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Politik und Gesellschaft

CDU Stormarn fordert Einsatz von automatischen Kennzeichen-Scannern

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Bad Oldesloe – CDU Stormarn will, dass Kennzeichen-Scanner im automatisierten Einsatz zur Verfolgung von Straftaten eingesetzt werden und das obwohl das Bundesverfassungsgericht die Praxis bereits als rechtswidrig eingestuft hat.

Die CDU Stormarn hat auf ihrem Kreisparteitag 2019 in Großhansdorf mit großer Mehrheit beschlossen, die Landesregierung in Kiel dazu aufzufordern, sich im Bundesrat dafür einzusetzen, dass so genannte Kennzeichenscanner zur Verfolgung von schweren Straftaten eingesetzt werden dürfen.

Der Kreistagsabgeordnete Dennis Möck aus Badendorf, der den Antrag eingebracht hat, sagte in seiner Begründung, dass Kfz-Kennzeichen von automatisierten Systemen erfasst und mit dem Datenbestand der Polizei abgeglichen werden könnten.

Dies könnte, so glaubt die CDU, bei der Täterermittlung von Straftaten wie zum Beispiel Wohnungseinbruchsdelikten oder dem Diebstahl von Fahrzeugen helfen.

Durch ein Urteil des Bundesverfassungsgericht sei die Nutzung von Kennzeichenerfassungssystemen durch die Bundesländer jedoch stark eingeschränkt worden.

Deshalb sei, so Möck, eine Änderung des Strafrechts beziehungsweise Strafprozessrechts wünschenswert: „Der gesetzlich vorgeschriebene Datenschutz würde beim Einsatz der automatisierten Scanner selbstverständlich gewahrt.“

Bundesverfassungsgericht: Scannen von Kennzeichen rechtswidrig

Bayern, Hessen und Baden-Württemberg hatten Ende 2018 damit begonnen, Autofahrer flächendeckend mit Kennzeichen-Scannern zu überwachen. Das Bundesverfassungsgericht stellte jedoch fest: Die Praxis ist zum Teil rechtswidrig. So sei das Abgleichen von Nummernschildern mit Fahndungslisten ein Eingriff in das Recht auf informelle Selbstbestimmung.

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Politik und Gesellschaft

Stormarn: Erneut zwei Neuinfektionen – jetzt 8 aktive Covid19-Fälle im Kreis

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Landrat des Kreises Stormarn Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Erneut hat die Kreisverwaltung zwei neue Covid19-Infektionen in Stormarn bestätigt. (Stand: 28.07., 13:00 Uhr)

Insgesamt gibt es damit acht aktive Covid19-Fälle in Stormarn. Eine infizierte Person befindet sich in stationärer Behandlung, 7 in häuslicher Quarantäne.

397 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

34 infizierte Stormarner sind leider seit Beginn der Pandemie verstorben.

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Bad Oldesloe

Um Nachfolge zu sichern: Tohus stellt zweiten Geschäftsführer ein

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Bargteheide – Seit dem 1. Juli hat die tohus gGmbH einen weiteren Geschäftsführer. Tobias Gaiser heißt er und wird zusammen mit Pastor Eckart Drews und Sabine König als Prokuristin die Geschäfte des Unternehmens führen.

Die tohus gGmbH ist mit ihren vielfältigen Angeboten für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen und Lernbehinderungen in Stormarn inzwischen hervorragend verankert und hat das Thema Inklusion mit teilweise spektakulären Aktionen wie der Teilnahme am BalticSea-Circle in einem Schrottauto rund um die Ostsee 2018 oder dem Gewinn des europaweiten E.A.S.I.-Cups für Inklusionssport 2019 einschneidend vorangebracht. Auch das Engagement der MitarbeiterInnen und die Qualität der Unternehmensführung ist durch Top-Noten beim Benchmarking 2019 durch das international tätige Forschungs- und Beratungsinstitut„Great Place to Work“ belegt.

Mit dem Eintritt von Tobias Gaiser in die Geschäftsführung der tohus gGmbH wird jetzt ein optimaler Übergang gewährleistet, bis Pastor Drews in den Ruhestand geht und Tobias Gaiser als Nachfolger in seine Fußstapfen tritt.

Neue Aufgaben warten schon: Tobias Gaiser muss die schon begonnenen Veränderungen aufgrund des neuen Teilhabegesetzes mit all den dazugehörigen Anpassungen, Änderungsbedarfen und Anforderungen an die Flexibilität der KlientInnen und KollegInnen jetzt vollenden sowie die notwendige Schwerpunktsetzung in Bezug auf den Bereich „Arbeit für Menschen mit Handicaps“ gestalten. Beides entscheidende Voraussetzungen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Dafür ist Tobias Gaiser der richtige Mann. Als Mitglied der Geschäftsleitung und Bereichsleiter „Rehabilitation“ bei alsterarbeit gGmbH – wie die tohus gGmbH eine eigenständige Gesellschaft der Evangelischen Stiftung Alsterdorf – hat er sich intensiv mit der Teilhabe am Arbeitsleben entsprechend der individuellen Möglichkeiten der KlientInnen beschäftigt. Dabei ging es darum, losgelöst von exakten Stundenvorgaben und Anforderungen Arbeitsmodelle und Lösungen zu finden, die die Fähigkeiten der KlientInnen stärken.

Tobias Gaiser, der nach seinem Zivildienst und einem Studium der Sozialpädagogik 2003 als frisch diplomierter Pädagoge zum Fachdienst der Alsterdorfer Werkstätten kam, ist gespannt auf die vielfältigen Aufgaben in der tohus gGmbH und vor allem auf die Menschen, die tohus ausmachen:

„Ich habe den Eindruck gewonnen, dass bei tohus die Leitwerte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern eine nachhaltige Bedeutung für die alltägliche Arbeit haben. Die große Fachlichkeit, aber auch die Identifikation und Begeisterung der Kolleginnen und Kollegen haben mich sehr beeindruckt. tohus in der ganzen Vielfalt kennenzulernen – darauf freue ich mich sehr.“

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Politik und Gesellschaft

Leben fürs Ehrenamt: Ahrensburger AWO-Mitarbeiterin geht nach 40 Jahren in Rente

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Ahrensburg – Nach 40 Jahren im Dienst für den AWO Ahrensburg ging am 16. Juli Jutta Kraft (Peter-Rantzau-Haus) in Rente.

Abschied von Jutta Kraft im Peter-Ranzau-Haus. Foto: Roland Nethe

In einer Abschiedsfeier, die wegen der Corona-Pandemie etwas kleiner ausfallen musste, würdigten Jürgen Eckert und Annette Maiwald-Boehm das Wirken von Jutta Kraft.

AWO-Vorstand Jürgen Eckert: “Mit dem was sie alles erlebt hat könnte man Bücher füllen.“

Jutta Kraft hat über vier Jahrzehnte Ehren- und Hauptamtlich für die AWO in Ahrensburg gearbeitet.

Sie war in der Haus- und Familienpflege und seit 1993 im Peter-Rantzau-Haus tätig. Sie hat Generationen von Besuchern, Ehrenamtlichen Helfern, Kolleginnen und Kollegen, Zivis und Buftis kommen und gehen sehen. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Annette Maiwald-Boehm, Leiterin des Peter-Rantzau-Hauses: „Auf Frau Kraft konnte man sich immer verlassen, sie war vorausschauend und behielt in allen Situationen den Überblick.”

“Als Mutter von drei Kindern hatte sie darin sicher Übung, aber es ist schon eine Lebensleistung Kinder und Beruf „unter einen Hut“ zu bekommen”, so Maiwald-Boehm. “Wir sagen Danke und wünschen Ihr und Ihrer Familie für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.”

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