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Bad Oldesloe

Stadtschulmensa: Betreiberwechsel kostet Stadt 44.300 Euro

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Bad Oldesloe – Der Neustart in der Stadtschulmensa wird die Stadt Bad Oldesloe 44.300 Euro kosten.

Die Mensa der Stadtschule in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Nach Elternbeschwerden hatte die Stadt dem bisherigen Betreiber gekündigt und die Mensa-Bewirtschaftung neu ausgeschrieben. „Es mussten zusätzliche Küchengeräte angeschafft werden, um die Vertragsbedingungen zu erfüllen“, sagt Torsten Lohse (CDU), Vorsitzender des Finanzausschusses. Zusätzlich seien Elektroarbeiten und eine neue Lüftungsanlage nötig.

Von der Stadtschule aus werden auch die Klaus-Groth-Schule und die Grundschule West beliefert, die über keine eigenen Mensen verfügen.

An allen drei Schulen hatten sich Eltern immer wieder über die Qualität des Essens und die Kommunikation mit dem bisherigen Caterer beschwert.

Schließlich lenkten die Stadtverordneten ein und beauftragten die Stadtverwaltung mit der Suche nach einem neuen Mensabetreiber.

Bürgermeister Jörg Lembke (parteilos): „Dass wir rechtzeitig zum neuen Schuljahr einen Ersatz gefunden haben, war Glück. Meine Mitarbeiter haben reichlich Überstunden gemacht, um das zu ermöglichen. Die Alternative wäre eine Gulaschkanone gewesen.“

Seinen Unmut über die kurzfristige Entscheidung hatte der Oldesloer Verwaltungschef bei mehreren Gelegenheiten zum Ausdruck gebracht. Dafür wurde er jetzt von der Familienpartei kritisiert.

Tom Winter (Freie Wähler/Familienpartei): „Es war ein schwieriger Prozess und ein knapper Zeitrahmen aber der Druck der hier vom Bürgermeister aufgebaut wurde, wäre nicht nötig gewesen.“

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Bad Oldesloe

Geldsäcke zu schwer: Oldesloe beauftragt Firma mit Parkautomaten-Entleerung

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Bad Oldesloe – Die Oldesloer Verwaltung will ein privates Unternehmen mit der Entleerung der Parkscheinautomaten beauftragen. Der Grund: Die Geldsäcke sind zu schwer für die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

Bild von Harry Strauss auf Pixabay

729.722 Euro hat die Stadt Bad Oldesloe 2018 durch Parkgebühren eingenommen. Obwohl es mittlerweile die Möglichkeit gibt, auch per Smartphone-App zu bezahlen, zahlen die meisten Autofahrer noch immer mit Kleingeld. Und die Münzen sind schwer.

„Es sind Säcke voller Geld“, wie Bürgermeister Jörg Lembke im Wirtschafts-, Bau- und Planungsausschuss sagte.

Bei einigen Mitarbeitern des Ordnungsamtes habe das Schleppen der kiloschweren mit Münzen gefüllten Beutel schon zu gesundheitlichen Beschwerden geführt.

„Das ist den Mitarbeitern nicht zuzumuten“, sagte Lembke. Außerdem bindet die Leerung Ressourcen. Denn aus Sicherheitsgründen, so der Verwaltungschef, seien dafür immer zwei Mitarbeiter nötig: „Die fehlen dann bei der Parkraumüberwachung.“

Die Verwaltung will daher eine Firma mit der Entleerung der Parkscheinautomaten beauftragen. 15.000 Euro jährlich wird das kosten. Der Ausschuss stimmte zu, nur die SPD war dagegen.

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Bad Oldesloe

Gefunden in Neritz: Wer vermisst diese süße Fundkatze?

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Neritz/Bad Oldesloe – Am Montag ist in Neritz eine erst vier Monate alte Katze gefunden worden. Wer vermisst das Tier?

Fotos: Tierschutz Bad Oldesloe/Facebook

Die Kätzin befindet sich derzeit im Oldesloer Tierheim und wartet dort auf ihre Besitzer. Das Tier ist leider weder tätowiert noch gechippt und kann daher keinem Halter zugeordnet werden.

Wer vermisst die süße Katze oder kennt die Besitzer?

Das Tierheim Bad Oldesloe ist während der Öffnungszeiten (Mo., Do. So. 10.30 bis 12 Uhr, Montag bis Sonntag 17 bis 18 Uhr unter 0 45 31 – 8 78 88 zu erreichen.

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Bad Oldesloe

Aus nach wenigen Monaten: Oldesloer FWF-Fraktion löst sich auf

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Das Stadthaus in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nach nur ein paar Monaten Zusammenarbeit lösen Familien-Partei und Freie Wähler ihre Fraktion in der Oldesloer Stadtverordnetenversammlung wieder auf. Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeit in den Ausschüssen.

Erst im Februar des Jahres hatten die beiden Parteien eine gemeinsame Fraktion gegründet, um künftig eine Stimme in den Ausschüssen zu bekommen. Zuvor konnten Vertreter der Parteien sich lediglich beratend beteiligen. Jetzt hat Wolfgang Schmidt, einziger Stadtverordneter der Freien Wähler in Bad Oldesloe, die Fraktion verlassen:

„Das war an einigen Stellen nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Und dann trennt man sich besser wieder. So habe ich mich entschieden“

Schmidt entschied sich am Wochenende für den Schritt und informierte darüber bereits Anfang der Woche Bürgerworthalterin Hildegard Pontow und die Stadtverwaltung.

Die Entscheidung hat Konsequenzen. Nicht nur für Wolfgang Schmidt, der künftig in Ausschüssen kein Stimmrecht mehr hat. Gleiches gilt für die Familien-Partei, die ebenfalls nur noch in einen einzigen Ausschuss ein beratendes Mitglied entsenden und nicht mehr über Anträge abstimmen darf.

Die Grünen dürften sich über diese Entwicklung freuen. Sie waren im Frühjahr die Leidtragenden der Entwicklung gewesen und mussten nach der Bildung der neuen Fraktion jeweils einen Ausschusssitz abgeben. Der wird jetzt zurückgefordert. Diese Entscheidung ist bereits gefallen und der Stadtverwaltung mitgeteilt worden. Der Grünen-Stadtverordneter Hartmut Jokisch dazu:

„Das ist doch eine Selbstverständlichkeit. Wir verzichten doch jetzt auf keinen Sitz, der uns demokratisch zusteht.“

Tom Winter, Familien-Partei, wurde von der Entwicklung überrascht. Schmidt habe die Gründe für sein Aufkündigen der Fraktion noch nicht erklärt. Es werde ein Gespräch geben. „Unserer Partei besteht ja nun nicht nur aus mir. Wir werden uns also natürlich erstmal intern besprechen und dann sehen, wie wir uns unter den alten neuen Verhältnissen organisieren und uns natürlich möglichst effektiv in die Stadtpolitik einbringen.“

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