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Ratgeber

Dritte Messe für die Generation “55 plus” in Ahrensburg

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: Dr. Michael Eckstein und Oliver Michels freuen sich auf die AKTIV LEBEN-Messe Foto: BürgerStiftung Region Ahrensburg

Ahrensburg – Unter dem Motto „Aktiv Leben“ lädt die BürgerStiftung Region Ahrensburg zum dritten Mal zur Informationsmesse für die Generation 55plus ein. Die Messe findet am Sonntag, 27. Oktober von 11 bis 16 Uhr im Kamux Auto Ahrensburg (ehemals Hagebaumarkt), Kornkamp 6 in Ahrensburg statt.

An mehr als 60 Stationen bekommen die Besucher Anregungen und Ideen, wie sie aktiv bleiben und neue Ideen und Pläne entwickeln können. Hinzu kommen Fachvorträge, Mitmachangebote und ein Musikprogramm. Das Cafeteria-Team soll für das leibliche Wohl der Besucher sorgen.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges Informationsangebot zu allem, was Menschen der Generation 55plus interessiert. Schwerpunkte sind Accessoires, Automobile, Bildung, Ehrenamt, Ernährung, Finanzen, Fitness, Genießen, Gesundheit, Immobilien, Mobilität im Alter, Recht, Reisen, Sicherheit, Sport und Wohnen.

Hinzu kommen Vorträge und Aktionen an den Ständen und im Außenbereich, unter anderem ein Reisebus von Reisering Hamburg, Fahrzeuge zum Probefahren, kostenfreie Hörtests.

Auch Sport zum Mitmachen steht auf dem Programm: Tai Chi und Tischtennis.

Die musikalische Begleitung kommt von einem Akkordeonspieler und dem Shanty Chor La Paloma. Eröffnet wird die Messe mit einem chinesischen Löwentanz. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung Region Ahrensburg: “Auch im vorangeschrittenen Alter aktiv und selbstbestimmt leben – das ist der Wunsch vieler Menschen. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr viele neue Angebote vorstellen können. Mit einer ganzen Reihe von Aktionen, Mitmach-Angeboten und musikalischer Begleitung bieten wir den Besuchern eine attraktive Messe“.

Die Messe “Aktiv leben- Die Messe für die Generation 55plus” wird am 27.Oktober, 11 bis 16 Uhr im Kamux Auto Ahrensburg (ehemals Hagebaumarkt), Kornkamp 6 in Ahrensburg stattfinden. Der Eintritt ist frei. Parkplätze sind direkt nebenan auf dem Parkplatz des toom Baumarktes vorhanden.

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Wirtschaft

Polizei warnt: Online-Handelsplattformen sind oft das Werk von Betrügern

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Digitale Welten Symbolfoto: Sergey Nivens/Shutterstock

Lübeck – Die Polizeidirektionen für Stormarn, Herzogtum-Lauenburg und Lübeck warnen erneut vor Abzocke durch hohe Gewinnaussichten bei Geldanlagen auf dubiosen Online-Handelsplattformen.

Aber wie genau funktioniert diese Abzocke?

Auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten im Internet gelangen Interessierte immer öfter an sehr professionell und ansprechende Online-Portale, die scheinbar seriös wirken.

Auch über Social Media Plattformen werden solche Seiten beworben oder als angeblicher Geheimtipp geteilt. Hat sich der Interessent auf einer solchen Handelsplattform registriert und erstmals investiert, nimmt umgehend ein Mitarbeiter Kontakt auf.

Dieser vermeintlich kompetente Finanzmakler versucht Vertrauen als “persönlicher Berater” aufzubauen. Dann motiviert der “Berater” die potenziellen Anleger von anfänglich finanziell überschaubaren zu immer größeren Investitionen. Die Entscheidung wird immer dem Kunden überlassen. Druck entsteht aber durch Angebote, die angeblich zeitlich eng begrenzt sind.

Über Wochen und Monate wird dem ahnungslosen Anleger vorgegaukelt, erfolgreich investiert zu haben. Bei dieser Art des Betruges handelt es sich um eine weitere perfide Art, Menschen um Ihr Vermögen zu bringen. Damit verbunden ist, ähnlich wie beim Enkeltrick oder bei den Anrufen falscher Polizeibeamter, die Vertrauensbindung zum späteren Opfer.

“Der Kunde kann seine Kontobewegungen und angebliche Gewinne online jederzeit einsehen, ihm stellt sich die eigene Anlageentscheidung als richtig dar. So fällt es leichter, höhere Summen zu investieren. Am Ende steht in der Regel allerdings der Totalverlust”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Der “persönliche Berater” verspricht schnelle Gewinne mit finanziellen Differenzkontrakten, so genannte CFDs (Contracts for Difference), oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen, bei denen meist auf steigende oder fallende Kurse spekuliert wird. Wie diese Kapitalanlagen genau funktionieren, erklärt er jedoch nicht. Das ist ja auch nicht relevant:

Denn die eingezahlten Gelder werden nie angelegt und die komplette Handelsplattform und das Kundenkonto sind nur Fake. Das investierte Kapital ist meist unwiederbringlich verloren. Verluste von bis zu EUR 50 000 sind keine Seltenheit.

Wenn der Anleger sich sein Guthaben auszahlen lassen will, tritt langsam das Bewusstsein ein, einem Betrug aufgesessen zu sein. Entweder ist der Kontakt zur Handelsplattform nicht mehr möglich oder der angebliche Berater nicht erreichbar.

