Folge uns!

Gesundheit

Rauchverbot in Autos mit Kindern: “Wir wollen sie besser schützen”

Veröffentlicht

am

Tobias von Pein (SPD). Foto: hfr

Kiel – Auf Initiative des Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden der SPD Stormarn, Tobias von Pein hatte die SPD im schleswig-holsteinischen Landtag einen Antrag eingebracht, der das Rauchen in KFZ-Fahrzeugen im Beisein von Kindern verbietet.

Dieses Verbot wurde nun in Berlin beschlossen. Zukünftig kosten Verstöße zwischen 500 bis 3.000 Euro.

„Ich freue mich, dass der Bunderat es jetzt auf den Weg gebracht hat. Passivrauchen ist eine Gefahr, gerade für Kinder aber auch Schwangere“, sagt Tobias von Pein. „Wir wollen sie besser schützen. In Autos ist es besonders extrem. Dort ist die Giftstoffbelastung selbst bei leicht geöffnetem Fenster noch sehr groß.Kinder werden durch Zigarettenrauch im Auto besonders stark geschädigt, weil sich Ihre Lungen erst noch ausbilden müssen und auch mit einer höheren Frequenz atmen. Auch ihr Entgiftungssystem ist noch nicht vollständig ausgereift.”

Der Bundesrat hatte am Freitag in Berlin das Verbot beschlossen, nachdem mehrere Bundesländer der Inititiave aus Schleswig-Holstein gefolgt sind.

“Die Landesregierung hatte die Initiative von Anfang an auch unterstützt. Es ist nicht selbstverständlich, dass Anträge aus der Opposition solche Unterstützung finden. Das ist ein echter Erfolg”, so von Pein.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Notaufnahme: Warum in der Oldesloer Klinik einige Patienten früher behandelt werden

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Statistisch betrachtet landet in Deutschland jeder Vierte einmal im Jahr in einer  Notaufnahme: Wegen einer akuten Erkrankung oder beispielsweise einem Unfall im Haushalt sucht man die Notaufnahme auf.

Aber warum werden andere früher aufgerufen, obwohl sie später gekommen sind?

Maike Meyer-Dirks, Pflegebereichsleitung der Notaufnahme, vor dem Bildschirm mit Ersteinschätzung eines Patienten

Dr. Michael Schwitzer, Leiter der Notaufnahme und Pflegebereichsleitung Maike Meyer-Dirks sind mit ihren Teams 24 Stunden an sieben Tagen der Woche für die Versorgung von Notfällen in der Asklepios Klinik Bad Oldesloe im Dienst. Sie wissen, wie wichtig eine Festlegung der Behandlungsdringlichkeit ist.

„Da naturgemäß nicht alle Patienten gleichzeitig behandelt werden können, muss bestimmt werden, wem sich unser Team zuerst widmen muss. Hierzu müssen wir abschätzen, wie dringlich eine sofortige Behandlung ist“, erklärt Maike Meyer-Dirks.

Die gelernte Krankenschwester arbeitet seit 19 Jahren im Oldesloer Krankenhaus, zwölf Jahre davon in der Notaufnahme.

Seit der Einführung des sogenannten Manchester-Triage-Systems vor drei Jahren, haben sich nicht nur die Abläufe in der Notaufnahme weiter verbessert, sondern das Verfahren gibt auch den Patienten mehr Sicherheit. Das System zur Ersteinschätzung, das weltweit in Notaufnahmen eingesetzt wird, unterstützt Ärzte und Pflegende, lebenswichtige von einfachen Notfällen zu unterscheiden, Notfallpatienten klinisch zu priorisieren und notwendige Maßnahmen einzuleiten.

Speziell geschulte Pflegekräfte fragen die Patienten umgehend nach der Anmeldung in der Notaufnahme nach Symptomen und Schmerzen und führen Voruntersuchungen durch.

Klinikgeschäftsführer Dr. Klaus Schmolling: „Unsere Mitarbeiter in der Notaufnahme haben rund 14.000 Patientenkontakte pro Jahr. Gerade die älteren Patienten haben Begleiterkrankungen, die berücksichtigt werden müssen. Das erhöht die Anforderungen an die Ärzte und das Pflegepersonal, so dass ein standardisiertes System zur Ersteinschätzung der Notfallpatienten für uns unerlässlich ist.“

Die Entscheidung für eine Dringlichkeitsstufe fällt anhand von Indikatoren.

Rund 200 Indikatoren sind zur Strukturierung im Manchester-Triage-System in 50 Präsentationsdiagrammen zusammengefasst. So gibt es zum Beispiel Diagramme für „Kopfverletzungen“, „Blutverlust“ oder „abdominelle Schmerzen bei Erwachsenen“.

Je nach Symptomen wird der Patienten einer von fünf farblich markierten Dringlichkeitsstufen zugewiesen: Beginnend bei Blau, einem nicht dringendem Fall, bis zu Rot, wo eine sofortige Behandlung erforderlich ist. Die Einstufung gibt an, nach welcher maximalen Zeit der erste Arztkontakt spätestens stattgefunden haben sollte.

