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Polizei und Feuerwehr

Glinde: Weltkriegsbombe gefunden – Morgen Evakuierung und Schulausfall

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Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Glinde – Heute (3. September) , gegen 13 Uhr wurde bei Abrissarbeiten Beim Zeughaus eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Eine Entschärfung der amerikanischen 500 Pfund-Bombe mit zwei Zündern ist für den morgigen Mittwoch (4. September ) geplant.

Auf Grund der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg werden in Glinde und Reinbek-Neuschönningstedt am morgigen Mittwoch, 4. September, ab 9 Uhr die Straßen in Gebiet:

  • Im Norden: A24
  • Im Westen: Glinde, Mühlenstraße
  • Im Süden: Glinde, Ahornweg
  • Und im Osten: Reinbek-Neuschönningstedt Emil-Nolde-Straße gesperrt.

Um den Bereich des Fundortes wird ab Mittwoch, 4. September, um 9.00 Uhr ein Evakuierungsradius von ca. 1000 Meter eingerichtet. Gleichzeitig findet an diesem Tag kein Schulbetrieb an allen Glinder Schulen sowie an der Grundschule Gertrud-Lege-Schule Neuschönningstedt statt. Die Kinder der DRK-Kindertagesstätte Sonnenhüpfer in Reinbek können in der Grundschule Gertrud-Lege-Schule Neuschönningstedt betreut werden.

Für Personen, die keine Möglichkeit haben bei Bekannten oder Verwandten unterzukommen, werden Anlaufstellen in der Grundschule Tannenweg, Tannenweg 10 in Glinde, in der Begegnungstätte SPINOSA, Schlehenweg 1A in Glinde, in der Grundschule GertrudLegeSchule Neuschönningstedt, Querweg 4 in Reinbek, in der Begegnungsstätte Neuschönningstedt, Querweg 13 in Reinbek, sowie für Menschen im Alter 60+ im Glinder Bürgerhaus (Marcellin-Verbe-Haus), Markt 2 in Glinde, eingerichtet. Es wird ein Busshuttle für die von der Evakuierung betroffenen Personen eingerichtet.

Für Fragen rund um die Entschärfung und Evakuierung wird ein Bürgertelefon der Stadt Glinde unter der Telefonnummer 040 / 710 911 51 ab Dienstag, 3. September, um 19 Uhr eingerichtet.

Auf Grund der Bombenentschärfung müssen die Buslinien 133, 137, 237 und 333 am Mittwoch, 4. September, ab ca. 9 Uhr bis auf Weiteres umgeleitet werden. Ab 9 Uhr wird dann ein Busshuttle zwischen Glinde Markt und U-Bahn Hamburg Steinfurter Allee eingerichtet.

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Hamburg

Unglaublicher Fall in Hamburg: Mann legt Frauenleiche vor Wohnblocks ab

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Polizeibeamte haben am 9. November in Hamburg zwei Personen vorläufig festgenommen, die zunächst im Verdacht standen, mit dem Tod einer 50-jährigen Ghanaerin in Verbindung zu stehen. Ermittlungen hat das für Todesermittlungen zuständige Landeskriminalamt (LKA 41) übernommen.

“Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Zeugen gemeldet, dass eine offenbar leblose Frau auf dem Gehweg des Scheidingweges abgelegt worden sei. Polizeibeamte fanden vor dem Haus eine am Boden liegende leblose Frau. Die alarmierten Rettungskräfte stellten bei ihrem Eintreffen am Einsatzort sichere Todeszeichen fest”, so Polizeisprecher Daniel Ritterskamp.

Im Zusammenhang mit dem Fund des Leichnams wurde zunächst ein 55-jähriger Mann auf der Straße angetroffen und vorläufig festgenommen.

Erste Ermittlungen ergaben, dass sich die Frau in einer Wohnung des Hauses aufgehalten hatte. In der entsprechenden Wohnung wurde ein 37-jähriger Nigerianer angetroffen und ebenfalls vorläufig festgenommen.

Sowohl der Verdacht gegen den 55-Jährigen, als auch gegen den 37-Jährigen erhärteten sich im weiteren Verlauf nicht. Der 55-Jährige wurde nach Identitätsfeststellung vor Ort entlassen, der 37-Jährer wurde aufgrund des Verdachts des illegalen Aufenthalts dem Polizeikommissariat 36 zugeführt.

Der Zeitpunkt, der Ort und die Ursache des Todeseintritts sind bislang unklar. Der Leichnam wurde dem Institut für Rechtmedizin zugeführt. Nach ersten Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. Die Sektion des Leichnams steht noch aus.

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Berlin

Bundeskriminalamt warnt vor zunehmender Cyber-Kriminalität

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Onlinekriminalität im Internet Symbolfoto: Sergey Nivens / Shutterstock

Berlin – Das BKA stellte eine Zunahme der Cyberkriminalität in Deutschland fest. Die steigende Anzahl digitaler Geräte biete Cyberkriminellen immer neue potenzielle Ziele. Dementsprechend stieg die Anzahl der Cyberangriffe in Deutschland auch im Jahr 2018 weiter an.

Rund 87.000 Fälle von Cybercrime wurden von der Polizei erfasst, ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Ein Anstieg von rund fünf Prozent (271.864 Fälle) war auch bei der Zahl der Straftaten zu verzeichnen, bei denen 2018 das Internet als Tatmittel genutzt wurde.

Das geht aus dem am 11. November veröffentlichten Lagebild “Cybercrime” des Bundeskriminalamts (BKA) hervor. Die Vielfalt der digitalen Angriffsziele sorgt dafür, dass auch das Gesamtaufkommen der festgestellten Schadsoftware immer weiter steigt.

Cyberkriminelle müssen diese Schadsoftware nicht zwangsläufig selbst erstellen. Auf Marktplätzen im Clearnet, Deepweb und im Darknet werden gegen Bezahlung eine Vielzahl illegaler Angebote gemacht, um beispielsweise Angriffe auf Firmennetzwerke und Webseiten durchzuführen oder Viren programmieren zu lassen.

“Crime-as-a-Service” nennt sich dieses Geschäftsmodell, bei dem neben Schadsoftware auch gestohlene Daten oder Anonymisierungsdienste verkauft werden.

Anonymer Anrufer Symbolfoto: Marko Aliaksandr / Shutterstock

Einer dieser Marktplätze war “Webstresser”, eine Plattform, die sich darauf spezialisiert hatte, im Auftrag ihrer Kunden so genannte DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) auf Webseiten durchzuführen. DDoS-Attacken zielen darauf ab, Webpräsenzen, Server und Netzwerke so zu überlasten, das sie nicht mehr erreichbar sind. Mithilfe von “Webstresser” konnten auch Laien diese Angriffe ausführen.

Im April 2018 wurde die Seite, die unter anderem in Frankfurt am Main gehostet worden war, im Rahmen einer international koordinierten Maßnahme mehrerer Strafverfolgungsbehörden, an der auch das BKA beteiligt war, vom Netz genommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war “Webstresser” für über vier Millionen DDoS-Attacken weltweit eingesetzt worden.

Der Administrator der Seite wurde festgenommen und Ermittlungen gegen 250 Nutzer der Plattform aufgenommen.

Cybercrime verursachte 2018 einen Schaden in Höhe von über 60 Millionen Euro, ein Rückgang um rund 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2017: 71,4 Millionen Euro). Die Zahl bildet jedoch nur ab, was der Polizei bekannt geworden ist. Tatsächlich dürfte sich der Schaden für Unternehmen auf über 100 Milliarden Euro belaufen, wie Schätzungen aus der Wirtschaft im Betrachtungszeitraum 2018/2019 zeigen.

Die enorme Differenz erklärt sich auch durch das hohe Dunkelfeld in diesem Phänomenbereich. Insbesondere Unternehmen zeigen Fälle von Cybercrime und damit verbundene materielle Schäden nach wie vor vergleichsweise selten an. Die Furcht vor einem Vertrauensverlust bei Partnern und Kunden steht dabei dem Interesse, die Tat strafrechtlich verfolgen zu lassen, entgegen.

Dabei sind Firmen ein bevorzugtes Angriffsziel für Hacker, wobei Kriminelle nicht nur daran interessiert sind, an das Geld der Unternehmen zu gelangen. Auch das Ausspähen technologischen Wissens ist für sie von Bedeutung.

Kriminalität im Internet Symbolfoto: JTbookcovers/Shutterstock

Das BKA rät sowohl Firmen als auch Privatpersonen, jeden Fall von Cybercrime zur Anzeige zu bringen. Zudem sollten präventive Sicherheitsmaßnahmen für Geräte und Prozesse ergriffen werden. Dass dies einen positiven Effekt hat, zeigt sich am Beispiel des Phishings im Online-Banking: 2018 wurden 723 Fälle zum Phänomen Phishing gemeldet, was einem Rückgang von nahezu 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die rückläufigen Zahlen sind darauf zurückzuführen, dass die Banken ihre TAN-Verfahren weiterentwickelt und Sicherheitslücken geschlossen haben. Insgesamt geht das BKA jedoch auch für die kommenden Jahre von weiter steigenden Fallzahlen im Bereich Cybercrime aus. Um dieser Herausforderung adäquat zu begegnen, arbeitet das BKA derzeit am Aufbau einer Abteilung “Cybercrime”. Damit sollen komplexe Ermittlungen und die Bearbeitung herausragender Cybervorfälle gestärkt werden.

Peter Henzler, Vizepräsident beim Bundeskriminalamt: “Cybercrime ist ein Massenphänomen, das nicht nur Privatpersonen, sondern auch die Wirtschaft immer stärker trifft. Cyberangriffe sind für Kriminelle ein lohnendes Geschäftsfeld, bei dem sie auch nicht davor zurückschrecken, im Sinne der Profitmaximierung Kritische Infrastrukturen, wie beispielsweise Krankenhäuser, zu attackieren. Dem stellt sich das Bundeskriminalamt mit Entschlossenheit entgegen. Unsere Erfolge gegen Plattformen wie “Webstresser” oder “Wall Street Market” belegen das. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus. Künftig wollen wir IT-Spezialisten noch stärker in die kriminalpolizeiliche Arbeit einbinden. Dafür werden im Bundeskriminalamt neue Stellen geschaffen, die wir im Zuge des Aufbaus der Abteilung Cybercrime zeitnah besetzen werden. Unser Ziel ist klar: Wir wollen mit den Tätern nicht nur auf Augenhöhe sein. Wir müssen ihnen voraus sein, um sie für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen.”

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: 11-Jähriger auf Schulweg krankenhausreif geprügelt und gefilmt

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Symbolfoto: SL

Lübeck – Unfassbare Gewalttat. Am vergangenen Montag (04.11) ist ein 11-jähriger Junge auf dem Weg zur Schule in Lübeck St. Lorenz von einem unbekannten Jugendlichen geschlagen worden.

Er musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwei weitere Unbekannte filmten die Tat. Es wird wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt. Jetzt liegt eine Personenbeschreibung des Tatverdächtigen vor. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 07.25 Uhr stieg der 11-jährige Schüler an der Haltestelle “Burckhardt-Gymnasium” in der Ziegelstraße aus dem Bus. Von dort aus wollte er über die Beethovenstraße weiter zu seiner Schule in der Lortzingstraße gehen.

“Auf dem Weg kamen ihm drei männliche Jugendliche entgegen. Einer von ihnen schlug dem 11-jährigen plötzlich ohne ein Wort zu wechseln mehrfach in den Magen. Die zwei Begleiter des Angreifers filmten die Tat und gingen danach in unbekannte Richtung davon. Unter Atemnot alarmierte der 11-jährige den Rettungsdienst. Unter Begleitung eines Notarztes wurde er zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

Vor dem Hintergrund der laufenden Ermittlungen suchen die Beamten des 2. Polizeireviers jetzt den Tatverdächtigen. Der Beschreibung nach soll es sich um einen circa 170-175cm großen, männlichen Jugendlichen mit braunen Haaren im Alter von circa 15-16 Jahren gehandelt haben.

Zur Tatzeit war er mit auffällig roten Nike-Schuhen, einer schwarzen Jeans, einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Mütze bekleidet. Er trug große Over-Ear-Kopfhörer um den Hals und sprach akzentfrei Deutsch. Beschreibungen zu den Begleitern liegen nicht vor.

Sachdienliche Hinweise zu der gesuchten Person oder ergänzende Angaben zum Tatverlauf nimmt das 2. Polizeirevier unter der Telefonnummer 0451-1310 entgegen.

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