Folge uns!

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Emotionaler “Gamer” (9) sorgt für Polizeieinsatz

Veröffentlicht

am

Foto: Shutterstock.com

Lübeck – Am gestrigen Donnerstagnachmittag (15.08.) meldete sich eine Anwohnerin aus der Brahmsstraße in Lübeck bei der Polizei über Notruf. Sie hörte aus der Nachbarschaft Schreie. Dieses konnten die Beamten der Leitstelle sogar am Telefon mithören.

“Es gab schnell Entwarnung. Die Beamten des 2. Polizeireviers fanden zügig den Einsatzort und dort einen 9-jährigen mit einem Headset auf dem Kopf. Er daddelte und war emotional stark in sein PC-Spiel eingetaucht”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz

Als Konsequenz blieb es bei einen ermahnenden Gespräch.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Polizei und Feuerwehr

Reinbek: 73-Jähriger von zwei Personen überfallen – Zeugen gesucht

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Reinbek – Mittwochmorgen,27. Mai, ist es im Bereich der Bushaltestelle Haidkrug in Reinbek zu einer Raubstraftat gekommen. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen.

Gegen 00.30 Uhr verließ ein 73-jähriger Reinbeker zusammen mit zwei unbekannten Männern die Buslinie 133 aus Hamburg-Billstedt kommend an der Haltestelle Haidkrug in Reinbek. Nachdem der Bus seinen Weg fortsetze, umzingelten die beiden Männern den Senior und durchsuchten ihn nach Wertsachen”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Der Reinbeker wehrte sich nach eigenen Angaben nicht, da er sonst Schlimmeres befürchtete.

Nachdem die beiden Täter dem 73-Jährigen das Portemonnaie, das Handy und Schmuck abnahmen, flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

1. Person – ca. 24 – 28 Jahre alt – ca. 170 cm groß – schlanke Statur – schwarze, mittellange Haare – trug einen Mund-Nasen-Schutz

2. Person – ca. 30 – 35 Jahre alt – ca. 170 cm groß – schlanke Statur – schwarze, mittellange Haare – trug einen Mund-Nasen-Schutz

Die Kriminalpolizei in Reinbek hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen. Wer Hinweise auf die Täter geben oder Angaben zur Tat machen kann, melde sich bitte unter der Telefonnummer 040/727707-0.

Weiterlesen

Kreis Pinneberg

Geldautomat gesprengt: Zwei Männer festgenommen

Veröffentlicht

am

Elmshorn – Nach einer Geldautomatensprengung in Elmshorn und anschließender Flucht konnten im Rahmen der Fahndung zwei Verdächtige festgenommen werden.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am Donnerstag haben Anwohner in der Schulstraße in Elmshorn gegen 4 Uhr einen lauten Knall wahrgenommen und kurze Zeit später mehrere Personen beobachtet, die die Commerzbankfiliale verließen und zu Fuß flüchteten.

Nach ersten Feststellungen der Einsatzkräfte der Polizei wurde dort ein Geldautomat nach Einleiten von Explosivstoffen geöffnet, aus dem offensichtlich Geldkassetten mitgenommen wurden. Es wurde unverzüglich eine Fahndung eingeleitet, die durch einen Hubschrauber der Bundespolizei unterstützt wurde.

Kurze Zeit später meldete sich ein Anwohner aus dem Raum Rellingen bei der Polizei, der auf seinem Grundstück ein Fahrzeug vorgefunden hat, das dort nicht hingehört. Darin habe er auch Bargeld festgestellt. Die Täter haben auf der Flucht offenbar ihr Fahrzeug aufgegeben.

Die Fahndung wurde daraufhin auch auf das Stadtgebiet von Rellingen ausgedehnt, wo 2 Männer festgenommen werden konnten, die eine größere Menge Bargeld bei sich hatten.

Die Identität der Männer steht derzeit noch nicht fest und wird geprüft. Nach einem dritten Mann wird aktuell noch gefahndet.

Das Geld dürfte größtenteils aufgefunden worden sein. Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein hat die Ermittlungen übernommen. In Zusammenarbeit mit der ermittlungsführenden Staatsanwaltschaft Itzehoe wird eine Vorführung der beiden Festgenommenen vor den Hauftrichter geprüft.

