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Ahrensburg

Gesundes SUP: Krankenkasse rät zum Stand-up-Paddling

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Ahrensburg – Stand-up-Paddling ist in den vergangenen Jahren sehr populär geworden. Wer dem Freizeitsport nachgeht, hat nicht nur Spaß, sondern trainiert auch Muskeln, die sonst häufig eher zu kurz kommen.

Foto: Bruno Glätsch / Pixabay

„Stand-up-Paddling ist ein echter Allrounder. Neben Koordination und Gleichgewicht wird die Rücken- und Tiefenmuskulatur trainiert. Sie stabilisiert den Rumpf und ist wichtig für eine aufrechte Haltung“, sagt Manfred Bauszus, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Ahrensburg.

Der Körper gleiche die Bewegungen des Brettes auf dem Wasser aus, indem zahlreiche unterschiedliche Muskeln in Bruchteilen von Sekunden abwechselnd arbeiteten, um auf dem schwankenden Untergrund für Stabilität zu sorgen. So würde selbst die sonst kaum bewusst steuerbare Tiefenmuskulatur intensiv trainiert.

„Für das Training braucht es lediglich ein Board, ähnlich einem Surfbrett, ein Paddel und eines unserer zahlreichen Gewässer in der Nähe“, so Bauszus weiter.

Stand-up-Paddling sei für Einsteiger mit etwas Übung leicht zu erlernen. Aber auch Routiniers biete der Sport immer neue Reize.

„Erfahrene Paddler, die noch eine Herausforderung suchen, können den Schwierigkeitsgrad erhöhen und sich an Yoga- oder Pilates-Übungen auf dem Board versuchen.

Außerdem gilt, je kürzer und schmaler das Brett, desto wackliger der Stand und intensiver das Training“, sagt der BARMER-Regionalgeschäftsführer. Stand-up-Paddling ist aber nicht nur etwas für Fitnessfreunde.

Menschen mit Osteoporose oder Kniearthrose böte der Sport eine Alternative zum Fitnessstudio. Auch hier komme es auf die Tiefenmuskulatur an. Indem sie gestärkt werde, stütze sie wiederum die Knochen.

Stand-up-Paddling unterscheide sich außerdem in einem wesentlichen Punkt von vielen anderen Sportarten und zwar, was die Pausen angeht. Auf dem Board könne man sich seelenruhig treiben lassen, dem Plätschern des Wassers lauschen und einfach mal die Natur genießen. Denn nicht nur der Körper brauche Pausen, sondern auch der Kopf. So könne man bewusst die Auszeiten vom Alltagsstress genießen und herrlich entschleunigen.

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Kultur

She World: Weibliche Kunst im Ahrensburger Marstall

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Ahrensburg – Die Gruppenausstellung „She World“ wird vom 22. September bis zum 27. Oktober in der Galerie im Marstall Ahrensburg präsentiert.

Julia Maiquez Esterlich ist eine der Künstlerinnen, die im Marstall ausstellt

Im Jahr 2019 finden die Ausstellungen der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn unter dem Thema „Körper/Identitäten“ statt. Ausgehend von der Rolle des Körperbildes in der bildenden Kunst wird im Rahmen des Jahresthemas aufgezeigt, wie sich heute künstlerische Positionen mit der Frage nach Identitätsbildungen auseinandersetzen.

In der Gruppenausstellung „She World“ in der Galerie im Marstall Ahrensburg wird sich dazu noch einmal konzentriert mit den Fragen nach Körperlichkeit und Identität beschäftigt: Acht Künstlerinnen nähern sich dem Thema aus ihrer individuellen Sicht, mit verschiedenen Medien, Techniken und Konzepten. Die beteiligten Künstlerinnen der Ausstellung sind Angela Anzi, Marcia Breuer, Åsa Cederqvist, Julia Maiquez Esterlich, Julie Favreau, Gosia Machon, Franziska Opel, Wiebke Schwarzhans.

Zusätzlich wird ein vielseitiges Rahmenprogramm angeboten, um sich dem Thema aus unterschiedlichen Blickpunkten zu nähern und Raum für Diskussion zu ermöglichen.

Während Angela Anzi, Åsa Cederqvist, Julia Maiquez Esterlich und Franziska Opel skulptural und objekthaft arbeiten, untersucht Gosia Machon die Frage nach Körper- und Identitätsbildern malerisch. Marcia Breuer widmet sich in ihrer neuen Fotoserie der Konstruktion von Identitäten.

Die gezeigte Fotoserie von Wiebke Schwarzhans entstand aus einer Videoarbeit, und auch Julie Favreau umkreist das Thema filmisch. Zur Ausstellung erscheint zudem ein Katalog.

