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Kultur

Konzert mit polnischem Pianisten in Reinfeld

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Foto: Waleczek/hfr

Reinfeld – Auf Einladung der Stadt Reinfeld gastiert am Sonntag, 13. Oktober, um 16 Uhr der polnische Pianist Wojciech Waleczek in Reinfeld.

2017 war er schon einmal zu Gast in der Karpfenstadt und gab mit einem Streichquartett ein viel gelobtes Konzert im Audimax.

Der Pianist Wojciech Waleczek kann auf eine rege Tätigkeit als Konzertmeister, Kammermusiker und Solist mit Orchestern auf der ganzen Welt verweisen. Er ist in ganz Europa und den USA aufgetreten sowie und in Kanada, Japan, Argentinien, Jordanien, Tunesien und Algerien. Er hat auch als Solist mit namhaften Orchestern gespielt.

Nun kommt Waleczek als Solist in die Stormarner Karpfenstadt. Er tourt derzeit durch Europa und bringt ein darauf abgestimmtes Programm mit 25 Titeln aus 27 Staaten der EU mit.

Dabei sind Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvořák, Nicolo Paganini und Isaac Albéniz, um nur einige der bekannten Komponisten zu nennen.

Karten für dieses hochkarätige Klavier-Konzert sind bei der Buchhandlung Michaels zu erwerben (12 Euro / AK 14 Euro) und können unter kulturangelegenheiten@stadt-reinfeld.de reserviert werden. Das Konzert beginnt um 16 Uhr im Audimax des Bildungszentrums Reinfeld, Ahrensböker Str. 51. Einlass 15.15 Uhr.

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Bad Oldesloe

Bunt, begeisternd, beweglich: Marana verzaubert und verblüfft das Oldesloer KuB-Publikum

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Foto: KuB/Niemeier/hfr

Bad Oldesloe – Dass das Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum all die kulturellen Erwartungen erfüllt hat, die einst mit ihm verbunden waren, ist längst bekannt. Die Investition in die Kunst- und Kulturszene der Kreisstadt hat sich gelohnt und Bad Oldesloe zu einem Hot-Spot für Kulturschaffende nicht nur aus der Region gemacht.

Der multifunktionale Saal, das begeisterungsfähige Publikum und das von der Lokalpolitik unterstützte KuB-Team ermöglichen es dabei auch immer mehr, experimentelle Auftrittsformate nach Stormarn zu holen, die hier zuvor selten bis nie zu sehen waren. Von kultureller Provinz sollte man da wirklich nicht mehr sprechen.

Ein weiteres ungewöhnliches Highlight in der schon prall gefüllten Liste der besonderen KuB-Gastspiele fügt nun die Gruppe von “Marana” hinzu, die gestern und heute (20 Uhr) im KuB-Saal gastiert. Man kann mit Fug und Recht und ohne Übertreibung sagen, dass das was man dort erleben kann wohl einmalig ist.

Das Bühnenbild ist bunt

Die tanzenden Artisten oder artistischen Tänzer – je nach Defintion – treten in einer komplett aus Wolle gehäkelten Kulisse und in fantasievollen Kostümen auf. Alles ist bunt und beweglich. Ist es eine Performance oder modernes Tanztheater? Was erzählt uns die Geschichte, die offenbar in unterschiedlichen Naturräumen spielt ?

Die Idee zu Marana hatte die Regisseurin Paula Riquelme. Sie ist eine ehemalige Zirkusartistin und Luftakrobatikchoreografin aus Chile. Für ihre Produktion wurde sie von der Natur inspiriert.

Foto: KuB/Niemeier/hfr

Das auf der Bühne Gezeigte wird zum im wahrsten Sinne des wortes “verwobenen” Gesamtkunstwerk, das ein wenig wie ein grellbunter Trip in eine ander Welt wirkt.

Untermalt wird das alles von elektronischen Klängen eines Livemusikers, der für einen Ambient-Soundtrack live an Mischpult, Percussion und Sampler sorgt.

Musikalische Untermalung live am Sampler

Das Publikum am Freitagabend reagierte begeistert, überrascht, zeitweise leicht verstört und immer neugierg und respektvoll auf das Dargebotene.

Für den Auftritt am Sonnabend (20 Uhr) wird es noch einige Karten an der Abendkasse geben. Ein echter Tipp für Performancefans und Freunde moderner Inszenierungen sowie elektronischer Klänge.

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Bad Oldesloe

Komische Oper: Musikhochschule zeigt „Die schöne Helena“ im KuB

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Bad Oldesloe – Um seinen Schülern die Komik zu lehren, inszeniert Regisseur Dominik Wilgenbus in Bad Oldesloe „Die schöne Helena“.

KuB-Managerin Inken Kautter, Regisseur Dominik Wilgenbus und Tim Knackstedt (KuB).

Die von Jaques Offenbach geschriebene Parodie des griechischen Mythos „Urteil des Paris“ wird Ende Februar von Studenten der Musikhochschule Lübeck im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KuB) aufgeführt.

