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Ahrensburg

Einheitsbuddeln: Ahrensburger CDU pflanzt Lebkuchenbaum

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Ahrensburg – Die CDU Ahrensburg hat ein Zeichen in Sachen Klimaschutz gesetzt. Die Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung spendete einen besonderen Baum, der am Tag der deutschen Einheit im Aalfangpark gepflanzt wurde.

Klaus Goldbeck hatte ein schön gewachsenes Exemplar des Lebkuchenbaums besorgt.

Heino Wriggers lieferte mit seinem Traktor die Pflanze und die notwendige Ausrüstung an, Detlef Levenhagen, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, beteiligte sich mit Schaufel an der Pflanzung, Annette Kirchgeorg aus dem Umweltamt der Stadt Ahrensburg gab Ratschläge.

Maik Neubacher, Vorsitzender des Stadtverbands der CDU Ahrensburg, betonte in einer kurzen Ansprache die Verantwortung aller Bürger für den Klimaschutz. Bäume seien ein wirksames Mittel zur Bindung von CO2. Die Pflanzaktion im Aalfangpark solle eine Art Initialzündung sein, der möglichst viele durch Baumspenden von Ahrensburger Bürgern finanzierte Neupflanzungen folgen sollten.

Damit folgte der CDU-Stadtverband der Anregung von Ministerpräsident Daniel Günther, den Tag der Deutschen Einheit, der in diesem Jahr von Schleswig-Holstein in Kiel ausgerichtet wurde, für eine landesweite Baumpflanzaktion unter dem Motto „Einheitsbuddeln“ zu nutzen.

Bislang wurden mehr als 110.000 Bäume in Schleswig-Holstein gepflanzt und viele Menschen haben sich daran beteiligt.

Der Stadtverband der CDU Ahrensburg hatte sich für seine Initiative in Absprache mit der Umweltplanung der Stadtverwaltung für einen idyllischen Standort und eine besonders attraktive Baumart entschieden. Der Aalfangpark mit seinem 4500 Quadratmeter großen Teich ist ein Kleinod nahe der U-Bahn-Station Ahrensburg-Ost.

Gepflanzt wurde ein schön gewachsenes Exemplar des Lebkuchenbaums, Cercidiphyllum japonicum, auch Kuchen- oder Katsurabaum genannt. Seine frisch gefallenen Blätter sollen nach Lebkuchen, Zimt und Karamell duften. Der Baum wird im norddeutschen Klima zehn bis 15 Meter hoch und hat vom Frühjahr bis zum Herbst ein elegantes Blattwerk, das sich malerisch verfärbt.

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Ahrensburg

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie: Ahrensburger Klinik schafft neuen Fachbereich

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Ahrensburg – Zu den bestehenden medizinischen Spezialisierungen Orthopädie, Unfallchirurgie, Augenheilkunde und Kinderwunsch ist das Spektrum der Klinik Manhagen um den Fachbereich Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie erweitert worden.

Dr. Marcus Teschke mit Klinik-Geschäftsführer Axel Post. Foto: hfr

„Wir freuen uns, mit Dr. Marcus Teschke einen äußerst kompetenten und engagierten Spezialisten gewonnen zu haben“, erklärt Axel Post, Geschäftsführer der Klinik Manhagen.

Schwerpunkte des medizinischen Leistungsspektrums von Dr. Teschke sind die moderne Kiefergelenkchirurgie, mit besonderer Expertise im operativen Einsatz künstlicher Kiefergelenke sowie Kiefer- und Fehlbisskorrekturen.

Er war persönlich maßgeblich daran beteiligt, die moderne Kiefergelenk-Endoprothetik in Deutschland zu etablieren.

Dr. Teschke kennt den Norden Deutschlands bereits aus der Zeit seiner Facharztausbildung an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel.

2004 machte er dort seinen Facharzt gefolgt 2008 von der Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“, sowie dem Titel Fellow of the European Board of Oro-, Maxillofacial Surgery (FEBOMFS). Das zahnmedizinische als auch das humanmedizinische Studium hatte er zuvor in Jena abgeschlossen. 2006 wechselte er an das Universitätsklinikum in Bonn, wo er bis 2019 als Oberarzt tätig war.

„Ich möchte in Manhagen das vielseitige Spektrum der plastischen, ästhetischen und rekonstruktiven Gesichtschirurgie auf höchstem Niveau etablieren und ausbauen“, sagt Dr. Teschke, der mit seiner Familie ebenfalls in den Norden gezogen ist.

Der ausgewiesene Experte verstärkt seit Juni das Team in der Klinik der Spezialisten.

Am 29. Juni wurden in der Klinik Manhagen die ersten beiden Patientinnen erfolgreich operiert.

Für ihre Operation bei Dr. Teschke sind sie aus NRW und aus Irland angereist.

Beide konnten nach einem kurzen Aufenthalt von drei Tagen, erfolgreich behandelt für die weitere Genesung nach Hause entlassen werden.

Deutschlandweit bieten nur wenige MKG-Abteilungen die chirurgische Behandlung funktioneller und komplexer Kiefergelenkerkrankungen an. Dafür eröffnet die Klinik Manhagen nun regional und überregional Patienten eine hochspezialisierte Behandlungsoption.

Um die Behandlung erfolgreich abzuschließen bedarf es in etwa drei Monaten eines weiteren Eingriffs. Dafür komme ich in jedem Fall wieder zu Dr. Teschke in die Klinik Manhagen – hoffentlich erschwert Corona dann die Anreise nicht mehr“, verlässt die zufriedene Patientin nach dem Eingriff die Klinik.

