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Bad Oldesloe

“In alten Bildern”: Neuer Band zeigt wieder das historische Oldesloe

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Bad Oldesloe – Auch in diesem Jahr bringt der Oldesloer Verlag von Hausen, nach dem zehnten Jubiläum im vergangenen Jahr, wieder ein Buch aus der erfolgreichen Reihe “Oldesloe in alten Bildern” auf den Büchermarkt.

Auf dem Eckgrundstück Hamburger Straße / Königstraße stand das Autohaus von Heinrich Witthöft. Hier eine Aufnahme von Anfang der 1960er Jahre

Nico v. Hausen musste Anfang des Jahres nur kurz überlegen, ob es mit der Buchreihe weitergeht.

„Als kurz nach dem Erscheinen von Band zehn unzählige Menschen fragten ob es noch ein weiteres Buch gibt und als dann noch Anfang des Jahres einige Oldesloer erneut  Bilderschätze brachten, stand es fest“, so der Verleger.

Die Geschichte der Buchreihe schreibt aber nicht nur von Hausen, sondern es ist ein Gemeinschaftswerk vieler Oldesloerinnen und Oldesloer.

Große Salinenstraße 13 [später Nr. 27] im Jahre 1901. Familie und Belegschaft heißen mögliche Gäste willkommen.

“Es macht unheimlich stolz wie gerade ältere Menschen, die diese Zeit noch erlebt haben, Geschichten erzählen, Bilder bringen oder einen Tip haben. Viele jüngere Menschen wollen wissen wie und wo ihre Eltern oder Großeltern aufgewachsen sind”, so von Hausen jun., der auch in diesem Jahr wertvolle Tips von Vater Claus-Ekkehardt erhält.

Auch in diesem Jahr kann man das Buch vorbestellen. Erfahrungsgemäß sind die Exemplare schnell vergriffen.

Verraten möchte der Verleger nicht alles. Neben dem THC Bad Oldesloe sind unter anderem unzählige alte Bilder von Straßenzügen mit bekannten Gebäuden in Band 11 enthalten sind.

“Wir haben seit Jahren ein tolles Verhältnis mit Hobbyhistoriker Erwin Douebler und der hat uns wieder wahre Schätze zur Verfügung gestellt”, freuen sich Vater und Sohn von Hausen bereits auf das Erscheinen ihres Werkes.

Vorbestellen kann man “Oldesloe in alten Bildern 11” bis zum 18. November beim Verlag unter 0 45 31 / 18 10 58, bei der Buchhandlung Willfang an der Hude, bei Pareibo in der Hindenburgstraße, beim Buchservice Rehme und beim Preisparadies in der Brunnenstraße zum Vorzugspreis von 14,80 €, später kostet der Band 19,80 Euro.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Wenn der Bürgerpark seit Wochen zur Müllhalde wird

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Müllhaufen im Bürgerpark Foto: SL

Bad Oldesloe – Keine Frage, das Grundproblem an der Situation am Bad Oldesloer Bürgerpark liegt bei den ignoranten Menschen, dir dort illegal ihren Müll abladen. Doch dass dieser teilweise dann über Wochen dort liegenbleibt, ist ein weiteres Problem, das viele Mitbürger ärgert.

Es ist rücksichtslos, wie verschiedene Bürger immer wieder ihren Müll einfach am Oldesloer Bürgerpark entsorgen. Diese Situation zeigte sich schon seit längerer Zeit, doch seitdem die Altkleider- und Altpapier-Container entfernt wurden, hat sich der Zustand des kleinen Platzes noch deutlich verschlimmert.

Doch alleine damit, dass nun Menschen nicht wissen, wohin mit ihrer Pappe und ihren Altkleidern, seitdem die entsprechendne Container der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) entfernt wurden, lässt sich das Ausmaß der Verdreckung nicht erklären – mal abgesehen davon, dass auch das keine Ausrede dafür wäre, den Müll aus dem eigenen Haushalt einfach unter freiem Himmel zurückzulassen.

Aktuell sind sich Stadtverwaltung und AWSH nicht einig, wer denn für die Entsorgung der illegalen Müllhalde verantwortlich ist – und so bleibt der Unrat unterschiedlichster Natur seit Wochen liegen.

