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Politik und Gesellschaft

DigitalPakt: Stormarns Schulen werden mit 11,5 Millionen Euro gefördert

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Bad Oldesloe – Stormarns Schulen können sich auf einen gewaltigen Schub für die digitale Bildung freuen.

Lernende Kinder Symbolfoto: Syda Productions / shutterstock

Aus dem Landesprogramm „DigitalPakt Schleswig-Holstein – Öffentliche Schulen“, das auf Landesebene die Vergabe der Finanzhilfen aus dem Sondervermögen „Digitale Infrastruktur“ des Bundes regelt, kommen insgesamt 11,5 Millionen Euro den Schulen im Kreis Stormarn zugute.

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU), deren Ministerium den „DigitalPakt SH“ erarbeitete, lobte das gute Ergebnis, das nach konstruktiven Verhandlungen mit den kommunalen Landesverbänden als Vertreter der Schulträger zustande gekommen sei.

„Ich freue mich, dass die Schulträger nun Klarheit haben und es jetzt richtig losgehen kann”, sagte Karin Prien bei der Vorstellung des Programms.

Die drei Stormarner Landtagsabgeordneten Claus Christian Claussen (Stormarn-Süd), Lukas Kilian (Stormarn-Süd) und Tobias Koch (Stormarn-Mitte) freuen sich über das Ergebnis, von dem Schüler in ihren Wahlkreisen direkt profitieren werden. Tobias Koch: „Das ist ein starker Innovationsimpuls für die kommunale Bildungsinfrastruktur. Damit unterstützen wir unsere Schulträger nachhaltig bei der großen Zukunftsaufgabe, junge Menschen auf das Leben und Arbeiten in einer digitalen Welt vorzubereiten.“

Die finanzielle Förderung soll vor allem für Aufbau, Erweiterung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur an den öffentlichen Schulen genutzt werden, also zum Beispiel für die digitale Vernetzung etwa durch den Breitbandkabelausbau, für Server an Schulen oder die Anschaffung von schulgebundenen mobilen Endgeräten wie Notebooks oder Tablets (keine Smartphones).

Die elf Kreise und vier kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein werden im DigitalPakt SH von 2019 bis 2024 mit insgesamt fast 141,7 Millionen Euro gefördert.

Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach der Anzahl der Schüler. Von den 11,5 Millionen Euro für den Kreis Stormarn bekommen die Städte Ahrensburg (1.447.936 Euro), Bargteheide (1.445.061 Euro),  Bad Oldesloe (1.217.946 Euro), Reinbek (1.070.250 Euro) und Glinde (993.707 Euro) die höchste Förderung, der Kreis selbst erhält zusätzlich 1.767.718 Euro. Neben dem Kreis profitieren insgesamt 20 Städte, Gemeinden, Ämter und Schulverbände in Stormarn vom DigitalPakt Schule.

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Politik und Gesellschaft

Reinfelder Sportverein: Kostenlose Mitgliedschaft für Ukraine-Flüchtlinge

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Reinfeld Der Vorstand des SV Preußen Reinfeld hat aus humanitären Gründen beschlossen, den Flüchtlingen aus der Ukraine die Möglichkeit anzubieten, die Sportangebote des Vereins für einen befristeten Zeitraum beitragsfrei nutzen zu können.

Volleyball Symbolfoto: Justaman/shutterstock

Für den Versicherungsschutz kommt in diesem Zeitraum der Landessportverband Schleswig-Holstein auf, der seinerseits ein Maßnahmenpaket beschlossen hat.

„Ich hoffe, dass wir mit diesem Angebot unseren Beitrag leisten können, um das Leid der Flüchtlinge aus der Ukraine etwas lindern zu können“, äußerte der Vorsitzende des SV Preußen Reinfeld, Adelbert Fritz.

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Bad Oldesloe

Angriffskrieg auf Ukraine: Stormarner solidarisieren sich

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Bad Oldesloe Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) verurteilt den Angriff russischer Truppen auf die Ukraine.

Foto: pixabay.de (Symbolbild)

Krieg ist nie eine Lösung. Krieg ist immer ein Verbrechen an der Menschheit. „Es gibt keinen gerechten Krieg“.

Die DFG-VK Bad Oldesloe ruft für Sonnabend, 26. Februar, um 10 Uhr auf der Hude zu einer Kundgebung gegen Krieg auf.

