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Politik und Gesellschaft

Baumpflanz-Challenge: Auch in Tangstedt gibt es das #einheitsbuddeln

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Tangststedts Bürgermeister Jürgen Lamp, CDU Ortsvorsitzender Eckhard Harder und die CDU-Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann Foto: Voss

Tangstedt – Die CDU-Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann nimmt aktiv an der Aktion Einheitsbuddeln gegen das Waldsterben und den Klimawandel teil. Nachdem die Landespolitikerin in der „#einheitsbuddeln-Challenge“ durch ihren Landtagskollegen Tobias Koch als Baumpflanzerin nominiert worden war, griff Katja Rathje-Hoffmann gemeinsam mit Tangststedts Bürgermeister Jürgen Lamp und dem CDU Ortsvorsitzenden Eckhard Harder im Bürger-Naturpark Tangstedt zum Spaten.

“Eingebuddelt” wurde ein Wiemersdorfer Apfel. Das ist ein Baum mit einer langen Historie in der Familie der Gärtnerei Harder in Wiemersdorf.

Das Einheitsbuddeln soll neue Tradition am Tag der Deutschen Einheit werden. Das hatte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther vorgeschlagen.

Rathje-Hoffmann nominierte für die Baumpflanz-Challenge als nächste Pflanzer die Bundestagsabgeordneten Melanie Bernstein und Gero Storjohann und ihren Landtagskollegen Ole Christopher Plambeck.

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Paritäts-Kommission: Grüne und Linke wollen mehr Frauen im Parlament

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Berlin/Kiel – Der Bundestag diskutiert über die Einsetzung einer Kommission zur Erarbeitung von Vorschlägen für mehr Repräsentanz von Frauen im Parlament.

Entwickelt wurde der Antrag von einer Gruppe von Frauen aus allen demokratischen Fraktionen, eingebracht wird er nur noch von Abgeordneten von Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen.

Cornelia Möhring, (MdB), DIE LINKE, im/am Bundestagsgebäude (Reichstagsgebäude) im Berliner Regierungsviertel. © Uwe Steinert, Berlin. www.uwesteinert.de

Cornelia Möhring, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag: “Bei der Feierstunde im Bundestag zu hundert Jahre Frauenwahlrecht bekam die Forderung nach einem Paritäts-Gesetz fraktionsübergreifend Applaus. Ein Jahr später zeigt sich, wie wohlfeil dieser war. Frauen der demokratischen Fraktionen wollten eine Kommission einrichten, um eine Brücke zu den Skeptikern zu bauen und um aus der Mitte des Parlaments voran zu kommen.“

Dass nur Grüne und Linke auf dem entsprechenden Antrag stehen, zeige laut Möhring, wo die Verhinderer sitzen.

Nicht mal eine Kommission, die lediglich Vorschläge und gesetzgeberische Wege erarbeiten und prüfen will, lassen sie zu. „So groß ist die Angst vor einem höheren Frauenanteil. Und ja, ein solcher geht einher mit einem geringeren Männeranteil, aber Gleichstellung heißt Privilegien zu verlieren.“ Wenn sie nicht irgendwem weh tut, ist sie meist wirkungslos. Dass selbst dieser sehr weiche Kompromiss von einer Mehrheit der Männer hier im Haus untergraben werde, sei ein Offenbarungseid und zeige, wie dringend der Handlungsbedarf ist.

Doris Achelwilm, gleichstellungs- und queerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:

“Wir brauchen dringend gesetzliche Regelungen, um den Frauenanteil im Deutschen Bundestag zu erhöhen.“

Was ohne eine solche Verbindlichkeit passiert, zeigt die aktuelle Zusammensetzung mit noch nicht einmal einem Drittel Frauen. „Dass es wenigstens diesen Anteil gibt, liegt maßgeblich an den Quotenregelungen meiner Partei, der Grünen und der SPD“, so Achelwilm. Eine gleichberechtigte Repräsentation von Frauen im Parlament sei eine zentrale Frage der Demokratie. Ihre Erfahrungen und Perspektiven bereichern zudem die politische Debatte und können dazu beitragen, dass wichtigen Themen wie Entgeltgleichheit, Kinderbetreuung oder häusliche Gewalt Priorität in der politischen Debatte eingeräumt wird.

