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Hamburg

Hamburg: Polizist schießt auf offenbar gefährlichen Falschfahrer

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Ein Polizeibeamter hat in Hamburg am Samstagnachmittag, 19. Oktober, mehrere Schüsse auf einen Falschfahrer abgegeben, der zunächst vor der Polizei geflüchtet und später gefährdend auf den Beamten zugefahren war. Der psychisch auffällige Mann kam in eine Psychiatrie.

Beim Polizeinotruf waren mehrere Hinweise auf den Falschfahrer eingegangen, der auf den stadteinwärts führenden Fahrstreifen der A 25 in entgegen gesetzter Richtung fuhr.

“Nach dem bisherigen Ermittlungsstand stellte sich die Besatzung des FuStw Peter 43/2 daraufhin zunächst an der Anschlussstelle Nettelnburg auf, um das Fahrzeug, einen Pkw Honda mit französischen Kennzeichen, zu stoppen. Dem Fahrer gelang es jedoch, das Einsatzfahrzeug zu umfahren und die Autobahn zu verlassen”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth.

Bei seiner Flucht über den Nettelnburger Landweg gefährdete er Moped- und Fahrradfahrer sowie Fußgänger, weil er auch hier zeitweise unter anderem durch den Gegenverkehr fuhr. Der Fahrer wendete und fuhr dann zurück in Richtung Autobahn.

“In Höhe Fanny-Lewald-Ring versuchte die Besatzung des Peter 43/2 ein weiteres Mal, den Pkw zu stellen. Die Beamten verließen hierzu auch ihr Fahrzeug. Der Mann umfuhr den Streifenwagen erneut und fuhr dann auf einen daneben stehenden Polizeibeamten zu. In dieser Gefährdungssituation gab der Beamte mehrere Schüsse auf das Fahrzeug ab. Der Honda wurde zwar getroffen, war aber weiterhin fahrbereit. Der unverletzt gebliebene Fahrer setzte seine Flucht fort”, so Abbenseth.

Letztlich gelang es einer weiteren Funkstreifenwagenbesatzung, den Honda im Billwerder Ring zu rammen und dadurch zu stoppen. Das Einsatzfahrzeug wurde hierdurch erheblich beschädigt.

Der Fahrer, ein 35-jähriger Franzose, ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Mann wurde zunächst ans Polizeikommissariat 43 transportiert und dort später einem Amtsarzt vorgeführt. Dieser ordnete die Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie an. Zur Feststellung der Verkehrstauglichkeit erfolgte auch eine Blutprobenentnahme.

Der Honda wurde als Beweismittel sichergestellt und zum Verwahrplatz der Polizei transportiert.

Die weiteren Ermittlungen führen die Verkehrsermittler der Verkehrsstaffel Süd (VD 42).

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Hamburg

Hamburg: Mann (33) belästigt Frauen und zeigt Hitlergruß am Hauptbahnhof

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Hamburg – Am 19. September sorgte ein alkoholisierter Mann (33) gegen 20.10 Uhr für einen Einsatz der Bundespolizei am Eingangsbereich zum Hauptbahnhof.

Eine Streife der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof (Symbolbild). Foto: Bundespolizei

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei soll der Beschuldigte zuvor mehrfach Frauen lautstark beleidigt haben.

Im weiteren Verlauf soll der Mann einer bislang unbekannten Frau an ihr Gesäß gefasst sowie mehrfach den verbotenen “Hitlergruß” gezeigt haben.

Ein besorgter Zeuge informierte telefonisch die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Eine Streife der Bundespolizei konnte den aggressiven Mann am Hauptbahnhof feststellen und zum Polizeirevier verbringen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille.

Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf sexuelle Belästigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eingeleitet.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung musste der Beschuldigte wieder entlassen werden. Zuständigkeitshalber übernimmt das LKA der Polizei Hamburg die weiteren Ermittlungen.

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Hamburg

Hamburg: Mit Haftbefehl Gesuchter belästigt Reisende

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Hamburg – Am 18. September gegen 09.50 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (58) am Hauptbahnhof fest. Zuvor belästigte der deutsche Staatsangehörige am Eingangsbereich lautstark mehrere Reisende.

Eine Präsenzstreife der Bundespolizei wies den Mann auf sein Fehlverhalten hin und überprüfte anschließend die Personalien. Ergebnis: “Ausschreibung zur Festnahme”

Seit Januar 2020 wurde der Verurteilte mit einem Haftbefehl gesucht. Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe wegen mehrfacher Bedrohung nicht gezahlt und sich anschließend auch einer Ladung zum Strafantritt nicht gestellt.

Jetzt hat der Gesuchte eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen zu verbüßen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest im Bundespolizeirevier ergab einen Wert von 2,52 Promille. Nach entsprechender Kontrolle durch einen Arzt wurde der Mann einer Haftanstalt zugeführt.

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Hamburg

Hamburg: Zoll stoppt Arzneimittel-Einfuhr

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Zollkontrolle Symbolfoto: HZA Hamburg/Hfr

Hamburg – Bereits vor einer Woche überprüften Hamburger Zöllner bei einer Routinekontrolle auf Einhaltung der Zollvorschriften in Hamburg-Wandsbek einen Kleintransporter.

“Im Verlauf dieser Kontrolle gab der Fahrer an, diverse Waren an so genannte Afro-Shops ausliefern zu wollen”, erklärt Pressesprecher Oliver Bachmann.

“Die Zöllner nahmen daraufhin die gesamte Ladung näher in Augenschein. Neben vielen unauffälligen Produkten stellten sie aber auch mehrere Kartons mit Bleich-Cremes und Nahrungsergänzungsmitteln, die in Indien hergestellt und aus Accra, Ghana, in die Niederlande verbracht wurden, fest.

“Die Inhaltsstoffe beider Waren fallen nach Rücksprache mit dem Amt für Verbraucherschutz jedoch unter das Arzneimittelgesetz und sind deshalb nicht einfuhr- und verkehrsfähig.”

Es wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet. Die 120 Tuben Bleich-Creme und 950 Flaschen Nahrungsergänzungsmittel wurden sichergestellt. Nach Beendigung des Verfahrens werden sie vernichtet.

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