Dabei staffeln sich die Wartezeiten bis zum Arztkontakt zwischen „sofort“ und 120 Minuten.

„Unser Ziel ist natürlich für alle Patienten, den Arztkontakt so schnell wie möglich zu ermöglichen“, sagt Maike Meier-Dirks. Aber in einer Notaufnahme sei das Patientenaufkommen nicht planbar, die Krankheitsbilder sehr unterschiedlich. „Die Festlegung der Behandlungsdringlichkeit ist auch der Grund dafür, dass unsere Patienten nicht immer in der Reihenfolge ihres Kommens zum Arzt gerufen werden“, erklärt die erfahrene Bereichsleitung der Notaufnahme. Um die Transparenz über die Wartezeit zu erhöhen, hängt im Wartezimmer der Notaufnahme ein Monitor, der alle aktuell eintreffenden Patienten mit verschlüsseltem Namenskürzel und Farbe sichtbar anzeigt.

Das MTS entstand 1994 aus der Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegekräften der Notaufnahmen von neun Krankenhäusern in Manchester. Das System wurde erstmals 1995 in Manchester eingeführt und fand schnell starke internationale Verbreitung, insbesondere in Großbritannien, auf der Iberischen Halbinsel, in Skandinavien und den Beneluxstaaten. Seit 2004 sind Triage-Systeme wie das MTS auch in Deutschland auf dem Vormarsch.

Weiterlesen

Ratgeber

Dritte Messe für die Generation “55 plus” in Ahrensburg

Veröffentlicht

am

: Dr. Michael Eckstein und Oliver Michels freuen sich auf die AKTIV LEBEN-Messe Foto: BürgerStiftung Region Ahrensburg

Ahrensburg – Unter dem Motto „Aktiv Leben“ lädt die BürgerStiftung Region Ahrensburg zum dritten Mal zur Informationsmesse für die Generation 55plus ein. Die Messe findet am Sonntag, 27. Oktober von 11 bis 16 Uhr im Kamux Auto Ahrensburg (ehemals Hagebaumarkt), Kornkamp 6 in Ahrensburg statt.

An mehr als 60 Stationen bekommen die Besucher Anregungen und Ideen, wie sie aktiv bleiben und neue Ideen und Pläne entwickeln können. Hinzu kommen Fachvorträge, Mitmachangebote und ein Musikprogramm. Das Cafeteria-Team soll für das leibliche Wohl der Besucher sorgen.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges Informationsangebot zu allem, was Menschen der Generation 55plus interessiert. Schwerpunkte sind Accessoires, Automobile, Bildung, Ehrenamt, Ernährung, Finanzen, Fitness, Genießen, Gesundheit, Immobilien, Mobilität im Alter, Recht, Reisen, Sicherheit, Sport und Wohnen.

Hinzu kommen Vorträge und Aktionen an den Ständen und im Außenbereich, unter anderem ein Reisebus von Reisering Hamburg, Fahrzeuge zum Probefahren, kostenfreie Hörtests.

Auch Sport zum Mitmachen steht auf dem Programm: Tai Chi und Tischtennis.

Die musikalische Begleitung kommt von einem Akkordeonspieler und dem Shanty Chor La Paloma. Eröffnet wird die Messe mit einem chinesischen Löwentanz. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung Region Ahrensburg: “Auch im vorangeschrittenen Alter aktiv und selbstbestimmt leben – das ist der Wunsch vieler Menschen. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr viele neue Angebote vorstellen können. Mit einer ganzen Reihe von Aktionen, Mitmach-Angeboten und musikalischer Begleitung bieten wir den Besuchern eine attraktive Messe“.

Die Messe “Aktiv leben- Die Messe für die Generation 55plus” wird am 27.Oktober, 11 bis 16 Uhr im Kamux Auto Ahrensburg (ehemals Hagebaumarkt), Kornkamp 6 in Ahrensburg stattfinden. Der Eintritt ist frei. Parkplätze sind direkt nebenan auf dem Parkplatz des toom Baumarktes vorhanden.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Gesunde Ernährung: Kostenlose Bio-Brotboxen für Erstklässler?

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Die Grünen-Fraktion hat Schul-, Kultur- und Sportausschuss des Kreises eine Bio-Brot-Box vorgestellt.

Mit dem Projekt soll Erstklässlern in Stormarn Wissen über nachhaltige und gesunde Ernährung vermittelt werden. Die mit Infomaterial und gesunden Snacks gepackten Brotboxen könnten einmal im Jahr an allen Grundschulen verteilt werden.

„In Hamburg gibt es das schon seit zehn Jahren in Kooperation mit dem Gut Wulksfelde“, sagte Uwe Schreiber (Die Grünen).

Grundsätzlich sprach sich der Ausschuss für die Unterstützung der Idee aus. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Vorsitzende Kirsten Krochmann würde gern auch den Bauernverband einbinden und dafür auf das Bio-Label verzichten.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung