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Der Kreis

Parteivorsitz: SPD Stormarn unterstützt Nina Scheer und Karl Lauterbach

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Bad Oldesloe – Das Bewerber-Duo um den SPD-Parteivorsitz bestehend aus der schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer und dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Dr. Karl Lauterbach kann sich über die Unterstützung eines weiteren SPD-Kreisverbands freuen.

Auf seiner Sitzung am Mittwoch, 15. August, beschloss der Vorstand der SPD Stormarn einstimmig die Nominierung des Teams.

Damit haben Scheer und Lauterbach die notwendige Unterstützung so gut wie erreicht, um offiziell für das angestrebte Amt kandidieren zu können. Um für das Verfahren zugelassen zu werden, ist die Unterstützung von fünf Kreisverbänden oder eines Landesverbandes notwendig.

SPD-Kreisvorsitzender Tobias von Pein: „Die Arbeit von Nina Scheer schätze ich sehr. Mit ihrer dialogorientierten Art schafft sie es, Menschen zusammenzubringen. Sie vertritt einen neuen Politikstil, der die Partei voranbringt. Inhaltlich ist ihre fachliche Expertise im Energie- und Umweltbereich unübertroffen. Mit ihrem klaren linken Profil werden Nina Scheer und Karl Lauterbach es schaffen, die SPD wieder auf Kurs zu bringen.“

Marion Meyer, stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende: „Ich freue mich sehr über die große Unterstützung des Kreisvorstandes für Nina Scheer und Karl Lauterbach. Das ist ein wichtiges Signal für die Kandidatur und ich hoffe, dass sie somit weiteren Rückenwind bekommt. Mit dem von Nina Scheer und Karl Lauterbach eingeschlagenen Kurs ‚Sozial. Ökologisch. Klar.‘ werden die richtigen Impulse zur Neuausrichtung der SPD gesetzt.“

Bis zum 1. September können sich noch weitere Kandidierende für den Parteivorsitz bewerben.

Neumitglieder, die bis zum 16. September aufgenommen worden sind, können am anschließenden Mitgliedervotum teilnehmen, welches vom 14. Bis 25. Oktober laufen wird. Das Ergebnis des Votums gibt die SPD am 26. Oktober bekannt. Formell muss ein Bundesparteitag vom 6. bis 8. Dezember den neuen Parteivorstand wählen.

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Bad Oldesloe

Februar: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit

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Bad Oldesloe – Die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn hat im Februar abgenommen und beträgt jetzt 4.316. Dies sind 64 weniger als im Vormonat. 

Die Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Der Rückgang bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, die weiterhin bei 3,3 Prozent liegt. Vor einem Jahr waren im Februar 4.018 Menschen und damit 298 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,1 Prozent.

„Nach dem saisonüblichen Anstieg zum Jahreswechsel ist die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn wieder, wenn auch nur leicht, gesunken“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.

Im Februar haben sich weniger Menschen aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos gemeldet und mehr eine Beschäftigung aufgenommen als im Vormonat.

Mit 4.316 sind zwar mehr arbeitslose Menschen gemeldet als im Vorjahr, aber ihre Zahl liegt insgesamt weiter auf einem niedrigen Niveau. Die Arbeitslosenquote von aktuell 3,3 Prozent ist nach dem Vorjahr die zweitniedrigste Februarquote im Kreis Stormarn seit Erhebung der Arbeitslosendaten auf Kreisebene 1997

„Die Unternehmen im Kreis haben uns in diesem Monat 465 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Damit ist die Gesamtzahl der aktuell gemeldeten Stellen auf 2.224 gestiegen und hat einen Höchstwert für einen Monat Februar erreicht“, so Grote-Seifert. Die meisten neuen Mitarbeitenden würden im Bereich Handel, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe und im verarbeitenden Gewerbe gesucht.

Unterbeschäftigung

Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.027. Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 4,5 Prozent und entspricht damit dem Wert des Vormonats. Die Unterbeschäftigungsquote zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. 

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

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Ratgeber

Virus: Bisher kein Coronafall in Stormarn. Profis warnen vor Panikmache

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Ärztin bei der Arbeit im Krankenhaus Symbolfoto: Have a nice day photo/shutterstock

Bad Oldesloe – Gerüchte kochen ja schnell hoch, aber Fakt ist, dass es bisher in Stormarn keinen dokumentierten Fall des neuen Coronavirus gibt, das die Schlazeilen beherrscht

Insgesamt gibt es aktuell (27.2. 15 Uhr) in ganz Deutschland laut dem Bundesministerium für Gesundheit 26 Fälle der Erkrankung.

“Insgesamt sind in Deutschland 26 laborbestätigte Fälle von Covid-19 bekannt. Von den 16 Fällen, die vor dem 25. Februar 2020 bekannt waren, sind 15 aber bereits wieder gesund und aus der Klinik entlassen. Weltweit wurden 82.548 Fälle gemeldet, davon sind 2.810 Menschen verstorben”, heißt es von Seiten des Gesundheitsministeriums.

