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Bad Oldesloe

Benefizkonzert “Musiker helfen Kindern” begeistert im KuB

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irgendwiehörbar

Bad Oldesloe – Diese Musiker standen so noch nicht gemeinsam auf einer Bühne. Und wenn man sich die unterschiedlichen Stilrichtungen anschaute, die am Sonnabend bei „Musiker helfen Kinder“ im Bad Oldesloer KuB zusammenkamen, erstaunt das nicht.

Die Musikergemeinschaft Klngstdt, die zu den Hauptnutzern des KuBs gehört, hatte die Idee eines Benefizkonzerts für das „Kinder- und Jugendhaus“ gemeinsam mit dem Freizeitpädagogen Matthias Kaiser entwickelt und dann auch umgesetzt.

Commander Nilpfred

Herausgekommen war der musikalisch wohl ungewöhnlichste und abwechslungsreichste Abend im KuB in diesem Jahr. Und das auch noch für einen guten Zweck.

Zahlreiche Musiker sagten spontan zu. „Wir hatten am Ende so viele Zusagen und interessierte Bands, dass wir einigen sogar absagen mussten“, so Patrick Niemeier, Vorsitzender des Klngstdt e.v..

Sophie und Manfred Brembach

Mit dabei waren im Endeffekt: Sophie Brembach (Pop), St Josef Duo (Cover-Akustik-Rock), irgendwiehörbar (Akustik-Cover), Manfred Brembach alias Sean O Brian (Folk, Plattdeutsch, Liedermacher), Nathalie Becker (Pop), Commander Nilpfred (Pop-Punk), Peter´s Beine (Indie) und Empathy (Hip-Hop/Pop).

Die Veranstaltung war nicht ausverkauft, aber gut besucht. Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich im Foyer über die Projekte des Kinder- und Jugendhaus zu informieren. Mit den Einnahmen aus dem Konzert und dem Getränkeverkauf soll der Bereich der Freizeitpädagogik in der Einrichtung St. Josef gestärkt werden.

Peters Beine

Dazu gehören unter anderem Reiten und Kiten. Diese Angebote sind kostenintensiv und benötigen Unterstützung erklärte St. Josef Chefin Birgit Brauer, die zwischen den Auftritten gemeinsam mit Patrick Niemeier und Christian „Bernd“ Bernardy von Klngstdt durch den musikalisch bunten Abend führte.

Aus dem Publikum hieß es später, es sei eine spannende musikalische Mischung und Entdeckungsreise gewesen. Vor allem zeigten sich die Zuhörer im Kulturzentrum tatsächlich sehr aufgeschlossen und beklatschten alle Auftretenden des dreistündigen Programms.

Nathalie Becker

„Wir sind nun bereits in Gesprächen für eine Wiederholung im Herbst 2020“, so Niemeier. Noch auf der Bühne regte ein begeisterter Freizeitpädagoge Kaiser diese an. „Wir wären sofort dabei“, sagte er.

St. Josef Duo

Das Team von Klngstdt hat sich bereits in der Vergangenheit einen Namen gemacht neue Reihen zu etablieren und ständig neue Ideen zu entwickeln. Im KuB wurden unter anderem seit 2016 bereits „Big city light“ (zuletzt mit Max Prosa), die offene Bühne „Mary Stolpe“, das Talkformat „QualityZeit“ und der Rock- und Indiemusikclub „Kub Klub“ geboren. Mit „Musiker helfen Kindern“, scheint nun noch ein neues, erfolgreiches Format hinzugekommen zu sein.

Empathy

Die familiäre Stimmung unter den Bands und die gute Stimmung im Umfeld des Konzerts bei dem sogar eine leichte Festivalatmosphäre aufkam sprechen deutlich für die zweite Ausgabe.

„Wir bedanken uns bei allen Musikern, die auf ihre Gage verzichtet haben und dieses Event unterstützt haben. Außerdem bei der Musikschule Bad Oldesloe, die das Drum ausgeliehen hat und SLS Ahrensburg, die für die Technik verantwortlich waren“, so Niemeier.

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Bad Oldesloe

Erneut drei bestätigte Neuinfektionen in Stormarn: Zwölf neue Covid-19-Fälle seit Ende Juni im Kreis

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Mundschutz Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Bad Oldesloe – Nach einer längeren Zeit ohne deutlichen Anstieg der Neuinfektionen im Kreis bis Ende Juni sind die Zahlen in den vergangen 14 Tagen wieder regelmäßig gestiegen.

