Folge uns!

Lütjensee

Tobias Koch stellt in Lütjensee die geplante Kita-Reform vor

Veröffentlicht

am

Lütjensee – „Aktuelles zur Kita-Reform“ lautet das Thema beim Kamingespräch im Landhaus Schäfer in Lütjensee (Grönwohlder Straße 1) am 19. September (Beginn 19.30 Uhr).

Kindertagesstätte Symbolfoto: Dimitri Ma/shutterstock

Als Experte wird der Stormarner Landtagsabgeordnete Tobias Koch, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kieler Landtag, über das vom Landeskabinett geplante Kita-Reform-Gesetz informieren, das noch in diesem Jahr vom Parlament beschlossen werden, 2020 in Kraft treten und mit dem Start des Kita-Jahres im August 2020 umgesetzt werden soll.

Die Reform soll vor allem Eltern entlasten und ihre Rolle stärken, zum Beispiel durch Deckelung der Elternbeiträge, Sozial- und Geschwisterermäßigungen sowie verbesserte Möglichkeiten bei der Platzauswahl. Außerdem wird das Kita-Reform-Gesetz die Qualität von Kitas verbessern — etwa durch einen höheren Fachkraft-Kind-Anteil für sogenannte Ü3-Gruppen — und nicht zuletzt auch die Kommunen durch einen stärkeren Anteil des Landes bei der Finanzierung entlasten.

Zum Kamingespräch mit Tobias Koch sind vor allem Eltern eingeladen, die aus erster Hand erfahren wollen, welchen Weg Schleswig-Holstein künftig in der Kindesbetreuung gehen will und was sich im kommenden Jahr für sie und ihre Kinder ändern wird.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Polizei und Feuerwehr

B404: Bei Überholvorgang Spiegel abgefahren und geflohen

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lütjensee – Am Dienstag, 17.12., gegen 20.10 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 404, in Höhe der Anschlussstelle Lütjensee, zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr.

Eine 59-jährige Frau aus der Nähe von Schwarzenbek befuhr mit ihrem schwarzen VW Polo die B 404 in Richtung Süden. Beifahrer war ein 24-jähriger Mann, ebenfalls aus dem Raum Schwarzenbek.

Auf Höhe der AS Lütjensee kam ihnen auf ihrem Fahrstreifen ein Pkw entgegen. Dieser überholte gerade eine Kolonne von vier Fahrzeugen. Als der 59-jährigen klar wurde, dass der Entgegenkommende den Überholvorgang nicht rechtzeitig beenden würde, bremste sie und fuhr halbseitig auf den Grünstreifen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Trotz dieses Manövers kollidierten beide linken Außenspiegel miteinander.

“Der Spiegel des Polos wurde dabei völlig zerstört, der Spiegel des Unfallverursachers abgerissen. Zu Personenschäden ist es glücklicherweise nicht gekommen. Der Unfallverursacher fuhr nach dem Unfall einfach weiter und entfernte sich dadurch unerlaubt vom Unfallort”, sagt Polizeisprecher Holger Meier .

Beide Insassen des Polos konnten keinerlei Angaben zu dem entgegenkommenden Pkw machen.

Die Polizei Trittau hat den Unfall aufgenommen und ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie unerlaubtem Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug möglicherweise um einem schwarzen Hyundai i20 handeln könnte.

Die Polizei sucht nun Zeugen.

Wer hat den Unfall beobachtet und kann Angaben zu dem flüchtigen Pkw machen? Wer hat einen schwarzen Kleinwagen gesehen, dem der linke Außenspiegel fehlt?

Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Trittau unter der Telefonnummer 04154 / 7073-0.

Weiterlesen

Lütjensee

Airbags und Navis gestohlen: Elf Fahrzeuge in Lütjensee aufgebrochen

Veröffentlicht

am

Lütjensee – In der Zeit vom 27. (16 Uhr) bis zum 28. November (8.40 Uhr), kam es im Stadtgebiet von Lütjensee zu einer Reihe von Pkw-Aufbrüchen.

