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Bad Oldesloe

Zahlreiche Besucher besuchten die offenen Ateliers in Stormarn

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Bad Oldesloe – Zahlreiche Besucherinnen und Besucher trotzten dem Regen und erfreuten sich an den Offenen Ateliers.

Foto: Tanja Lütje

Rund 60 Künstlerinnen und Künstler luden in 37 Ateliers und Werkstätten im ganzen Kreisgebiet ein. Sie präsentierten ihre Werke, gaben Einblicke in ihr kreatives Arbeiten und künstlerische Prozesse.

„Das Stormarn auch kulturell etwas zu bieten hat, zeigt schon die Vielzahl von 60 KünstlerInnen, die an diesem Wochenende interessante Einblicke in ihre Ateliers und Werke gegen haben“, betont Kirstin Krochmann, Vorsitzende des Kreis-Schul- Kultur- und Sportausschusses, die – zusammen mit dem Landrat und Vorsitzendem der Sparkassenstiftungen, Dr. Henning Görtz, der Tourismusmanagerin Rabea Stahl, der Geschäftsführerin der Sparkassenkulturstiftung und Leiterin Kunst und Kultur Dr. Katharina Schlüter sowie Kreiskulturreferentin Tanja Lütje und Christina Schlie vom Orga-Team der KunstOrte – eine Besuchstour mit Station im Atelier und Skulpturenpark von Franziska Seifert machte.

Hier im Trittauerfeld, fanden sich, dem Regen trotzend, zahlreiche Gäste ein, die den soeben eröffneten privaten Skulpturenpark bestaunten, sich musikalisch an eigens angereister Band ebenso erfreuten wie an der wärmenden Feuerschale und bereitgestellten Köstlichkeiten.

„Ein besonderes Erlebnis zwischen Kunst und Natur – hier könnten sich die Künste vielfältig begegnen“ erfreut sich Landrat Dr. Görtz, der von dem besonderen Fleckchen Erde in Stormarn ganz begeistert ist.

Die Initiatorin und Künstlerin Franziska Seifert stimmt ihm zu, sie freut sich über die große Resonanz und kann sich in ihrem Park vielfältige Veranstaltungen vorstellen, sie ermuntert zu Kooperationen und Ideenaustausch.

Insgesamt ist an diesem Wochenende festzustellen: Es hat sich von Heiligenhafen bis nach Oberhausen herumgesprochen, das sich im Kreis Stormarn bereits zum vierten Mal die Türen der Stormarner Ateliers und Arbeitsstätten für Gäste öffneten. Von Ateliergemeinschaften bis hin zu privaten Werkstätten, von Reinfeld bis Trittau, die Kunstszene präsentierte sich geballt und in ihrer ganzen Vielfalt – von Malerei, Bildhauerei, Keramikkunst, Glaskunst, Textilarbeiten, Installationen, Performancekunst oder Graphik bis hin zur Gemeinschaftsausstellung der Stormarner Künstlerinitiative, „Moving Identities“, in der Galerie Wassermühle Trittau. Hier erläuterten anwesende Künstlerinnen ihre Werke im Ausstellungskontext und ermöglichten besondere Einblicke und Zugänge.

Viele Kunstinteressierte sind begeisterte Radfahrer und nutzten die KunstRouten, die eigens vom Tourismusmanagement erstellten Radrouten entlang der Atelierstandorte.

Unter dem Hashtag #kunstortestormarn auf der Social Media Plattform Instagram findet sich eine ganze Sammlung der Eindrücke vom Wochenende in Bildern. Eine kleine Fotonachlese ist auch für die Seite www.kultur-stormarn.de in Arbeit.

Die Offenen Ateliers sind ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“, ein Zusammenschluss der Sparkassen-Stiftung Stormarn, Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, Bürger-Stiftung Stormarn und des Kreises Stormarn und werden federführend von der Kulturabteilung des Kreises umgesetzt. Die Radrouten entstanden in Kooperation mit dem Tourismusmanagement Stormarn.

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Bad Oldesloe

Neue Auszubildende im DRK-Kreisverband Stormarn

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Bad Oldesloe – Manchmal klappt es nicht gleich auf Anhieb, wird dafür aber oft umso besser. Bei Nadine Lender (23) war es so.

Nadine Lender (rechts) hat ihre Ausbildung beim DRK Stormarn begonnen. Andrea Prehn wird ihre Ausbildung intensiv begleiten. Foto: Iris Lewe/hfr

Sie begann ihre Ausbildung in Lübeck, wechselte aber dann nicht nur den Arbeitgeber, sondern auch gleich die Branche. Seit dem 21. September setzt sie ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement beim Kreisverband Stormarn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fort.

