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Bad Oldesloe

Alles richtig gemacht: “The logical band” erobert “Rock am Schloss”

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Foto: SL

Bad Oldesloe – “Rock am Schloss” in Blumendorf. Das galt viele Jahre als synonym für einen überzeugenden Auftritt der Oldesloer Rolling-Stones-Coverband” Stone”. Und wenn “Stone” mal ausfielen oder pausierten, übernahmen “Jeden Tag Silvester” oder auch schonmal eine Queen-Coverband ihren Job.

Andrang vor der Remise

Dieses Jahr wollten die Organisatoren vom Lions-Club einen neuen Weg gehen. Denn viele Jahre lang sei von den Besuchern gefordert worden, dass a) für sie eine rockige Band zum Line-Up gehört und b) diese möglichst quer durch die Bank der Rockklassiker covern sollte.

Die Organisatoren vom Lions-Club

Die Suche führt die Lions schließlich zu Tom Aeschbacher. Der Profimusiker und Instrumentallehrer spielt nicht nur seit kurzer Zeit für die Ü50 des VfL Oldesloe, sondern er lebt auch in der Kreisstadt und wenn er nicht gerad als Keyboarder von “Lotto King Karl” unterwegs ist, spielt er gerne mit einer neu gegründeten Coverband zusammen. Die hört auf den Namen “The logical band”, was ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass die Musiker sich besonders der Band Supertramp (“The logical song”) verbunden fühlen.

Heimspiel für Keyboard Tim Aeschbacher

Diese noch unbekannte, weil frisch gegründete Band sprang für Rock am Schloss in der Formation ins kalte Wasser. Im Vorwege hatte man viel Skepsis gehört. Kein “Jeden Tag Silvester”? Kein “Stone” ? Könnte das klappen. Die Antwort gaben die Profis von “The logical band” quasi ab dem ersten Song.

Der Start mit “Taking the long way home” von Supertramp, deren Songs das erste Set beherrschten, gelang und die Menge in der Remise war schnell erobert. Die Sänger trafen jeden der gar nicht einfach zu singenden hohen Töne, die Harmoniegesänge saßen perfekt und die Band spielte auf den Punkt und trotzdem unaufgeregt.

Das was viele Coverbands so anstrengend und irgendwie überflüssig macht, ist, dass sie nur auf den Partyfaktor setzen, sich alberne Kostüme anziehen und irgendwie dabei oft Stilbewusstsein vermissen lassen. In diese Falle tappen die Profis von “The logical band” nicht. Sie schaffen es, die Songs so klingen zu lassen, als seien sie quasi ihre eigenen ohne dabei zu versuchen Gesten und Bewegungen der Vorbilder abzukupfern.

Die Mischung aus Können an den Instrumenten, durchaus komplizierten Songs aus der Rockgeschichte und dem Unterhaltungsfaktor gelang “The logical band”. Ob “Dreamer”, “Davy is on the road again”, “Logical song”, “Kashmir”, “I shot the sheriff” oder “Don´t bring me down” – die Songs saßen, die Setliste war gut abgestimmt, das Publikum war schwer begeistert.

Als lokaler Nachwuchs hatte übrigens die Schülerband der Masurenwegschule “87” zu Beginn draußen in einem Zelt ihr Können zeigen können. Als Supportact trat die Hamburger Sängerin Alica Reena auf. Die 16-Jährige zeigte, weshalb sie als aufstrebendes Gesangstalent der regionalen Szene gilt.

Alica Reena (vorne links) feierte nach ihrem Auftritt vor der Bühne den Auftritt von “The logical band”

Die Lions konnten sich freuen, dass sie alles richtig gemacht hatten und das genug Geld für den guten Zweck in der Kasse des Benefizevents landete.

Viele Besucher waren sich einig: “Nächstes Jahr wollen wir wieder the logical band sehen” – mehr kann man wohl nicht erreichen an so einem Abend auf Gut Blumendorf.

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Bad Oldesloe

Bart ab!? Leserbrief zur möglichen FFP2-Maskenpflicht

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Uns hat ein Leserbrief zur Diskussion um das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken erreicht, den wir an dieser Stelle in vollständiger Länge veröffentlichen.