Aufgebrochenes Auto Symbolfoto: Wiktord /Shutterstock

Die Aufbrüche fanden in den Straßen Am Hainholz und Ohlenhof statt. Betroffen waren 11 Fahrzeuge der Marke Mercedes Benz und ein Fahrzeug der Marke BMW.

In sechs Fällen wurde die Dreiecksseitenscheibe eingeschlagen. In allen anderen Fällen ist nicht nachvollziehbar, wie man ins Fahrzeuginnere gelangt ist.

Bei zwei der geschädigten Pkw ist das Lenkrad mit Airbag sowie das Navigationsgerät ausgebaut worden. In neun Fällen wurde nur der Airbag entwendet. Bei einem Fahrzeug wurde der Bildschirm des Navigationsgerätes ausgebaut.

Angaben zur Schadenshöhe oder zum Wert des Stehlgutes sind noch nicht möglich.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zu den Pkw -Aufbrüchen machen? Wem sind im Ortsgebiet von Lütjensee verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinwiese bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102 / 809-0

Weiterlesen

Lütjensee

Brückenpfusch verzögert Ausbau der B404 um mehrere Monate

Veröffentlicht

am

Lütjensee – Der Abschluss des dreispurigen Ausbaus der Bundesstraße 404 zwischen Lütjensee und Grönwohld wird sich verzögern.

Foto: Fischer

Grund dafür sind „unvorhersehbare Mängel“ an einer Brücke. Das hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) jetzt mitgeteilt.

Bei der Brücke handelt es sich um ein Bauwerk aus dem Jahr 1963. Sie überführt die B 404 über die Gemeindestraße „Zum Moor“ und sollte im Zuge der Gesamtmaßnahme lediglich saniert und verstärkt werden.

Das Bauwerk wurde laut LBV regelmäßig geprüft, erfüllte alle erforderlichen Sicherheitsmerkmale und schien in einem guten Zustand zu sein. Denn von außen gab es keinerlei Anzeichen für das Problem, das sich nun unter dem Asphalt zeigte.

Tatsächlich stellte ich während den Bauarbeiten heraus, dass sich die Brücke in einem wesentlich schlechteren Zustand befand, als zunächst angenommen.

„Was die Bauarbeiter dort entdeckten, verwunderte Ingenieure und Brückenexperten des Landes gleichermaßen“, sagt LBV-Sprecherin Dagmar Barkmann.

Offenbar hatte man beim Bau der Brücke 1963 die obere sogenannte Bewehrung falsch eingebaut. Sie lag erst in rund 20 Zentimeter Tiefe. Zudem war die Bewehrung ohne Verbund zum umgebenden Beton.

Die Lage dieser Bewehrung ergibt sich aus der Lastverteilungen, wird entsprechend statisch berechnet und festgelegt. Die exakte Lage dieser Bewehrung ist daher von hoher Bedeutung. Der Verbund zwischen Bewehrung und Beton ist ebenfalls sehr wichtig. Dagmar Barkmann: „Nur wenn beide Aspekte zusammenkommen, kann das Bauwerk die Lasten tragen.“

Die gravierenden Baumängel aus den 60er Jahren müssen zunächst beseitigt und nachgebessert werden, bevor das Bauwerk überhaupt wieder genutzt werden kann.

Die Lösung sieht vor, die obersten 20 Zentimeter des Rahmenriegels durch Hochdruckwasserstrahlen abzubrechen. Danach kann die obere Bewehrung angepasst und ergänzt und der Rahmenriegel neu aufbetoniert werden.

Die Instandsetzung der Brücke ist aufwendig. Deshalb geht des Landesbetrieb davon aus, dass sich die Fertigstellung des B404-Ausbau bi zum Frühjahr 2020 verzögern wird. Zunächst sollte die Strecke bis Weihnachten 2019 wieder freigegeben sein.

Weiterlesen