Bürgerinnen und Bürger sollten im Verdachtsfall nicht in eine Notaufnahme laufen, sondern ihren Hausarzt anrufen und das weitere Vorgehen gemeinsam besprechen.

“Wir empfehlen der Bevölkerung, nicht hinter jedem Husten eine Corona-Infektion zu vermuten. Dass sie aber ihren Hausarzt anrufen und die Behandlung abklären, wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Reisen in Gebiete, in denen Infektionen vorgekommen sind, Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln”, sagt Gesundheitsminister Jens Spahn, der einen Krisenstab eingesetzt hat, um deutlich zu machen, dass man die Bevölkerung optimal schützen möchte.

Schutz bietet das normale hygienische Verhalten in Zeiten von Grippe und Co. Die Krankheit wird von Mensch zu Mensch übertragen. “Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten”, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Auklärung.

Risikogruppen für einen schweren Verlauf sind vor allem – wie auch bei der Grippe – vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke.

Wie äußern sich die Symptome ?

“Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen waren vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. In Deutschland sind noch keine Todesfälle aufgetreten”, so das Robert-Koch-Institut.

“Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild”, so das Robert Koch Institut.

Erste Menschen beginnen Atemschutz zu tragen, um sich vor der Ansteckung zu schützen. Die Profis vom Robert-Koch-Institut halten das für eher überflüssig. “Es gibt keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können”, so das Robert Koch Institut.

Andererseits ist es als vernünftig einzuschätzen, dass Erkrankte mit Husten oder Grippe eine Atemmaske tragen, um die Tröpfcheninfektion zu unterbinden.

Laut dem Robert Koch Institut sollten Bürger sich in der aktuellen Situation wie folgt verantwortungsbewusst verhalten:

  • Sich über die Situation informieren, auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen anbieten, z.B. Bundes- und Landesgesundheitsministerien, Robert Koch-Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Über die Situation vor Ort informiert das Gesundheitsamt, wenn es erforderlich sein sollte
  • Keine zweifelhaften Social-media-Informationen verbreiten.
  • eine gute Händehygiene und Nies-/Husten-Etikette praktizieren. Sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen
  • Abstand halten von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden, auch wegen der noch laufenden Grippe- und Erkältungswelle
  • Generell bei Erkrankungen nach Möglichkeit zu Hause bleiben
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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Durchsuchung wegen des Verdachts der Schleusungskriminalität

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Verhaftung Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Bad Oldesloe/Itzehoe – Gestern, am 26. Februar, wurden in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Itzehoe wegen des Verdachtes der Schleusungskriminalität diverse Durchsuchungsbeschlüsse in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen umgesetzt – auch in Bad Oldesloe.

“Der Einsatz ist das Ergebnis von Ermittlungen, die bis 2018 zurückreichen und europaweit geführt wurden. In Zusammenarbeit mit Polizeibehörden in Griechenland und Spanien sowie unter der kontinuierlichen analytischen und operativen Unterstützung durch Europol waren aufgrund des guten Informationsaustausches schnell Fortschritte zu verzeichnen”, so der Bad Segeberger Polizeisprecher Marc Ziehmer .

Bereits im Juli 2019 wurden in zusammenhängenden Verfahren in Griechenland sowie im Februar dieses Jahres in Spanien polizeiliche Maßnahmen durchgeführt.

Gegenstand der Verfahren war in allen Fällen die Schleusungskriminalität in Zusammenhang mit gewerbsmäßiger Urkundenfälschung von Personaldokumenten und dem Eingehen von Scheinehen.

Gegen 12 Uhr begannen zeitgleich Durchsuchungen in Elmshorn, Neumünster, Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Bad Oldesloe und Horst sowie in Hamburg und Niedersachsen. Die Beamten durchsuchten eine Gesamtzahl von 28 Privat- und Gewerbeobjekte.

Gegen einen 44-jährigen indischen Hauptverdächtigen konnte ein Haftbefehl wegen Fluchtgefahr vollstreckt werden.

Weiterhin beschlagnahmten die Einsatzkräfte Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sowie zahlreiche Datenträger, Dokumente und Papiere zur weiteren Auswertung. In zwei Fällen bestätigte sich bereits darüber hinaus der Verdacht des illegalen Aufenthalts.

Insgesamt waren rund 175 Kräfte der Landespolizei Schleswig-Holstein, des Zoll, des Landeskriminalamtes Hamburg, der Polizei Niedersachsen, der Bundespolizei und Europol in die Maßnahmen eingebunden.

Der Durchsuchungseinsatz dauert gegen 18:30 Uhr an einzelnen Objekten noch an.

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