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Kiel

Organisierte Kriminalität: 16 Hausdurchsuchungen in Schleswig-Holstein

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Kiel – Am Mittwoch, 11. September, fanden an verschiedenen Orten in Schleswig-Holstein Durchsuchungen in 16 Objekten durch das LKA Schleswig-Holstein und die Staatsanwaltschaft Flensburg statt. Grund der Durchsuchung ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Flensburg.

Es richtet sich gegen 11 Beschuldigte. Tatvorwurf ist die Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Es wird den Beschuldigten vorgeworfen, sich gewerbsmäßig und organisiert verabredet zu haben, im Zeitraum Dezember 2018 bis Juli 2019 größere Finanztransaktionen durchgeführt zu haben, ohne eine Erlaubnis im Sinne des Zahlungsdienstegesetzes gehabt zu haben.

Das Geld soll ins Ausland verschoben worden sein und die Beteiligten sollen dafür Provisionen kassiert haben. Die Herkunft des Geldes ist derzeit nicht bekannt. Zwei der Beschuldigten wurden festgenommen, gegen sie lag ein Haftbefehl vor.

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Kiel

Oststeinbeker Feuerwehr rudert beim Drachenboot-Rennen in Kiel

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Oststeinbek/Kiel – Sie wissen, wie sie mit Wasser umzugehen haben, um Brände zu löschen. Doch ob die Freiwillige Feuerwehr Oststeinbek aus dem Kreis Stormarn auch beim Feuerdrachen-Cup in ihrem Element ist, wird sich am 7. September zeigen.

Foto: SH Netz

Im Rahmen des Schleswig-Holstein Netz Cups kämpft sie zuerst um den Sieg beim Vorentscheid in Zehner-Drachenbooten. Die besten Mannschaften qualifizieren sich für den Ausscheidungswettkampf in 50er-Drachenbooten, die in Europa einmalig sind.

Doch damit nicht genug – für besonders trainierte Kameradinnen und Kameraden gibt es einen neuen Demowettbewerb: Ergometerrudern unter Vollschutz, also während ein Atemschutzgerät getragen wird. Hier kommen nur die Härtesten durch. Der neue Wettbewerb ist besonders anspruchsvoll für die teilnehmenden Kameraden. Ziel des Wettkampfes ist es, unter Vollschutz eine möglichst weite Strecke zurückzulegen. Denn für jeden zurückgelegten Kilometer geht eine Spende als „Kilometergeld“ an eine Organisation für einen guten Zweck.

Erneut ist in diesem Jahr die Nachfrage höher als erwartet. „Wir freuen uns über das sehr große Interesse und die hohe Anzahl der Teilnehmer“, sagt Matthias Boxberger, Aufsichtsratsvorsitzender bei SH Netz. „Mit der Einladung zu diesem Wettbewerb wollen wir den Feuerwehren eine kleine Anerkennung für ihre tägliche Leistung aussprechen. Denn die Feuerwehren sind zusätzlich zu ihrer gesellschaftlichen Bedeutung ein sehr wichtiger Partner für Schleswig-Holstein Netz.“

Erholen können sich die Kameraden der teilnehmenden Wehren dann unter anderem bei einer kostenlosen Besichtigung des größten betriebsfähigen Museumsfrachtschiffs der Welt – der Cap San Diego. Das schwimmende Schmuckstück ist nicht nur für die technikinteressierten Kameraden ein echter Hingucker und wird während des SH Netz Cups von Freitag bis Sonntag im Rendsburger Kreishafen zu Gast sein.

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Schleswig-Holstein

Zahl der Einbrüche in Schleswig-Holstein erneut deutlich gesunken

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Shutterstock.com

Kiel – Die Zahl der Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche ist mit 2.090 Taten die niedrigste in den ersten sechs Monaten eines Jahres seit fünf Jahren. In den ersten sechs Monaten 2018 waren es noch 2.295 Taten (2017: 2.774; 2016: 3.693; 2015: 3.843; 2014: 2.519).

In den Sommermonaten liegt die Tatbelastung erfahrungsgemäß niedriger als in der dunklen Jahreszeit. So wurden im Januar 2019 noch 579 Taten erfasst, im Juni waren es hingegen nur 244.

Es handelt sich bei den Zahlen um aktuelle Lagedaten aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Landespolizei, nicht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

“Aktuelle Lagezahlen eignen sich für operative Zwecke und gewinnen aufgrund ihrer zeitnahen Erfassung zunehmend an Bedeutung. Sie stellen die tatsächlich durch die Polizei aufgenommenen Einbrüche dar. Sie haben aber als “Eingangsstatistik” keine PKS-vergleichbare Qualität. Sie liefern andere Zahlen als die Ausgangsstatistik PKS”, so Torge Stelck vom Landespolizeiamt.

Die Darstellung von Lagezahlen aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem erfolgt nach dem Erstelldatum des Vorgangs.

Im Unterschied hierzu sind die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik die erste Wahl für strategische Informationen zur bekanntgewordenen Kriminalität. Bundesweit einheitlich erfasste Zahlen dieser Ausgangsstatistik garantieren die erforderliche Qualität. Sie können aber ausschließlich zur Analyse vollständiger Berichtszeiträume (Kalenderjahr) herangezogen werden. Eine unterjährige Interpretation der PKS hat keinerlei Aussagekraft.

Trotz der rückläufigen Zahlen ruft die Landespolizei auch zur laufenden Urlaubszeit zu Wachsamkeit auf. Im Winter können sich die Täter die besonderen Tatgelegenheiten der frühen Dämmerung zunutze machen. Im Sommer ist es hingegen besonders wichtig, für das richtige Verhalten während der urlaubsbedingten Abwesenheit zu sensibilisieren.

Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Dazu hier die Hinweise der Landespolizei:

Bei längeren Abwesenheiten: Vermeiden Sie Signale, an denen ein Einbrecher erkennt, dass ein Haus oder eine Wohnung unbewohnt ist.

Hinterlassen Sie keine Abwesenheitshinweise auf dem Anrufbeantworter, teilen Sie Fotos und Videos aus dem Urlaub nicht offen in den sozialen Medien und sprechen Sie Nachbarn an. Diese können nicht nur das Haus im Auge behalten, sondern aktiv dafür sorgen, dass der Briefkasten nicht überquillt, im Garten nichts darauf hindeutet, dass niemand zu Hause ist, die Rollläden bewegt werden und zu wechselnden Zeiten Licht im Haus brennt.

Falls dies nicht möglich ist, können auch Zeitschaltuhren und Lichtsensoren helfen, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. Sollten ungebetene Gäste dennoch versuchen, in Ihr Haus oder Ihre Wohnung einzudringen, kommt es zuallererst auf zuverlässige mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern an. Weitere Infos, auch zur sicherheitstechnischen Beratung, finden Sie auf der Homepage der Landespolizei www.polizei.schleswig-holstein.de und unter www.k-einbruch.de.

Schaffen Sie für die Täter keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für ihre Tat. Deswegen ist es besonders wichtig, Haus und Wohnung wirksam zu sichern und auch bei kurzer Abwesenheit immer zu verschließen.

Seien Sie wachsam! Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht, sofort 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen.

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Kiel

Moped- und Roller-Führerschein mit 15: Gero Storjohann (CDU) begrüßt Entscheidung

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Berlin/Kiel – Der Bundesrat hat beschlossen, das Mindestalter für das Fahren von Mopeds und Rollern (Führerscheinklasse AM) von 16 auf 15 Jahre herabzusetzen. Der Bundestagsabgeordnete begrüßt die Entscheidung.

Bild von Christine Sponchia auf Pixabay

Gero Storjohann: „Seit Jahren habe ich mich für eine Herabsetzung eingesetzt, um Jugendlichen eine bessere Mobilität zum Ausbildungsbetrieb oder zur Ausbildungsstelle zu ermöglichen. In einzelnen Fällen stellt der Arbeitsweg ein Problem dar, da er nicht mit öffentlichen Nahverkehr zu bestreiten ist.“

Am 28. Juni 2019 hat der Bundesrat das Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes verabschiedet und damit die Ermächtigungsgrundlage geschaffen, dass das Mindestalter für die Fahrerlaubnis AM von 16 auf 15 Jahren herabgesetzt wird.

Die Bundesländer können frei entscheiden ob sie diese Neuregelungen umsetzen wollen.

Schleswig Holstein plant eine Landesverordnung hierzu umzusetzen, so dass es voraussichtlich ab nächstes Jahr möglich sein wird in Schleswig Holstein den Führerschein der Klasse AM im Alter von 15 Jahren zu erwerben.

Durch die freiwillige Umsetzungsmöglichkeit der Länder kann es dazu kommen, dass unterschiedliche Geltungsbereiche entstehen. Gero Storjohann hierzu: „Es wäre wünschenswert, dass auch Hamburg eine Umsetzung anstrebt, so dass es Jugendlichen möglich ist die Ländergrenzen mit gleichen rechtlichen Voraussetzungen zu überqueren.“

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