Für Dominik Wilgenbus ist Komik nichts, das einem in die Wiege gelegt wird. Wer unterhalten will, muss arbeiten. Das vermittelt er seinen Studenten an der Musikhochschule Lübeck, die jetzt seit fünf Wochen „Die schöne Helena“ proben. „Unterhaltung wird allzu oft mit Anspruchslosigkeit in Verbindung gebracht aber das, was wir hier machen, ist keineswegs leicht und seicht“, sagt der freischaffende Musiktheater- und Schauspielregisseur. Das ist eine der ersten Lektionen, die er seinen Schülern beibringt. Dabei setzt er auch auf unkonventionelle Methoden: Komische Animationsfilme. Denn leichte Unterhaltung wie „Ice Age“ und Co. haben etwas, das sich auch auf anspruchsvolles Theater übertragen lässt: Timing. „Rhythmus, Tempo und das Setzen der richtigen Pausen ist für glaubhafte Komik sehr wichtig“, sagt Wilgenbus, der seinen Schülern immer und immer wieder die ersten Szenen aus dem Animationsfilm „Ice Age“ (2002) zeigte. So lange, bis allen das Lachen verging.

Damit die Oper „Die schöne Helena“ funktioniert, braucht es eben dieses Timing, wie Dominik Wilgenbus sagt:

„Das Stück verlangt den Darstellern alles ab.“

Denn Offenbach hat den griechischen Heldenmythos um das „Urteil des Paris“ in seiner Adaption in eine beinahe skandalöse Parodie verwandelt. Da gibt es den fetten König Agamemnon, seine etwas dümmlichen Handlanger, den Prinz von Troja, der gekommen ist, um die schöne Helena zu heiraten, die aber leider schon vergeben ist. Die in anderen Opern als unfehlbar und mit hehren Zielen dargestellten griechischen Helden werden eher als lachhafte Idioten dargestellt. Wer den Plot, fühlt sich unweigerlich an einen Monty Phyton-Film erinnert. „Sonst steht die griechische Mythologie eher auf einem hohen Podest, die schöne Helena entzaubert das alles. Es ist eine Hallodri-Geschichte“, sagt KuB-Managerin Inken Kautter. Sie freue sich sehr darüber, dass die Musikhochschule diese Oper gewählt habe: „Es ist ein populäres Stück, kurzweilig und eingängig für das Publikum.“ Sie ist überzeugt, dass das Stammpublikum nicht enttäuscht sein wird. Aufgeführt wird das Stück von 20 Studierenden unter der musikalischen Leitung von Prof. Robert Roche.

„Die schöne Helena“, Premiere am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, KuB-Saal (Beer-Yaacov-Weg 1), Bad Oldesloe. Weitere Aufführungen: Sonnabend, 22. Februar, 20 Uhr und Sonntag, 23. Februar, 17 Uhr. Tickets im Vorverkauf (www.kub-badoldesloe.de) für 18,50 Euro (erm. 12,50 Euro) und an der Abendkasse 20,50 Euro (erm. 14,50 Euro).

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Bad Oldesloe

“Tornado”: Polit-Kabarett mit Arnulf Rating im KuB

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Bad Oldesloe – Der Schnee von gestern kann die Lawine von morgen sein: Arnulf Rating fegt mit seinem aktuellen Kabarettprogramm „Tornado“ über die KuB-Bühne.

Foto: Popeye Ben Kriemann

Zum Lachen. Zum Weinen. Beklemmend. Befreiend. Arnulf Rating gilt als einer der wortgewaltigsten, originellsten und schlagfertigsten Politkabarettisten Deutschlands, der mit den wichtigsten Kabarettpreisen ausgezeichnet wurde. Mit seinem aktuellen Programm „Tornado“ gastiert er am Samstag, den 15. Februar um 20 Uhr im KuB. Arnulf Ratings aktuelles Kabarettprogramm „Tornado“ ist eine Reise in die Welt der Manipulation. Rating führt sein Publikum auf eine Exkursion in die digitalen und andere Welten. Er zeigt auf, welche Spinner an welchen Stellen unseres Weltbildes drehen. Mit guter Beobachtungsgabe, Scharfsinn und Sprachwitz filtert er aus dem Sprachmüll der Nachrichten-Meldungen die Rohstoffe heraus.

Rating ist ein Dinosaurier im positiven Sinne. Kein Quatschkopp, der irgendwie ein Abendprogramm zu füllen versucht. Die Worte sind sorgfältig gesetzt, jede Geste ist eingepasst, die Dramaturgie perfektioniert. Kritisch, bissig, wortgewaltig und schlagfertig – so kennt ihn das Publikum seit Jahrzehnten.

Arnulf Rating war Teil des 1977 gegründeten legendären Anarcho-Spaßguerilla-Theaters „Die 3 Tornados“ in Westberlin. Seither spielt er seine Solonummern oft im Kreise namhafter Kollegen. Rating wurde mit den wichtigsten Kabarettpreisen ausgezeichnet, zuletzt 2019 mit dem Bayrischen Kabarettpreis für sein Lebenswerk. Er ist aktuell wieder im ZDF-Format „Die Anstalt“ zu sehen. Aber vor Publikum aufzutreten, ist seine Leidenschaft. Die Gäste dürfen sich auf einen politisch unkorrekten Abend freuen.

Termin: Samstag, 15. Februar 2020, 20 Uhr Ort: KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, KuB-Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe Eintritt: VVK: 23,50 € / 17,50 € (erm.), AK: 25,50 € / 19,50 € (erm.)

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