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Bad Oldesloe

Mehr Touristen besuchen Stormarn

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Bad Oldesloe – Der Kreis Stormarn wird bei Touristen immer beliebter. Das zeigt der jetzt im Wirtschafts-, Planungs- und Bauausschuss vorgestellte Tourismusbericht.

Auch in Stormarn gibt es einige Sehenswürdigkeiten: Blick auf das Ahrensburger Schloss. Foto: R. Steinke/hfr

Gezählt wurden in der ersten Jahreshälfte 191630 Übernachtungen. Das ist eine Steigerung von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Das ist noch nicht alles, die Gäste bleiben auch immer länger“, sagt Tourismusmanagerin Rabea Stahl. Im Schnitt für zwei Nächte.

Immer häufiger sind Hotels komplett ausgebucht und Reisende haben das Problem, dass sie spontan keine Übernachtungsmöglichkeit bekommen. Rabea Stahl: „Wir hatten erst kürzlich einen Anruf aus der Stadtinfo in Bad Oldesloe, die für vier Personen ein Zimmer suchte und in der ganzen Stadt nichts gefunden hat. Das Beispiel zeigt, dass es hier durchaus auch noch Potenzial für Investoren gibt.“

Zunächst ist der Kreis Stormarn kein typisches Tourismusgebiet. Viele der Besucher kommen in erster Linie wohl wegen der Nähe zu Hamburg und Lübeck, weniger aufgrund der Sehenswürdigkeiten. Doch die Tourismusabteilung sieht durchaus das Potenzial, Menschen auf der Durchreise zumindest ein paar Tage länger in der Region zu halten. Im Fokus steht dabei auch die geplante Fehmarnbelt-Querung, die in Zukunft für noch mehr Durchgangsverkehr sorgen dürfte. Deswegen will der Kreis Stormarn ab 2020 ein Tourismuskonzept erstellen lassen. Die Kosten belaufen sich auf 40.000 Euro, von denen voraussichtlich 60 Prozent gefördert werden.

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Bad Oldesloe

Geldsäcke zu schwer: Oldesloe beauftragt Firma mit Parkautomaten-Entleerung

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Bad Oldesloe – Die Oldesloer Verwaltung will ein privates Unternehmen mit der Entleerung der Parkscheinautomaten beauftragen. Der Grund: Die Geldsäcke sind zu schwer für die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

Bild von Harry Strauss auf Pixabay

729.722 Euro hat die Stadt Bad Oldesloe 2018 durch Parkgebühren eingenommen. Obwohl es mittlerweile die Möglichkeit gibt, auch per Smartphone-App zu bezahlen, zahlen die meisten Autofahrer noch immer mit Kleingeld. Und die Münzen sind schwer.

„Es sind Säcke voller Geld“, wie Bürgermeister Jörg Lembke im Wirtschafts-, Bau- und Planungsausschuss sagte.

Bei einigen Mitarbeitern des Ordnungsamtes habe das Schleppen der kiloschweren mit Münzen gefüllten Beutel schon zu gesundheitlichen Beschwerden geführt.

„Das ist den Mitarbeitern nicht zuzumuten“, sagte Lembke. Außerdem bindet die Leerung Ressourcen. Denn aus Sicherheitsgründen, so der Verwaltungschef, seien dafür immer zwei Mitarbeiter nötig: „Die fehlen dann bei der Parkraumüberwachung.“

Die Verwaltung will daher eine Firma mit der Entleerung der Parkscheinautomaten beauftragen. 15.000 Euro jährlich wird das kosten. Der Ausschuss stimmte zu, nur die SPD war dagegen.

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Bad Oldesloe

Gefunden in Neritz: Wer vermisst diese süße Fundkatze?

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Neritz/Bad Oldesloe – Am Montag ist in Neritz eine erst vier Monate alte Katze gefunden worden. Wer vermisst das Tier?

Fotos: Tierschutz Bad Oldesloe/Facebook

Die Kätzin befindet sich derzeit im Oldesloer Tierheim und wartet dort auf ihre Besitzer. Das Tier ist leider weder tätowiert noch gechippt und kann daher keinem Halter zugeordnet werden.

Wer vermisst die süße Katze oder kennt die Besitzer?

Das Tierheim Bad Oldesloe ist während der Öffnungszeiten (Mo., Do. So. 10.30 bis 12 Uhr, Montag bis Sonntag 17 bis 18 Uhr unter 0 45 31 – 8 78 88 zu erreichen.

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Bad Oldesloe

Aus nach wenigen Monaten: Oldesloer FWF-Fraktion löst sich auf

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Das Stadthaus in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nach nur ein paar Monaten Zusammenarbeit lösen Familien-Partei und Freie Wähler ihre Fraktion in der Oldesloer Stadtverordnetenversammlung wieder auf. Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeit in den Ausschüssen.

Erst im Februar des Jahres hatten die beiden Parteien eine gemeinsame Fraktion gegründet, um künftig eine Stimme in den Ausschüssen zu bekommen. Zuvor konnten Vertreter der Parteien sich lediglich beratend beteiligen. Jetzt hat Wolfgang Schmidt, einziger Stadtverordneter der Freien Wähler in Bad Oldesloe, die Fraktion verlassen:

„Das war an einigen Stellen nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Und dann trennt man sich besser wieder. So habe ich mich entschieden“

Schmidt entschied sich am Wochenende für den Schritt und informierte darüber bereits Anfang der Woche Bürgerworthalterin Hildegard Pontow und die Stadtverwaltung.

Die Entscheidung hat Konsequenzen. Nicht nur für Wolfgang Schmidt, der künftig in Ausschüssen kein Stimmrecht mehr hat. Gleiches gilt für die Familien-Partei, die ebenfalls nur noch in einen einzigen Ausschuss ein beratendes Mitglied entsenden und nicht mehr über Anträge abstimmen darf.

Die Grünen dürften sich über diese Entwicklung freuen. Sie waren im Frühjahr die Leidtragenden der Entwicklung gewesen und mussten nach der Bildung der neuen Fraktion jeweils einen Ausschusssitz abgeben. Der wird jetzt zurückgefordert. Diese Entscheidung ist bereits gefallen und der Stadtverwaltung mitgeteilt worden. Der Grünen-Stadtverordneter Hartmut Jokisch dazu:

„Das ist doch eine Selbstverständlichkeit. Wir verzichten doch jetzt auf keinen Sitz, der uns demokratisch zusteht.“

Tom Winter, Familien-Partei, wurde von der Entwicklung überrascht. Schmidt habe die Gründe für sein Aufkündigen der Fraktion noch nicht erklärt. Es werde ein Gespräch geben. „Unserer Partei besteht ja nun nicht nur aus mir. Wir werden uns also natürlich erstmal intern besprechen und dann sehen, wie wir uns unter den alten neuen Verhältnissen organisieren und uns natürlich möglichst effektiv in die Stadtpolitik einbringen.“

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