Jeden Mittwoch um 16 Uhr lädt die Galerie im Marstall Ahrensburg Interessierte zu einer Führung durch die Ausstellung ein.

Am Sonntag, den 22. September um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie im Marstall Ahrensburg von Michael Ringelhann, Mitglied im Vorstand der Sparkasse Holstein eröffnet.

Zur Einführung spricht Dr. Katharina Schlüter, Kuratorin der Ausstellung, Leiterin Kunst & Kultur und Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Im Rahmen der Ausstellung finden zwei Gesprächsrunden statt:

Der weibliche Blick I, am Sonntag, den 20. Oktober um 15 Uhr: Der soziale Aspekt – zum Leben und Arbeiten von Künstlerinnen heute. In welchen sozialen Strukturen arbeiten Künstlerinnen, was muss sich verbessern, was hat sich bereits verbessert? Mit Marcia Breuer (Künstlerin der Ausstellung, Mehr Mütter für die Kunst), Nina Lucia Groß, (femrep e.V.), Franziska Storch & Charlotte Gaitzsch (Saloon Hamburg)

Der weibliche Blick II, am Sonntag, den 27. Oktober um 15 Uhr: Der künstlerische Aspekt – Frauenkunst versus Männerkunst. Wie kann man diese Begrifflichkeiten fassen? Wie zeigen sie sich in der künstlerischen Praxis? Start mit einer Performance von Effe Minelli, im Anschluss Talk mit Prof. Dr. Hanne Loreck (HFBK Hamburg), Dr. An Paenhuysen (Kuratorin und Autorin, Berlin), Wiebke Schwarzhans (Künstlerin der Ausstellung).

Offene Studios – Tanz, am 16. und 26 Oktober, jeweils um 15 Uhr: Die Tänzerin und Choreografin Jenny Beyer bietet zwei Offene Studios im Rahmen unserer Ausstellung an, in denen die Teilnehmer/innen selber tänzerisch aktiv werden können.

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Politik und Gesellschaft

Nach Erhöhung: Ahrensburger Linken-Politiker spenden Teil ihrer Bezüge

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Ahrensburg – Lokalpolitiker der Linken-Fraktion in Ahrensburg haben einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung gespendet. Die Linke war die einzige Fraktion, die in Ahrensburg gegen die Erhöhung Bezüge für die Kommunalpolitiker gestimmt hat.

„Die Aufwandsentschädigung soll aus unserer Sicht den durch das Mandat entstehenden Aufwand, wie etwa Telefonkosten, Fahrtkosten und zum Beispiel Druckkosten entschädigen. Das ist aus unserer Sicht vollumfänglich auch ohne die Erhöhung gegeben gewesen. Es geht nicht um die Entschädigung des zeitlichen Aufwands“, sagt Fraktionsvorsitzender Ali Haydar Mercan.

Als Zeichen ihrer Ablehnung hat die Fraktion entschieden, regelmäßig einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung zu spenden.

Die erste Spende in Höhe von 350 Euro ging an den antifaschistischen Sportverein „Roter Stern Kickers 05 e.V.“

Der Verein organisiert für Oktober 2019 eine Bildungsreise für Mitglieder und Sympathisanten nach Krakau und wird dort die KZ-Gedenkstätte Auschwitz besuchen.

Ali Haydar Mercan: „Die Beschäftigung mit der ungeheuren Geschichte unseres Landes und dem unendlichen Leid halten wir für sinnvoll und möchten damit unseren Beitrag leisten, dass kein Mensch aus finanziellen Gründen von der aus unserer Sicht sehr wichtigen Reise fernbleiben muss.“

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Kultur

Gospel-Konzert: „Missa Jazzica“ in der Schloßkirche

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Ahrensburg – Am Sonntag, dem 29. September um 17 Uhr lädt der Gospelchor der Schloßkirche Ahrensburg zum Konzert ein.

Foto: Monika Veeh

Es beginnt mit Songs aus Südafrika, Gospels aus Schweden und Solo-Spirtituals. Hauptstück des Programms ist die „Missa Jazzica“ von Johannes Matthias Michel: Eine Jazzmesse für Solostimme, Chor und Jazztrio, die den traditionellen lateinischen Text auf musikalisch neue Weise vertont – in verschiedenen Jazzstilen wie Swing, Latin und Blues. Eine hin- und mitreißende Musik!

Neben dem Gospelchor der Schloßkirche wirken mit: Wiebke Krull (Sologesang), Sven Klammer (Piano), Michael Schäfer (E-Bass) und Sönke Herrmannsen (Percussion).

Die Leitung hat KMD Ulrich Fornoff. Karten für 10 und 12 Euro (ermäßigt 8 und 10 Euro) gibt es bei der Buchhandlung Stojan und an der Abendkasse.

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