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Sport

TSV Reinbek feiert 30 Jahre Radgruppe

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Reinbek – Vor 30 Jahren begann das Radfahren in der TSV Reinbek auf Initiative von Uschi Jaekel, damals mit Unterstützung des Geschäftsführers Günter Niemann. Ganz unspektakulär und mit großem Engagement von Kerry Powell und Thomas Haack, die die ersten Tagestouren organisierten.

Foto: TSV Reinbek

Schon in der Konzeptionsphase war klar, dass der gesellige Aspekt beim Radeln in der Gruppe im Vordergrund stehen und die Natur radelnd genossen werden sollte.

Auch die Besichtigung diverser Museen wurde bei der Planung des Radprogramms sehr berücksichtig. Wert darauf legten und legen die Radtourenleiter, dass alle Generationen teilnehmen konnten und können. Rücksicht wird bis heute immer auf den Schwächsten in der Gruppe genommen.

Diese Aufgabe als „Schlussfrau“ übernimmt bis heute fast ausschließlich die ehemalige Radtourenleiterin (1990-2007) und zuverlässige Mitradlerin Sabine Bähr. Die sehr engagierten und ehrenamtlich tätigen Radtourenleiter in den 30 Jahren (insgesamt ca. 35 Personen) haben ein sehr vielfältiges Rad-Wanderprogramm erstellt. In den ersten Jahren wurde mit Heinrich van Aken nicht nur gefahren, sondern auch gewandert: in den Karpaten, im Bayerischen Wald, im Thüringer Wald und in Andalusien.

Die TSV-Radgruppe setzte das Fernweh in die Tat um. 93 Rad-Wanderreisen wurden durchgeführt: Holland, Dänemark, Österreich, Schweden, Belgien, Schweiz, Frankreich, Italien, Masuren uvm. Der Höhepunkt war das Jahr 2000: “Radeln in Neuseeland“, sagte Radgruppen-Gründerin Uschi Jaekel.

Im Radprogramm wurden aber auch Mehrtagestouren (78 Stück) durch Deutschland angeboten und durchgeführt.

Zu den Höhepunkten zählten die Eutiner Festspiele, Fehmarn, die Herrenhäuser-Gärten, Berlin und Umgebung, Mecklenburg-Vorpommern, Dresden etc. Ergänzt wurde das Radprogramm durch 465 Tages-Radtouren rund um Reinbek, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Besondere Ereignisse waren: der Tag des Denkmals, der NDR in Lokstedt, der Ausflug in die Kulturgeschichte, Hamburger Impressionen, Bunkerführungen am Hamburger Hauptbahnhof, Stinte-Matjes-Essen, der Wilhelmsburg Energiebunker, das Rosarium, das Arboretum usw.

Beliebt waren auch die Mehrtagestouren zu den Jubiläen (10., 20. und 25.) nach Ratzeburg. Übernachtet wurde in der Jugendherberge. An den Abenden gab es viele wunderbare Beiträge. Es wurden am 10. und 25. Jubiläum zudem langjährige Mitradler vom 1. Vorsitzenden der TSV geehrt.

Die Mehrtagestour zum 30-Jährigen verbrachten 15 RadlerInnen in Travemünde-Brodten im Theodor-Schwarz-Haus der AWO.

Das Altern hinterlässt aber auch Spuren: Während die TeilnehmerInnen früher in Jugendherbergen und Heuhotels übernachtet haben und Köchin Karin Henle leckere Sachen servierte, werden heute Übernachtungen in Hotels bevorzugt.

Die TSV-Radgruppe nimmt auch an den jährlichen Angeboten „Radeln für ein gutes Klima“ unter der Teamchefin Erika Tischler teil und hat dieses Jahr zwei zweite Plätze erzielt.

Auf der Sportlerehrung für das Jahr 2017 im Reinbeker Schloss würdigte der Bürgermeister Björn Warmer den sportlichen und ehrenamtlichen Einsatz der Radtourenleiter Erika Tischler, Ruth Dunsing, Ilse Zander, Jürgen Heid und Günter Hübner. Ihnen überreichte er jeweils eine Ehrenurkunde.

30 Jahre Radgruppe der TSV-Reinbek: Am Sonntag, den 20. Oktober 2019 werden sich die Radler der TSV Reinbek um 13:30 Uhr an der TSV-Geschäftsstelle treffen.

Sie werden auf den Spuren der ersten Tagesradtour im Mai 1989 rund um und im Sachsenwald radeln. Unser Vereinswirt Tommy wird ab 17:00 Uhr ein schmackhaftes Büffet – pro Person 17,50 Euro – vorbereiten.

Die Radtourenleiter haben ein buntes Unterhaltungsprogramm ausgearbeitet: Rückblick auf 30 Jahre radelnd in Deutschland und Europa. Jeder Teilnehmer ist zum Mitspielen und Raten aufgefordert.

Verbindliche Anmeldungen müssen bis zum 10. Oktober bei Erika Tischler erfolgen: Tel: 040-722 17 05 oder E-Mail: et-hh43@web.de.

