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Ratgeber

Konflikte lösen: Wochenend-Kurs an der VHS Großhansdorf

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Großhandorf – Haben Sie schon einmal bei einem Konflikt das Gefühl gehabt, der oder die Unterlegene zu sein? Haben Sie schon einmal einen Konflikt „gewonnen“ mit einem bitteren Geschmack auf der Zunge? Was passiert eigentlich, wenn sich zwei Menschen oder eine Gruppe von Menschen einigen müssen?

Diesen und weiteren Fragen geht der Wochenend-Kurs der VHS Großhansdorf nach, in dem es noch freie Plätze für Interessierte gibt.

Der Kurs findet am Samstag, den 26.10. und Sonntag, 27. Oktober, jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr in der Friedrich-Junge-Schule, Sieker Landstraße 203 in Großhansdorf statt und kostet 34,40 Euro. Anmeldungen bei der Geschäftsstelle telefonisch (04102 – 6 56 00) oder per mail (info@vhs-grosshansdorf.de).

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Bad Oldesloe

Kochen und Pezzibälle: Ungewöhnlicher Start für Oldesloer Verwaltungs-Azubis

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Foto: Stadt Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Vier neue Auszubildende haben am 1. August und am 1. Oktober ihre Ausbildung  bei der Stadt Bad Oldesloe begonnen.

Mit einem besonderen und auch etwas überraschendem Einführungsprogramm wurden die Nachwuchskräfte begrüßt.

Ziel des Programms soll es sein, den jungen Leuten die erste Orientierung zu geben und ihnen den Einstieg in die Berufswelt und in die Verwaltung zu erleichtern.

Bei einer Rallye durch die  Verwaltung waren die wichtigsten Ausbildungsstationen, aber auch Außenstellen wie das Kultur- und Bildungszentrum, die Bibliothek oder die  Stadtinfo die Ziele. 

Mit dem Fokus auf „gemeinsam erleben“ standen eine Theorieeinheit zum Thema „7 Gründe, heute mit Sport zu beginnen“, Übungen auf Pezzibällen sowie ein gemeinsamer Kochkurs im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung auf dem Plan.

Bei einem Stadtspaziergang mit Stadtführerin Sieglinde Demiss-Voigtmann konnten die Auszubildenden die Stadt und ihre Geschichte kennenlernen.

Die Begrüßung der neuen Azubis erfolgt auch durch den Bürgermeister. „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, persönlich die Auszubildenden zu begrüßen und ihnen viel Erfolg für die bevorstehenden Aufgaben zu wünschen. Ich freue mich, dass die jungen Leute sich für die Ausbildung in der Stadtverwaltung interessieren. Die Verwaltung ist ein attraktiver Arbeitgeber, der nicht nur Sicherheiten des öffentlichen Dienstes, sondern auch vielfältige Herausforderungen bietet”, so Lembke.

Die Ausbildungsleitung wechselte zum 1. Oktober 2019 von Stefan Teich auf Jennifer Lehmann. In den vergangenen 16 Jahren wurden 39 Auszubildende durch Herrn Teich betreut, der die Ausbildungsleitung nun abgegeben hat, um sich verstärkt den Organisationsaufgaben der Stadt zu widmen. Jennifer Lehmann freut sich auf die neue Aufgabe.

Foto: Stadt Bad Oldesloe/hfr

Derzeit bildet die Stadtverwaltung zehn Auszubildende bzw. Studierende in den Berufen: Verwaltungsfachangestellte/-r, Verwaltungswirt/-in, Bachelor of Arts – Allgemeine Verwaltung und Straßenwärter/-in aus.

Neben den genannten Berufen bietet die Stadt Bad Oldesloe im nächsten Jahr auch einen Ausbildungsplatz in dem Beruf Gärtner/-in im Garten- und Landschaftsbau an. Dieser Ausbildungsgang findet auf dem städtischen Baubetriebshof statt und ist besonders geeignet für Menschen, die Spaß an einer abwechslungsreichen Tätigkeit an der frischen Luft und im Grünen haben.

Der Countdown für die Ausbildungsstellen 2020 läuft bereits.

Interessierte, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, können sich noch bis zum 31. Oktober bei der Stadtverwaltung bewerben.

Ich wünsche mir, dass wir auch für das nächste Ausbildungsjahr motivierte Auszubildende finden, die bei uns ihre frischen Ideen einbringen“, so die neue Ausbildungsleiterin Jennifer Lehmann.

Für Fragen steht Frau Lehmann unter Telefon: 04531 504-124 oder per E-Mail: bewerbung@badoldesloe.de zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsangeboten erhalten Sie auch unter www.badoldesloe.de/ausbildung

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Ratgeber

Ahrensburger Erstklässler: Mit dem “kleinen Zebra” durch den Straßenverkehr

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Foto: Maik Hiller/hfr

Ahrensburg – Erst nach links und dann nach rechts? Oder doch andersherum? Zu welcher Seite schaut man eigentlich zuerst, wenn man eine Straße überqueren möchte?

