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Ratgeber

Veterinäramt Stormarn bestätigt nochmal: “Kein Ausbruch der norwegischen Hundeseuche”

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Symbolfoto: Anna Goroshnikova/shutterstock.com

Bad Oldesloe – Aufgrund vermehrter Anfragen bezüglich eines angeblichen Ausbruches einer „Norwegischen Hundeseuche“ teilt der Kreis Stormarn mit, dass hierzu bisher keinerlei Erkenntnisse vorliegen.

“Zu Meldungen zum Nachweis von Providencia alcalifaciens bei einem im Kreis Stormarn verstorbenen Hund wird auf die Einschätzung der norwegischen Behörden verwiesen, dass aufgrund des Nachweises nicht geschlussfolgert werden kann, dass dieses Bakterium ursächlich für die Symptomatik ist”, heißt es aus der Kreisverwaltung.

Darüber hinaus hatte der Hund aus dem Kreis Stormarn, bei dem der Erreger nachgewiesen wurde, nach hiesiger Erkenntnis keinen Aufenthalt in skandinavischen Ländern.

Zu der Situation in Norwegen:

Aufgrund der derzeitigen Datenlage sind bisher mehr als 20 Hunde mit ähnlicher Symptomatik in mehreren Teilen Norwegens gestorben. Es ist jedoch nicht bestätigt, dass all diesen Fällen die gleiche Krankheit zu Grunde liegt. Ähnliche Symptome (blutiger Durchfall, Erbrechen und schlechtes Allgemeinbefinden) wurden bei über weiteren 60 Hunden berichtet. Neben dem Raum Oslo sind zur Zeit dreizehn andere Regionen Norwegens betroffen.

Bislang wurden am Norwegischen Veterinärinstitut 10 Hunde obduziert. Alle Tiere wiesen als Gemeinsamkeit eine schwere Entzündung des Magen-Darm-Traktes auf. Im Rahmen der Bakteriologischen Untersuchungen war bei acht Tieren eine erhöhte Anzahl zweier Bakterien nachweisbar (Clostridium perfringens, Providencia alcalifaciens).

Diese Bakterien können u. a. Durchfallerkrankungen verursachen. Andere Bakterien, die häufig im Zusammenhang mit Magen-Darm-Infektionen auftreten, konnten bislang nicht nachgewiesen werden.

Eine Schlussfolgerung, dass die beiden in erhöhter Anzahl nachgewiesenen Bakterienstämme die Ursache der Symptome sind, kann durch die norwegischen Behörden zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht getroffen werden.

Die Proben weiterer verstorbener sowie erkrankter Tiere wird derzeit auf das Vorhandensein von Viren, Pilzen, Toxinen und anderen möglichen Erregern untersucht. Eine Vergiftung, z. B. durch Rattengift oder Algentoxine, konnte bislang ausgeschlossen werden.

Seitens der norwegischen Behörden wird den Hundehaltern empfohlen, den engen Kontakt zu anderen Hunden einzuschränken, die Tiere vorsorglich an der Leine zu führen und den allgemeinen Impfempfehlungen zu folgen.

Bisher wurde nicht bestätigt, dass diese Krankheit zwischen Hunden übertragen wird. Weiterhin hat das Norwegische Veterinärinstitut bislang keine Kenntnis über Erkrankungsfälle in den skandinavischen Nachbarländern”, stellt die Kreisverwaltung anders lautende Gerüchte klar..

Das Veterinäramt des Kreises Stormarn steht im engen Kontakt mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND).

Das aktuelle Geschehen in Norwegen wird durch das MELUND weiter beobachtet. Ein analoges Geschehen zu den Vorkommnissen in Norwegen ist in Schleswig-Holstein aktuell nicht feststellbar. Grundsätzlich sollten erkrankte Tiere bei einem Tierarzt vorgestellt werden.

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Bad Oldesloe

Klischees sind out: Girls Day und Boys Day am 26. März

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Bad Oldesloe – „Männerjob“, „Frauenjob“? Jedes Jahr sollen am Girls`Day und Boys`Day Rollenklischees bei der Berufswahl in Frage gestellt werden.

Zerspanungsmechanikerin. Foto: Agentur für Arbeit

Jungen und Mädchen der Klassen fünf bis neun können an diesem Tag erfahren, dass bei der Berufswahl nicht das Geschlecht ausschlaggebend sein sollte, sondern die persönlichen Interessen und Fertigkeiten. Für das diesjährige gemeinsame Angebot von Agentur für Arbeit und der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe an diesem Aktionstag sind ab sofort Anmeldungen möglich.

„Immer noch sind Mädchen und Frauen in technischen oder handwerklichen Berufen unterrepräsentiert. Ebenso gibt es Bereiche, in denen Jungen und Männer nur selten zu finden sind, wie zum Beispiel im sozialen Bereich oder bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Da sind die Initiativen Girls´- sowie Boys´Day die Gelegenheit, auch mal weg von den geschlechtstypischen Berufen andere Jobs live zu erleben“, sagt Sylvia Freund, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

Gemeinsam mit der Beruflichen Schule Bad Oldesloe bietet sie Aktionen zum Girls`- und Boys`-Day am 26. März an.

