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Bad Oldesloe

Stadtschulmensa: Betreiberwechsel kostet Stadt 44.300 Euro

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Bad Oldesloe – Der Neustart in der Stadtschulmensa wird die Stadt Bad Oldesloe 44.300 Euro kosten.

Die Mensa der Stadtschule in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Nach Elternbeschwerden hatte die Stadt dem bisherigen Betreiber gekündigt und die Mensa-Bewirtschaftung neu ausgeschrieben. „Es mussten zusätzliche Küchengeräte angeschafft werden, um die Vertragsbedingungen zu erfüllen“, sagt Torsten Lohse (CDU), Vorsitzender des Finanzausschusses. Zusätzlich seien Elektroarbeiten und eine neue Lüftungsanlage nötig.

Von der Stadtschule aus werden auch die Klaus-Groth-Schule und die Grundschule West beliefert, die über keine eigenen Mensen verfügen.

An allen drei Schulen hatten sich Eltern immer wieder über die Qualität des Essens und die Kommunikation mit dem bisherigen Caterer beschwert.

Schließlich lenkten die Stadtverordneten ein und beauftragten die Stadtverwaltung mit der Suche nach einem neuen Mensabetreiber.

Bürgermeister Jörg Lembke (parteilos): „Dass wir rechtzeitig zum neuen Schuljahr einen Ersatz gefunden haben, war Glück. Meine Mitarbeiter haben reichlich Überstunden gemacht, um das zu ermöglichen. Die Alternative wäre eine Gulaschkanone gewesen.“

Seinen Unmut über die kurzfristige Entscheidung hatte der Oldesloer Verwaltungschef bei mehreren Gelegenheiten zum Ausdruck gebracht. Dafür wurde er jetzt von der Familienpartei kritisiert.

Tom Winter (Freie Wähler/Familienpartei): „Es war ein schwieriger Prozess und ein knapper Zeitrahmen aber der Druck der hier vom Bürgermeister aufgebaut wurde, wäre nicht nötig gewesen.“

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Bad Oldesloe

“Mindbreakers” dieses Mal “nur” Zweite beim Regionalwettbewerb

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Mindbreakers beim Wettbewerb Foto: Warter/hfr

Bad Oldesloe/Hamburg – Ein wenig enttäuscht sind sie schon. Denn das erste Mal seit 2009 schieden die Bad Oldesloer “Mindbreakers” schon im Regionalwettbewerb der First Lego League aus.

Am 11. Januar fand der Regionalwettbewerb Hamburg der First Lego League an der Albert-Schweitzer-Schule statt. Zehn Teams trafen sich, um ihre Lego-Roboter und ihre Forschungsarbeiten miteinander zu vergleichen.

Die Mindbreakers machten sich voll Hoffnung auf den Weg, waren sie doch seit Jahren immer das beste Team in diesem Regionalwettbewerb gewesen. Doch in diesem Jahr war ein neues Team in Hamburg angetreten.

Der Vormittag war gefüllt von Jurybewertungen. Die Teams wurden daraufhin bewertet, wie sie als Team zusammenarbeiten. In einem Teamspiel mussten sie aus Spielkarten Häuser bauen und wurde dabei von den Juroren beobachtet.

Es zeigte sich, dass viele Teams bei dieser Aufgabe überraschend schlecht abschnitten. Manche begutachteten die Karten misstrauisch, als hätten sie noch nie Spielkarten in der Hand gehabt. In dieser Kategorie wurden die Mindbreakers nur Fünfter.

Besser lief es bei der Präsentation der Forschungsaufgabe. Ihr Vortrag zum Thema Luftverschmutzung durch Schiffe in Hamburg bekam viel Zuspruch und sie durften ihn ein zweites Mal öffentlich auf der Bühne halten.Die Mindbreakers erhielten dafür den zweiten Platz.

Noch besser verlief die Bewertung in der Kategorie Roboterdesign. Für ihre raffinierte Technik zum Wechseln der Werkzeuge erhielten sie hier den ersten Platz.

Am Nachmittag begannen die Roboterläufe, wo die Roboter ihr Können zeigen mussten. Hier stach das Team WeAreOne Jr. aus Schwarzenbek hervor, das zum ersten Mal in Hamburg angetreten war.

