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Polizei und Feuerwehr

Musik zu laut: Lkw-Fahrer von Polizei mit Besenstiel geweckt

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Lübeck – Weil ein Lkw-Fahrer mitten in der Nacht eine Nachbarschaft mit lauter Musik beschallte, riefen Anwohner die Polizei.

Autoradio (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Die Beamten hatten kein Problem den Truck zu finden – allerdings damit, den Mann aufzuwecken.

Sie suchten sich einen Straßenbesen und pieksten den Mann durch das offene Fenster so lang, bis er zu sich kam.

Der 33.Jährige hatte seinen Lastwagen am Sonntagabend im Moorredder in Lübeck-Kücknitz abgestellt, die Musik angestellt und war dann eingeschlafen. Rufen und klopfen an der Fahrertür führten nicht dazu, dass diese geöffnet wurde.

Letztendlich mussten die Beamten improvisieren und einen Straßenbesen und eine Leiter zur Hilfe nehmen.

Die Musik wurde leise gestellt, Besen und Leiter zurückgebracht und vorsorglich auch die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Eine mögliche Fahrt unter Alkoholeinfluss sollte verhindert werden.

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Hamburg

Hamburg: Randalierer (24) hat offenbar enormes Problem mit E-Scootern

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Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Dass E-Scooter ein enorm nervendes Phänomen sind, das ist durchaus bekannt. Doch mit seiner offensichtlichen Wut auf E-Scooter hat es ein 24-Jähriger in Hamburg doch ziemlich übertrieben.

Der 24-Jährige wurde von Zeugen beobachtet, wie er mehrere E-Scooter den Treppenabgang zur U-Bahn – Station am Jungfernstieg hinunterwarf.

Beamte der Bundespolizei nahmen den Mann daraufhin vorläufig fest und brachten ihn zum Polizeikommissariat 14.

Zeitgleich nahmen Beamte des Polizeikommissariates 21 Zeugenaussagen auf, nach denen ein junger Mann, auf den die Beschreibung des 24-Jährigen zutraf, bereits gegen 03:40 Uhr E-Scooter von der Brücke Bei den St. Pauli Landungsbrücken auf die Fahrbahn warf, obwohl darunter Fahrzeugverkehr stattfand.

Darüber hinaus brannte eine unbekannte Anzahl von E-Scootern, die zu einem Haufen aufgeschichtet wurden. Das Feuer konnte durch die Zeugen gelöscht werden.

Es konnte ein Zusammenhang zwischen den Taten hergestellt werden. Der Mann wurde Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem UG Hamburg zugeführt

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Hamburg

St. Pauli: Arztkoffer mit Medikamenten aus Auto gestohlen

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Hamburg – Einem Notarzt ist in St. Pauli der Arztkoffer aus dem Auto geklaut worden.

Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Der Dieb schlug die Scheibe des in der Thadenstraße geparkten Fahrzeuges ein und entwendete die Tasche, in der sich unter anderem Medikamente befanden.

Der Diebstahl ereignete sich am 23. Januar gegen 3.30 Uhr morgens. Beamte des Landeskriminalamts 112 haben die Ermittlungen übernommen und bitten mögliche Zeugen, sich bei der Polizei zu melden.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hat ein unbekannter Täter die Fensterscheibe auf der Beifahrerseite eines in der Thadenstraße abgestellten schwarzen Minis eingeschlagen. Aus dem Pkw wurde ein Notarztkoffer entwendet, der mit Arztmaterialien, Rezepten, Verordnungen und Medikamenten bestückt war. Die Medikamente können bei unsachgemäßer Verwendung die Gesundheit erheblich beeinträchtigen oder gar lebensgefährlich sein.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 zu melden.

Die Polizei bittet: Wer einen solchen Koffer mit Medikamenten findet, sollte sich unverzüglich bei der Polizei melden bzw. ihn an einer Polizeidienststelle abgeben.

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Kreis Steinburg

Wenn Hundehalter komplett durchdrehen: Weidezäune der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein durchtrennt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Itzehoe – Unglaublicher Vorfall südlich von Itzehoe. In Wäldern und in Naturschutzgebieten müssen in Schleswig-Holstein Hunde angeleint werden und dürfen sich nur auf den Wegen bewegen. Es besteht kein Recht auf freien Auslauf. Weil sich gewaltbereite, kriminelle Hundehalter offenbar darüber ärgern, dass eine Freilauffläche für ihre Hunde weggefallen ist, greift eine „IG Hundehalter Itzehoe“ zu Taten, die fassungslos machen.

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ist bestürzt, heißt es in einem Statement. Denn Unbekannte haben am Montag, 20. Januar, die Drähte des elektrischen Weidezaunes auf der Süderweide im Stiftungsland Nordoe südlich von Itzehoe zum wiederholten Mal zerschnitten.

„Die neue Dimension bei dieser Sachbeschädigung: In der Geschäftsstelle der Stiftung Naturschutz in Molfsee ging am darauffolgenden Tag ein Bekennerschreiben ein. Eine Interessengemeinschaft (IG Hundehalter Itzehoe) bekannte sich zur Tat und forderte die Verlegung der Zauntrasse. Besonders kriminell: Sollte das nicht bis zum Ende des Monats geschehen, würde die IG weitere Maßnahmen – bis hin zur Tötung von Weidetieren – ergreifen“, berichten die entsetzten Naturschützer.

„Ich bin erschüttert und zutiefst beunruhigt, dass sich eine Gruppe schriftlich zur Tat bekannt hat und unverhohlen mit einer weiteren Eskalation der Lage droht“, sagt Sandra Redmann, ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und SPD-Landtagsabgeordnete. „Wir haben jetzt Strafanzeige gestellt. Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt in alle Richtungen.“

Fest steh: Hundehalter  sind verpflichtet, in Naturschutzgebieten ihren Vierbeiner an der Leine zu führen. Ein Recht auf freie Bewegung im Gelände besteht auch in dem betroffenen Gebiet nicht, auch wenn das zu Zeiten, als hier die Bundeswehr noch Eigentümer des dortigen Geländes war, nach Aufgabe des Übungsbetriebes möglich war.

Die Stiftung Naturschutz hat sich bewusst im Sinne des Tierwohls der Rinder und Wildtiere für einen Elektrozaun entschieden. Hunde tragen bei der Berührung keinen Schaden davon, lernen aber schnell, dass sie sich nicht den Zäunen nähern sollten.

„Abgesehen vom materiellen Schaden in Höhe von 2.500 Euro und viel Arbeit habe ich natürlich Angst um meine Tiere, zumal der oder die Bekennerinnen mit der Vergiftung und dem Tod meiner Rinder und Ponys drohen“, sagt Tierhalter Dirk Andresen von Weidelandschaften e.V.. Durch die zerschnittenen Zäune könnten die Tiere zudem ungehindert die Weidelandschaften verlassen und auf angrenzende Straßen laufen. „Da kann es auch leicht zu Personenschäden kommen“

Zum Hintergrund: 2018 haben die Gemeinden die Hauptwege ausgeschildert und gekennzeichnet, um die Besucher auf die zulässigen Wanderrouten hinzuweisen.

Damit ist im Gebiet nun umgesetzt, was von Seiten der Gemeinden, der Unteren Naturschutzbehörde und der Stiftung Naturschutz, beschlossen wurde.

In diesem Zuge sperrte die Stiftung Naturschutz auch die Wege durch die auch unter europäischen Schutz stehenden Weideflächen, um bodenbrütende Vögel, wie Flussregenpfeifer und Heidelerche, und europaweit gefährdeten Amphibienarten zu schützen.

Denn immer wieder kam es zu Störungen durch Besucher, wurden Weidetiere durch hetzende Hunde gefährdet. Mehrfach gab es Risse der Burenziegen. Aber auch dem Hund drohen durch keilende Hufe der Ponies und lange Hörner der Highlands tödliche Gefahren.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall hat, melde sich bitte bei der Polizeistelle Wellenkamp, Tel. 04821-6079020, oder der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Tel. 0431-21090101.

Zudem appelliert die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein an die Besucher des Naturschutzgebietes, auf den Wegen zu bleiben und ihre Hunde anzuleinen.

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