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Kreis Segeberg

Feuer in einem Stall in Kayhude: Mehrere Kälber starben

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Kayhude – Am Montagnachmittag kam es in der Segeberger Straße in Kayhude zu einem Großfeuer auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes.

Symbolbild Feuerwehreinsatz

Das Feuer brach gegen 15:20 Uhr in einem kombinierten Stall- und Betriebsgebäude aus. In dem Stall befanden sich etwa 50 bis 60 Rinder, der größte Teil konnte durch das schnelle Heraustreiben der Tiere gerettet werden.

Für einige wenige Kälber kam trotz des Einsatzes mehrerer Anwohner und Landwirte jede Hilfe zu spät. Der 56-jährige Eigentümer wurde leicht verletzt.

In dem Stallgebäude befand sich neben einer Werkstatt und landwirtschaftlichen Maschinen noch das Heu- und Strohlager.

Angaben zur Schadenshöhe können noch nicht gemacht werden.

Hinsichtlich der Brandursache hat die Kriminalpolizei Bad Segeberg die Ermittlungen aufgenommen.

Die Bundesstraße wurde für die Löscharbeiten zwischen der Wakendorfer Straße in Nahe und der Oldesloer Straße in Kayhude bis zum heutigen Mittag komplett gesperrt.

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Gesundheit

Sülfeld: Zwölf weitere Covid19- Infektionen in Sülfelder Alten- und Pflegeheim

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Covid 19 Test im Labor Symbolfoto: Fernando Zhiminaicela/pixabay

Sülfeld – Die Zahl der insgesamt mit Covid19 Infizierten in einem Sülfelder Alten- und Pflegeheim ist auf 23 gestiegen.

Bei der routinemäßigen Nachtestung aller BewohnerInnen und Mitarbeitenden am vergangenen Mittwoch, 27. Mai, ergaben sich seitdem bis jetzt, 29. Mai, insgesamt 12 neue positive COVID-19-Fälle.

Betroffen sind sechs BewohnerInnen und sechs Mitarbeitende, von denen eine Person ihren Wohnsitz außerhalb des Kreises Segeberg hat.

Insgesamt sind es aktuell 14 BewohnerInnen und neun Mitarbeitende, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind.

“Eine der positiv getesteten BewohneriInnen ist kurz vor der Testung erwartet verstorben, so dass der Abstrich nach dem Tod erfolgte. Es handelt sich um eine 90jährige Person mit schweren Vorerkrankungen und in einer Palliativsituation, die erwartet eines natürlichen Todes gestorben ist. Zuvor hatte sie sich in medizinischer Behandlung befunden. Die angeordnete Quarantäne wurde eingehalten” so die Segeberger Kreisverwaltung.

Das Gesundheitsamt steht mit dem betroffenen Alten-und Pflegeheim in Sülfeld im engen und mehrfach täglichen Austausch.

Die behördlich angeordneten Maßnahmen werden von der Pflegeeinrichtung konsequent eingehalten. Die Kooperation mit der Pflegeeinrichtung ist sehr gut”, so die Segberger Kreisverwaltung.

Alle BewohnerInnen werden engmaschig auf Fieber und Atemwegssymptome untersucht.

Es stehen weiterhin einige Befunde aus, so dass die Zahl positiver Testungen weiter ansteigen kann.

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Kreis Segeberg

Baumrinde geraucht: Nackter Mann im Wald schlägt Autoscheibe von Holzfäller ein

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Heidmühlen – Am Montagnachmittag (25. Mai) ist es im Segeberger Forst zwischen Heidmühlen und Hasenmoor zu einem Polizeieinsatz der ungewöhnlichen Art gekommen.

Kurz vor 15 Uhr meldete ein Holzfäller einen nackten Mann im Wald bei Heidmühlen.

Kurz darauf soll der Unbekleidete eine Scheibe des durch den Forstarbeiter geparkten Pkw eingeschlagen haben, um an eine Getränkeflasche zu gelangen.

Anschließend lief der junge Mann davon. Der Forstarbeiter informierte die Polizei.

Beamte der Polizeistation Trappenkamp, des Reviers Kaltenkirchen und der Diensthundestaffel nahmen die Suche auf.

Nachfragen bei einem in der Nähe befindlichen Psychiatrischen Krankenhaus ergaben keinerlei Hinweise auf einen Vermissten.

Als bereits ein Suchhund auf dem Weg war, meldete sich ein Anwohner aus dem circa vier Kilometer entfernten Hegebuchenbusch in Hasenmoor.

Hier hatte sich der junge Mann gemeldet und um etwas zu trinken gebeten.

Der 27-jährige Hamburger erklärte den Beamten gegenüber, brasilianische Baumrinde geraucht zu haben, dessen Wirkung zu seinem beschriebenen Verhalten geführt haben dürfte.

Seinen Angaben zufolge dürfte er bereits die vorangegangene Nacht im Wald zugebracht haben.

Die Polizisten nahmen den Hamburger provisorisch in eine Decke gewickelt an Bord und fanden wenig später sein verschlossenes Auto auf einem Waldweg.

Wie es der Zufall wollte, kamen in diesem Augenblick zwei Reiterinnen vorbei und gaben den Hinweis auf einen in der Nähe liegenden Rucksack, in dem sich zumindest einige persönliche Gegenstände des Unbekleideten befanden. Daneben fand sich auch die Kleidung an – leider nicht der Autoschlüssel.

Die Beamten entließen den jungen Mann nach Abschluss der Maßnahmen.

Den Hamburger erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung an dem Pkw.

Inwieweit ein Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz vorliegt ist Bestandteil der Ermittlungen.

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Polizei und Feuerwehr

Ausgesetzter Säugling in Norderstedt: Mutter (26) geht in Psychiatrie

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Norderstedt – Nach ihrer Festnahme befindet sich die Mutter (26), die ihr Kind nach der Geburt in einem Gebüsch in Norderstedt ausgesetzt hat, auf eigenen Wunsch in psychiatrischer Behandlung in einer Hamburger Klinik.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Das berichtet das Hamburger Abendblatt, das mit dem Freund (31) der Frau gesprochen hat. Gegenüber der Zeitung berichtete der Mann, nichts von der Schwangerschaft gewusst zu haben. Demnach soll die 26-Jährige seit längerer Zeit starke Schmerzmedikamente eingenommen haben. Darauf führte ihre Familie den dicken Bauch zurück.

Der 31-Jährige hatte seine Freundin an der Stelle abgeholt, an der sie ihr Kind zur Welt gebracht hat, will von der Geburt aber nichts mitbekommen haben. Erst am Samstag gegen Mitternacht, so der 31-Jährige, beichtete sie ihm die Geschehnisse der Nacht, woraufhin das Paar die Polizei alarmierte.

Gegen die 26-Jährige wird wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt.

Am Sonntag wurde die Frau dem Haftrichter vorgeführt und anschließend auf eigenen Wunsch in eine Hamburger Psychiatrie gebracht.

Ein Passant entdeckte den Säugling zufällig in einem Gebüsch

Der Fall des ausgesetzten Säuglings machte am Wochenende landesweit Schlagzeilen. Ein 30-Jähriger Passant hatte das Kind am Samstagmorgen gegen 3.45 Uhr im Cordt-Buck-Weg in Norderstedt in einem Gebüsch entdeckt. Der Zustand des stark unterkühlten Säuglings ist mittlerweile stabil.

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