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Politik und Gesellschaft

Naturschutzbund kritisiert Ablehnung des Tempolimits auf Autobahnen

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Der Großteil der Bundestagsabgeordneten hat die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert die Ablehnung der Einführung eines Tempolimits von 130 km/h auf deutschen Autobahnen.

Autobahn. Bild von Hans Linde auf Pixabay

„Die Mehrheit der Abgeordneten hat die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt und verhält sich wie in den 50er Jahren“, sagt der stellvertretende BUND-Vorsitzende Ernst-Christoph Stolper. Am Freitag hatte der Bundestag einen Antrag der Grünen mit großer Mehrheit abgelehnt, deutschlandweit ein einheitliches Tempolimit einzuführen. Deutschland ist eines der letzten Länder der Erde, in dem es auf Autobahnen keine Maximalgeschwindigkeit gibt.

„Dabei zeigen repräsentative Umfragen immer wieder, dass die Mehrheit der befragten Bürgerinnen und Bürger für ein generelles Tempolimit ist, wenn dieses aus Gründen des Klimaschutzes eingeführt wird“, sagt Ernst-Christoph Stolper. „Die Abgeordneten haben es verpasst, mit dem Tempolimit einen wichtigen Schritt hin zu einer sicheren und klimafreundlichen Mobilität der Zukunft zu gehen.“

Sie hätten nicht verstanden, dass Klimaschutz und Verkehrssicherheit den Menschen heute wichtiger ist als je zuvor. So könne Klimaschutz im Verkehr nicht gelingen, sagt Stolper: „Ohne strukturelle Veränderungen im Verkehrsbereich werden weder die Klimaziele erreicht noch wird die notwendige Verkehrswende eingeleitet.“

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Politik und Gesellschaft

“Ich mache mit!”: Messe in Ahrensburg informiert über Ehrenamt

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Ahrensburg – Wer sich in Ahrensburg engagieren möchte, aber noch nicht weiß wo er seine Talente einsetzen kann, hat am 15. Februar 2020 die Möglichkeit sich auf der Messe „Ich mache mit! Engagiert in Ahrensburg“ inspirieren zu lassen.

In Ahrensburg gibt es zahlreiche Organisationen und Vereine, die sich für Menschen und wohltätige Zwecke einsetzen. Am 15. Februar haben diese die Möglichkeit ihre Arbeit im Rahmen der Messe kostenfrei zu präsentieren und mit den Besucher*innen ins Gespräch zu kommen.

Damit möglichst viele Menschen wieder auf die Messe aufmerksam werden hat Bernard Bonnin (Grafiker) ein Plakat konzipiert, das er diese Woche Anne-Rose Sieland und Regine Kersting (Projektbüro Engagierte Ahrensburg) überreichte.

Die ersten Anmeldungen liegen bereits vor u.a. vom Hospiz e.V., Freundeskreis Flüchtlinge, Kibis, Kinderschutzbund, den Lesepaten oder Seniorenbeirat. Wenn auch Sie dabei sein möchten, den Anmeldebogen können Sie unter www.engagierte-stadt-ahrensburg.org herunterladen. Anmeldeschluss ist am 10.01.2020.

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Bad Oldesloe

Kinderschutzbund Stormarn bedankt sich bei 170 Ehrenamtlern

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Foto: Vöcking/DKSB/hfr

Bad Oldesloe – Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich und bereichern so das gesellschaftliche Leben.

Das Ehrenamt ist ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft – dennoch ist es nicht selbstverständlich, dass Menschen freiwillig ihre Zeit spenden, um wichtige Angebote möglich zu machen oder andere Menschen zu unterstützen.

„Aus Anlass dieses Feiertages möchten wir uns herzlich bei all den ehrenamtlich Tätigen in unseren Kinderhäusern Blauer Elefant in Ahrensburg, Bargteheide und Bad Oldesloe für ihre wertvolle Arbeit bedanken“, erklärt Birgitt Zabel, erste Vorsitzende des Kinderschutzbundes (DKSB) in Stormarn, „denn unsere Ehrenamtlichen sind eine wichtige Säule der Kinderschutzarbeit, auf die wir nicht verzichten können und wollen.

Das Ehrenamt hat im Kinderschutzbund Stormarn eine ganz besondere Bedeutung. Der Verein ist selbst aus bürgerschaftlichem Engagement heraus entstanden. Eine Gruppe von 16 Frauen und einem Mann gründeten ihn im Jahr 1980. Mit den Jahren haben sich viele Angebote des Vereins immer weiter professionalisiert und es wurden auch hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt.

Heute sind über 170 ehrenamtliche Tätige und mehr als 70 Angestellte für den Kinderschutz im Kreis aktiv.

Der Kinderschutzbund freut sich darüber hinaus immer über weitere Ehrenamtliche, die die Teams der Kinderhäuser Blauer Elefant in Ahrensburg, Bargteheide und Bad Oldesloe unterstützen. Birgitt Zabel ermuntert Menschen, sich bei Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit direkt mit den Kinderhäusern Blauer Elefant in Verbindung zu setzen:

„Menschen, die ehrenamtlich bei uns arbeiten möchten, finden ganz unterschiedliche Arbeitsfelder, z.B. am Kinder- und Jugendtelefon oder am Elterntelefon, im direkten Kontakt mit Familien als Familienpaten, bei der Hausaufgabenhilfe, als Lesepate, als Unterstützer in der Kinder-Kleider-Kammer und auch in der Vorstandsarbeit, der ebenfalls ehrenamtlich arbeitet.“

Der diesjährige Internationale Tag des Ehrenamtes kann also auch eine Anregung sein, den ersten Schritt in ein Ehrenamt zu wagen. Für die Kinder und Familien im Kreis Stormarn wäre dies auf jeden Fall eine gute Sache.

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Politik und Gesellschaft

Glinde: “Gewalt kommt nicht in die Tüte” Aktion im BrAWO-Center

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Foto: Stadt Glinde /hfr

Glinde – Teilnehmerinnen des Frühstückstreff der Sönke-Nissen-Park Stiftung haben gemeinsamen einen kleinen Ausflug samt Kinderwagen in das Sozialkaufhaus BrAWO-Center gemacht.

Dort ging es den jungen Müttern in erster Linie nicht um den Kauf von günstiger Kleidung oder Möbeln, sondern um Informationen zum Thema „Gewalt in der Familie“.

Anlässlich des weltweiten Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“ fand schon zum 15. Mal in Stormarn die Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ statt.

Im Glinder BrAWO-Center, Mühlenstraße 3, gab es dazu ein gemeinsames Event der Glinder Gleichstellungsbeauftragten, der Koordinatorin des StoP-Projektes, des Frauenforums Glinde sowie der Frauen- und Mädchenberatungsstelle der SVS.

Dieses Angebot wurde von vielen Glinderinnen und auch Glindern genutzt. Dabei konnten die Besucher neben kostenlosen Brötchentüten auch jede Menge Informationen der Frauenberatungsstelle und des StoP-Projektes mit nach Hause nehmen.

Foto: Stadt Glinde/hfr

Darüber hinaus war das Sozialkaufhaus an diesem Tag auch für alle interessierten Besucher für einen Einkauf geöffnet, egal ob bedürftig oder nicht. Die AWO spendet die Einnahmen, die an diesem Tag gemacht wurden, für das Glinder StoP-Projekt.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der kostenlosen Nummer 0800/116 016 an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt. Es bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen.

Ob Gewalt in Ehe oder Partnerschaft, sexuelle Übergriffe oder Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung die Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an die passende Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter.

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