Zur Vorgeschichte: die Oldesloer Stadtpolitik entschied auf Wunsch der Verwaltung alle Altkleidercontainer im Stadtbild entfernen zu lassen. Der Grund dafür: Neben vielen Containern hatte es regelmäßig illegale Entsorgungen gegeben, wenn diese voll waren und die Firma Eurocycle hatte eine ganze Reihe weiterer Container in der Stadt aufgestellt. Ein Dorn im Auge mancher Mitbürger und Politiker.

Illegale Müllhalde im Bürgerpark Foto: SL

Nun ist es rechtlich so, dass man nicht nur einer Firma verbieten kann, weitere Container auf öffentlichem Grund aufzustellen und somit entschied man, alle Altkleidercontainer ab Mitte April zu verbieten.

Darunter waren entsprechend auch die Altkleidercontainer der AWSH am Bürgerpark. Als diese abgebaut wurden, entfernte die AWSH auch die Altpapiercontainer im Rahmen einer Standortoptimierung. Kein ungewöhnlicher Vorgang – so die AWSH.

Dass dort nun illegal Pappe und anderer Müll von Autoreifen über Matratzen bis hin zu Möbelstücken entsorgte werde, sei allerdings nicht das Problem der AWSH.

Denn der Müll auf öffentlichem Grund müsse halt von der Verwaltung entfernt werden, der dieser Grund gehöre. Die Stadtverwaltung verweist hingegen darauf, dass man das nicht ganz so sehe und dass es ein schwebendes Verfahren gebe, weshalb man sich nicht weitergehend äußern wolle. Man sei aber anderer Ansicht.

Als Ergebnis der Ignoranz mancher Umweltverschmutzer und dem Entsorgungsgerangel zwischen Stadt und AWSH hat sich nun also eine kleine illegale Müllhalde zwischen Exer und Logenhaus gebildet.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe zahlt Einzelhändlern und Gastronomen Gebühren zurück

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Bad Oldesloe – In Form einer einmaligen Wirtschaftsförderung wird die Stadt Bad Oldesloe betroffenen Einzelhändlern und Gastronomen Sondernutzungsgebühren zurückerstatten. Das hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen.

Die Oldesloer Mühlenstraße in der Fußgängerzone. Foto: SL

Unternehmer müssen die Gebühren entrichten, um etwa Werbemittel vor ihren Geschäften aufstellen zu dürfen. Wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Belastungen verzichtet die Stadt jedoch in diesem Jahr auf das Geld. „Die 199 Anträge rückabzuwickeln, wäre ein zu großer bürokratischer Aufwand und deswegen haben wir vorgeschlagen, das eingenommene Geld als einmalige Wirtschaftsförderung auszuschütten“, sagte Bürgermeister Jörg Lembke. Einzelhändler, die am Anfang des Jahres Sondernutzungsgebühren entrichtet haben, müssen daher jetzt formlos die Rückzahlung beantragen. Dann erhalten sie ihr Geld zurück.

Die Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe, die den Antrag an die Stadt gestellt hatte, begrüßt das Vorgehen. „Es ist toll, dass das so kurzfristig und ohne Gegenstimme entschieden wurde“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung. In der Krise seien solche Hilfen von elementarer Bedeutung.

Wie in anderen Städten hat auch in Bad Oldesloe Handel und Gastronomie durch die Corona-Krise erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Brandstetter: „Deshalb ist es wichtig, die vielen Unternehmen, die unverschuldet in Not geraten sind, zügig und unbürokratisch zu unterstützen.“ Sie wertet die Entscheidung der Stadtverordneten als „positives Signal der Wertschätzung und der Solidarität gegenüber den in Bad Oldesloe tätigen Händlern.

Neben den Sondernutzungsgebühren wird die Stadt für drei Monate auch auf die Standgebühren der Marktbeschicker verzichten und damit auf insgesamt rund 24.000 Euro.

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Bad Oldesloe

Nur noch sieben Infizierte in Stormarn in stationärer Behandlung

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Bad Oldesloe – Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle im Kreis Stormarn beträgt am Sonntag 415.

Sieben in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 26 in häuslicher Quarantäne.

351 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Insgesamt sind 31 Personen verstorben.

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