Die Speditionsbranche war einfach nicht das Richtige für Nadine Lender. Es sollte doch lieber etwas Soziales sein. Nach ihrem Schulabschluss hat die 23-Jährige einen Freiwilligen-Wehrdienst bei der Bundeswehr absolviert, danach ein Praktikum in der Immobilienbranche gemacht und anschließend ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement begonnen.

„Ich bin sehr glücklich, jetzt beim DRK zu sein. Besonders toll finde ich, dass ich einen intensiven Einblick in die Kindertagesstätten und den Pflegebereich des DRK bekomme“, so Nadine Lender, die in Lübeck wohnt und in ihrer Freizeit gerne tanzt und reitet.

Während ihrer Ausbildung wird die neue Auszubildende von Andrea Prehn, seit vielen Jahren Assistentin und „rechte Hand“ des DRKKreisvorstands (jetzt Sibylle Schulze), intensiv begleitet und wird in den kommenden drei Jahren von der Pike auf lernen, was im Berufsbild Kauffrau für Büromanagement gefordert ist.

Dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken – dazu gehört auch, jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen. Eine Aufgabe, die das DRK Stormarn gerne übernimmt.

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Bad Oldesloe

Zwei Tonnen Kupfer in Rethwisch gestohlen

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Rethwisch – In dem Zeitraum vom 21. bis 25. September wurden aus einer Lagerhalle in der Hauptstraße in Rethwisch zwei Tonnen Kupfer entwendet.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der oder die Täter haben sich vermutlich mit einem Fahrzeug dem Grundstück genähert und sind durch das unverschlossene Geländetor auf das Lagerhallengrundstück gelangt.

Anschließend verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zur Lagerhalle und entwendeten dort ca. zwei Tonnen Kupfer, welches aus alten Heizungsrohren und Rohrbögen bestand. Die Höhe des Stehlgutes beträgt ca. 7.400 Euro.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer kann Angaben zur Tat machen? Wem sind im Tatzeitraum in Rethwisch in der Hauptstraße und in der näheren Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531/501-0.

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Bad Oldesloe

Aus “Fack Ju Göhte” ins Oldesloer Klassenzimmer der TSS

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Foto: TSS Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Kreidetafeln wirken auf den ersten Blick eigentlich wie ein Überbleibsel aus einer anderen Zeit, wird doch zumeist moderner Unterricht mindestens mit einem abwischbaren Whiteboard, besser noch digital, mit Beamer, Computer oder Smartboard erteilt.

Bei der altmodisch anmutenden Tafel, welche die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der Theodor-Storm-Schule seit wenigen Tagen in ihrem Klassenraum vorfinden, handelt es sich allerdings wirklich um etwas Besonderes.

Nachdem die Elternvertreter der 6a, das Ehepaar Pia und Joachim Fahl, auf dem letzten Elternabend der Klasse feststellen mussten, dass sich im Klassenraum aktuell keine beschreibbare Tafel befindet und es nach Angaben der Klassenlehrkräfte wohl noch etwas dauern könnte, bis der TSS für besagten Klassenraum eine Tafel zur Verfügung gestellt werde, entschlossen die beiden Elternvertreter sich, zu handeln.

Eine kurze Internetrecherche später und Joachim Fahl sah sich auf dem Weg nach Hamburg Bergedorf, um bei einem Händler, der unter anderem Firmenevents ausstattet, eine Kreidetafel für kleines Geld zu kaufen und gleich auf dem geliehenen Anhänger nach Bad Oldesloe zu transportieren.

Als die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der 6a am nächsten Tag in die Schule kamen, trauten sie ihren Augen nicht. Die neue Tafel war nicht irgendeine, sondern die Originaltafel aus dem Spielfilm „Fuck Ju Göthe 3“, die für eine Pressekonferenz genutzt wurde. Mitsamt Filmlogo und Originalbeschriftung durften die Lernenden die Tafel bewundern. „Also, das ist ja jetzt wirklich mal richtig cool“, äußerte sich Schülerin Lilly Zörkler zur neuen Ausstattung.

Mittlerweile kann die Tafel jetzt auch zum Schreiben genutzt werden. Die Logos sind abgewischt und  es bleibt sicher noch etwas von der Aura, welche diese besondere Requisite umgibt.

Für Elternvertreter Fahl war die Beschaffung dieses besonderen Stücks übrigens eine Selbstverständlichkeit: ,,Als ich gehört habe, dass es keine Tafel gibt, wollte ich sofort handeln. Es sollte möglichst einfach und schnell gehen, damit die Kinder mit einer Tafel lernen können. Dass ich dabei so etwas Besonderes finde, ist natürlich umso toller.“

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