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Kultur

Ahrensburg: Syrischer Flüchtling berichtet über sein neues Leben in Deutschland.

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Foto: Claudia Höhne/hfr

Ahrensburg – Die Stadtbücherei Ahrensburg lädt am 19. September zu einer besonderen Lesung und Autorbegegnung.

Seit drei Jahren lebt und arbeitet Faisal Hamdo in seiner neuen Heimat Hamburg, nachdem ihm 2014, mit Anfang Zwanzig, die Flucht aus dem syrischen Aleppo gelungen war.

Seitdem taucht er mit großer Neugier und Offenheit ein in die Lebens- und Arbeitswelt in Deutschland. Er erzählt von seiner Faszination für die deutsche Sprache, seinem Staunen über das innige Verhältnis der Deutschen zu ihren Haustieren oder über seine erste Begegnung mit dem Humor Loriots.

Manches bleibt ihm in Deutschland unverständlich, wie der Alkoholkonsum oder die mediale Präsenz von Sexualität. Und über die Trauer um die, die er verloren hat oder die er in Syrien zurücklassen musste, hilft keine noch so gelungene Integration hinweg.

Indem Faisal Hamdo die Erfahrungen in Hamburg mit seinem Leben in Syrien vergleicht, lernt der deutsche Leser den syrischen Alltag kennen und versteht zugleich besser, welchen Herausforderungen ein junger Mann aus ärmlich-patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft gegenübersteht.

Voller Humor und berührender Lebensklugheit spricht er davon, wie das Leben sich anfühlt: mit einem Teil von Kopf und Herz in der umkämpften syrischen Heimat und einem anderen in der neuen Heimat Deutschland.

Los geht es am 19. September um 19 Uhr . Der Eintritt ist frei. Präsentiert wird die Veranstaltung von der Stadtbücherei, der Körberstiftung und dem Freundeskreis für Flüchtlinge.

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Kultur

„Alle Zeit der Welt“: Neue Ausstellung in der Trittauer Wassermühle

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Trittau: „Alle Zeit der Welt“: Die Künstlerin Anneke Kleimann zeigt ab dem 18. Januar eine Landschaft aus skulpturalen Zeitkörpern in der Galerie der Wassermühle in Trittau.

Anneke Kleimann. Foto: Sparkassen-Kulturstiftung

Im Jahr 2020 orientieren sich die Ausstellungen und Veranstaltungen der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn am Jahresthema „Wissen & Forschen“. Es werden Ausstellungen gezeigt, die naturwissenschaftliche Fragestellungen untersuchen und/oder die anverwandten Themen künstlerisch recherchieren.

Unter dem neuen Jahresthema ist ab dem 18. Januar in der Galerie in der Wassermühle Trittau und dem benachbarten Atelierhaus die Ausstellung von Anneke Kleimann „Alle Zeit der Welt“ zu sehen. Die in Berlin lebende Künstlerin (*1988 in Oldenburg) setzt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit der Materialisierung von Ephemerem auseinander.

Wie dem Titel der Ausstellung „Alle Zeit der Welt“ zu entnehmen ist, bildet die Auseinandersetzung mit der Zeit einen großen Schwerpunkt in Anneke Kleimanns Arbeit.

„Zeit und Erinnerung fließen wie eine unsichtbare Strömung durch Kleimanns jüngste Arbeiten.“ So auch die freie Kuratorin und Autorin Jesi Khadivi in ihrem begleitenden Katalogtext. Für ihre oftmals raumgreifenden Skulpturengruppen setzt die Künstlerin eine Vielfalt an Techniken ein und verwendet verschiedene Materialien wie Holz, Kunststoff, Papier und Zucker.

In einer ihrer neusten Arbeiten, Sun‘s Drawing, lehnen fünfzig wellenähnlich geformte Acrylglasrohre an der Wand. Basierend auf Skizzen der Künstlerin vom Schattenwurf der Sonne zu unterschiedlichen Tageszeiten, erzeugt die Installation an den Wänden eine dynamische Zeichnung, choreografiert von den sich im Laufe des Tages verändernden Lichtverhältnissen. Kleimann konfrontiert wissenschaftliche Erkenntnisse über Zeit mit ihrer Wahrnehmung und schafft auf diese Weise Werke, die in ihrer eigenen Formensprache eine neue Erzählweise über diese Phänomene entwickeln. So knüpft die Künstlerin hervorragend an das Jahresthema 2020 der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn „Wissen & Forschen“ an.

Anneke Kleimann studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der École nationale supérieure des Beaux-Arts de Paris. Sie ist Teil der internationalen Künstlerinnengruppe SOLID.

Auch zu dieser Ausstellung werden die Stiftungen wieder ein umfangreiches Kunstvermittlungsprogramm anbieten.