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Bad Oldesloe

Stormarner Fahrradclub sagt wegen Coronavirus alle Radtouren 2020 ab!

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Bad Oldesloe/Ahrensburg – Mehrere tausend Radtouren-Programme des ADFC-Stormarn liegen seit Anfang des Jahres bei den Verteilern und müssen jetzt doch entsorgt werden.

Foto: ADFC Bargteheide/hfr

Nach einer Telefonkonferenz des Vorstandes mit den Stormarner Tourenleitern wurde gemeinsam entschieden, keine ADFC-Touren in diesem Jahr mehr anzubieten.

„Es tut uns wirklich sehr leid.  Wir hatten für dieses Jahr ein prallvolles Programm, und das Heft sollte im März der Öffentlichkeit vorgestellt werden, aber da waren die Einschränkungen nach dem Ausbruch der Pandemie schon voll im Gang. Anfang April wäre die erste von über 100 Touren gestartet, jetzt jedoch sind alle Veranstaltungen für das Jahr 2020 abgesagt.“, so der Pressesprecher des ADFC Ortsverband in Ahrensburg Jürgen Griebel.

Eigentlich hatte der Landesverband Schleswig-Holstein ab dem 1. Juli im Rahmen der Lockerungen wieder Touren genehmigt.

„Die Auflagen sind jedoch nicht ganz unerheblich: So müssen – wie bei allen anderen Veranstaltungen – Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Teilnehmer müssten sich vor einer Tour im Internet anmelden. Mitfahrer ohne Anmeldung hätten wir ab 15 Teilnehmern abweisen müssen. Unter der Teilnehmerzahl von 15 Personen hätten wir bei spontanen Mitfahrern Listen führen müssen mit desinfiziertem Schreibmaterial,“ so der Vorstand Jürgen Hentschke. „das ist sehr aufwändig, …und nun halten Sie mal bei Rot auf einer Verkehrsinsel mit so vielen Teilnehmern den Mindestabstand von 1,5 Metern ein. So etwas ist einfach nicht durchführbar!“

Entscheidend für die Tourenabsagen ist jedoch der Schutz der Tourenleiter: „Unsere Fahrer sind überwiegend älter und gehören damit zur Risikogruppe. Eine Infektion mit dem Coronavirus muss bei diesem Personenkreis unbedingt vermieden werden“, so Hentschke. „Außerdem möchten wir den ehrenamtlichen Tourenleitern nicht zumuten, durch die Neuinfektion eines Teilnehmers bei einer Radtour die Verantwortung tragen zu müssen und sich der Gefahr auszusetzen, mit Bußgeldern konfrontiert zu werden. Er trägt schließlich die Verantwortung bei den Fahrten, die oft einen ganzen Tag andauern.“

Der ADFC-Stormarn fordert alle Teilnehmer der letzten Jahre auf, dennoch kräftig in die Pedale zu treten: „Das Radfahren an der frischen Luft ist auch in Coronazeiten zu empfehlen, solange man in kleinen Gruppen unterwegs ist und die Abstände einhält“, so der Pressesprecher Griebel. „Stormarn, die angrenzenden Landkreise und Hamburg haben so schöne Ziele, die muss man sich dieses Jahr selbst erobern, auch wenn das nicht immer so perfekt klappt wie mit unseren erfahrenen Tourenleitern.“

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Ahrensburg

Historischer Arbeitskreis nimmt Abschied von Christa Reichardt

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Ahrensburg – Christa Reichardt, Gründerin und langjährige Leiterin des Historischen Arbeitskreises Ahrensburg, ist tot. Sie verstarb bereits am 12. Juni im Alter von 84 Jahren.

Foto: Stadt Ahrensburg

Von 1985 bis 1996 war sie erste hauptamtliche Stadtarchivarin Ahrensburgs. Unvergessen bleiben ihre beliebten Veranstaltungen, die sie mit dem und für den Arbeitskreis, das Stadtarchiv und nach ihrer Pensionierung auch privat über dreißig Jahre lang selbst erstellte oder mit engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern organisierte.

Die Vorträge, Theateraufführungen, Jubiläumsfeiern und vor allem Busreisen zu historisch interessanten Zielen in Norddeutschland, Dänemark oder nach der Wende vor allem in die Neuen Bundesländer wurden allesamt zu großen Publikumserfolgen.

Das galt auch für die Vortragreihe „Wissenswertes aus aller Welt“, die sie von 2009 bis 2016 für die Volkshochschule im Peter-Rantzau-Haus an jeweils zwei Nachmittagen im Monat organisierte.

Als Autorin und Mitherausgeberin von historischen Artikeln, Historischen Blättern und Büchern zur Ahrensburger Geschichte beschäftigte sie sich mit den Lebensbedingungen und Beziehungen der Menschen vor Ort in den verschiedenen Epochen und Gesellschaftsschichten – von adligen Schlossherren über leibeigene Bauern bis hin zu den Geflüchteten und Vertriebenen in der Nachkriegszeit. Für dieses Engagement wurde ihr dieses Jahr die Ehrenmitgliedschaft im Historischen Arbeitskreis verliehen.

“Wir verlieren einen herzlichen Menschen, eine inspirierende Heimatforscherin und eine begeisternde Erzählerin. Wir werden ihr Andenken bewahren und ihre Arbeit fortführen”, heißt es vom Historischen Arbeitskreis.

Der Arbeitskreis plant eine Gedenkveranstaltung in Ahrensburg, Zeit und Ort sollen noch bekanntgegeben werden.

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