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Hamburg

Hamburg: Täter nach bewaffnetem Banküberfall flüchtig

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Symbolfoto: Mr. Nikon / Shutterstock.com

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet nach einem bisher unbekannten Mann, der gestern Vormittag (11. Oktober) unter Mitführung einer Schusswaffe eine Bank in Rahlstedt überfallen hat.

Nach bisherigem Ermittlungsstand betrat der mit einer Kapuze und einem ins Gesicht gezogenen Schal maskierte Mann die Bankfiliale und begab sich direkt zum Kassentresen.

Dort zeigte er einer Angestellten (24) kurz eine in einem Einkaufsbeutel mitgeführte kleine Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Im weiteren Verlauf erhielt der Täter einen mittleren dreistelligen Betrag, mit dem er die Filiale verließ und anschließend in unbekannte Richtung flüchtete.

Durch den Überfall wurde niemand verletzt.

Alarmierte Polizeikräfte leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein, an denen auch der Polizeihubschrauber “Libelle” und ein Personenspürhund beteiligt waren. Im Rahmen der Fahndung wurden durch die Polizei auch Busse und Bahnen angehalten und überprüft. Die Maßnahmen führten bislang nicht zur Festnahme des Täters.

Folgende Täterbeschreibung liegt derzeit vor:

– männlich – 40 – 50 Jahre alt – 180 – 185 cm groß – vermutlich Mittel- oder Osteuropäer – blaue Augen – auffällige Augenbrauen – schmales Gesicht – dunkelgrauer Kapuzenpullover – dunkle Sportschuhe mit hellem Sohlenbereich – führte eine kleine Pistole und einen Einkaufsbeutel der Firma “Aldi” mit sich

Das Landeskriminalamt für Kommissionsermittlungen (LKA 44) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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Wirtschaft

Unterwäsche, Spielzeug und Kopfhörer: 211 488 gefälschte Produkte vom Zoll vernichtet

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Zollmitarbeiterinnen überwachen die Vernichtung Foto: Zoll Hamburg/Hfr

Hamburg – Eine Aufgabe des Zolls ist es, Verbraucher vor gefälschten und teilweise gesundheitsgefährdenden Produkten geschützt wird.

Durch die von den Markenrechtsinhabern beantragten Grenzbeschlagnahmungen wird verhindert, dass die Plagiate auf den europäischen Markt gelangen. In den letzten Wochen hat der Hamburger Zoll erneut 211.488 Plagiate vernichtet.

Die Waren wurden zwischen Ende Februar und Mitte März sichergestellt und wurden nun nach Absprache mit den Markenrechtsinhabern in einer Müllverbrennungsanlage unter zollamtlicher Überwachung vernichtet. Den Einführern der Fälschungen erwarten empfindliche Strafen.

Gleich in drei Containern fanden die Beamtinnen und Beamten des Zollamts Hamburg insgesamt 97.698 Falsifikate namhafter Parfümhersteller. zum Beispiel wurden von “Dior J´adore” 180 Flakons in hochwertig aussehender Verpackung sichergestellt.

Gefälschtes Parfüm Foto: Zoll Hamburg/hfr

“Auch wenn die gefälschten Parfüms ähnlich wie die Originale duften, werden sie dennoch mit kostengünstigen Inhaltsstoffen und unter hygienisch fragwürdigen Umständen produziert. Die Benutzung von gefälschten Parfums kann daher Reizungen auf der Haut oder Allergien verursachen. Die aus China stammende Ware war für den ungarischen Markt bestimmt”, erklärt der Zoll Hamburg.

In China hergestellte Unterwäsche trug zwar nicht den Schriftzug eines bekannten Herstellers, aber durch die Schnittführung und den Aufdruck eines ähnlich klingenden Namens war eine große Ähnlichkeit mit dem Original gegeben. Die Ware sollte in Deutschland verbleiben.

Auch die 2.456 Taschen, die in China hergestellt und für den estländischen Markt bestimmt waren, sind für Kenner gleich als Fälschung zu erkennen. Die Taschen waren zwar überall mit dem bekannten Logo bedruckt, nur entsprachen die Größe und die Form der Taschen nicht den Originalprodukten.

“Das Markenschutzrecht stellt auf Antrag auch die Einfuhr von Waren unter Strafe, wenn diese nur die Optik der geschützten Marke nutzen. Denn auch in diesen Fällen profitieren die Fälscher vom Image der Marke, das mit viel Geld für die Produktentwicklung und Werbung vom Hersteller aufgebaut wurde”, so der Zoll.

Die Fälscherwerkstätten reagieren schnell auf die neusten Trends. So wurden in fünf verschiedenen Containern 44.958 Stück Spielzeug gefunden.

Neben Superhelden, Flummis in Form von aktuellen Zeichentrickfiguren, Plüschtieren und Modellbausets waren auch die aktuellen “Poopsies” in den sichergestellten Warensendungen dabei. Mit diesem zurzeit sehr beliebten Spielzeug können sich Kinder ihren eignen Einhorn-Spielschleim herstellen.

Gefälschtes “Poopsie-Spielzeug” Foto: Zoll Hamburg/hfr

Während beim Kauf eines Originals die Ungefährlichkeit des Spielschleims durch den Hersteller gewährleistet sein muss, enthalten die Fälschungen nicht selten gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. So wurde zum Beispiel 2019 in einer vom Zoll beschlagnahmten Sendung mit Kinder-knetschleim eine gesundheitsschädliche Menge an Bor gefunden. Die aus China stammende Ware war für Deutschland, Polen, Ungarn und Tschechien bestimmt.

Auch Elektroartikel werden gefälscht, wie die Beschlagnahmung von insgesamt 3.756 Ohrhörern und 100 Videospielcontrollern zeigt. Auch wenn die Waren auf den ersten Blick wie die hochwertigen Originale aussehen, wird die mangelnde Qualität der Fälschungen sicherlich bald zu Beanstandungen in der Handhabung führen. Auch ist eine Gesundheitsgefährdung der Nutzer durch Kurzschlüsse nicht ausgeschlossen. Die Ohrhörer waren für den polnischen Markt und die Controller für den österreichischen Markt bestimmt.

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Hamburg

Hamburg: Zeugen nach Überfall auf Senioren in ihrem Haus gesucht

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Am Mittwochmorgen, 27. Mai, haben um 9:55 Uhr zwei bislang unbekannte Täter die beiden Bewohner eines Einfamilienhauses in Schnelsen überfallen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach den ersten Erkenntnissen verschafften sich die Täter auf noch unbekannte Weise Zutritt zu dem Haus, bedrohten die beiden Bewohner mit einer Schusswaffe und forderten die Herausgabe von Wertgegenständen. Im weiteren Verlauf fesselten sie die 77-jährige Frau und deren 79-jährigen Ehemann und durchsuchten das Haus.

Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Ob bzw. was die Täter erbeutet haben, steht derzeit noch nicht abschließend fest. Offenbar erbeuteten sie aber Schmuck und Bargeld.

Die Frau wurde bei dem Überfall leicht im Gesicht verletzt. Sie kam später zur Behandlung ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus.

Nach Alarmierung der Polizei erfolgten sofortige Fahndungsmaßnahmen, an denen neben rund einem Dutzend Funkstreifenwagen auch der Polizeihubschrauber “Libelle 2” und ein Personenspürhund beteiligt waren. Die Täter konnten dabei jedoch nicht mehr angetroffen werden. Sie sollen dunkel bekleidet und maskiert gewesen sein.

Das zuständige Raubdezernat (LKA 134) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweise können unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

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Hamburg

Hamburg-Landungsbrücken: Pfandsammler von S-Bahn erfasst

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Vergangene Nacht, 25. auf 26. Mai, rollte eine Pfandflasche im S-Bahnhof Landungsbrücken in den Gleisbereich, ein Mann sprang hinterher. Er konnte sich nicht mehr rechtzeitig zurück auf den Bahnsteig retten und wurde von einer einfahrenden S-Bahn zwischen Zug und Bahnsteigkante eingeklemmt.

Am 26. Mai gegen 00:30 Uhr befand sich ein 62-jähriger deutscher Staatsangehöriger auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Landungsbrücken.

Eine Pfandflasche rollte über den Bahnsteig und fiel ins Gleis 2. Der 62-Jährige sprang in den Gleisbereich, hob die Flasche auf, stellte sie auf den Bahnsteig und wollte nun ebenfalls zurück dorthin. Er versuchte mehrfach, die Bahnsteigkante zu überwinden, erfolglos.

Eine S1 in Fahrtrichtung Poppenbüttel näherte sich dem Bahnhof Landungsbrücken. Der Triebfahrzeugführer erkannte den Mann im Gleisbereich und leitete sofort eine Schnellbremsung ein, trotzdem wurde der Flaschensammler zwischen S-Bahn und Bahnsteigkante eingeklemmt. Bundespolizei, Landespolizei und Feuerwehr trafen ein.

Durch die Mitarbeiter der Feuerwehr wurde der Mann mittels Einsatz von technischem Gerät aus dem Gefahrenbereich gerettet und am Bahnsteig notfallmedizinisch versorgt. Er wurde anschließend mit einem RTW in ein Hamburger Krankenhaus transportiert.

Zum Vorfallszeitpunkt befanden sich laut Bundespolizei in der S-Bahn ca. 30 Reisende, auf dem Bahnsteig warteten ca. 10 Personen. Gegen 01:30 Uhr war die bundespolizeiliche Tatortarbeit soweit abgeschlossen, dass die Gleissperrung wieder aufgehoben werden konnte.

Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizeiinspektion Hamburg erneut vor den Gefahren an Bahnanlagen. Der Aufenthalt in den Gleisen ist verboten. Leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen kann wie in diesem Fall zu schweren Unfällen führen.

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