Es finden Schulworkshops, das Stormarner Kinderatelier sowie ein Künstlerinnengespräch statt. Denn auch 2020 schreiben die Stiftungen der Sparkasse Holstein die Bildungsarbeit groß: kulturelle Bildung ist ein integraler Bestandteil der Stiftungsarbeit.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Gudberg Nerger Verlag. Am Samstag, den 18. Januar 2020 um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau von Landrat Dr. Henning Görtz, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht Jesi Khadivi, freie Kuratorin und Autorin. Im Rahmen der Finissage der Ausstellung findet am Sonntag, den 8. März um 15 Uhr ein Künstlerinnengespräch statt, moderiert von Inga Müller, Kuratorin der Ausstellung.

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Kultur

Kulturstiftung: Kunst entdecken und selbst kreativ werden!

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Ahrensburg – Auch im neuen Jahr 2020 schreiben die Stiftungen der Sparkasse Holstein die Bildungsarbeit groß: kulturelle Bildung ist ein integraler Bestandteil der Stiftungsarbeit.

Foto: Sparkassen-Kulturstiftung

„Die Kunst in unseren Ausstellungen an Kinder und Jugendliche zu vermitteln ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit“, sagt Dr. Katharina Schlüter, Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Die Förderung der Kreativität sowie die Anregung der Fantasie und Experimentierfreude der Kinder steht auch dieses Jahr im Vordergrund.

Malen mit Kea-Sophia Möricke

Das neueste Angebot der Stiftungen ist „Malen mit Kea-Sophia Möricke“. Angelehnt an die aktuelle Ausstellung der Malerin Miwa Ogasawara „Picturing“ in der Galerie im Marstall Ahrensburg, begleitet Kea-Sophia Möricke die Kinder in ihrem kreativen Prozess und unterstützt sie in ihrer Kreativität. Dabei ist es ihr wichtig den Kindern Raum für das Ausleben ihrer Persönlichkeit zu geben, das was sie tun und wie sie sind, wertzuschätzen und auf sie individuell einzugehen.

Denn malen ist Selbstwert- und Ressourcen stärkend, förderlich für Konzentration und Klarheit, wirkt anregend und heilsam, aktiviert innere Potenziale und ist unterstützend für die Ausgeglichenheit. Die Bilder werden künstlerisch weder bewertet noch interpretiert. Dies gibt den Malenden viel Freiheit und kann somit zu einer ganz neuen Erfahrung werden.

Innerhalb der zwei Stunden holen sich die Kinder Anregungen von den ausgestellten Bildern und können dann mit verschiedenen Materialien wie Buntstiften, Ölpastellkreiden und Tusche auf Papier oder Leinwänden Bilder entstehen lassen sowie malen und der individuellen Malspur folgen.

So können sich die Kinder kreativ frei nach Lust und Laune ausdrücken. Mit viel Spaß, Freude und Ideen, entstehen die eigenen Bilder.

Stormarner Kinderatelier

Zu den Kunstausstellungen in der Galerie im Marstall Ahrensburg und in der Galerie in der Wassermühle Trittau bietet die Sparkassen-Stiftung Stormarn wieder jeweils einen Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren an. Die Kunstvermittlerinnen vom Atelier Mamülei entdecken gemeinsam mit den Kindern die Ausstellungen und regen damit ihre Fantasie an. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch können sich die Kinder selbst kreativ austoben, verschiedene Materialien und Techniken erlernen und anwenden und ihr eigenes Kunstwerk für zu Hause schaffen.

Alle Termine und weitere Informationen zum Stormarner Kinderatelier erteilt die Sparkassen-Kulturstiftung online und per Telefon unter (0 41 02) – 707810-15.

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Bad Oldesloe

“Kokon” im KuB: Theater für Kinder ab zwei Jahren

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Bad Oldesloe – Man wähnt sich noch in einem sanften Traum, als es plötzlich ächzt und knackt und ein geheimnisvolles Wesen in die Welt einbricht. Und nun?

Foto: David Beecroft

Eine Schauspielerin und ein Musiker nehmen die Zuschauenden bei Kokon im KuB in Bad Oldesloe mit auf eine Reise: von den Anfängen über die Verwandlung zu Entfaltung und Freiheit. Fast ohne Sprache, mit Musik und Tanz.

Das Theater o.N. erforscht und entwickelt seit Jahren in ihrer Berliner Spielstätte das Theater für die Allerkleinsten. Körperbetontes Spiel im Zusammenhang mit Objekt- und Puppentheater sind die Merkmale ihrer Inszenierungen.

Zu Gast in Bad Oldesloe ist das Theater mit drei Gastspielen seiner Produktion Kokon, in der fast ohne Worte eine Geschichte vom Entstehen und Bestehen erzählt wird.

Eine liebevolle Inszenierung mit sehr viel Detailgenauigkeit, die auf die Bedürfnisse von Kleinkindern eingeht und ihre Aufmerksamkeit dennoch herausfordert. Ein kleines, fast schon abstraktes Kunstwerk, das auch auf Erwachsene durch seine durchdachte Komposition großen Eindruck macht

Termine: Mittwoch, 22. Januar, 16 Uhr, und Donnerstag. 23. Januar, 8.30 Uhr, und 10 Uhr. Preise: Kinder: 5,50 Euro, Erwachsene: 7,50 Euro, ab 5 Personen: 5,50 Euro. Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

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