Insgesamt sind es seit Ende Juni 12 bestätigte Neuinfektionen. Die Zahl der seit Beginn infizierten Stormarner stieg von 420 auf 432.

Seit Beginn der Pandemie sind in Stormarn 33 Infizierte verstorben.

Der deutlichste Anstieg seit Wochen zeigt, dass Abstand und Mundschutz weiterhin wichtig bleiben, weil die Verbreitung des Virus auch in den nächsten Wochen noch aufgehalten werden muss.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bürgermeister hisst “Mayors for peace” Flagge gegen Atomwaffen

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“Mayors for peace” Flagge vor dem Bad Oldesloer Rathaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 8. Juli, hat Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke vor dem Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses “Mayors for Peace” gehisst.

Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen.

Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.

„75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten“, so Lembke.

Der Flaggentag der Mayors for Peace erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (das Hauptrechts-sprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde.

Das Gutachten stellte fest, dass die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im Allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

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Bad Oldesloe

Stormarner Fahrradclub sagt wegen Coronavirus alle Radtouren 2020 ab!

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Bad Oldesloe/Ahrensburg – Mehrere tausend Radtouren-Programme des ADFC-Stormarn liegen seit Anfang des Jahres bei den Verteilern und müssen jetzt doch entsorgt werden.

Foto: ADFC Bargteheide/hfr

Nach einer Telefonkonferenz des Vorstandes mit den Stormarner Tourenleitern wurde gemeinsam entschieden, keine ADFC-Touren in diesem Jahr mehr anzubieten.

„Es tut uns wirklich sehr leid.  Wir hatten für dieses Jahr ein prallvolles Programm, und das Heft sollte im März der Öffentlichkeit vorgestellt werden, aber da waren die Einschränkungen nach dem Ausbruch der Pandemie schon voll im Gang. Anfang April wäre die erste von über 100 Touren gestartet, jetzt jedoch sind alle Veranstaltungen für das Jahr 2020 abgesagt.“, so der Pressesprecher des ADFC Ortsverband in Ahrensburg Jürgen Griebel.

Eigentlich hatte der Landesverband Schleswig-Holstein ab dem 1. Juli im Rahmen der Lockerungen wieder Touren genehmigt.

„Die Auflagen sind jedoch nicht ganz unerheblich: So müssen – wie bei allen anderen Veranstaltungen – Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Teilnehmer müssten sich vor einer Tour im Internet anmelden. Mitfahrer ohne Anmeldung hätten wir ab 15 Teilnehmern abweisen müssen. Unter der Teilnehmerzahl von 15 Personen hätten wir bei spontanen Mitfahrern Listen führen müssen mit desinfiziertem Schreibmaterial,“ so der Vorstand Jürgen Hentschke. „das ist sehr aufwändig, …und nun halten Sie mal bei Rot auf einer Verkehrsinsel mit so vielen Teilnehmern den Mindestabstand von 1,5 Metern ein. So etwas ist einfach nicht durchführbar!“

Entscheidend für die Tourenabsagen ist jedoch der Schutz der Tourenleiter: „Unsere Fahrer sind überwiegend älter und gehören damit zur Risikogruppe. Eine Infektion mit dem Coronavirus muss bei diesem Personenkreis unbedingt vermieden werden“, so Hentschke. „Außerdem möchten wir den ehrenamtlichen Tourenleitern nicht zumuten, durch die Neuinfektion eines Teilnehmers bei einer Radtour die Verantwortung tragen zu müssen und sich der Gefahr auszusetzen, mit Bußgeldern konfrontiert zu werden. Er trägt schließlich die Verantwortung bei den Fahrten, die oft einen ganzen Tag andauern.“

Der ADFC-Stormarn fordert alle Teilnehmer der letzten Jahre auf, dennoch kräftig in die Pedale zu treten: „Das Radfahren an der frischen Luft ist auch in Coronazeiten zu empfehlen, solange man in kleinen Gruppen unterwegs ist und die Abstände einhält“, so der Pressesprecher Griebel. „Stormarn, die angrenzenden Landkreise und Hamburg haben so schöne Ziele, die muss man sich dieses Jahr selbst erobern, auch wenn das nicht immer so perfekt klappt wie mit unseren erfahrenen Tourenleitern.“

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