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Kultur

Schnee vun güstern: Neues Platt-Stück feiert Premiere in Ahrensburg

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Ahrensburg – Mit einer Uraufführung des spannenden Kriminal-Schauspiels „Schnee vun güstern“ von Arne Christophersen beendet die Niederdeutsche Bühne Ahrensburg (NBA) das Jahr 2019.

Am Abend des 28. Dezember 1978 nimmt im nördlichen Schleswig-Holstein die “Schneekatastrophe” ihren Anfang. Ein Temperatursturz auf weit unter den Gefrierpunkt lässt das Leben praktisch stillstehen. Der eisige Sturm führt dazu, dass sich die Massen an Schnee überall zu meterhohen Wehen auftürmen. An diesem Abend verschwindet in einem kleinen Dorf nahe der dänischen Grenze die neue Referendarin der Schule Simone Lausen (Gesche Meyer). Dorfpolizist Heinrich Lüdke (Bernd Valentin) – von der Außenwelt abgeschnitten wie alle anderen Bewohner auch – macht sich allen widrigen Bedingungen trotzend auf, die Spuren der jungen Frau zurückzuverfolgen. Doch auf seiner Suche stößt er auf Geheimnisse, die viele im Dorf lieber unter der dicken Schneedecke verborgen gehalten hätten. Und alle, die Simone auf dem traditionellen Kollegiumstreffen zuletzt gesehen haben, haben ein Motiv.

Unterstützt wird das Ensemble von Inspizientin Manuela Körner, Souffleuse Jutta Valentin und Beleuchter Mathias Horsch. Andreas Köhler unterstützt bei Ton und Technik und baute mit Mario Loleit das Bühnenbild, welches von Antje Körner entworfen wurde. Für Haare und Make-up sorgt die Crew in Eigenregie.

Für die junge Regisseurin Antje Körner ist es die zweite Inszenierung bei der NBA.

In der vergangenen Spielzeit brachte sie sehr erfolgreich das Schauspiel „Junkie“ auf die Bühne. Und auch mit „Schnee vun güstern“ wagt sie sich an eine ernste Thematik. „Besonders gereizt hat mich bei der Umsetzung die ineinander verknüpften Rückblenden“, so Körner.

Das Stück wird am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. August sowie Freitag, 1. November, jeweils um 20 Uhr im Alfred-Rust Saal in der Selma-Lagerlöf Gemeinschaftsschule, Wulfsdorfer Weg 71, in 22926 Ahrensburg aufgeführt.

Karten kosten zwischen 7 und 12 Euro. Weitere Informationen unter www.nb-ahrensburg.de.

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Bad Oldesloe

Heimatmuseum findet vergessenen Fossilien-Schatz auf Dachboden

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Bad Oldesloe – Das Oldesloer Heimatmuseum hat einen Schatz gefunden: Die „Kronjuwelen“ der Fossilien-Sammlung des Ahrensburger Hobby-Paläontologen Richard Wenck.

Versteckt unter Kartons entdeckte ein Mitarbeiter auf dem Dachboden acht Kisten mit seltenen Versteinerungen, darunter ein Tier mit dem Namen „Whitbyceras pingue“. Ein schneckenähnliches Wesen, das vor 180 Millionen Jahren im Urzeitmeer lebte.

Zur Sensation wird der Fund durch den Ort seiner Entdeckung. Richard Wenck stieß bei Ausgrabungen in Stormarn Mitte des 20. Jahrhundert auf die Versteinerung, die anschließend zwischen seinen anderen rund 2000 Artefakten in Vergessenheit geraten sein muss.

Diethelm Schark vom Oldesloer Heimatmuseum zeigt eines der spektakulären Stücke aus der Sammlung des Ahrensburger Hobby-Forschers Richard Wenck

„Es gibt in Deutschland nur vier dokumentierte Funde des Whitbyceras pingue“, sagt Diethelm Schark (Foto) vom Heimatmuseum. Eigentlich sei diese Art in wärmeren Gefilden beheimatet gewesen. So zumindest die bisherige wissenschaftliche Annahme.

Die neue Entdeckung belegt jetzt, dass die Tiere, bei denen es sich um entfernte Vorfahren der Tintenfische handelt, zumindest vereinzelt nach Mitteleuropa gelangten.

Nur vier dokumentierte Funde des schneckenähnlichen Urzeittieres mit dem sperrigen Namen “Whitbyiceras pingue” existieren in Norddeutschland

Neben dem Whitbyceras förderten die Museums-Mitarbeiter noch weitere Stücke aus den Kisten zutage. Unter anderem mehrere gut erhaltene und außerordentlich große Versteinerungen des „Eleganticeras Elegantulum“, ebenfalls ein urzeitlicher Verwandter des Tintenfischs – in Europa allerdings wesentlich häufiger zu finden.

Bemerkenswert sind die Umstände, unter denen das Team des Oldesloer Heimatmuseums auf die „Kronjuwelen“ stieß.