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Fußball

Timo Schwartz und Philipp Bosbach verlängern Vertrag beim SV Preußen Reinfeld

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Reinfeld – Die Liga-Spieler Timo Schwartz (links) und Philipp Bosbach verlängern beide ihre Vereinbarungen um eine weitere Saison beim SV Preußen Reinfeld.

Fotos: Freiluft Photography

Timo Schwartz ist aktuell noch im Aufbautraining nach einer langwierigen Verletzung. Er befindet sich mittlerweile im Aufbautraining und wird die Zeit bekommen die er brauch, um wieder „der alte“ zu werden.

Der Medizin-Student Philipp Bosbach geht nun in sein zweites Jahr bei beim SV Preußen Reinfeld. Jan-Henrik Schmidt vom Fußballvorstand: „Bereits in seiner ersten Spielzeit konnte er das Trainerteam voll überzeugen und wir sind froh, dass er auch in der kommenden Saison ein Preuße bleibt.“

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National

DFB: Amateurfußball wird “bis auf Weiteres” ausgesetzt

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Symbolfoto: SL

Stormarn – Kein Training und keine Spiele. Da sämtliche Sportanlagen im Amateurfußball von den Kreisklassen bis zur Regionalliga gesperrt sind und das Ende der Coronazeit noch nicht in Sicht, ist an einen Spielbetrieb noch lange nicht zu denken.

“Die Präsidenten der Regional- und Landesverbände haben im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung deutschlandweit für den Amateurfußball beschlossen, den Spielbetrieb aufgrund der jeweiligen staatlichen Verfügungslagen bis auf Weiteres auszusetzen. Hier gilt ebenfalls, dass eine Fortsetzung des Spielbetriebs mindestens 14 Tage vorher angekündigt werden soll”, teilt der Deutsche Fußballbund das geplante Vorgehen an.

Die Regional- und Landesverbände seien bestrebt, möglichst einheitliche Lösungen für das weitere Vorgehen zu finden.

“Mit Blick auf die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten und Voraussetzungen sind individuelle Entscheidungen und Maßnahmen der Landesverbände für ihre Wettbewerbe gleichwohl nicht ausgeschlossen. Aufgrund der föderalen Struktur des DFB ist jeder Verband in seinem Verbandsgebiet für den Amateurfußball statuarisch zuständig”, so der DFB.

Die Aussetzung betrifft aufgrund des derzeitigen Kontaktverbots alle offiziellen Liga- und Pokalspiele sowie auch alle privat organisierten Freundschafts- und Testspiele in allen Altersklassen bei Frauen, Männern, Juniorinnen und Junioren. Das gilt auch für die Halle.

Grundsätzlich liege es im Interesse aller Vereine und Verbände, wenn Nachholtermine gefunden, alle Spiele der Saison 2019/20 ausgetragen und die Spielzeit regulär beendet werden könnte.

„Nach wie vor können wir nicht seriös sagen, wann wieder gespielt werden kann. Aber sicher ist, dass wir allen Vereinen eine mindestens zweiwöchige Vorlaufzeit gewähren werden, um die Spielerinnen und Spieler bei entsprechender Lockerung der Maßnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus nicht abrupt wieder ins Spielgeschehen zu schicken. Somit muss sich keine Mannschaft gezwungen sehen, sich möglicherweise gar unter Missachtung behördlicher Vorgaben auf einen ‚Tag X‘ vorzubereiten“, erklärt SHFV-Präsident Uwe Döring.

“Wenn es nötig ist, wird die Aussetzung erneut verlängert oder möglicherweise auch der Spielbetrieb der aktuellen Saison komplett eingestellt – immer abhängig und in Einklang mit der behördlichen Verfügungslage”, so der DFB.

Der DFB setze sich gemeinsam mit seinen fünf Regional- und 21 Landesverbänden intensiv mit allen Szenarien auseinander.

Dazu gehören auch die denkbaren Varianten, wie in Bezug auf die nächste Saison verfahren wird, wenn ein Abbruch der laufenden Spielzeit nötig werden sollte.

“Es wird versucht, im Sinne der Vereine die bestmöglichen Lösungen zu entwickeln und in Abstimmung mit den Klubs das sinnvollste Vorgehen umzusetzen”, so der DFB.

Neben den sportlichen Szenarien werden aktuell zahlreiche weitere Aspekte und Maßnahmen geprüft, beispielsweise die Anpassung der Wartefristen und Wechselperioden sowie die Regelung für Vertragsspieler’*innen.

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Gesundheit

Olympischen Spiele 2020 werden verschoben

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Symbolfoto: Jacob Lund/Shutterstock

Tokio – Wegen der weltweiten Corona-Pandemie werden auch die Olympischen Sommerspiele 2020 verschoben.

Das gab der japanische Ministerpräsident am Dienstag bekannt. Die Spiele sollten eigentlich vom 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfinden. In den letzten Tagen mehrten sich die Stimmen von Athleten, Verbänden und Sportfans, die die Verschiebung forderten.

Laut dem japanischen Regierungschef habe das IOC dem Wunsch zu 100 Prozent folgen können.

Die Spiele sollen vermutlich nun im Sommer 2021 stattfinden. Einen neuen festen Termin gibt es aber noch nicht.

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