Archivfoto: Zoll Hamburg/hfr

Seit etwa 10 Monaten verfolgt uns die Corona-Pandemie und deren Bekämpfung mit Schließungen, Einschränkungen und immer wieder neuen Regeln. Nachdem es trotz eines Lockdowns nicht gelungen ist, die zweite Welle in Deutschland nachhaltig zu brechen, ist jetzt – als verschärfende Maßnahme – u.a. das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken als Mund-Nasen-Schutz im Gespräch, da diese im besten Fall bis zu 94% der Viren sowohl beim Ein- wie auch Ausatmen filtern können. Sobald die Maske feucht wird – z.B. durch den eigenen Atem – , verringert sich diese Schutzleistung allerdings.

Bei dieser Masken-Pflicht muss aber unbedingt bedacht werden, dass der optimale Effekt eben nur eintritt, wenn die Maske perfekt sitzt und möglichst nur einmal getragen wird. Das heißt, dass z.B. der eingearbeitete Nasenbügel eng den Nasenrücken umschließen muss oder dass kein 3-Tage- oder Vollbart den Sitz beeinträchtigen darf.

Die Kosten einer FFP2-Maske bewegen sich derzeit zwischen 1 und 4 Euro. Eine Reinigung der Einmal-Masken ist nur bedingt möglich und der Schutz danach zweifelhaft. Ferner ist es für den Verbraucher schwer, die zertifizierten FFP2-Masken von den “Fakes” der “Kriegsgewinnler” (z.B. Im Internet) zu unterscheiden. Denn auch CE-Zeichen lassen sich problemlos fälschen. Und da schon heute die Kontrolle von Verstößen die entsprechenden Kontrolleure (Verkaufspersonal, Polizei, Sicherheitspersonal,…) überfordert, ist zu bezweifeln, dass Bartträger ggf. aufgefordert werden, sich zu rasieren, der Sitz der Nasenbügel nachjustiert oder die Zertifizierung überprüft wird.

Bei allen Faktoren der realen – im Alltagsgebrauch – Vor- und Nachteile, stelle ich mir die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, die Bevölkerung, die die Pandemie bisher mit “Bordmitteln” bekämpft hat, mit einer weiteren – und zwar kostspieligen – Bevormundung zu demotivieren.

Ich würde vorschlagen, die schon jetzt geltenden Bestimmungen und Regeln konsequent umzusetzen, zu kontrollieren und ggf. zu ahnden, statt sich auf einen kurzatmigen Aktionismus zu verlegen, der die Bevölkerung immer weiter verunsichert und demotiviert.

Hardy Fürstenau, Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe

Am Dienstag keine neuen Corona-Impftermine wegen Lieferengpass

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Bad Oldesloe – Von einem Lieferengpass bei dem Corona-Impfstoff von BioNtech/Pfizer ist auch das Impfzentrum in Bad Oldesloe betroffen. Am heutigen Dienstag werden daher zunächst keine neuen Termine vergeben.

Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Kurzfristig wurde am vergangenen Freitag der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedstaaten mitgeteilt, dass BioNtech/Pfizer wegen Umbauten von Produktionsstätten die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten drei bis vier Wochen nicht wird vollständig einhalten können.

Nach Angaben von BioNtech/Pfizer dienen die Umbauten dazu, die Kapazitäten ab Mitte Februar zu erhöhen.

Derzeit liegen dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium keine Informationen zum weiteren Lieferzeitplan und Lieferumfang des BioNtech/Pfizer–Impfstoffs nach Deutschland und damit auch nach Schleswig-Holstein vor.

Dementsprechend werden entgegen der bisherigen Ankündigung, am morgigen Tag (19. Januar), keine neuen Erstimpfungstermine über die bekannten Hotlines und das online-Portal www.impfen-sh.de für die Impfzentren vergeben werden können.

Bereits in den vergangenen Wochen gebuchte Termine in den Impfzentren für Erst- oder Zweitimpfung bleiben davon unberührt und finden wie gebucht statt. Gleiches gilt für Impfungen in Krankenhäusern und in Altenpflegeeinrichtungen.

Sobald nähere Informationen zum Lieferzeitplan und Lieferumfang durch Hersteller und das Bundesgesundheitsministerium vorliegen, wird das Gesundheitsministerium informieren.

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Bad Oldesloe

Brand in Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe: Bewohnerin (83) von Feuerwehr gerettet

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Bad Oldesloe – Gestern, gegen 12:30 Uhr, ist in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten, in der Segeberger Straße in Bad Oldesloe, ein Feuer ausgebrochen.

Oldesloer Feuerwehr im Einsatz Archivfoto: SL

Die 83-jährige Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte den Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindert werden.

Es entstand ein geringer Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.

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