Jungs können Einblick in die Bereiche Erziehung („Mit Sport und Spiel erziehen“), Pflege/Medizin („Ein Tag als medizinischer Fachangestellter/Pflegeassistent“) oder Hauswirtschaft („Wer backt die besten Brötchen?“) erhalten. Mädchen können die Berufsfelder Elektrotechnik („Jetzt wird`s spannend – Ein Tag in der Elektrotechnik“), Metalltechnik („Zeichnen, sägen und feilen – Ein Tag in der Metalltechnik“) und IT-/Mediendesign („Bildbearbeitung, Videoschnitt und Webdesign – Mediengestaltung praktisch erleben“) kennenlernen. „Das Interesse bei den Jugendlichen, auch mal über den Tellerrand zu schauen, ist groß“, so Freund.

Wer einen der insgesamt 30 Plätze bei den Aktionen in der Berufliche Schule ergattern möchte, kann sich ab sofort auf den Aktionslandkarten unter www.girls-day.de oder www.boys-day.de anmelden. Für die Suche: Die Berufliche Schule Bad Oldesloe befindet sich im Schanzenberg 2 a in 23843 Bad Oldesloe.

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Ratgeber

Ahrensburger Stadtbücherei bereitet Abiturienten auf Prüfungen vor

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Ahrensburg – Selbstverständlich halten Büchereien diverse Medien für Abiturienten bereit. Darüber hinaus öffnen Stadtbibliotheken seit geraumer Zeit ihre Räumlichkeiten für Abiturvorbereitungen in den sogenannten „langen Nächten“. Sie bieten sogar Sprechstunden für Abiturienten an, um ihnen bei der Medienauswahl zur Abi-Vorbereitung behilflich zu sein.

Doch ein fachliches Repetitorium Deutsch mit konkreten klausurrelevanten Anleitungen – damit betritt die Stadtbücherei Ahrensburg Neuland und beweist, dass sie sowohl in die Breite der Bevölkerung hineinwirkt als auch in der Lage ist, sehr spezifische Themenbereiche aufzugreifen, indem sie entsprechende Referenten einlädt.

Derart aufgestellt bietet die Stadtbücherei Ahrensburg den Abiturienten und Abiturientinnen von Schleswig-Holstein eine maßgeschneiderte Abiturvorbereitung für das Zentralabitur Deutsch 2020 die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenlos.

Mit diesem Repetitorium möchte die Stadtbücherei Ahrensburg einen weiteren Beitrag dazu leisten, sinnvoll in die Bildung und Zukunft der Generation von morgen zu investieren.

Thema: Themenkorridore „J. W. v. Goethe Faust I (Grenzüberschreitungen)“ sowie „H.-U. Treichel Der Verlorene (Familienbilder in der Gegenwartsliteratur)“

Termin: Dienstag, 7. April 2020, von 9.30 – 16.30 Uhr (mit Pausen und Mittagspause) in der Stadtbücherei Ahrensburg

Verbindliche Anmeldung (ausschließlich für Abiturienten und Abiturientinnen) an stadtbuecherei@ahrensburg.de. Referentin: Dr. Inge Bernheiden

Dr. Inge Bernheiden ist seit zwanzig Jahren selbstständige Literaturwissenschaftlerin im Bereich der Erwachsenenbildung. Als Fortbildnerin im Fach Deutsch (Zentralabitur) war sie mehrere Jahre für das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (IQSH) tätig. Parallel dazu arbeitete sie projektbezogen als Lehrkraft in der gymnasialen Oberstufe und war Landesbeauftragte für einen der größten Schulbuchverlage. Sie verfasst literatur-didaktische Sachtexte für Lehrende und Lernende, u.a. Musterklausuren und -lösungen.

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Schleswig-Holstein

Stormarn: Wetterdienst warnt vor möglichen Orkanböen und Dauerregen

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Warnung vor Sturm Symbolfoto: Olaf Naami/shutterstock

Stormarn – Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einem stürmischen Sonntag und Montag auch in Stormarn. Schon in der Nacht zu Sonntag soll der Wind zunehmen. In Schleswig-Holstein ist außerdem von Sonntagmittag bis in die Nacht zum Montag gebietsweise Dauerregen mit Mengen von bis 25 l/qm in 12 Stunden möglich.

“Ab Sonntagnachmittag erfasst dann das Sturmfeld eines Orkantiefs über der Nordsee Deutschland. Verbreitet werden Sturmböen und schwere Sturmböen (Bft 9-10, bis 100 km/h) erwartet. Mit Kaltfrontpassage und in Verbindung mit Gewittern sind in der Nacht zum Montag organartige Böen (Bft 11, um 110 km/h) und Orkanböen (Bft 12, um 120 km/h) wahrscheinlich”, so der DWD.

“Auch nachfolgend, zumindest bis in den Dienstag hinein, sind Sturmböen (Bft 9) wahrscheinlich, in Verbindung mit Gewittern auch schwere Sturmböen (Bft 10) sowie einzelne orkanartige Böen (Bft 11). Diese Vorabinformation weist auf eine potentielle Unwetterlage hin”, so der DWD.

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