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Ahrensburg

Ahrensburger (55) verstirbt nach Flucht vor der Polizei und Verfolgungsfahrt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Polizisten wollten in Ahrensburg in der Nacht auf Freitag den Fahrer eines Transporters zu kontrollieren. Dieser entzog sich allerdings der Kontrolle. Die Polizisten verfolgten daher das Fahrzeug. Es fielen auch Schüsse.

Beamte konnten Flüchtigen schließlich stellen. Dabei erlitt der Mann nach bisherigen Angaben wohl einen Kreislaufzusammenbruch und verstarb.

Bei dem Toten soll es ich um einen 55-jährigen gebürtigen Oldesloer handeln, der in der Vergangenheit immer wieder durch kleinere Delikte aufgefallen ist. Vor sieben Jahren stand der Mann wegen Diebstahls vor Gericht. In seinem Wagen fanden die Beamten aber nichts, weswegen er sich hätte der Kontrolle entziehen müssen.

In der Straße Bahntrasse in Ahrensburg konnten die eingesetzten Polizisten den Wagen schließlich umstellen. Bei der Aktion fielen die Schüsse.

“Bislang konnten am Anhalteort zwei Patronenhülsen aufgefunden werden. Scheinbar ist ein Reifen durch einen Schuss beschädigt worden. Das Fenster der Beifahrertür ist ebenfalls defekt. Ob dies auf eine Schusseinwirkung zurückzuführen ist, ist derzeit unklar”, so Oberstaatsanwalt Christian Braunwarth.

Der Fahrer konnte schließlich in der Straße Bahntrasse gestellt und verhaftet werden.

“Beim anschließenden Herausholen des Fahrers aus seinem Pkw soll dieser erheblichen Widerstand geleistet haben. Schließlich konnte er fixiert werden. Im weiteren Verlauf ist er reanimationspflichtig geworden. Die Beamten sollen sofort mit entsprechenden Maßnahmen begonnen und einen Rettungswagen gerufen haben”, sagt Braunwarth.

Die alarmierten Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Mann tun. Er wurde vom Notarzt für tot erklärt. Die Ermittlungen zur Todesursache laufen. Auch die Gründe für seine Flucht vor den Beamten sind Teil der laufenden Ermittlungen.

“Es liegen bislang keine Erkenntnisse über eine Schussverletzung des Verstorbenen vor”, erklärt Braunwarth.

An dem Einsatz waren sechs Beamte der Polizeidirektion Ratzeburg beteiligt.

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Ahrensburg

Zwei Transporter in Ahrensburg aufgebrochen

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Ahrensburg – Am 19. Februar kam es zwischen 9 und 10:40 Uhr zu zwei Einbrüchen in Ford Transit Transporter.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Tatorte lagen in den Straßen “Bornkampsweg” und in einem Feldweg, etwa 250 Meter von der Straße “Greelkamp” entfernt.

Im ersten Fall kamen die beiden Geschädigten zu ihrem abgestellten Lkw in der Straße “Bornkampsweg” Nr. 52 zurück, als sie eine männliche Person am Fahrzeug stehen sahen. Diese Person durchsuchte ihren Angaben nach hinterlassene Kleidungsstücke im Fahrzeug.

Als die Geschädigten auf den Tatverdächtigen zu gingen, sei dieser zu Fuß in Richtung “Greelkamp” und im weiteren Verlauf durch den Wald Richtung Hamburg geflüchtet.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: 170 bis 175 cm groß, schlanke Statur, dunkle Jacke, eventuell mit Kapuze, weißes Shirt, schwarze Jogginghose.

Als die Polizeibeamten den Ford Transit in Augenschein nahmen, sahen sie eine eingeschlagene Seitenscheibe der Beifahrertür.

Die Geschädigten dieses Fahrzeugs stellten den Diebstahl zweier Handys, einer Uhr sowie einer Geldbörse fest. Der Wert des Diebesguts wird auf etwa 1100 Euro beziffert. Der Sachschaden beläuft sich ca. 250 Euro.

Ein weiterer Ford Transit wurde in Nähe der Straße “Greelkamp” aufgebrochen vorgefunden. Hier wurde die Dreiecksscheibe auf der Beifahrerseite eingeschlagen, um in das Fahrzeug zu gelangen.

Entwendet wurden nach Angaben der Geschädigten ein Handy, Bargeld und eine Geldbörse. In diesem Fall liegt die Höhe des Stehlguts bei ca. 400 Euro. Der Sachschaden ist auf 100 Euro geschätzt worden.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos.

