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Lübeck

B75: Vollsperrung zwischen Hamberge und Lübeck

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Baustellenschild Symbolfoto: SL

Hamberge – Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) kündigt an, dass die B 75 kurzzeitig am 7. und 8. Oktober 2zwischen Hamberge und Lübeck an einzelnen Schadstellen ausgebessert wird.

Da die Instandsetzungen lediglich außerhalb von Hamberge durchgeführt werden, ist Hamberge – aus Richtung Reinfeld kommend – durchgehend erreichbar. Die Arbeiten können aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität nur unter Vollsperrung stattfinden.

Für beide Richtungen gilt als Umleitung: Die ausgeschilderte Umleitung führt von Ratzbek über die K 111 und K 78 über Dahmsdorf und Badendorf an die K 13 und von dort nach Lübeck. Rettungsfahrzeugen im Einsatz wird die Durchfahrt ermöglicht. 

Die Verkehrsführung wurde regulär mit der Polizei, dem Kreis, dem Buslinienbetreiber, dem Rettungsdienst, den Gemeinden und Amtsverwaltungen abgestimmt.

Der LBV.SH bittet sich auf die erforderliche Baumaßnahme einzustellen, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen sowie um rücksichtsvolles Verhalten zum Schutze der Menschen auf der Baustelle.

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Polizei und Feuerwehr

Schlag gegen Lübecker Dealer: Drogen, Waffen, Geld beschlagnahmt

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Lübeck – Kokain, Amphetamin und Cannabis, dazu diverse Waffen, Bargeld, beschlagnahmte Vermögenswerte in Millionenhöhe und fünf Festnahmen: Das ist die Bilanz eines Polizeieinsatzes gegen einen Lübecker Drohenhändlerring.

Foto: Polizei

Umfangreiche und intensive Ermittlungen des Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und der Staatsanwaltschaft Lübeck führten in den Abendstunden des 26. November 2020 zur Festnahme eines Ehepaares aus Lübeck (er 30 Jahre, sie 26 Jahre) sowie dreier weiterer Lübecker im Alter von 26, 34 und 41 Jahren.

Das Ehepaar steht in Verdacht, seit längerem in großem Stil mit Betäubungsmitteln in Lübeck Handel getrieben zu haben, wobei der 26-jährige Lübecker sie seit Herbst dieses Jahres unterstützt haben soll.

Bei dem am Abend des 26. November vereitelten Drogengeschäft gingen den Beamten mit den 34 und 41 Jahre alten Männern zudem zwei weitere mutmaßliche Dealer ins Netz.

Die Beamten beschlagnahmten bei dem Zugriff insgesamt knapp 160 Kilo Marihuana, 22,5 Kilo Amphetamin, 500 Gramm Kokain und eine Cannabisplantage sowie diverse Waffen und verhinderten damit, dass die Betäubungsmittel, deren Verkaufswert insgesamt geschätzt bei rund 1,5 Millionen Euro gelegen hätte, auf den Markt kommen konnten.

Staatsanwaltschaft und Polizei sicherten zudem Vermögenswerte in Höhe von über eine Million Euro.

Norbert Trabs, Leiter der Polizeidirektion Lübeck, spricht von einem “heftigen Schlag gegen Händlerstrukturen der organisierten Rauschgiftkriminalität” Dieser Erfolg ist ein wichtiges Zeichen, welches sich auch auf die Versorgung der Rausgiftszene in Lübeck auswirken wird, sagt Trabs: “Damit wird unsere Sicherheitspartnerschaft mit der Hansestadt Lübeck zur Auflösung der offenen Drogenszene unterstützt.”

Der 30-jährige Haupttäter ist dringend verdächtig, mindestens seit dem Jahr 2014 in Lübeck einen umfangreichen, gewinnbringenden Handel mit Betäubungsmitteln, vornehmlich Cannabis, Kokain und Amphetamin, in nicht geringer Menge betrieben zu haben.

Seit Juli 2019 soll seine Ehefrau in das Geschäft mit eingestiegen sein.

Gemeinsam betrieben sie zudem im Keller ihres Einfamilienhauses in Lübeck Kücknitz eine Cannabis-Plantage.

Der Verkauf der Drogen diente, so der dringende Verdacht, der Bestreitung des Lebensunterhaltes des Ehepaares.

Gegen den 26-jährigen Gehilfen des Ehepaares richtet sich der dringende Verdacht, dass er die beiden ab Oktober 2020 unterstützt hat, indem er ihnen neue Geschäftskontakte zum Erwerb von Betäubungsmitteln von Lieferanten in Hamburg vermittelte und Amphetamin, das das Ehepaar verkaufte, in seiner Wohnung lagerte.

Nachdem das Ehepaar aufgrund von Erkenntnissen aus anderen Ermittlungsverfahren in das Visier der Ermittler geraten war, wurden die beiden und ihr Gehilfe auf unterschiedlichste Weise überwacht. Hierdurch erlangten die Ermittler Anfang November Kenntnis davon, dass Betäubungsmittel im dreistelligen Kilogramm-Bereich angeliefert werden sollten. Dieses Betäubungsmittelgeschäft stand für die Beschuldigten somit unter keinem guten Stern.

Die Lieferung verzögerte sich zwar mehrfach, doch am 26. November wurde die Geduld und Ausdauer der Ermittlungsbeamten belohnt.

Sie beobachteten, wie aus einem LKW diverse Umzugskartons am Haus des Ehepaares in Lübeck Kücknitz abgeladen wurden und dieser sodann in Richtung Innenstadt weiterfuhr.