Weiterlesen

Wirtschaft

Unterwäsche, Spielzeug und Kopfhörer: 211 488 gefälschte Produkte vom Zoll vernichtet

Veröffentlicht

am

Zollmitarbeiterinnen überwachen die Vernichtung Foto: Zoll Hamburg/Hfr

Hamburg – Eine Aufgabe des Zolls ist es, Verbraucher vor gefälschten und teilweise gesundheitsgefährdenden Produkten geschützt wird.

Durch die von den Markenrechtsinhabern beantragten Grenzbeschlagnahmungen wird verhindert, dass die Plagiate auf den europäischen Markt gelangen. In den letzten Wochen hat der Hamburger Zoll erneut 211.488 Plagiate vernichtet.

Die Waren wurden zwischen Ende Februar und Mitte März sichergestellt und wurden nun nach Absprache mit den Markenrechtsinhabern in einer Müllverbrennungsanlage unter zollamtlicher Überwachung vernichtet. Den Einführern der Fälschungen erwarten empfindliche Strafen.

Gleich in drei Containern fanden die Beamtinnen und Beamten des Zollamts Hamburg insgesamt 97.698 Falsifikate namhafter Parfümhersteller. zum Beispiel wurden von “Dior J´adore” 180 Flakons in hochwertig aussehender Verpackung sichergestellt.

Gefälschtes Parfüm Foto: Zoll Hamburg/hfr

“Auch wenn die gefälschten Parfüms ähnlich wie die Originale duften, werden sie dennoch mit kostengünstigen Inhaltsstoffen und unter hygienisch fragwürdigen Umständen produziert. Die Benutzung von gefälschten Parfums kann daher Reizungen auf der Haut oder Allergien verursachen. Die aus China stammende Ware war für den ungarischen Markt bestimmt”, erklärt der Zoll Hamburg.

In China hergestellte Unterwäsche trug zwar nicht den Schriftzug eines bekannten Herstellers, aber durch die Schnittführung und den Aufdruck eines ähnlich klingenden Namens war eine große Ähnlichkeit mit dem Original gegeben. Die Ware sollte in Deutschland verbleiben.

Auch die 2.456 Taschen, die in China hergestellt und für den estländischen Markt bestimmt waren, sind für Kenner gleich als Fälschung zu erkennen. Die Taschen waren zwar überall mit dem bekannten Logo bedruckt, nur entsprachen die Größe und die Form der Taschen nicht den Originalprodukten.

“Das Markenschutzrecht stellt auf Antrag auch die Einfuhr von Waren unter Strafe, wenn diese nur die Optik der geschützten Marke nutzen. Denn auch in diesen Fällen profitieren die Fälscher vom Image der Marke, das mit viel Geld für die Produktentwicklung und Werbung vom Hersteller aufgebaut wurde”, so der Zoll.

Die Fälscherwerkstätten reagieren schnell auf die neusten Trends. So wurden in fünf verschiedenen Containern 44.958 Stück Spielzeug gefunden.

Neben Superhelden, Flummis in Form von aktuellen Zeichentrickfiguren, Plüschtieren und Modellbausets waren auch die aktuellen “Poopsies” in den sichergestellten Warensendungen dabei. Mit diesem zurzeit sehr beliebten Spielzeug können sich Kinder ihren eignen Einhorn-Spielschleim herstellen.

Gefälschtes “Poopsie-Spielzeug” Foto: Zoll Hamburg/hfr

Während beim Kauf eines Originals die Ungefährlichkeit des Spielschleims durch den Hersteller gewährleistet sein muss, enthalten die Fälschungen nicht selten gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. So wurde zum Beispiel 2019 in einer vom Zoll beschlagnahmten Sendung mit Kinder-knetschleim eine gesundheitsschädliche Menge an Bor gefunden. Die aus China stammende Ware war für Deutschland, Polen, Ungarn und Tschechien bestimmt.

Auch Elektroartikel werden gefälscht, wie die Beschlagnahmung von insgesamt 3.756 Ohrhörern und 100 Videospielcontrollern zeigt. Auch wenn die Waren auf den ersten Blick wie die hochwertigen Originale aussehen, wird die mangelnde Qualität der Fälschungen sicherlich bald zu Beanstandungen in der Handhabung führen. Auch ist eine Gesundheitsgefährdung der Nutzer durch Kurzschlüsse nicht ausgeschlossen. Die Ohrhörer waren für den polnischen Markt und die Controller für den österreichischen Markt bestimmt.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung