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Ratgeber

Ahrensburger Erstklässler: Mit dem “kleinen Zebra” durch den Straßenverkehr

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Foto: Maik Hiller/hfr

Ahrensburg – Erst nach links und dann nach rechts? Oder doch andersherum? Zu welcher Seite schaut man eigentlich zuerst, wenn man eine Straße überqueren möchte?

Wer sich auf den Weg zur Schule macht, sollte diese Frage sicher beantworten können. Mit der Einschulung geht für Kinder nämlich nicht nur der „Ernst des Lebens“ los, sondern sie fangen auch an, sich alleine im Straßenverkehr zu bewegen.

Worauf sie auf ihrem Schulweg achten müssen, lernen sie in den Heften vom „Kleinen Zebra auf dem Schulweg“ von der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein.

Kürzlich hatten nun Matthias Knull, Leiter der Filiale der Sparkasse Holstein in Ahrensburg, und Elisabeth Pier, geschäftsführende Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht, die Hefte an die Schulanfänger an der Grundschule Am Aalfang in Ahrensburg überreict.

Insgesamt stellt die Landesverkehrswacht in diesem Jahr rund 28.000 Schulanfängern im Land das Heft vom „Kleinen Zebra“ zur Verfügung.

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt verteilt die Landesverkehrswacht mit finanzieller Unterstützung der schleswig-holsteinischen Sparkassen das Verkehrsübungsheft „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ an alle neuen Schulkinder in Schleswig-Holstein. In dem Heft werden comicartig typische Situationen im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg, dargestellt und erklärt. Es vermittelt den Kindern auf spielerische Art und Weise, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen.

„Dass Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr kennen, ist vor allem jetzt in der beginnenden dunklen Jahreszeit wichtiger denn je. Denn wenn die Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer schwieriger werden, erhöht sich auch die Unfallgefahr“, stellt Knull die hohe Bedeutung des Hefts vom Kleinen Zebra heraus.

„Das Heft leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrserziehung – vor allem, da es den Kindern Spaß macht, mit dem kleinen Zebra zu lernen. Dieses tolle Projekt unterstützen wir sehr gerne“, ergänzt der Sparkassen-Filialleiter.

Auch Elisabeth Pier ist begeistert von dem Projekt: „In der Schule sollen die Kinder gleich von Anfang an das sichere Verhalten im Straßenverkehr lernen. Mit geeigneten Materialien und unter Anleitung der Lehrkräfte ist die Verkehrserziehung ein wichtiger Baustein für die Sicherheit im Straßenverkehr.“

Um auch den Eltern eine Hilfestellung an die Hand zu geben, gibt es begleitend zu dem Verkehrserziehungsheft die Elternbroschüre „Weil Kinder keine Bremse haben“. Sie bietet ihnen Tipps, wie sie mit ihren Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben können. Im Vorjahr wurde das Elternheft in vier weitere Sprachen übersetzt.

Neben der deutschen Ausgabe gibt es das Heft nun auch auf englisch, französisch, arabisch und farsi. Die deutsche Ausgabe erhalten die Eltern in der Schule ihrer Kinder.

Die mehrsprachige Ausgabe können sie über die Schule beim zuständigen Schulamt anfordern. Die gesamte Aktion kostet 40.000 Euro, von denen die Sparkassen 20.000 Euro „übernehmen“. Das Land Schleswig-Holstein gibt 10.000 Euro im Rahmen seiner Kampagne „Sicher kommt an!“; den Rest steuert die Landesverkehrswacht dazu bei.

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Politik und Gesellschaft

Glinde: “Gewalt kommt nicht in die Tüte” Aktion im BrAWO-Center

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Foto: Stadt Glinde /hfr

Glinde – Teilnehmerinnen des Frühstückstreff der Sönke-Nissen-Park Stiftung haben gemeinsamen einen kleinen Ausflug samt Kinderwagen in das Sozialkaufhaus BrAWO-Center gemacht.

Dort ging es den jungen Müttern in erster Linie nicht um den Kauf von günstiger Kleidung oder Möbeln, sondern um Informationen zum Thema „Gewalt in der Familie“.

Anlässlich des weltweiten Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“ fand schon zum 15. Mal in Stormarn die Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ statt.

Im Glinder BrAWO-Center, Mühlenstraße 3, gab es dazu ein gemeinsames Event der Glinder Gleichstellungsbeauftragten, der Koordinatorin des StoP-Projektes, des Frauenforums Glinde sowie der Frauen- und Mädchenberatungsstelle der SVS.

Dieses Angebot wurde von vielen Glinderinnen und auch Glindern genutzt. Dabei konnten die Besucher neben kostenlosen Brötchentüten auch jede Menge Informationen der Frauenberatungsstelle und des StoP-Projektes mit nach Hause nehmen.