Oftmals täuschen diese aber auch den Crash der Anlage vor und nutzen die Angst der Anleger vor dem Totalverlust gnadenlos aus. Der Anleger fühlt sich nun in der Abhängigkeit des angeblichen Beraters, der zu weiteren Zahlungen zur Rettung des Kapitals oder im Nachhinein zum Abschluss angeblicher Verlustversicherungen animiert.

Es werden auch überraschend Geldüberweisungen in Aussicht gestellt, wenn zuvor Bank-, Anwalts- oder Notarkosten überwiesen werden. Doch auch dieses Geld ist dann verloren.

Im Rahmen von Ermittlungen in Zusammenarbeit mit Europol konnte festgestellt werden, dass die Täter aus Südosteuropa und Israel die Fäden zogen.

Die Anzahl der angezeigten Fälle in Schleswig-Holstein liegt bislang bei mehreren Hundert. In den meisten Fällen sind die Geschädigten mit dem Verlust kleinerer Summen um 250 Euro davongekommen, allerdings sind große Schadensummen keine Seltenheit. In einem Fall wurde ein 76-jähriger im Kreis Herzogtum-Lauenburg um 455 000 Euro geprellt. Das Dunkelfeld dürfte sehr groß sein. Viele Menschen trauen sich aus Scham nicht, die Tat zur Anzeige zu bringen. Die Polizei rät dennoch, jede Tat anzuzeigen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist auf das hohe Verlustrisiko bei CFDs und binären Optionen hin.

Seit über einem Jahr sind Finanzdienstleistern und Kreditinstituten Vermarktung, Vertrieb und Verkauf binärer Optionen und CDFs an Privatkunden verboten. Doch wie kann man unseriöse Handelsplattformen ausmachen?

Man sollte Angeboten gegenüber immer misstrauisch sein, wenn diese sichere Anlagen, garantierte Rendite und hohen Gewinn bei sehr geringem Risiko versprechen”, so Rena Bretsch.

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Ratgeber

Polizei warnt: Telefonbetrüger aktuell in Stormarn aktiv

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Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Ahrensburg – Derzeit erreichen die Polizei wieder diverse Meldungen von Personen, bei denen sich Anrufer als Polizeibeamte ausgeben um ihnen ihr Geld auf betrügerische Art und Weise abspenstig zu machen.

Die Betrüger rufen überwiegend älteren Menschen an und behaupten in dem Telefonat, dass kürzlich Einbrecher festgenommen worden seien. Bei diesen Tätern hätte man eine Liste mit Adressen gefunden, bei denen es sich um weitere mögliche Einbruchsziele handeln soll.

“Ziel der Betrüger ist es, das Vertrauen der meist älteren Menschen zu erschleichen und sie zur Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen zu bewegen. Glücklicherweise reagierten die meisten der Angerufenen richtig, wimmelten den Betrüger ab oder beendeten das Gespräch sofort”, sagt Polizeisprecher Rena Bretsch.

Die Polizei warnt erneut vor dieser Masche. Sie rät: Machen Sie Fremden gegenüber keiner Angabe zu persönlichen Lebens- und Vermögensverhältnissen. Geben Sie kein Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte heraus.

Informieren Sie die Polizei über 110, sollten Sie derartige Anrufe erhalten.

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Ratgeber

Bargteheider Grünen laden zum Moorsparziergang mit Experten

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Foto: Grüne Bargteheide/hfr

Bargteheide – Frische Luft schnappen und viel erfahren über das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Klimaschutz – das können Interessierte bei einem Spaziergang ins Bargteheider Moor.

Dazu laden die Bargteheider Grünen am Sonnabend, 11. Januar, 11 Uhr ein. Treffpunkt ist der Feldweg Ecke Lohe/Am Redder, gegenüber von famila.

Unter fachkundiger Führung von Ingo Hartung, der das Moor wie seine Jackentasche kennt und ein Buch darüber geschrieben hat, geht es von dort los. Zunächst wandert die Gruppe etwa 200 Meter Richtung Hammoor zur alten Zufahrt zur ehemaligen Mülldeponie, dem sogenannten „Rackerberg“. Von da aus geht es dann Richtung Süden in die Kernfläche des Moores. 

Mit von der Partie ist neben Ulrike Graeber vom Naturschutzbund Deutschland (nabu) auch Philipp Meinecke von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein, einer Tochter der Stiftung Naturschutz. Meinecke ist zuständig für die Region Stormarn und kennt sich aus mit den Moorförderprogrammen des Landes und des Bundes.

Von dort aus wird viel Geld zum Erhalt und Schutz der Moore bereit gestellt, weil sie als CO2-Senke einen wichtigen Part beim Klimaschutz übernehmen. Ein vernässtes Moor bindet ein Vielfaches an CO2 im Gegensatz zu Baumpflanzungen.

„Für den Klimaschutz in Bargteheide ist die Vernässung des Moores ein wichtiges Projekt. Wie es sich fachgerecht umsetzen lässt, ohne den Stadthaushalt mit mehreren hunderttausend Euro zu belasten, das werden wir auf unserem Spaziergang erörtern“, so Ruth Kastner, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Der Neujahrsspaziergang ist etwa acht Kilometer lang, dauert rund zwei Stunden. Festes Schuhzeug wird empfohlen.

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