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Hamburg

Mordfall aus dem Jahr 1994: Hamburger Polizei sucht Zeugin

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Phantombild: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Im Oktober 1994 wurde ein Rentner in seiner Wohnung in Barmbek getötet. Die Polizei fahndet jetzt mit einem Phantombild nach einer mutmaßlichen Zeugin.

Am Abend des 19.10.1994 wurde der damals 86-jährige Bernhard H. tot in seiner Wohnung in Barmbek-Nord aufgefunden. Er lag gefesselt und geknebelt am Boden, die Wohnung war durchwühlt und es war Bargeld entwendet worden.

Polizei und Staatsanwaltschaft Hamburg haben die Ermittlungen zu diesem Mordfall, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte, wieder aufgenommen.

Einige Stunden vor dem Auffinden des Getöteten hatte eine damalige Nachbarin bei der Rückkehr ins Haus eine Frau und einen Mann gesehen, die an der Wohnungstür des Opfers standen und die Wohnung später auch betraten. Die Zeugin hatte die beiden Personen dort zuvor noch nie gesehen und die Gesamtsituation erschien ihr ungewöhnlich.

Bis heute konnte nicht geklärt werden, um wen es sich bei diesen beiden Personen handelt. Sie werden als mögliche Zeugen gesucht, da sie als eine der Letzten in Kontakt mit dem Opfer standen.

Die Personen können wie folgt beschrieben werden:

Beschreibung der Frau:

– westeuropäisches Erscheinungsbild – etwa 45 Jahre alt – etwa 1,70 m bis 1,75 m groß – “normale” Figur – kinnlange, auffällig rote, wellige Haare – grün-graue, große Augen – dicke, “knubbelige” Nase – auffällige Hornbrille mit einem goldenen Gestell – trug eine Jacke, vermutlich eine Bluse und einen Rock

Beschreibung des Mannes:

– westeuropäisches Erscheinungsbild – etwa 55 Jahre alt – hatte kurze schwarz-graue Haare – trug eine lange Stoffhose und ein Jackett sowie einen Hut

Von der mutmaßlichen Zeugin wurde ein aktuelles Phantombild erstellt, das diese mit ihrem damaligen Aussehen zeigt. Für dieses Phantombild konnte durch die Staatsanwaltschaft Hamburg ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erwirkt werden.

Die Ermittler der Cold Case Unit fragen:

– Wer kann Angaben zu dem Phantombild machen?

Es besteht die Möglichkeit, sich anonym bei der Polizei zu melden.

Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Hamburg

Kiel: Zoll findet 10 Kilogramm Heroin auf LKW

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Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Kiel/Hamburg – Bereits am Nikolaustag konnten Zöllner am Norwegenkai in Kiel einen ukrainischen Lastkraftwagen stoppen, welcher als Beipack in seiner Legalladung insgesamt circa 10 Kilogramm Heroin transportierte.

“Der Fahrer mit seinem Lastkraftwagen konnte nach erfolgter Kontrolle und Zeugenvernehmung seinen Weg nach Norwegen fortsetzen. Die weitere Koordination und Ermittlung hat das Zollfahdnungsamt Hamburg mit seinem Dienstsitz in Kiel übernommen”, so Frank Nielsen, vom Zollfahndungsamt Hamburg.

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Hamburg

Bundespolizei bringt Familie wieder zusammen: Kleinkind (3) auf dem Hauptbahnhof verloren

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Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Beim Einstiegsvorgang in einen Zug am Hamburger Hauptbahnhof ging der 3-jährige Sohn im Getümmel verloren. Die Eltern bemerkten dies, doch der Zug war schon abgefahren.

Aufgelöst suchten die Eltern die Bundespolizei in Harburg auf. Zum Glück war der Sohn am Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof durch die Beamten bereits in Obhut genommen worden.

Am 07.12. gegen 17:45 Uhr stieg eine mehrköpfige afghanische Familie in den Metronom, um nach Harburg zu fahren, wo sie auf Verwandtschaftsbesuch waren. Zunächst unbemerkt war jedoch beim Einstiegsvorgang im Getümmel der dreijährige Sohn “verlorengegangen”.

Nach Bemerken im Zug war die Aufregung groß. In Harburg angekommen, wurde umgehend das Bundespolizeirevier aufgesucht und der Sachverhalt dargestellt.

Währenddessen hatten aufmerksame Mitbürger den dreijährigen Jungen im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Südsteg entdeckt und Bundespolizisten angesprochen.

Die Beamten liefen mit dem kleinen Jungen zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof, wo sie mittels Zuhilfenahme von Kinderspielzeug versuchten, ihn bei Laune zu halten.

Zwischenzeitlich konnte die Mutter darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass ihr Sohn wohlbehütet bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof auf sie wartete.

Sofort begab sie sich dorthin, wo sie gegen 18:45 Uhr ihren Sohn glücklich wieder in die Arme schließen konnte.

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Hamburg

Polizist schießt auf Reifen: Unfallflüchtiger versucht auf Reeperbahn Beamten anzufahren

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – In der vergangenen Nacht auf heute, 7. Dezember, ist es auf der Reeperbahn zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten (37)gekommen. Das teilt die Polizei Hamburg mit.

“Dem vorausgegangen war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW-Fahrer und einem Fußgänger, bei dem der Fußgänger verletzt wurde. Der PKW-Fahrer versuchte anschließend zu flüchten”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befuhr der 28-jährige Fahrer eines Mercedes Smart die Reeperbahn in Richtung Königstraße. Er nutzte hierbei den linken Fahrstreifen. In Höhe Talstraße übersah er den 41-jährigen Fußgänger der bei Grünlicht die dortige Ampel überquerte. Der Fußgänger wurde erfasst und auf die Motorhaube und Windschutzscheibe des Smart geschleudert.

Statt sich um das Unfallopfer zu kümmern, flüchtete der PKW-Fahrer und fuhr auf der Reeperbahn weiter in Richtung Königstraße. Ein Polizeibeamter bemerkte die Situation und versuchte das Weiterfahren des 28-Jährigen zu verhindern, indem er den gerade verkehrsbedingt bremsenden PKW einholen konnte.

“Doch der Smart-Fahrer setzte ein Stück zurück und fuhr mit durchdrehenden Reifen auf den Polizeibeamten zu, woraufhin dieser einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in Richtung des rechten vorderen Reifens abgab”, so Levgrün.

Der PKW-Fahrer konnte so in Höhe des Beatles-Platzes gestoppt und vorläufig festgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille.

Polizeibeamte fanden bei dem 28-Jährigen eine geringe Menge Marihuana. Der PKW Smart und der Führerschein des 28-Jährigen wurden sichergestellt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Der Fußgänger wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,78 Promille. Polizeibeamte fanden auch bei ihm eine geringe Menge Marihuana. Hierzu wurde gesondert eine Strafanzeige gefertigt.

Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die Sachbearbeitung übernommen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Gesamtsachverhalt dauern an.

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