Seit einem halben Jahr zeigt das Museum in der Ausstellung „Lebensspuren im Stein“ den fossilen Nachlass von Wenck und ausgerechnet jetzt tauchten die acht Kisten auf. „Unser Mitarbeiter Andreas Ahne wollte eigentlich ein Werkzeug vom Dachboden holen und kam stattdessen mit einer der Kisten in der Hand wieder“, sagt Diethelm Schark. Ahne hatte sie geöffnet und gleich die Bedeutung seiner Fundes erkannt.

Warum die Kisten nicht zusammen mit der übrigen Sammlung aufbewahrt wurden, lässt sich nur erahnen. Der 2013 verstorbene frühere Museumsleiter Dr. Klaus-Christoph Baumgarten muss sie irgendwann beiseite geschafft haben, vermutet Diethelm Schark: „Vielleicht wollte er daraus irgendwann eine Ausstellung machen und war dann wegen seiner Krankheit nicht mehr dazu gekommen.“ Seit den 90er-Jahren ist das Heimatmuseum im Besitz Wenck-Sammlung. Mitte 2019 startete eine Ausstellung mit 150 der interessantesten Stücke. Für Schark ist es ein glücklicher Zufall, dass gerade jetzt die acht weiteren Fossilien-Kisten gefunden wurden:

„Wir sichten gerade den Inhalt und werden dann die Ausstellung ergänzen.“

In den vergangenen Monaten hatten immer wieder auch Wissenschaftler und Mitarbeiter anderer Museen mit dem Oldesloer Heimatmuseum Kontakt aufgenommen, um einige der Stücke zu begutachten. Bis Neujahr will das Heimatmuseum die „Kronjuwelen“ in die laufende Ausstellung aufnehmen, die noch bis Frühjahr 2020 zu sehen sein wird.

„Lebenspuren in Stein“ im Heimatmuseum, Königstraße 30, Bad Oldesloe. Öffnungszeiten: Freitag 14 bis 16 Uhr und Sonnabend von 10 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung unter 04531/504180.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Musikschule lädt zum Weihnachtskonzert

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Symbolfoto: Peeyarot / shutterstock

Bad Oldesloe – Am Sonnabend, 14.12., lädt die Musikschule für Stadt und Land in Bad Oldesloe unter dem Motto “Fröhliche Weihnacht überall” zum traditionellen Weihnachtskonzert in den KuB-Saal.

Schülerinnen und Schüler der Instrumental-,Gesangs- und Ballettklassen werden ihr Können auf der Bühne präsentieren. Neben Einzelauftritten sollen dieses Mal auch vermehrt Ensemble-Auftritte zu erleben sein.

Am Ende – auch das hat Tradition – werden dann noch gemeinsam bekannte Weihnachtslieder mit dem Publikum angestimmt. Für die Musikschule ist es zusätzlich der Konzertausklang des Jahres.

Los geht es im Saal des KuBs um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind aber herzlich willkommen.

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Bad Oldesloe

W-Lan-Ausfall im KuB: Alarm!Silence. Konzert verschoben

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Foto:Alarm!Silence.

Bad Oldesloe – Das für diesen Freitag, 13. Dezember, geplante Konzert des Projekts „Alarm!Silence.“ des Oldesloer Musikers Patrick Niemeier muss aus technischen Gründen kurzfristig auf den 7. Februar verschoben werden. Der Grund dafür ist der Ausfall des WLAN im KuB.

„Vielen Zuschauern ist nicht bewusst, wie viele Live Auftritte mittlerweile auch wichtige webbasierte Anteile haben“,  so Leiterin des KuB Inken Kautter. Ein Ausfall des WLAN hat starke Auswirkungen auf die Veranstaltungen und kann, wie in diesem Fall, sogar zu einem Vorstellungsausfall führen. Dabei weist Kautter allerdings darauf hin, dass das Stattfinden der weiteren Veranstaltungen gesichert ist, da diese ohne Internetzugang funktionieren.

„Teile meines Equipments benötigen eine dauerhafte, stabile Verbindung zum Internet, um problemlos zu laufen. Schon bei den Proben fiel auf, dass es aktuell im KuB massive Internetprobleme gibt.“, so Niemeier. Trost ist, dass mit dem 07.Februar bereits ein zeitnaher Nachholtermin feststeht, so der Musiker weiter.

Die Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch – wenn man am 7. Februar verhindert sein sollte – in der Stadtinfo zurückgegeben werden. „Bis dahin kann man sich noch bei Spotify, Amazon, iTunes und Co in meine Musik einhören“, verweist Niemeier auf seine gerade erschienene EP „We are the ones you had been waiting for“  oder man könne nun zu Weihnachten ein Eintrittsticket verschenken, versucht er etwas Positives aus der Situation zu machen.

Termin: Die bereits erworbenen Tickets für das Konzert behalten ihre Gültigkeit für den Nachholtermin am Freitag, 07. Februar 2020 oder können an der Stadtinfo bis zum 13. Dezember zurückgegeben werden. Wer noch kein Ticket hat, bekommt es hier im Internet oder in der Stadtinfo.

Die Alarm!Silence. EP “We are the ones, we had been waiting for” zum Reinhören:

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