Während das Fahrzeug in der Friedhofsallee von Beamten des MEK gestoppt wurde, verschafften sich Beamte des SEK Zutritt zu dem Haus des Ehepaares. Weiter auf der nächsten Seite.

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Lübeck

Steigende Infektionszahlen in Lübeck: Weihnachtsmarkt abgesagt, weitere Einschränkungen geplant

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Lübeck – Vor allem für Schausteller ist die Nachricht ein Schock: In diesem Jahr wird der Lübecker Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Der Inzidenzwert liegt am Dienstag bereits bei über 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner.

Polizeiabsicherung am Lübecker Weihnachtsmarkt. Foto: Stormarnlive.de (Symbolbild)

Über die Absage hat Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) am Montag informiert. Sie ist Teil der neuen Maßnahmen, die die Stadt Lübeck zur Eindämmung der Pandemie ergreift. So gilt jetzt unter anderem eine Maskenpflicht in der Innenstadt.

Am Montag lag der Inzidenzwert in Lübeck bei 44,8, aktuell (Dienstag) bei 50,8. Damit ist eine weitere kritische Marke erreicht.

Das bedeutet, dass die Maßnahmen noch heute weiter verschärft werden: Ausweitung der Maskenpflicht, Sperrstunde für die Gastronomie und Kontaktbeschränkungen.

“Mir ist bewusst, dass die Einschränkungen für viele eine extreme Belastung sind: persönlich, familiär oder wirtschaftlich. Dennoch müssen wir nun versuchen diesen sprunghaften Anstieg der Infektionen, gemeinsam mit aller Kraft einzudämmen, um weitere Maßnahmen abzuwenden“, so Bürgermeister Jan Lindenau.

Nachdem sich die Hansestadt lange Zeit über verhältnismäßig geringe Ansteckungszahlen freuen konnte, ist mittlerweile auch hier der Inzidenzwert derart hoch, dass neue Einschränkungen beschlossen werden mussten.

„Es wird zunehmend schwieriger und in vielen Fällen sogar unmöglich, die Orte der Infektion eindeutig zu ermitteln. Wir gehen von einer zunehmend diffusen Ausbreitung der Infektion aus. Die Pandemie breitet sich leider in der Lübecker Bevölkerung weiter aus“, so Dr. Alexander Mischnik, Leiter des Gesundheitsamts der Hansestadt Lübeck.

„Es muss mit einer weiteren Zunahme an Fällen gerechnet werden. Unser Ziel muss es weiterhin sein, die Infektionsketten zu unterbrechen, das heißt die Kontaktpersonen zu ermitteln und in Quarantäne zu versetzen“, führt er fort.

Das Gesundheitsamt steht mit allen Einrichtungen sowie dem betroffenen Personenkreis in Kontakt, informiert, berät und stimmt gemeinsam im direkten Dialog das weitere Vorgehen mit den Betroffenen ab, um die Infektionskette zu unterbrechen und das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Die Hansestadt Lübeck reagiert auf die steigenden Zahlen mit einer Reihe von Maßnahmen, die in der Allgemeinverfügung unter www.bekanntmachungen.luebeck.de  veröffentlicht werden.

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Polizei und Feuerwehr

Lübecker (27) nach Messerattacke in Lebensgefahr – 19-Jähriger verhaftet

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Dienstag, 15. September, gegen 21 Uhr war im Bereich des Holstentorplatzes vor dem DGB-Haus ein 27-jähriger Lübecker schwer verletzt zusammengebrochen.

“Ermittlungen der Bezirkskriminalinspektion und der Staatsanwaltschaft Lübeck haben nun zur Identifizierung von drei Tatverdächtigen (19, 24 und 26 Jahre, alle aus Lübeck) geführt. Gegen den Jüngsten ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl erlassen worden”, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Das Opfer war laut Polizei bericht durch zwei Messerstichverletzungen in den Oberkörper akut lebensgefährlich verletzt worden und musste in einem Lübecker Krankenhaus umgehend notoperiert werden.

Die Messerklinge war abgebrochen und steckte noch in einer der Wunden.

Vorangegangen war knapp eine Stunde zuvor eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Holstentorplatz, an der der Geschädigte und die 24 und 26 Jahre alten Beschuldigten beteiligt waren. Die in diesem Zusammenhang eingesetzten Polizeibeamten hatten aufgrund des Vorfalls allen drei Männern einen Platzverweis für den Bereich des Holstentorplatzes erteilt.

Nach Angaben des Geschädigten soll der 19 Jahre alte Bruder des 26-jährigen Mannes einige Zeit später im Bereich der Wallanlagen auf ihn zugekommen sein, ihn auf den vorangegangenen Streit angesprochen und anschließen in die Grünanlagen des sog. “Katzenbergs” gezogen haben.

Dort soll er mit einem Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 10-12 cm auf das Opfer eingestochen haben, so dass dieses zu Boden ging.

Anschließend soll er sich vom Ort des Geschehens entfernt haben.

Dem Geschädigten gelang es noch, sich schwer verletzt zu dem Fußgängerweg beim DGB-Haus zu schleppen, wo er dann aber zusammenbrach und gefunden wurde.

Gegen den 19 Jahre alten Beschuldigten hat der Jugendrichter am Amtsgericht Lübeck am heutigen Tage Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung erlassen. Der Heranwachsende wurde in die JVA Lübeck verbracht.

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