ansässiges Unternehmen.

Tatverdächtiger soll auch eine weitere Frau (25) verschleppt haben

Im Verlauf der Ermittlungen wurde auch bekannt, dass der Mann in dem Verdacht steht, bereits am 26. September, gegen 5 Uhr, eine 25-jährige Lübeckerin auf ihrem Nachhauseweg von einer Veranstaltung auf der Wallhalbinsel im Bereich des Bahnweges / Katharinenstraße angegriffen und in eine dort gelegene Kleingartenparzelle verschleppt zu haben.

Die Geschädigte konnte sich jedoch aus der Gewalt des Tatverdächtigen befreien und entkommen.

Da zunächst keine Hinweise auf ein versuchtes Sexualdelikt vorlagen, wurde der Sachverhalt zunächst als Freiheitsberaubung gewertet.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat am 1. November aufgrund dieser Erkenntnisse beim Amtsgericht Lübeck die Anordnung der Untersuchungshaft beantragt.

Der Tatverdächtige wurde am Freitagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

Die Ermittlungsgruppe fragt nun: Sind in der Vergangenheit Frauen von dem Tatverdächtigen im Bereich Wallhalbinsel und Marienbrücke, sowie Katharinenstraße und Bahnweg angegriffen und/oder sexuell belästigt worden? Sind von den Geschädigten hinsichtlich dieser Vorfälle Strafanzeigen erstattet worden?

Wer sachdienliche Hinweise geben kann wird gebeten sich an die Ermittlungsgruppe “Werft” unter der Rufnummer 0451-1310 zu wenden.

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Mönkhagen

Entführte Lübecker Studentin: Zeuge berichtet von einem hellen Transporter

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Lübeck/Mönkhagen – Eine neue Spur im Fall der entführten und gefesselt ausgesetzten Lübecker Studentin: Ein Zeuge hat die junge Frau wahrscheinlich kurz vor ihrer Entführung gesehen und einen verdächtigen Transporter mit Hochdach beobachtet.

Die Schlinge um den oder die Entführer der Studentin zieht sich zu. Nach Medienberichten hat sich ein Zeuge bei der Polizei gemeldet.

Er sagte aus, dass er die Geschädigte am Sonnabend, 12. Oktober, gegen 5.30 Uhr im Bereich der Einmündung der Einsiedelstraße / Katharinenstraße in Lübeck gesehen hat.

Dort beobachtete der Zeuge demnach auch ein helles Transportfahrzeug, vermutlich mit Hochdach. Der Wagen sei kurz in die Katharinenstraße abgebogen, um sodann aber gleich wieder zu wenden und in Richtung der Geschädigten zurückzufahren. Den weiteren Verlauf hat der Zeuge nach eigenen Angaben nicht beobachtet.

Die junge Lübeckerin war am Sonnabend, 12. Oktober, entführt worden. Ein Angler fand die Frau kurze Zeit später gefesselt und geknebelt in einer Feldmark bei Mönkhagen (Kreis Stormarn).

Eine von der Polizei eingerichtete Ermittlungsgruppe mit dem Namen „Werft“ untersucht den Fall.

Die Ermittler bitten jetzt um bitten um Hinweise der Besucher der Erstsemesterparty der Gollan-Kulturwerft und weiterer Personen, die sich zur relevanten Zeit im Bereich der Einsiedelstraße / Katharinenstraße aufgehalten haben. Befand sich ein helles Transportfahrzeug mit vermutlichem Hochdach während der Erstsemesterparty im Bereich der Gollan-Kulturwerft, beziehungsweise in der Einsiedel- und Katharinenstraße?

Hinweise auf ein solches Fahrzeug nimmt die EG “Werft” unter der Rufnummer 0451-131-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Mönkhagen

Mönkhagen: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

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Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber (Symbolbild) in ein Krankenhaus gebracht. Foto: Stormarnlive.de

Mönkhagen – Ein Motorradfahrer hat sich bei einem Verkehrsunfall in Mönkhagen schwere Verletzungen zugezogen.

Der Unfall ereignete sich am 31. März gegen 13.15 Uhr auf der Hauptstraße in Langniendorf. Nach ersten Erkenntnissen ist der 56-Jährige mit dem Vorderrad gegen den Bordstein gekommen. Er verlor daraufhin die Kontrolle über sein Krad, stürzte zu Boden und rutschte mit dem Motorrad ca. 20 Meter bis zum Stillstand.

Durch den Sturz zog sich der Stockelsdorfer schwere Verletzungen zu und musste mit dem angeforderten Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt.

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