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Glinde

Personen im Sperrgebiet, komplizierte Entschärfung: Fliegerbombe hält Glinde in Atem

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Glinde – Die Entschärfung der Fliegerbombe in Glinde gestaltet sich komplizierter als erwartet. Wie die Polizei jetzt mitteilt, musste der Einsatz unterbrochen werden.

Auch am Nachmittag kam es bereits zu Zwischenfällen. Personen betraten unbefugt das Sperrgebiet und mussten von der Polizei hinausbegleitet werden.

Bis 18 Uhr gab die Polizei noch keine Entwarnung!

Foto: Polizei

Der Kampfmittelräumdienst musste Spezialgerät nachordern.

Die Menschen aus dem in Glinde evakuierten Gebiet dürfen noch immer nicht zurück in ihre Wohnungen. Die bei Bauarbeiten gefundene Fliegerbombe ist auch um 18 Uhr noch nicht entschärft.

Auch am Nachmittag kam es zu Zwischenfällen:

Die Bombenentschärfung musste gegen 15.50 Uhr unterbrochen werden, da wiederholt Personen im Sperrgebiet gesichtet wurden.

Diese Personen wurden mit Stand 16.25 Uhr aus dem Sperrgebiet entfernt. Die Absperrmaßnahmen wurden daraufhin verstärkt.

Um 17.40 Uhr teilte die Polizei dann mit: “Die Entschärfung der Bombe stellt sich schwieriger dar als bislang erwartet. Nach derzeitigem Informationsstand wird weiter an der Bombe gearbeitet, eine abschließende Entschärfung ist jedoch nur mit Spezialgerät möglich. Dieses Spezialgerät wird derzeit zum Fundort der Bombe nachgeführt.”

Um 20:38 teilte die Polizei mit, dass das benötigte Spezialgerät eingetroffen sei.

Von der Evakuierung sind etwa 6000 Menschen betroffen.

“Auf Grund der vorgeschrittenen Uhrzeit wurde nun von Seiten der Städte Glinde und Reinbek entschieden, dass morgen ebenfalls der Unterricht in den Glinder Grundschulen Tannenweg und Wiesenfeld sowie an der Grundschule Neuschönningstedt entfällt. Eine Betreuung der Kinder wird aber sicher gestellt”, so Polizeisprecher Holger Meier am Abend.

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Glinde

Bombenentschärfung: Glindes Bürgermeister bedankt sich bei Helfern und Bürgern

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Glinde – Nachdem in der Nacht zum Donnerstag eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Glinde durch den Kampfmittelräumdienst entschärft werden konnte, möchte sich Glindes Bürgermeister Rainhard Zug noch einmal bei allen Beteiligten bedanken.

Doris Bahr (von links), Anna Rathmann, Marianne Grothe und Anja Hempel beantworteten Fragen am Bürgertelefon. Foto: Stadt Glinde

„Den vielen Helfern und Einsatzkräften, darunter auch zahlreiche Ehrenamtliche, gilt mein herzlicher Dank. Durch ihren Einsatz konnte diese auch für die Stadt Glinde nach mehr als 30 Jahren erste Bombenentschärfung erfolgreich beendet werden. Aber auch den Bürgerinnen und Bürgern aus Glinde spreche ich gerne ein großes Lob für die uns entgegen gebrachte Geduld und Besonnenheit aus“, so Bürgermeister Rainhard Zug in einer ersten Reaktion.

Ganz besonders dankt Zug dem Team vom Kampfmittelräumdienst rund um Heinz Kollath und Alexander Matera, denen er nochmals die besten Wünsche für die nächsten Einsätze auch im Namen der Glinderinnen und Glinder übermittelt.

An dem Einsatz, der insgesamt über knapp 18 Stunden dauerte waren insgesamt 671 Mitarbeiter von Feuerwehr, Stadt und Rettungsdienst sowie 102 Polizeibeamte beteiligt. „Hierbei zeigte sich eine sehr gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen, wie Feuerwehr, Kommunen, Behörden, Polizei, Hilfsdienste und Nahverkehr, und dies sogar über die Landkreisgrenzen hinweg. Im Nachgang werden wir nun in weiteren Analysen und Gesprächen eventuelle Problempunkte noch einmal auswerten“, erklärt Bürgermeister Zug.

