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Bad Oldesloe

FatihMorgana von und mit dem Kabarettisten Fatih Çevikkollu

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Bad Oldesloe – Gleich zu Beginn der neuen Spielsaison hat das KuB ein Ass im Ärmel: Der Kölner Fatih Çevikkollu kommt am Samstag, 24. August, um 20 Uhr nach Oldesloe.

Foto: Stefan Mager

Seine Themen sind Schein und Sein, Vorurteile und Ängste. In seinem Solo-Programm FatihMorgana beleuchtet er in Bad Oldesloe kritisch das politisch-gesellschaftliche Geschehen.

Als Murat Günay aus der Fernsehshow „Alles Atze” ist Fatih Çevikkollu einem großen Publikum bekannt. Nicht weniger erfolgreich ist er als Kabarettist. Sein mittlerweile sechstes Solo-Programm zeigt er auch in Oldesloe. „Ist Trump ein Hund, oder warum hat er Angst vor China?“ Der ironische Umgang mit rassistischen Klischees zieht sich durch Fatih Çevikkollus Programm „FatihMorgana – Analog, aber sexy“.

Nachdem er schon in der Vergangenheit Ausländerklischees thematisiert und vorgeführt hat, will der Comedian im neuen Programm beweisen, dass man über Politik auch dann lachen kann, wenn sie eigentlich nicht zum Lachen ist.

Obwohl sein Programm ein ständiger Spagat zwischen ernsten Themen und auch mal Kalauer ist, schafft es Fatih Çevikkollu, seine Zuhörer gleichzeitig herauszufordern und zu unterhalten.

In „FatihMorgana“ lädt der Kölner das Publikum dazu ein, Schein und Sein der heutigen Gesellschaft zu hinterfragen.

Für Çevikkollu steht dabei vor allem eines im Vordergrund: sich der Welt der alternativen Fakten und Filterblasen entgegenzustellen. 

Fatih Çevikkollu kam über Umwege zum Kabarett. Nach einer Ausbildung an der Hochschule Ernst Busch in Berlin hatte Çevikkollu zunächst am Düsseldorfer Schauspielhaus ein Engagement. Vor zehn Jahren war der Kabarettist der erste türkischstämmige Redner, der beim Kölner Karneval in die Bütt stieg.

Preise: VVK: 18,50 € / 14,50 € (erm.), AK: 20,50 € / 16,50 € (erm.). Infos und Tickets unter www.kub-badoldesloe.de

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Bad Oldesloe

Geldsäcke zu schwer: Oldesloe beauftragt Firma mit Parkautomaten-Entleerung

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Bad Oldesloe – Die Oldesloer Verwaltung will ein privates Unternehmen mit der Entleerung der Parkscheinautomaten beauftragen. Der Grund: Die Geldsäcke sind zu schwer für die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

Bild von Harry Strauss auf Pixabay

729.722 Euro hat die Stadt Bad Oldesloe 2018 durch Parkgebühren eingenommen. Obwohl es mittlerweile die Möglichkeit gibt, auch per Smartphone-App zu bezahlen, zahlen die meisten Autofahrer noch immer mit Kleingeld. Und die Münzen sind schwer.

„Es sind Säcke voller Geld“, wie Bürgermeister Jörg Lembke im Wirtschafts-, Bau- und Planungsausschuss sagte.

Bei einigen Mitarbeitern des Ordnungsamtes habe das Schleppen der kiloschweren mit Münzen gefüllten Beutel schon zu gesundheitlichen Beschwerden geführt.

„Das ist den Mitarbeitern nicht zuzumuten“, sagte Lembke. Außerdem bindet die Leerung Ressourcen. Denn aus Sicherheitsgründen, so der Verwaltungschef, seien dafür immer zwei Mitarbeiter nötig: „Die fehlen dann bei der Parkraumüberwachung.“

Die Verwaltung will daher eine Firma mit der Entleerung der Parkscheinautomaten beauftragen. 15.000 Euro jährlich wird das kosten. Der Ausschuss stimmte zu, nur die SPD war dagegen.

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Bad Oldesloe

Gefunden in Neritz: Wer vermisst diese süße Fundkatze?

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Neritz/Bad Oldesloe – Am Montag ist in Neritz eine erst vier Monate alte Katze gefunden worden. Wer vermisst das Tier?

Fotos: Tierschutz Bad Oldesloe/Facebook

Die Kätzin befindet sich derzeit im Oldesloer Tierheim und wartet dort auf ihre Besitzer. Das Tier ist leider weder tätowiert noch gechippt und kann daher keinem Halter zugeordnet werden.

Wer vermisst die süße Katze oder kennt die Besitzer?

Das Tierheim Bad Oldesloe ist während der Öffnungszeiten (Mo., Do. So. 10.30 bis 12 Uhr, Montag bis Sonntag 17 bis 18 Uhr unter 0 45 31 – 8 78 88 zu erreichen.

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Bad Oldesloe

Aus nach wenigen Monaten: Oldesloer FWF-Fraktion löst sich auf

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Das Stadthaus in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nach nur ein paar Monaten Zusammenarbeit lösen Familien-Partei und Freie Wähler ihre Fraktion in der Oldesloer Stadtverordnetenversammlung wieder auf. Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeit in den Ausschüssen.

Erst im Februar des Jahres hatten die beiden Parteien eine gemeinsame Fraktion gegründet, um künftig eine Stimme in den Ausschüssen zu bekommen. Zuvor konnten Vertreter der Parteien sich lediglich beratend beteiligen. Jetzt hat Wolfgang Schmidt, einziger Stadtverordneter der Freien Wähler in Bad Oldesloe, die Fraktion verlassen:

„Das war an einigen Stellen nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Und dann trennt man sich besser wieder. So habe ich mich entschieden“

Schmidt entschied sich am Wochenende für den Schritt und informierte darüber bereits Anfang der Woche Bürgerworthalterin Hildegard Pontow und die Stadtverwaltung.

Die Entscheidung hat Konsequenzen. Nicht nur für Wolfgang Schmidt, der künftig in Ausschüssen kein Stimmrecht mehr hat. Gleiches gilt für die Familien-Partei, die ebenfalls nur noch in einen einzigen Ausschuss ein beratendes Mitglied entsenden und nicht mehr über Anträge abstimmen darf.

Die Grünen dürften sich über diese Entwicklung freuen. Sie waren im Frühjahr die Leidtragenden der Entwicklung gewesen und mussten nach der Bildung der neuen Fraktion jeweils einen Ausschusssitz abgeben. Der wird jetzt zurückgefordert. Diese Entscheidung ist bereits gefallen und der Stadtverwaltung mitgeteilt worden. Der Grünen-Stadtverordneter Hartmut Jokisch dazu:

„Das ist doch eine Selbstverständlichkeit. Wir verzichten doch jetzt auf keinen Sitz, der uns demokratisch zusteht.“

Tom Winter, Familien-Partei, wurde von der Entwicklung überrascht. Schmidt habe die Gründe für sein Aufkündigen der Fraktion noch nicht erklärt. Es werde ein Gespräch geben. „Unserer Partei besteht ja nun nicht nur aus mir. Wir werden uns also natürlich erstmal intern besprechen und dann sehen, wie wir uns unter den alten neuen Verhältnissen organisieren und uns natürlich möglichst effektiv in die Stadtpolitik einbringen.“

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