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Hamburg

Hamburg: Streit vor Lokal eskaliert komplett

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Beamten des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben in Hamburg unmittelbar nach einer gefährlichen Körperverletzung und Schüssen in die Luft den ersten von drei Tatverdächtigen ermittelt.

Das für Körperverletzungsdelikte zuständige Landeskriminalamt (LKA 113) der Region Mitte I hat die Ermittlungen übernommen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es kurz nach Mitternacht vor einem Lokal auf dem Großneumarkt zu einem Streit zwischen zwei Gruppen. Der verbale Streit, der mutmaßlich aufgrund einer ehemaligen Beziehung entbrannte, eskalierte im weiteren Verlauf.

“Es kam offenbar zu Schlägen und Bedrohungen. Hierbei wurde aus einer aus drei Männern bestehenden Gruppe heraus auch eine Schusswaffe als Schlagwerkzeug eingesetzt. Hierbei wurden ein 38-Jähriger und ein 46-Jähriger leicht verletzt”, so Polizeisprecher Daniel Ritterskamp.

Kurz bevor sich die drei Tatverdächtigen entfernten, wurde mehrfach in die Luft geschossen.

Bei der anschließenden Fahndung waren 20 Funkstreifenwagen und zwei Diensthundeführer im Einsatz. Die Fahndung führte nicht zur Festnahme der Täter.

Jedoch wurde einer der Tatverdächtigen, ein 50-jähriger Türke, unmittelbar nach der Tat namentlich ermittelt.

Es liegen derzeit keine Hinweise vor, dass es sich bei der Waffe um eine scharfe Schusswaffe gehandelt haben könnte.

Dessen ungeachtet wurde heute Morgen die Wohnungsanschrift des 50-Jährigen in Norderstedt mit Unterstützung von SE-Kräften (LKA 24) durchsucht. Der Mann wurde hier jedoch nicht angetroffen.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum Aufenthalt des 50-Jährigen und den Identitäten der weiteren Tatverdächtigen, dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Gewalttäter verhaftet – er schlug unvermittelt auf Passanten ein

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Verhaftung Symbolfoto: Neydtstock / Shutterstock.com

Hamburg – Seit Mitte Dezember war es in verschiedenen Hamburger Stadtteilen wiederholt zu unvermittelten Angriffen eines Mannes auf arglose Fußgänger gekommen, die offenbar beliebig und zufällig durch ihn ausgewählt wurden. Beamte der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Hamburger Polizei haben am Dienstag einen Haftbefehl gegen einen 59-jährigen Deutschen vollstreckt. Der Mann steht im Verdacht, insgesamt sechs Körperverletzungsdelikte an offenbar beliebigen Passanten begangen zu haben.

Erstmals wurde Mitte Dezember im Krohnskamp in Winterhude ein 57-jähriger Geschädigter von einem Unbekannten geschubst. Er stürzte daraufhin, blieb aber unverletzt.

Anfang Januar kam es zu einem weiteren Vorfall im Krohnskamp. Ein 76-Jähriger wurde von einem Angreifer derart ins Gesicht geschlagen, dass er einen Kieferbruch erlitt.

Nur wenige Tage später brach ein Mann im Sperberhorst in Niendorf einem 44-Jährigen durch einen Faustschlag ins Gesicht die Nase. Der Verletzte musste operiert werden.

Wiederum einige Tage später kam es an der Kreuzung Lokstedter Steindamm / Behrkampsweg in Lokstedt zu einer Attacke auf ein 28-jähriges Opfer. Der Täter trat hierbei dem Geschädigten so kräftig in die Seite, dass dieser zu Fall kam und Schmerzen erlitt.

Mitte Februar versetzte ein Angreifer in der Rothenbaumchaussee in Rotherbaum einem 76-jährigen Mann einen Faustschlag ins Gesicht. Der Senior verspürte starke Schmerzen.

Ein paar Tage danach schlug ein Mann am Johannes-Brahms-Platz in der Neustadt einem 39-jährigen Geschädigten mit der Faust schmerzhaft gegen die Schläfe.

Nach jedem bekannt gewordenen Angriff flüchtete der Tatverdächtige mit einem grauen Pkw Kia Magentis vom Tatort.

Beamte der für Körperverletzungsdelikte in der Region Eimsbüttel zuständigen Fachdienststelle (LKA 133) übernahmen die weiteren Ermittlungen für diese Tatserie und konnten im weiteren Verlauf den Tatverdächtigen identifizieren.

Über die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkten sie einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, welcher vorgestern vollstreckt wurde. Bei seiner Verhaftung führte der Mann ein Tierabwehrspray sowie ein Schlagwerkzeug mit sich. In seinem Fahrzeug hatte er ein Messer griffbereit in der Mittelkonsole liegen.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet mögliche weitere Geschädigte, die als Fußgänger offenbar willkürlich von einem unbekannten Mann angegriffen worden sind, sich unter dem Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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Hamburg

Hamburg: 29-Jähriger provoziert bei Verhaftung einen Unfall – LKA-Beamter schwer verletzt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Alexfan32 / shutterstock

Hamburg – Gestern Abend, 25. Februar, kam es bei der Verhaftung eines 29-jährigen Deutschen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 57-jähriger Polizeibeamter schwer verletzt wurde.