Wer sich auf den Weg zur Schule macht, sollte diese Frage sicher beantworten können. Mit der Einschulung geht für Kinder nämlich nicht nur der „Ernst des Lebens“ los, sondern sie fangen auch an, sich alleine im Straßenverkehr zu bewegen.

Worauf sie auf ihrem Schulweg achten müssen, lernen sie in den Heften vom „Kleinen Zebra auf dem Schulweg“ von der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein.

Kürzlich hatten nun Matthias Knull, Leiter der Filiale der Sparkasse Holstein in Ahrensburg, und Elisabeth Pier, geschäftsführende Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht, die Hefte an die Schulanfänger an der Grundschule Am Aalfang in Ahrensburg überreict.

Insgesamt stellt die Landesverkehrswacht in diesem Jahr rund 28.000 Schulanfängern im Land das Heft vom „Kleinen Zebra“ zur Verfügung.

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt verteilt die Landesverkehrswacht mit finanzieller Unterstützung der schleswig-holsteinischen Sparkassen das Verkehrsübungsheft „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ an alle neuen Schulkinder in Schleswig-Holstein. In dem Heft werden comicartig typische Situationen im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg, dargestellt und erklärt. Es vermittelt den Kindern auf spielerische Art und Weise, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen.

„Dass Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr kennen, ist vor allem jetzt in der beginnenden dunklen Jahreszeit wichtiger denn je. Denn wenn die Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer schwieriger werden, erhöht sich auch die Unfallgefahr“, stellt Knull die hohe Bedeutung des Hefts vom Kleinen Zebra heraus.

„Das Heft leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrserziehung – vor allem, da es den Kindern Spaß macht, mit dem kleinen Zebra zu lernen. Dieses tolle Projekt unterstützen wir sehr gerne“, ergänzt der Sparkassen-Filialleiter.

Auch Elisabeth Pier ist begeistert von dem Projekt: „In der Schule sollen die Kinder gleich von Anfang an das sichere Verhalten im Straßenverkehr lernen. Mit geeigneten Materialien und unter Anleitung der Lehrkräfte ist die Verkehrserziehung ein wichtiger Baustein für die Sicherheit im Straßenverkehr.“

Um auch den Eltern eine Hilfestellung an die Hand zu geben, gibt es begleitend zu dem Verkehrserziehungsheft die Elternbroschüre „Weil Kinder keine Bremse haben“. Sie bietet ihnen Tipps, wie sie mit ihren Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben können. Im Vorjahr wurde das Elternheft in vier weitere Sprachen übersetzt.

Neben der deutschen Ausgabe gibt es das Heft nun auch auf englisch, französisch, arabisch und farsi. Die deutsche Ausgabe erhalten die Eltern in der Schule ihrer Kinder.

Die mehrsprachige Ausgabe können sie über die Schule beim zuständigen Schulamt anfordern. Die gesamte Aktion kostet 40.000 Euro, von denen die Sparkassen 20.000 Euro „übernehmen“. Das Land Schleswig-Holstein gibt 10.000 Euro im Rahmen seiner Kampagne „Sicher kommt an!“; den Rest steuert die Landesverkehrswacht dazu bei.

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Bad Oldesloe

Digitales Kreisarchiv: Stormarner Schlagzeilen von 1880 bis 1903

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Dr. Angela Behrens, Stadtarchivarin in Ahrensburg, und Kreisarchivar Stefan Watzlawzik haben die “Stormarnsche Zeitung” archiviert. Foto: Kreis Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Es ist ein spannender Blick in die Vergangenheit. Das Kreisarchiv Stormarn stellt ab sofort die frühen Jahrgänge der Lokalzeitung „Stormarnsche Zeitung“ digital zur Verfügung.

Das „Intelligenz- und Anzeigeblatt für den Kreis Stormarn“, wie es im Untertitel heißt, umfasst den Zeitraum 1880 bis 1903 und ist ein wichtiges Puzzleteil für Stormarns Lokalgeschichte. 3500 Zeitungsausgaben wurden digitalisiert und damit öffentlich zugänglich gemacht.

„Das ist eine beachtliche Quelle über eine Zeit, die bisher wenig erforscht ist“, erklärt Kreisarchivar Stefan Watzlawzik. Viele Unterlagen dieser Jahre seien verloren gegangen. „Die Jahre 1870 bis 1900 sind noch ein weißer Fleck.“

Die „Stormarnsche Zeitung“, die drei Mal in der Woche erschien, stammt aus den Beständen des Ahrensburger Stadtarchivs. Stadtarchivarin Dr. Angela Behrens konnte die Lokalzeitung zur Verfügung stellen, die aus einer Zeit stammt, als der Ort noch aus den den Teilen Landgemeinde sowie Gutsbezirk Ahrensburg bestand.

