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Ratgeber

Ahrensburg: Herbstführung durch den Hagener Forst

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Waldgebiet Symbolfoto: Dugdax/shutterstock

Ahrensburg – Wie steht es um den Stadtwald von Ahrensburg? Über den aktuellen Zustand wird auf der jährlichen Führung durch den Forst Hagen zu sprechen sein.

Der Förster bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern bei einem Rundgang die sonst seltene Gelegenheit, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten und sich deren Grundlagen erläutern zu lassen. Hierbei wird die Entwicklung der einzelnen Waldflächen nachvollzogen werden können.

Die jüngsten Veränderungen und die daraus resultierenden Maßnahmen werden in diesem Jahr sicher mehr Raum einnehmen als in den Vorjahren. Herr Lübbers von der Landwirtschaftskammer betreut den Wald gemeinsam mit der Stadt und erklärt die Besonderheiten der Baumarten und deren Wechselspiel.

Gerade vor dem Hintergrund der klimatischen Extreme ist eine sorgfältige Planung der anstehenden Maßnahmen ebenso unerlässlich wie die Beobachtung der Waldentwicklung. Erfolge und Schäden der letzten Jahre können am konkreten Beispiel nachvollzogen werden. Während der Führung gibt es ausreichend Gelegenheit zur Beantwortung von Fragen rund um das Thema Wald. Der Waldspaziergang wird am

Mittwoch, dem 11. September 2019, ab 17.30 Uhr

vom Parkplatz an der Hagener Allee ( westlich der Wartenberge ) aus starten.

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Bad Oldesloe

Polizei warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamter in Stormarn

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Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Stormarn – Heute, am 14. November, erreichten die Polizei in Stormarn wieder diverse Meldungen von Personen, bei denen sich Anrufer als Polizeibeamte ausgegeben haben, um ihnen ihr Geld auf betrügerische Art und Weise abspenstig zu machen.

“Die Betrüger versuchen überwiegend älteren Menschen einzureden, dass ihr Vermögen durch festgenommene Einbrecher, bei denen ein Zettel mit ihrer Anschrift gefunden wurde, in Gefahr sei. Geschickt erfragen sie die Vermögensverhältnisse”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

“Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Des Weiteren finden Abfragen zu persönlichen Daten und/oder Vermögensangaben in der Regel nicht telefonisch statt”, so Bretsch weiter.

“Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse”, warnt die Polizeisprecherin.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang insbesondere Senioren darauf hin, sich nicht auf die Geschichten von vermeintlichen Polizeibeamten einzulassen”: Geben Sie kein Bargeld oder sonstige Wertgegenstände heraus. Informieren Sie außerdem Partner oder Verwandte über den Anruf. “Echte” Beamte verlangen keine persönliche Aushändigung.”

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Berlin

Bundeskriminalamt warnt vor zunehmender Cyber-Kriminalität

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Onlinekriminalität im Internet Symbolfoto: Sergey Nivens / Shutterstock

Berlin – Das BKA stellte eine Zunahme der Cyberkriminalität in Deutschland fest. Die steigende Anzahl digitaler Geräte biete Cyberkriminellen immer neue potenzielle Ziele. Dementsprechend stieg die Anzahl der Cyberangriffe in Deutschland auch im Jahr 2018 weiter an.

Rund 87.000 Fälle von Cybercrime wurden von der Polizei erfasst, ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Ein Anstieg von rund fünf Prozent (271.864 Fälle) war auch bei der Zahl der Straftaten zu verzeichnen, bei denen 2018 das Internet als Tatmittel genutzt wurde.

Das geht aus dem am 11. November veröffentlichten Lagebild “Cybercrime” des Bundeskriminalamts (BKA) hervor. Die Vielfalt der digitalen Angriffsziele sorgt dafür, dass auch das Gesamtaufkommen der festgestellten Schadsoftware immer weiter steigt.

Cyberkriminelle müssen diese Schadsoftware nicht zwangsläufig selbst erstellen. Auf Marktplätzen im Clearnet, Deepweb und im Darknet werden gegen Bezahlung eine Vielzahl illegaler Angebote gemacht, um beispielsweise Angriffe auf Firmennetzwerke und Webseiten durchzuführen oder Viren programmieren zu lassen.

“Crime-as-a-Service” nennt sich dieses Geschäftsmodell, bei dem neben Schadsoftware auch gestohlene Daten oder Anonymisierungsdienste verkauft werden.

Anonymer Anrufer Symbolfoto: Marko Aliaksandr / Shutterstock

Einer dieser Marktplätze war “Webstresser”, eine Plattform, die sich darauf spezialisiert hatte, im Auftrag ihrer Kunden so genannte DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) auf Webseiten durchzuführen. DDoS-Attacken zielen darauf ab, Webpräsenzen, Server und Netzwerke so zu überlasten, das sie nicht mehr erreichbar sind. Mithilfe von “Webstresser” konnten auch Laien diese Angriffe ausführen.

Im April 2018 wurde die Seite, die unter anderem in Frankfurt am Main gehostet worden war, im Rahmen einer international koordinierten Maßnahme mehrerer Strafverfolgungsbehörden, an der auch das BKA beteiligt war, vom Netz genommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war “Webstresser” für über vier Millionen DDoS-Attacken weltweit eingesetzt worden.

Der Administrator der Seite wurde festgenommen und Ermittlungen gegen 250 Nutzer der Plattform aufgenommen.

Cybercrime verursachte 2018 einen Schaden in Höhe von über 60 Millionen Euro, ein Rückgang um rund 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2017: 71,4 Millionen Euro). Die Zahl bildet jedoch nur ab, was der Polizei bekannt geworden ist. Tatsächlich dürfte sich der Schaden für Unternehmen auf über 100 Milliarden Euro belaufen, wie Schätzungen aus der Wirtschaft im Betrachtungszeitraum 2018/2019 zeigen.

Die enorme Differenz erklärt sich auch durch das hohe Dunkelfeld in diesem Phänomenbereich. Insbesondere Unternehmen zeigen Fälle von Cybercrime und damit verbundene materielle Schäden nach wie vor vergleichsweise selten an. Die Furcht vor einem Vertrauensverlust bei Partnern und Kunden steht dabei dem Interesse, die Tat strafrechtlich verfolgen zu lassen, entgegen.

Dabei sind Firmen ein bevorzugtes Angriffsziel für Hacker, wobei Kriminelle nicht nur daran interessiert sind, an das Geld der Unternehmen zu gelangen. Auch das Ausspähen technologischen Wissens ist für sie von Bedeutung.

Kriminalität im Internet Symbolfoto: JTbookcovers/Shutterstock

Das BKA rät sowohl Firmen als auch Privatpersonen, jeden Fall von Cybercrime zur Anzeige zu bringen. Zudem sollten präventive Sicherheitsmaßnahmen für Geräte und Prozesse ergriffen werden. Dass dies einen positiven Effekt hat, zeigt sich am Beispiel des Phishings im Online-Banking: 2018 wurden 723 Fälle zum Phänomen Phishing gemeldet, was einem Rückgang von nahezu 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die rückläufigen Zahlen sind darauf zurückzuführen, dass die Banken ihre TAN-Verfahren weiterentwickelt und Sicherheitslücken geschlossen haben. Insgesamt geht das BKA jedoch auch für die kommenden Jahre von weiter steigenden Fallzahlen im Bereich Cybercrime aus. Um dieser Herausforderung adäquat zu begegnen, arbeitet das BKA derzeit am Aufbau einer Abteilung “Cybercrime”. Damit sollen komplexe Ermittlungen und die Bearbeitung herausragender Cybervorfälle gestärkt werden.

Peter Henzler, Vizepräsident beim Bundeskriminalamt: “Cybercrime ist ein Massenphänomen, das nicht nur Privatpersonen, sondern auch die Wirtschaft immer stärker trifft. Cyberangriffe sind für Kriminelle ein lohnendes Geschäftsfeld, bei dem sie auch nicht davor zurückschrecken, im Sinne der Profitmaximierung Kritische Infrastrukturen, wie beispielsweise Krankenhäuser, zu attackieren. Dem stellt sich das Bundeskriminalamt mit Entschlossenheit entgegen. Unsere Erfolge gegen Plattformen wie “Webstresser” oder “Wall Street Market” belegen das. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus. Künftig wollen wir IT-Spezialisten noch stärker in die kriminalpolizeiliche Arbeit einbinden. Dafür werden im Bundeskriminalamt neue Stellen geschaffen, die wir im Zuge des Aufbaus der Abteilung Cybercrime zeitnah besetzen werden. Unser Ziel ist klar: Wir wollen mit den Tätern nicht nur auf Augenhöhe sein. Wir müssen ihnen voraus sein, um sie für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen.”

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Bad Oldesloe

Oase: Vortragsreihe mit Wissenswertem für Eltern

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Das Familienzentrum “OASE” Archivfoto: SL

Bad Oldesloe – „Gelassen durch den Familienalltag“ – wer möchte nicht am liebsten in dieser entspannten Haltung den oft vor Terminen strotzenden Alltag zwischen Arbeit und Kindererziehung meistern?

Wer hierfür noch Tipps und Anregungen möchte, ist eingeladen, am Donnerstag, 14. November, ins Historische Rathaus in Bad Oldesloe zu kommen.

Ab 19 Uhr vermittelt die Referentin Inga Bräutigam in der Hagenstraße 17 den anwesenden Eltern diverse Möglichkeiten, dem Stress beizukommen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung. Sie ist der vorletzte Beitrag in diesem Jahr im Rahmen der Vortragsreihe für Eltern und pädagogisches Personal, die die beiden Oldesloer Familienzentren initiiert haben.

Zum Abschluss dieser Reihe für das Jahr 2019 hält Urska Bürger am Donnerstag, 21. November, ab 19.30 Uhr in der Ev.-Luth. Kita in Rethwisch einen Vortrag mit dem Thema „Suchtprävention im Kitaalter“.

Auch hierzu sind alle interessierten Eltern aus Bad Oldesloe und Umland kostenfrei und ohne Anmeldung eingeladen, teilzunehmen.

Weitere Informationen gibt es unter www.familienzentrum-oldesloe.de und im Flyer, der überall in den Kitas ausliegt.

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