Während WeAreOne hier 550 Punkte holte, schafften die Mindbreakers nur 205 Punkte (vierter Platz in dieser Kategorie). Ein Punktevorsprung, der durch die anderen Kategorien nicht ausgeglichen werden konnte.

Die Mindbreakers wurden im Endergebnis Zweiter hinter WeAreOne Jr., die die Fahrkarte zum Semifinale in Eberswalde gewannen.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Bildervotrag über die “Route des grandes alpes”

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Foto: Leichsenring/hfr

Bad Oldesloe – Die Route des Grandes Alpes ist einer der berühmten französischen Wege durch die Alpen zum Mittelmeer. Sie führt von Thonon-les-Bains am Genfersee nach Menton an der Côte d’Azur und überquert 16 Alpenpässe, darunter den Col de l’Iseran, den mit 2764 m höchsten Straßenpass der Alpen.

Neben der faszinierenden Gebirgslandschaft und den atemberaubenden Canyons reizen stets Einblicke in die pittoresken Bergdörfer und Städtchen wie Les Gets, Val d’Isère oder Briançon.

Im Rahmen eines Dia-Vortrages an der Oldesloer Volkshochschule nimmt Wolf Leichsenring sein Publikum in Wort und Bild mit durch historische Städte wie Annecy oder Le Bourg d’Olsans und zeigt unter anderem den ehemaligen olympischen Glanz von Albertville.

Die Route des Grandes Alpes ist vermutlich nicht der schnellste Weg durch die Alpen zum Mittelmeer, aber mit großer Wahrscheinlichkeit der Schönste. So manches Schloss, so manche Festung weist auf die bewegte Geschichte dieser Region hin.

Die Veranstaltung der vhs Bad Oldesloe beginnt am 14. Januar um 19.30 Uhr im Saal des Historischen Rathauses Bad Oldesloe. Der Eintritt beträgt 5 Euro an der Abendkasse. Die vhs bittet um telefonische Voranmeldung unter 04531 504-140.

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Bad Oldesloe

VfL Oldesloe gewinnt auch den Mademann-Cup

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Der VfL Oldesloe gewann den Mademann-Cup des SSV Pölitz

Bad Oldesloe – Die Fußballer des VfL Oldesloe haben nach ihrem Erfolg beim Turnier des Lokalrivalen SC Union Oldesloe auch den Mademann-Cup des SSV Pölitz gewonnen.

Bereits nach dem Triumph beim Kurt-Papstein-Cup hatte Spielertrainer Torben Burmeister angekündigt, dass man nun auch den Mademann-Cup – benannten nach dem Sponsoren Dirk Mademann – gewinnen wolle.

Zugetraut hatten das dem Kreisligisten aus Bad Oldesloe nicht alle Zuschauer. Schließlich waren mit dem SV Eichede II und den Büchen-Siebeneichener SV gleich zwei Landesligisten am Start. Hinzu kam als Favorit auch der Gastgeber aus der Verbandsliga, denn dieser hatte ja bekanntlich eine Woche zuvor den Rudi-Herzog-Pokal des VfL Oldesloe gewonnen.

Im Endeffekt waren es aber zwei Mannschaften, die vor dem letzten Spiel im Modus “Jeder-gegen-jeden” noch den Pokal gewinnen konnten: der SV Eichede II und der VfL Oldesloe. Beide hatten nach vier Spielen exakt 10 Punkte und 12:4 Tore auf der Habenseite.

Szene aus dem entscheidenden Spiel

Im Finale zwischen dem Favoriten aus Steinburg und dem Außenseiter aus der Kreisstadt hatte der VfL Oldelsoe die Nase vorn. Man führte sogar mit 2:0 bevor in quasi letzter Sekunde der SVE II noch den Ehrentreffer zum 2:1 erzielte.

Die Oldesloer wollen mit den zwei Turniersiegen an zwei Tagen nun Selbstbewusstsein aus der Stormarnhalle mit in die Kreisliga nehmen.

Den dritten Platz holte sich der SV Türkspor Bad Oldesloe. Der Gastgeber – beim Rudi-Herzog-Pokal noch ganz oben auf dem Siegertreppchen – musste sich dieses Mal mit dem letzten Platz begnügen.

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