Foto: Stadt Glinde/hfr

Darüber hinaus war das Sozialkaufhaus an diesem Tag auch für alle interessierten Besucher für einen Einkauf geöffnet, egal ob bedürftig oder nicht. Die AWO spendet die Einnahmen, die an diesem Tag gemacht wurden, für das Glinder StoP-Projekt.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der kostenlosen Nummer 0800/116 016 an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt. Es bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen.

Ob Gewalt in Ehe oder Partnerschaft, sexuelle Übergriffe oder Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung die Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an die passende Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter.

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Ratgeber

Plastikfreies Reinfeld: So lassen sich Geschenke nachhaltig verpacken

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Reinfeld – Der Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“ macht es vor – Geschenke lassen sich nachhaltig verpacken.

Aktive Mitglieder des Arbeitskreises „Plastikfreies Reinfeld“ zeigen Beispiele für nachhaltige Geschenkverpackung von links Madlen Schreiber, Andrea Westphal, Heike Bastian, Martina Hamann und Sabine Gosch

Nicht nur bei Kindern spielt die äußere Verpackung eine große Rolle. Die optimale Geschenkverpackung soll also am besten schon ein Blickfang für sich sein und Begeisterung auslösen.

Gerade an Weihnachten fallen jedes Jahr riesige Mengen an Abfall durch Geschenkpapier und Plastikmüll an. Aber auch Geburtstage, Familienfeste oder sonstige Feiertage verursachen oftmals unnötigen Papier- und Plastikmüll.

Nur wie kann man Dinge hübsch verpacken, wenn man keine Klebestreifen, Plastikfolien und Zierbänder verwenden will?

Diese Frage stellte sich die Arbeitsgruppe „Plastikfreies Reinfeld“.

Schon war eine neue Idee geboren: „Wir wollen den Reinfeldern Anregungen geben Geschenke nachhaltig und plastikfrei zu verpacken“! so Sabine Gosch vom Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“.

Schnell waren viele Ideen da und auch die nicht Basteltalentierten kreierten schön anzusehende Verpackungen. Die Gruppe legte bei ihrer Ideensammlung viel Wert darauf, dass die Verpackungen mehrfach verwendet werden können. Ein weiteres wichtiges Kriterium war, dass Materialien zum Einsatz kommen die ansonsten auch auf den Müll gekommen wären. So wurde u.a. aus herkömmlichen Papptüten, Kartons und ausrangierten Stoffen schöne praktische Geschenkverpackungen.

Vorgestellt wurden diese auf dem Martinsmarkt der Reinfelder Kirchengemeinde. Die Besucher der Veranstaltung waren sehr offen für die Ideen. Insbesondere der selbst hergestellte Kleber begeisterte Jung und Alt.

Überraschend und erfreulich war die Aussage vieler Besucher, dass sie schon jahrelang kein Geschenkpapier mehr nutzen, dieses sei teuer und lande ja gleich wieder auf dem Müll.

Einige wollten angeregt durch die Ausstellungsstücke gleich zu Hause mit der individuellen Herstellung der Verpackungen beginnen.

Wer jetzt neugierig geworden ist kann noch bis Jahresende einige nachhaltige, plastikfreie Geschenkverpackungen im Schaufenster des Reinfelder Reformhauses bewundern.

Der Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“ ist ein Zusammenschluss von ehrenamtlich engagierten Bürgern. Jeder ist willkommen mitzuwirken. Bei Interesse gerne melden unter linda.witte@gruene-reinfeld-nordstormarn.de.

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Ratgeber

Polizei warnt vor “Enkeltrickbetrug”-Anrufen

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Geheimnisvoller, anonymer Anrufer Symbolfoto: Nobuhiro Asada / Shutterstock

Stormarn – Am Donnerstag, 21. November, erreichen die Polizei wieder diverse Meldungen unter anderm aus Barsbüttel, Bargteheide und Ratzeburg von Personen, bei denen sich weibliche Anruferinnen als Enkelin ausgegeben haben, um ihnen ihr Geld auf betrügerische Art und Weise abspenstig zu machen.

“Die Betrüger rufen überwiegend älteren Menschen an und geben sich als ihre Enkelin aus. Sie berichten von einem finanziellen Engpass und bitten um Hilfe”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

“Lassen Sie sich nicht überrumpeln und nennen Sie nicht im Vorwege Namen von Familienangehörigen. Dies greifen Kriminelle auf und geben sich dann als diese aus. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Rufen Sie unter den Ihnen selbst bekannten Rufnummern den Bekannten/Enkel/Verwandten zurück, um sich zu vergewissern. Informieren Sie die Polizei über 110, sollten Sie derartige Anrufe erhalten”, so Bretsch.

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