Rondeel um 1905 Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

„Ab 1869 begann erst die kommunale Entwicklung“, erläutert Angela Behrens – vorher hat der Gutsherr das tägliche Leben bestimmt. „Mit der Selbstverwaltung wuchs auch das Interesse an öffentlichen Belangen.“ Dieses Interesse bediente die „Stormarnsche Zeitung“, deren Herausgeber Ernst Ziese (1848 – 1906) eine Druckerei in Ahrensburg betrieb und die vier- bis sechsseitige Zeitung für 50 und später 60 Pfennig anbot. „1877 gründete er mit einem Partner die „Stormarnsche Zeitung“, so die Stadtarchivarin, „ab 1880 gab er sie alleine heraus.“

Dem Leser bietet sich eine Mischung aus nationalen und lokalen Nachrichten, dazu kommen der Zeitungsroman, unterhaltsame Beiträge und viele Anzeigen.

Rückseite, Belegschaft der Druckerei Ziese 5. v. links Ernst Ziese um 1890 Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

„Die Anzeigen sind für uns von besonderem Interesse“, betont Watzlawzik. „Eine kurz vor dem Kalben stehende Kuh“ wird ebenso angeboten wie die neueste Hutmode für Damen oder „Winter-Paletots“ vom Ahrensburger Kleidungsgeschäft P. Taddiken.

„Die Anzeigen geben uns Angaben zu damaligen Gewerbetreibenden und Händlern“, sagt der Kreisarchivar. Teils seien die Inserate auch skurril, teils nach heutigem Verständnis fremd. Mit ihnen eröffneten sich interessante Einblicke in die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des damals 2000-Einwohner-Ortes, der sich rasant entwickelte und in dem die Nachfrage nach Handel und Gewerbe stetig stieg.

Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

Die Nachrichten reichen von „30 tote Ratten“ über die Geschichte eines politischen Gefangenen, der aus einem Zug flieht, indem zwei Komplizinnen die Gendarmen mit Tee betäuben, bis zum Dreikaiser-Jahr, in dem mehrseitig über den Tod Kaiser Wilhelm I. berichtet wird. Bismarcks Tod dagegen wurde in einem Einspalter abgehandelt, allerdings würdigte das Blatt ihn mit einer eigenen Sonderausgabe.

Auch die Pariser Weltausstellung 1900 findet Erwähnung und zeigt die zeigt das Areal um den Eiffelturm in einer Abbildung noch überweigend ländlich geprägt und kaum bebaut. „Es finden sich viele unterhaltsame Geschichten, und das Material ist noch wenig erforscht“, so der Kreisarchivar.

Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

Mit der Digitalisierung wird der Wissenschaft nun eine weitere Forschungsquelle zugänglich gemacht. „Die Stormarnsche Zeitung“ ist ein Beleg für Zeitungswesen in Stormarn in der Anfangsphase“, erklärt Watzlawzik – davor gab es nur den Oldesloer Landboten: 1839 hatte der Buchdrucker Julius Schüthe in Oldesloe die obrigkeitliche Genehmigung erhalten, das „Oldesloer Königlich Privilegirte Wochenblatt für Stadt und Land“ herauszugeben, das ab 1899 als Tageszeitung „Oldesloer Landbote“ erschien. Ab 1877 erhielt der Landbote damit Konkurrenz aus Ahrensburg.

„Durch die Digitalisierung ist jetzt ein schneller Zugang auf die Zeitung möglich“, freut sich Angela Behrens. Was nicht digitalisiert vorliege, werde kaum noch angefragt. „So kommt die Zeitung ans Licht der Öffentlichkeit.“ Gleichzeitig sei die elektronische Erfassung eine Schutzdigitalisierung, weil das Original nicht mehr angefasst werde – Haptik, Rascheln und Geruch bleiben im Archiv und werden nur auf Wunsch am Original demonstriert.

Die 12.000 Seiten sind auf der Mediendatenbank des Kreisarchivs einsehbar und sollen, sobald es erstellt ist, auch Eingang in das Deutsche Zeitungsportal finden: Bei der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) wird in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kooperationsprojekt derzeit ein Online-Portal für digitalisierte historische Zeitungen Deutschlands aufgebaut

Das Kreisarchiv ist noch auf der Suche nach weiteren Jahrgängen der Zeitung. „Wir haben schon zwei weitere Archive ausfindig gemacht, in denen sich noch Zeitungsausgaben befinden.“ sagt Watzlawzik. Aber das Kreisarchiv freut sich auch über Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern.

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