„Auch wenn das „Minsk 2 Abkommen“ von der ukrainischen Regierung nicht eingehalten wurde, so ist eine militärische Eskalation völlig inakzeptabel und lässt eine wirkliche Lösung der Konflikte in weite Ferne rücken“, sagt Detlef Mielke von der DFG-VK Bad Oldesloe. Gemeinsam mit russischen und ukrainischen Friedensaktivist*innen fordern die Kriegsgegner: Diplomatie statt Militärmanöver.

„Trotz der personalisierten Berichterstattung geht es nicht um Putin, Biden, Stoltenberg oder von der Leyen. Es geht uns um die Menschen in der Ukraine, in Russland, in Europa, auf der Erde“, so Mielke.

Die DFG-VK fordert als ersten Schritt den Rückzug der russischen Streitkräfte aus der Ukraine sowie die Einstellung aller militärischen Aktivitäten auf allen Seiten.

Wir wollen konkrete Schritte zu einer Deeskalation, sagt Mielke: „Wir fordern Menschen in allen beteiligten Staaten auf, sich einer Kriegsbeteiligung zu widersetzen, zu verweigern, sich zu entziehen, zu desertieren.“

Die BRD müsse allen Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteure aus allen Staaten oder  Rebellengruppen Asyl gewähren.
Wer sich dem Krieg verweigert, fördert den Frieden. Mit Russland und der NATO stehen sich die zwei großen Atommächte gegenüber.

Eine weitere Eskalation erhöht die Gefahr eines Atomkrieges.

Detlef Mielke: „Wir lehnen alle Atomwaffen ab und fordern die Bundesregierung auf dem atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.“

Neben Bad Oldesloe ist auch in Bargteheide eine Kundgebung geplant. „Der russische Machthaber hat damit nicht nur den Krieg nach Europa gebracht, sondern auch einen eklatanten Völkerrechtsbruch begangen“, sagt Claudia Mac Arthur, Ortsverbandsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Bargteheide.

Um ein Zeichen für Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und für den Frieden zu setzen, möchten die Bargteheider Grünen am Samstag, 11Uhr vor dem Bargteheider Rathaus eine Menschenkette bilden. Andere Parteien haben ihre Teilnahme ebenfalls angekündigt.

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Politik und Gesellschaft

Häusliche Gewalt: Kinder immer noch zu wenig im Blick

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Da Kinder im Kontext häuslicher Gewalt immer noch zu wenig im Blick sind, haben das Kompetenzzentrum Kinderschutz des Kinderschutzbundes gemeinsam mit den Kinderschutz-Zentren des Landes ein digitales Fachgespräch angeboten. 80 Fachkräfte aus dem pädagogischen wie auch medizinischen Bereich nahmen teil.

Foto: Shutterstock.com (Symbolbild)

„Bei Partnerschaftsgewalt sind immer auch die Kinder die Leidtragenden. Daher ist es unverzichtbar bei jedem Fall von häuslicher Gewalt im Blick zu behalten, ob Kinder betroffen oder mitbetroffen sind“, mahnt die Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes Irene Johns.

„Miterleben von Häuslicher Gewalt dringt tief in die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein und hinterlässt zum Teil folgenschwere Spuren. Wenn Kinder Zeug*innen der elterlichen Auseinandersetzungen sind, erzeugt häusliche Gewalt eine familiäre Atmosphäre von starker Bedrohung und traumatischem Stress für die Entwicklung junger Kinder. Die Erwachsenen, die die Verantwortung für Fürsorge und Schutz der Kinder tragen, lösen Angst aus und können kindliche Bedürfnisse unter Umständen nicht angemessen wahrnehmen und beantworten, wenn ihre Aufmerksamkeit durch die stattfindende Gewalt gebunden ist“, erläutert Lidija Baumann Leiterin des Kinderschutz-Zentrums Kiel.

„Es muss überall in Schleswig-Holstein Hilfen und Unterstützungsleistungen geben, die sich ganz direkt an den Bedarfen von Kindern ausrichten, die durch häusliche Gewalt direkt oder mittelbar als Zeug*innen geschädigt sind“, fordert Irene Johns und weist noch einmal nachdrücklich darauf hin, wie wichtig es ist, das Kindeswohl im Blick zu behalten: „Es sollte ein multiprofessionelles Netzwerk aktiviert werden, das in jedem Fall auch spezialisierte Einrichtungen des Kinderschutzes wie etwa Kinderschutz-Zentren umfasst, um Kinder möglichst frühzeitig schützen und ihnen helfen zu können“, rät die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein.

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