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Deutscher Feuerwehrverband: Respekt vor den Leistungen der australischen Feuerwehren

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Feuerwehr im Großeinsatz . Symbolfoto: Four Oaks/shutterstock.com

Berlin – „Mit Trauer haben wir erfahren, dass bei den verheerenden Bränden in Australien nun neben den Opfern in der Bevölkerung ein weiterer Feuerwehrangehöriger sein Leben verloren hat“, erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident und ständiger Vertreter des Präsidenten im Deutschen Feuerwehrverband (DFV).

„Von der anderen Seite der Erdkugel gilt unser ganzer Respekt den Kräften, die zur Brandbekämpfung großartige Leistungen vollbringen und leider vielen frustrierenden und schlimmen Erlebnissen ausgesetzt sind. Wir denken an die Opfer und ihre Angehörigen in dieser so besonders schweren Zeit“, so Schreck.

„Auch den Deutschen Feuerwehrverband erreichen immer wieder Anfragen, wie eine Unterstützung möglich ist“, berichtet Vizepräsident Karl-Heinz Knorr.

„Technisch und taktisch ist die Brandbekämpfung in Australien nach aktuellem Stand jedoch an den Systemen ausgerichtet, mit denen bilaterale Hilfeleistungsabkommen bestehen. Derzeit ist keine zeitnahe Kombination oder Ergänzung mit den Mitteln und Möglichkeiten unserer Region sinnvoll. Wir beobachten die Lage. Sollte es ein offizielles Hilfeleistungsersuchen der australischen Regierung geben, würde dies über das EU-Katastrophenschutzverfahren an die Innenministerien gesteuert, um die Möglichkeiten aus Deutschland abzufragen“, erläutert Knorr.

Wer den betroffenen Menschen in Australien Hilfe zukommen lassen möchte, kann dies über die bestehende Partnerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit dem Australischen Roten Kreuz tun: Die Schwestergesellschaft des DRK zahlt Soforthilfe in Höhe von 5000 Dollar an Menschen, die ihr Zuhause in den Flammen verloren haben. Informationen zur Spendenmöglichkeit.

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Missbrauch von Sprache: Von Pein kritisiert AfD-Veranstaltung in Reinbek

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Reinbek – Zur AfD-Veranstaltung „Fraktion im Dialog“ mit dem Titel „Retter oder Schlepper? Seenotrettung im Mittelmeer“ am 15.01.2020 im Schoss Reinbek sagt der Sprecher gegen Rechtsextremismus der SPD-Landtagsfraktion, Tobias von Pein:

Tobias von Pein (SPD). Foto: hfr

„Mit dieser Veranstaltung zeigen Jörg Nobis und seine AfD-Kameraden mal wieder, wie menschenverachtend sie sind. Wenn sie von „vermeintlicher Seenotrettung“ reden und Seenotrettung als Taxifahrt bebildern, blenden die AfD-Vertreter die lebensgefährliche Realität auf dem Mittelmeer aus.“

Die AfD behauptet in ihrer Veranstaltungsankündigung, dass Fachbegriffe aus politischem Interesse missbraucht würden.

Dazu von Pein: „Wenn jemand Missbrauch von Sprache betreibt, dann ist das die AfD! Ständig versuchen sie den Diskurs nach rechts zu rücken und zu hetzten. Wer in Seenot ist, der gehört gerettet. Egal wo er herkommt und wie er in diese Lebensgefahr geraten ist.“

Über den Widerstand in Reinbek freut sich der Abgeordnete aus Stormarn:

„Es ist gut zu sehen, dass sich ein breites Bündnis aus demokratischen Parteien, Gewerkschaften und Vereinen zusammengetan hat, um der AfD und ihrem Weltbild etwas entgegenzuhalten. Ich hoffe es wird eine gute Party der Vielfalt.“

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