Gemeinsam mit der Polizei Itzehoe vollstreckten die Zielfahnder des Landeskriminalamtes (LKA 23) gestern Abend insgesamt drei Haftbefehle, die die Staatsanwaltschaft Itzehoe gegen einen 29-jährigen Deutschen ausgestellt hatte.

Der Gesuchte wurde gegen 21:35 Uhr an der Bushaltestelle Rugenbarg in der Luruper Hauptstraße in seinem PKW VW Phaeton (silber) sitzend angetroffen.

Die Beamten des Fahndungskommissariats der Polizei Itzehoe näherten sich in diesem Moment dem Fahrzeug. Für die Durchführung der Verhaftung gelangte einer der Fahnder auf den Beifahrersitz und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Bevor jedoch sowohl der Fahrer, als auch das Fahrzeug unter Kontrolle gebracht werden konnten, gab der 29-jährige Fahrer Gas.

Der Fahrer des VW Phaeton wendete sein Fahrzeug von der Bushaltestelle und fuhr zunächst die Luruper Hauptstraße entlang in stadtauswärtige Richtung. Im weiteren Verlauf fuhr er plötzlich in den Gegenverkehr.

Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem zivilen Funkstreifenwagen (BMW in schwarz), der von dem 57-jährigen Zielfahnder des Landeskriminalamtes gelenkt wurde.

Der 29-jährige Gesuchte schob anschließend durch anhaltendes Bedienen des Gaspedals den zivilen Funkstreifenwagen noch 11 Meter vor sich her, bis beide Fahrzeuge zum Stehen kamen.

Der 57-jährige Polizeibeamte wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Er soll zwischenzeitlich sogar in Lebengsgefahrt gewesen sein.

Der Polizeibeamte aus Itzehoe wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der 29-jährige Gesuchte blieb unverletzt. Er wurde verhaftet und dem Polizeikommissariat 25 zugeführt.

Die beiden Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Der Verkehrsunfalldienst Mitte / West hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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Hamburg

Atze-Schröder-Wald stärkt Biotopverbund

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Hamburg/Neversdorf – Der Comedian Atze Schröder setzt ein Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Metropolregion Hamburg: In seiner Show in Hamburg schenke er jedem seiner 10.000 Fans einen Baum.

Atze Schröder. Foto: Boris Breuer / www.borisbreuer.com)

Die Metropolregion Hamburg half bei der Vermittlung einer geeigneten Fläche für die Bäume. Sie gehen an die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein auf eine Fläche in Neversdorf im Kreis Segeberg.

Auf rund 4,5 Hektar ehemals intensiv genutztem Grünland entsteht im „Neuen Urwald Neversdorf“ nun ein eigener „Atze-Wald“.

Gepflanzt werden die Bäume wohl im September und Atze Schröder wird dabei sein. Mit dem „Neuen Urwald Neversorf“ entsteht im waldärmsten Bundesland wieder mehr ungenutzter, ursprünglicher Wald, der ausschließlich dem Biotop-, Arten- und Klimaschutz dient und nicht forstwirtschaftlich genutzt wird. Außerdem wird Lebensraum für besonders gefährdete Arten geschaffen. Die Fläche ist besonders wertvoll, da es südlich und nördlich Nachweise der Haselmaus gibt, die auf der Roten Liste Art als stark gefährdet steht.

Die Stiftung Naturschutz hofft nun, dass diese Fläche als Trittstein-Biotop beide Populationen miteinander vernetzen wird. Solche Biotopverbindungen machen es Tieren und Pflanzen möglich, zu wandern um beispielsweise auf Klimaveränderungen zu reagieren.

Einem großangelegten Projekt zum Biotopverbund hat die Metropolregion Hamburg gemeinsam mit unterschiedlichsten Partnern knapp eine Millionen Euro in diese Biotop-Infrastruktur investiert.

Das Projekt verbindet und stärkt die ökologisch wertvollen Freiräume und stellt das grenzübergreifende Handeln in den Mittelpunkt.

Mit seiner Aktion unterstützt Atze Schröder die Initiative FAME FOREST, die jedem Künstler, der in der Hamburger Barclaycard Arena auftritt, einen Baum pflanzt. In den zurückliegenden Monaten wurden so in Hamburg fast 80 Bäume ins Erdreich gebracht, die mittlerweile zu einem kleinen Wald gewachsen sind. Das ökologisch-soziale Projekt basiert auf einer Idee von Jan Schierhorn, Gründer der gemeinnützigen Initiative ‘Das Geld hängt an den Bäumen’ und der Barclaycard Arena.

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