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Polizei und Feuerwehr

Glinde: Weltkriegs-Bombe nach erheblichen Verzögerungen entschärft

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Glinde – Dank eines Spezialgeräts, das von den Entschärfern benötigt wurde, konnte der Blindgänger in Glinde erfolgreich entschärft werden. Insgesamt waren 102 Polizeibeamte sowie 671 Mitarbeiter von Feuerwehr, Stadt und Rettungsdienst an dem Einsatz beteiligt.

Nachdem es zunächst zu Verzögerungen bei der Räumung des Gebiets gekommen war, weil Personen erneut in die gesperrte Zone eingedrungen waren, gab es anschließend Probleme bei der Entschärfung, die eigentlich schon für die Mittagszeit angesetzt worden war. Die Bombe entpuppte sich als hartnäckiger, als zunächst erwartet.

6000 Anwohner aus dem betroffenen Gebiet mussten zahlreiche Stunden in den Unterkünften oder bei Verwandten und Bekannten zubringen. Viel Lob gab es aber für die Betreuung durch die eingesetzten Rettungskräfte und Versorgungstrupps vor Ort.

Für die eingesetzten Helfer und Rettunskräfte war es eine lange, herausfordernde Aufgabe. Viele von ihnen waren seite den Morgenstunden unterwegs. Sie wurden schließlich am Nachmittag und Abend abgelöst.

Auch das THW Bad Oldesloe kam zum Einsatz

An zwei Grundschulen fällt morgen erneut die Schule aus. ” Auf Grund der vorgeschrittenen Uhrzeit wurde nun von Seiten der Städte Glinde und Reinbek entschieden, dass morgen ebenfalls der Unterricht in den Glinder Grundschulen Tannenweg und Wiesenfeld sowie an der Grundschule Neuschönningstedt entfällt. Eine Betreuung der Kinder wird aber sicher gestellt”, berichtet Polizeisprecher Holger Meier.

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Polizei und Feuerwehr

Glinde: Weltkriegsbombe gefunden – Morgen Evakuierung und Schulausfall

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Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Glinde – Heute (3. September) , gegen 13 Uhr wurde bei Abrissarbeiten Beim Zeughaus eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Eine Entschärfung der amerikanischen 500 Pfund-Bombe mit zwei Zündern ist für den morgigen Mittwoch (4. September ) geplant.

Auf Grund der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg werden in Glinde und Reinbek-Neuschönningstedt am morgigen Mittwoch, 4. September, ab 9 Uhr die Straßen in Gebiet:

  • Im Norden: A24
  • Im Westen: Glinde, Mühlenstraße
  • Im Süden: Glinde, Ahornweg
  • Und im Osten: Reinbek-Neuschönningstedt Emil-Nolde-Straße gesperrt.

Um den Bereich des Fundortes wird ab Mittwoch, 4. September, um 9.00 Uhr ein Evakuierungsradius von ca. 1000 Meter eingerichtet. Gleichzeitig findet an diesem Tag kein Schulbetrieb an allen Glinder Schulen sowie an der Grundschule Gertrud-Lege-Schule Neuschönningstedt statt. Die Kinder der DRK-Kindertagesstätte Sonnenhüpfer in Reinbek können in der Grundschule Gertrud-Lege-Schule Neuschönningstedt betreut werden.

Für Personen, die keine Möglichkeit haben bei Bekannten oder Verwandten unterzukommen, werden Anlaufstellen in der Grundschule Tannenweg, Tannenweg 10 in Glinde, in der Begegnungstätte SPINOSA, Schlehenweg 1A in Glinde, in der Grundschule GertrudLegeSchule Neuschönningstedt, Querweg 4 in Reinbek, in der Begegnungsstätte Neuschönningstedt, Querweg 13 in Reinbek, sowie für Menschen im Alter 60+ im Glinder Bürgerhaus (Marcellin-Verbe-Haus), Markt 2 in Glinde, eingerichtet. Es wird ein Busshuttle für die von der Evakuierung betroffenen Personen eingerichtet.

Für Fragen rund um die Entschärfung und Evakuierung wird ein Bürgertelefon der Stadt Glinde unter der Telefonnummer 040 / 710 911 51 ab Dienstag, 3. September, um 19 Uhr eingerichtet.

Auf Grund der Bombenentschärfung müssen die Buslinien 133, 137, 237 und 333 am Mittwoch, 4. September, ab ca. 9 Uhr bis auf Weiteres umgeleitet werden. Ab 9 Uhr wird dann ein Busshuttle zwischen Glinde Markt und U-Bahn Hamburg Steinfurter Allee eingerichtet.

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