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Polizei und Feuerwehr

Groß Sarau: Bewaffneter Überfall auf Tankstelle – Polizei sucht Zeugen

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Bewaffneter Krimineller Symbolfoto: Militarist/Shutterstock

Groß Sarau – Am Dienstagabend (01.10.) wurde gegen 20:35 Uhr die Nordoel-Tankstelle in der Hauptstraße in Groß Sarau (Herzogtum-Lauenburg) überfallen.

Ein männlicher Täter betrat den Verkaufsraum der Tankstelle. Er bedrohte den 37-jährigen Mitarbeiter der Tankstelle mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Mann erbeutete einen geringen dreistelligen Bargeldbetrag und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Der Angestellte blieb unverletzt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: – ca. 165 cm – 170 cm groß – schlanke Statur – bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke, mit weißem Einsatz/Kragen und weißer Aufschrift auf der linken Brustseite – bekleidet mit einer hellen Cargo-Hose – trug weiße Turnschuhe – sprach deutsch mit Akzent

Zeugen gesucht. Wer kann Angaben zu dem Überfall machen? Wem ist ein Mann aufgefallen, auf dem die Beschreibung zutrifft? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541 / 809-0.

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Hamburg

Hamburg: Tödlicher Unfall im Hauptbahnhof

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Eine Streife der Bundespolizei am S-Bahnsteig im Hauptbahnhof- Symbolfoto: Bundespolizei

Hamburg – Nach erstem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg stürzte ein Mann am 11.08. gegen 02.20 Uhr in ein S-Bahngleis im Hauptbahnhof. Aufgrund des Verletzungsbildes ist davon auszugehen, dass der Mann später von einer S-Bahn erfasst wurde. Der Mann verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen am Unfallort und wurde unterhalb des Bahnsteiges neben den Gleisen gegen 08.20 Uhr aufgefunden.

Gegen 08.30 Uhr informierte die Notfallleitstelle der S-Bahn die Bundespolizei über den Personenunfall am Gleis 1. Umgehend erreichten neun Funkstreifenwagen der Bundes- und Landespolizei, sowie Kräfte der Feuerwehr mit RTW und Notarzt den Einsatzort. Der Leichnam wurde durch Kräfte der Feuerwehr geborgen und in das Institut für Rechtsmedizin überführt.

Erster Ermittlungsstand der Bundespolizei:

Es konnte bereits eine erste Sichtung und Auswertung der Videoaufnahmen der Bahnsteigkameras vorgenommen werden. Nach jetzigem Sachstand stürzte der Mann gegen 02.20 Uhr ohne Fremdeinwirkung vom Bahnsteig in den Gleisbereich. Er befand sich anschließend unterhalb des Bahnsteigs (Schutzraum) und konnte somit zunächst nicht entdeckt werden.

“Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse auf eine Fremdeinwirkung oder einen Suizid vor: Die Bundespolizei geht von einem Unfall aus”.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum beteiligten Unfallzug, dauern an. Die Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. Die Identität des Verstorbenen konnte noch nicht festgestellt werden; hierzu führt das LKA der Polizei Hamburg die weiteren Ermittlungen. Weitere Informationen liegen zurzeit nicht vor!

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Polizei und Feuerwehr

Scheibe eingeschlagen: Passant rettet schreiendes Baby aus Hitze-Auto

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Burg auf Fehmarn – Um einen Säugling zu retten, hat ein 47-Jähriger auf Fehmarn die Scheibe eines geparkten Autos eingeschlagen. Das Kind befand sich bereits seit elf Minuten in dem Toyota, dessen Besitzer nicht aufzufinden waren.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag (7.8.) auf einem Parkplatz auf der Insel Fehmarn, wie die Polizei auf Facebook berichtet.

Demnach parkte ein Mann aus Celle seinen Wagen in der Mittagshitze neben einem roten Toyota. Als er aus seinem Auto ausstieg, hörte er in dem benachbarten Wagen ein Baby schreien. Die Besitzer des Fahrzeuges waren jedoch nicht in der Nähe.

Das im Fahrzeug ausliegende Parkticket war elf Minuten zuvor gelöst worden. „Als auf die lautstark über den Parkplatz gerufene Nachfrage nach dem Fahrzeugbesitzer keine Reaktion erfolgte, schlug der Zeuge um 11:44 Uhr eine Scheibe ein und hob das Baby aus dem Auto“, berichtet die Polizei.

Er schlug, weil das Baby hinten links im Auto saß, auf der gegenüber liegenden Seite eine Scheibe ein, so dass die rechte hintere Tür geöffnet werden und das Kind aus dem Auto geholt werden konnte.

Der 57-jährige Besitzer des Toyota aus Bremen kehrte wenig später zu seinem Pkw zurück.

Er berichtete, dass er und seine Familie sich auf dem Parkplatz ein wenig die Beine vertreten und die Sanitäreinrichtungen aufgesucht hätten.

Weil der Säugling tief und fest geschlafen und der Wagen im Halbschatten gestanden habe, sei das Baby kurz im Auto geblieben. Und nach circa zehn Minuten sei er jetzt ja auch schon wieder da, um nach dem Säugling zu schauen.

Keine Einsicht für die Rettungsaktion: Der Familienvater aus Bremen beurteilte die Maßnahme des Zeugen aus dem Landkreis Celle als unverhältnismäßig.

Er bestand auf Erstattung einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und stellte bei den Beamten Strafantrag.

Vonseiten der Polizeistation Fehmarn wurde neben der Anzeige wegen Sachbeschädigung ein Bericht über den Verdacht der Kindeswohlgefährdung gefertigt und der zuständigen Behörde zugesandt.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Polizeibeamter durch Messerstich verletzt

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am späten Samstagnachmittag (08.08.) wurden mehrere Streifenwagen in den Stadtteil Buntekuh gerufen. Eine 47-jährige Frau hatte sich im Schlafzimmer ihrer Wohnung regelrecht verbarrikadiert. Da von einer akuten Selbstgefährdung ausgegangen werden musste, öffneten Polizeibeamte gewaltsam die Zimmertür.

Die Frau hatte sich unter ihr Bett gelegt. Die Polizeibeamten entfernten die Matratze und konnten dabei erkennen, dass sie ein längeres Küchenmesser in den Händen hielt und dieses verbergen wollte.

Es wurde mehrfach versucht, die Lübeckerin zu überreden, das Messer wegzulegen und hervorzukommen. Diesem wurde nicht nachgekommen, so dass die Beamten eine günstige Gelegenheit nutzen, um das Bett anzuheben und die 47-jährige in Gewahrsam zu nehmen. Dabei konnte sie allerdings einen Stich in Richtung eines 28-jährigen Polizeiobermeisters auszuführen. Der Beamte wurde direkt neben der Kniescheibe vom Messer getroffen. Die Stichwunde musste im Krankenhaus notärztlich versorgt werden, der Beamte konnte dann aber nach Hause. Er ist zunächst nicht dienstfähig.

Die 47-jährige wurde dem Amtsarzt vorgestellt und kam anschließend in eine stationäre Betreuung.

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