Gegen 13:45 Uhr konnten die Polizeibeamten auf dem Hof des Grundstückes “Bornkampsweg” Nr. 52 ein Fahrrad sicherstellen. Dieses Mountainbike der Marke “Bulls” wurde bereits am 12. Februar 2020 in Ammersbek gestohlen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann die Polizei nicht ausschließen, dass der Tatverdächtige dieses Fahrrad genutzt hat, um zu den Tatorten zu gelangen.

Zeugenaufruf: Wer kann Angaben zu den beiden Einbrüchen machen? Wer kann weitere Angaben zu dem beschriebenen Täter oder seiner Flucht machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Rufnummer 04102 – 809 – 0

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Ahrensburg

Neuer Geschäftsführer: Leitungswechsel im Tobias-Haus

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Ahrensburg – Das Tobias-Haus bekommt einen neuen Geschäftsführer und Heimleiter. Ab Dienstag, den 18. Februar 2020 leitet Thorsten Hoja das Ahrensburger Alten- und Pflegeheim.

Thorsten Hoja lenkt ab 18. Februar 2020 die Geschicke des Tobias-Hauses in Ahrensburg (Foto: Kati Imbeck / Tobias-Haus)

„Das Tobias-Haus ist eine ganz besondere Einrichtung – von der Haltung der Mitarbeiter über das  Leben miteinander bis hin zum anthroposophischen Geist“, sagt der examinierte Altenpfleger, der nach Weiterbildungen zur Pflegedienstleitung und Heimleitung bereits mehrere Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein geführt hat.

Den besonderen Geist des Hauses möchte der 45-Jährige ausdrücklich erhalten und in Einklang mit wirtschaftlicher Stabilität bringen. Damit das gelingt, hat er sich ehrgeizige Ziele gesetzt: „Bis Ende des Jahres möchte ich möglichst keine Zeitarbeitskräfte mehr beschäftigen. Stattdessen habe ich vor, den Pflegeberuf im Tobias-Haus zusammen mit den Mitarbeitern so attraktiv zu gestalten, dass es nicht mehr zu Personalengpässen kommt – zum Beispiel durch familienfreundliche Arbeitszeitmodelle.“

Hoja löst die bisherige Heimleitung und Geschäftsführung Christine Berg ab. Nach sieben Jahren zieht diese sich auf eigenen Wunsch aus der Leitung des Pflegeheims zurück, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Christine Berg gibt nach sieben Jahren die Geschäftsführung und Heimleitung des Tobias-Hauses ab (Foto: Jenny Pudel / Tobias-Haus)

„Meine Zeit im Tobias-Haus war geprägt von der Achtung vor der Individualität jedes Menschen“, sagt die 51-Jährige. „Ich danke allen Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern, Partnern und Mitstreitern für ihr Vertrauen und das engagierte gemeinsame Wirken“.

Berg agierte über Branchengrenzen hinweg und traf dabei auch Entscheidungen außerhalb der üblichen Denkschablonen. Zu den von ihr umgesetzten Projekten zählen etwa der Sinnesgarten für Menschen mit Demenz, ein hauseigenes Blockheizkraftwerk, die Basisqualifikation für die berufliche Pflege, die Anschaffung einer mit dem Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis ausgezeichneten Fahrradrikscha sowie Zertifizierungen zum „Singenden Altenheim“ und zum „Botschafter emotionaler Genuss“.

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Ahrensburg

Ahrensburg: Seltsamer Geruch sorgt für Gasalarm

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Einsatzleitung Feuerwehr Ahrensburg im Einsatz Archivfoto: SL

Ahrensburg – In einem Mehrfamilienhaus in Ahrensburg wurde von Bewohnern am heutigen Sonnabend, 15. Februarn, ein nicht klar definierbarer Geruch ungeklärter Herkunft festgestellt. Sie alarmierten daher sicherheitshalber die Feuerwehr.

Die Brandbekämpfer der Schlossstadt rückten gemeinsam mit dem spezialisierten Löschzug Gefahrgut (LZ-G) an. Es war ein gasähnlicher Geruch festzustellen, der sich aber nicht in Messungen der Einsatzkräfte vor Ort widerspiegelte.

Daher konnten die Bewohner schließlich – nach einer gründlichen Belüftung des Mehrfamilienhauses – in ihre Wohnungen zurück. Die Quelle des Geruchs, von dem ja offenbar keine Gefahr ausgeht, blieb zunächst unklar.

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