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Der Kreis

EuroCyclassic: Tausende Radsportler fahren durch Stormarn

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Am Sonntag starteten ca. 16.000 Radsportler im Rahmen des Straßenrennens EuroCyclassic und fuhren dabei auch durch die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg.

Foto: Polizei

Insgesamt ist es aber bereits das 24. Mal, dass diese Veranstaltung mit Start und Ziel in Hamburg ausgetragen wurde.

Im Rahmen der verschiedenen Rennen kam es zu einigen Stürzen mit unterschiedlich schweren Verletzungen.

Insgesamt wurden 15 Personen, die während des Streckenverlaufes in Schleswig-Holstein gestürzt sind, mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zwei davon erlitten schwerere Verletzungen und mussten stationär aufgenommen werden.

Mehrere gestürzte Radfahrer setzten nach ambulanter Behandlung das Rennen fort bzw. beendeten dieses am Ort des Sturzes.

Foto: Polizei

Das Rennen der Profi-Teams verlief sturzfrei. KD Bernd Koop, Leiter des Führungsstabes der Polizeidirektion Ratzeburg, zog ein positives Fazit der Veranstaltung und hob die gute Zusammenarbeit mit der Landespolizei Hamburg, dem Veranstalter sowie allen beteiligten Organisationen, die zum weitgehend reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beigetragen haben, hervor.

Auch die Einrichtung eines Bürgertelefons habe sich bewährt. Insgesamt waren 106 Polizeivollzugskräfte für die PD Ratzeburg im Einsatz.

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Ratgeber

Virus: Bisher kein Coronafall in Stormarn. Profis warnen vor Panikmache

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Ärztin bei der Arbeit im Krankenhaus Symbolfoto: Have a nice day photo/shutterstock

Bad Oldesloe – Gerüchte kochen ja schnell hoch, aber Fakt ist, dass es bisher in Stormarn keinen dokumentierten Fall des neuen Coronavirus gibt, das die Schlazeilen beherrscht

Insgesamt gibt es aktuell (27.2. 15 Uhr) in ganz Deutschland laut dem Bundesministerium für Gesundheit 26 Fälle der Erkrankung.

“Insgesamt sind in Deutschland 26 laborbestätigte Fälle von Covid-19 bekannt. Von den 16 Fällen, die vor dem 25. Februar 2020 bekannt waren, sind 15 aber bereits wieder gesund und aus der Klinik entlassen. Weltweit wurden 82.548 Fälle gemeldet, davon sind 2.810 Menschen verstorben”, heißt es von Seiten des Gesundheitsministeriums.

Bürgerinnen und Bürger sollten im Verdachtsfall nicht in eine Notaufnahme laufen, sondern ihren Hausarzt anrufen und das weitere Vorgehen gemeinsam besprechen.

“Wir empfehlen der Bevölkerung, nicht hinter jedem Husten eine Corona-Infektion zu vermuten. Dass sie aber ihren Hausarzt anrufen und die Behandlung abklären, wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Reisen in Gebiete, in denen Infektionen vorgekommen sind, Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln”, sagt Gesundheitsminister Jens Spahn, der einen Krisenstab eingesetzt hat, um deutlich zu machen, dass man die Bevölkerung optimal schützen möchte.

Schutz bietet das normale hygienische Verhalten in Zeiten von Grippe und Co. Die Krankheit wird von Mensch zu Mensch übertragen. “Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten”, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Auklärung.

Risikogruppen für einen schweren Verlauf sind vor allem – wie auch bei der Grippe – vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke.

Wie äußern sich die Symptome ?

“Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen waren vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. In Deutschland sind noch keine Todesfälle aufgetreten”, so das Robert-Koch-Institut.

“Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild”, so das Robert Koch Institut.

Erste Menschen beginnen Atemschutz zu tragen, um sich vor der Ansteckung zu schützen. Die Profis vom Robert-Koch-Institut halten das für eher überflüssig. “Es gibt keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können”, so das Robert Koch Institut.

Andererseits ist es als vernünftig einzuschätzen, dass Erkrankte mit Husten oder Grippe eine Atemmaske tragen, um die Tröpfcheninfektion zu unterbinden.

Laut dem Robert Koch Institut sollten Bürger sich in der aktuellen Situation wie folgt verantwortungsbewusst verhalten:

  • Sich über die Situation informieren, auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen anbieten, z.B. Bundes- und Landesgesundheitsministerien, Robert Koch-Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Über die Situation vor Ort informiert das Gesundheitsamt, wenn es erforderlich sein sollte
  • Keine zweifelhaften Social-media-Informationen verbreiten.
  • eine gute Händehygiene und Nies-/Husten-Etikette praktizieren. Sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen
  • Abstand halten von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden, auch wegen der noch laufenden Grippe- und Erkältungswelle
  • Generell bei Erkrankungen nach Möglichkeit zu Hause bleiben
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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Durchsuchung wegen des Verdachts der Schleusungskriminalität

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Verhaftung Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Bad Oldesloe/Itzehoe – Gestern, am 26. Februar, wurden in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Itzehoe wegen des Verdachtes der Schleusungskriminalität diverse Durchsuchungsbeschlüsse in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen umgesetzt – auch in Bad Oldesloe.

“Der Einsatz ist das Ergebnis von Ermittlungen, die bis 2018 zurückreichen und europaweit geführt wurden. In Zusammenarbeit mit Polizeibehörden in Griechenland und Spanien sowie unter der kontinuierlichen analytischen und operativen Unterstützung durch Europol waren aufgrund des guten Informationsaustausches schnell Fortschritte zu verzeichnen”, so der Bad Segeberger Polizeisprecher Marc Ziehmer .

Bereits im Juli 2019 wurden in zusammenhängenden Verfahren in Griechenland sowie im Februar dieses Jahres in Spanien polizeiliche Maßnahmen durchgeführt.

Gegenstand der Verfahren war in allen Fällen die Schleusungskriminalität in Zusammenhang mit gewerbsmäßiger Urkundenfälschung von Personaldokumenten und dem Eingehen von Scheinehen.

Gegen 12 Uhr begannen zeitgleich Durchsuchungen in Elmshorn, Neumünster, Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Bad Oldesloe und Horst sowie in Hamburg und Niedersachsen. Die Beamten durchsuchten eine Gesamtzahl von 28 Privat- und Gewerbeobjekte.

Gegen einen 44-jährigen indischen Hauptverdächtigen konnte ein Haftbefehl wegen Fluchtgefahr vollstreckt werden.

Weiterhin beschlagnahmten die Einsatzkräfte Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sowie zahlreiche Datenträger, Dokumente und Papiere zur weiteren Auswertung. In zwei Fällen bestätigte sich bereits darüber hinaus der Verdacht des illegalen Aufenthalts.

Insgesamt waren rund 175 Kräfte der Landespolizei Schleswig-Holstein, des Zoll, des Landeskriminalamtes Hamburg, der Polizei Niedersachsen, der Bundespolizei und Europol in die Maßnahmen eingebunden.

Der Durchsuchungseinsatz dauert gegen 18:30 Uhr an einzelnen Objekten noch an.

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Bad Oldesloe

Neuer Verein will Courage-Preis an Oldesloer Jugendliche vergeben

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Bad Oldesloe – Eingreifen statt wegschauen, Dialog statt Diffamierung: Mit einem Courage-Preis will ein neuer Verein in Bad Oldesloe Demokratie-Projekte von Jugendlichen fördern und damit gegen Rassismus und Hetze einstehen.

Christian Vollpott (von links), Matina Kock und Wolfgang Abel vom Oldesloer Jugend-Courage-Preis Verein vor dem Blauen Haus

„Wir wollen keine große Politik machen aber einen Beitrag leisten, unsere Demokratie lebendig zu gestalten“, sagt Wolfgang Abel, der den Verein mit zehn weiteren Oldesloern gegründet hat.

Ziel ist es, einmal im Jahr Preise an Jugendprojekte zu vergeben. Die erste Verleihung ist für den 9. November 2020 geplant.

Ein geschichtsträchtiges Datum – ebenso wie der Ort, an dem die Ehrenamtler ihren neuen Verein vorstellten: Das Blaue Haus an der Hude in Bad Oldesloe. „Das haben wir nicht zufällig gewählt“, wie Wolfgang Abel sagt. Während der Nazizeit nutzte die Gestapo das Gebäude, um Systemkritiker zu inhaftieren. „Hier wurden Menschen geschlagen, gefoltert und getötet, die für ihre Überzeugungen couragiert eingetreten sind, während andere wegschauten“, erzählt der Vereinsgründer.

Mit dem Courage-Preis will der Verein couragiertes Verhalten belohnen, um „die Ewiggestrigen und Populisten auch mit einer möglichst breiten Unterstützung der Zivilgesellschaft in die Schranken zu weisen.“

Bis zum 15. September können Schüler, Lehrer, Vereine und Einzelpersonen au Bad Oldesloe und Umgebung Vorschläge einreichen, die anschließend von einer Jury gesichtet werden.

Die Preisgelder, dessen Höhe noch nicht feststeht, stammen aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Matina Kock, zweite Vorsitzende: „Neben spannenden Projekten suchen wir auch weitere Vereinsmitglieder und Spender, die unsere Arbeit unterstützen möchten.“ Da es sich um einen gemeinnützigen Zweck handelt, sind Spenden steuerlich absetzbar. Weitere Infos zum Courage-Verein unter www.ojcp.de.

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