Folge uns!

Bargteheide

Sozialdienstleister fusionieren: Tohus aus Bargteheide übernimmt Prosocial

Veröffentlicht

am

Bargteheide – Mit der Fusion am 13. August übernimmt die tohus gGmbH die Betreuungsangebote und die Mitarbeiter der prosocial gGmbH in Stormarn.

Beide Unternehmen sind gemeinnützig und gehören dem Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf an. Während das Angebotsspektrum der tohus gGmbH auf den Schwerpunkten Wohnen, Arbeit, Beschäftigung und Inklusion für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Sucht und Doppeldiagnosen liegt, war das Augenmerk der prosocial gGmbH in der Vergangenheit auf Menschen mit Lernbehinderungen ausgerichtet.

Mit der Verschmelzung beider Unternehmen unter dem Dach der tohus gGmbH soll die fachliche Kompetenz jetzt gebündelt und erweitert werden.

Hintergrund ist die Tatsache, dass es aufgrund pränataler Diagnostik immer weniger Kinder mit angeborenen Lernbehinderungen gibt und in Einrichtungen der klassischen Behindertenhilfe deshalb mehr und mehr auch Menschen mit seelischen Erkrankungen aufgenommen werden.

Beide Therapiebereiche benötigen spezielle Fachleute und die sind bei tohus nun in einem Unternehmen zu finden. Vor zwei Jahren hat die Evangelische Stiftung Alsterdorf das Projekt „Inklusives Stormarn“ aufgelegt, um die Versorgung von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Eingliederungshilfe im Landkreis signifikant zu verbessern.

Mit neuen inklusiven Initiativen in Bad Oldesloe und Bargteheide wie der Teilnahme einer inklusiven Gruppe am Baltic Sea Circle gab es die ersten Anstöße dazu.

Foto: ToHus GmbH/hfr

Die Fusion von prosocial und tohus soll diesem Anliegen nun einen neuen Schub geben. Zu den von tohus übernommenen Angeboten gehören das Stationär betreute Wohnen in Bad Oldesloe und Bargteheide, das Ambulant betreute Wohnen in Bad Oldesloe und sechs WfbM-Arbeitsplätze für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Das prosocial-Angebot in Halstenbek im Landkreis Pinneberg übernimmt die Alsterdorf Assistenz Ost gGmbH, die ebenfalls zum Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf gehört.

Schon vor einem Jahr haben die ersten Treffen zwischen den tohus- und den prosocial-Mitarbeitern stattgefunden, um einander kennenzulernen und sich auf die gemeinsame Arbeit einzustimmen.

Pastor Eckart Drews, Geschäftsführer der tohus gGmbH: „Wir haben die Fusion schon am 1. April dieses Jahres als Betriebsübergang vorbereitet. Alle Mitarbeiter von prosocial haben zugestimmt, sind seit diesem Zeitpunkt auch durch die Mitarbeitervertretung der tohus gGmbH vertreten und beschäftigen sich paritätisch mit einer Angleichung der Arbeitskultur beider Unternehmen. Auf der anderen Seite kann die tohus gGmbH Stormarner Bürgern mit der Fusion jetzt auch neue therapeutische Angebote machen.“

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bargteheide

Grüne wollen Verkehr und Fußgänger in der Rathausstraße zählen

Veröffentlicht

am

Bargteheide – Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer in Bargteheide: Bei einer Diskussionsveranstaltung Im Seniorendorf haben die Grünen über die Ergebnisse ihrer Mobilitätsumfrage informiert und weitere Vorschläge von Bürgern aufgenommen.

Gefährlich für Radfahrer: Ruth Kastner in der Rathausstraße in Bargteheide

Jetzt will die Partei in die Nachbearbeitung gehen. Weiter planen die Grünen eine Verkehrszählung in der Rathausstraße, die nicht nur über den Autoverkehr sondern auch über Fußgänger- und Radverkehr Aufschluss geben soll. In der Einkaufsstraße gibt es durch das unübersichtliche Zusammenspiel von Auto-, Fußgänger- und Radverkehr mehrere Gefahrenstellen.

Doch zunächst wollen die Grünen die Ergebnisse ihrer Mobilitätsumfrage an die Stadtverwaltung weiterleiten, die sich derzeit mit der Erstellung eines Mobilitätskonzeptes befasst.

So wünschen sich viele der teilnehmenden Bargteheider, dass dem Autoverkehr mittelfristig weniger Platz zugestanden wird. „Ein interessanter Ansatz kam von einem externen Verkehrsplaner, der die Veranstaltung besuchte“, sagt Grünen-Fraktionschefin Ruth Kastner. Demnach biete Bargteheide die idealen Voraussetzungen für eine Fußgängerstadt. „Die weiteste Entfernung, die Bürger ins Zentrum zurücklegen müssen, beträgt 1,3 Kilometer“, sagt Kastner. Das Auto komplett aus der Stadt zu verbannen, bleibt aber wohl bis auf weiteres eine Vision.

Doch zumindest wünscht sich ein überwiegender Teil der Befragten mehr Investitionen in Radwege (67 Prozent) und eine verkehrsberuhigte Rathausstraße (65 Prozent).

Bei der Mobilitätsdiskussion im Seniorendorf, an der sich 45 Bürger beteiligten, kamen aber auch noch andere Punkte auf den Tisch. Solche, die nicht warten sollten, bis die Stadtverwaltung ein Mobilitätskonzept erstellt hat. „Wir haben den Hinweis von Senioren bekommen, dass die Situation in der Baumschulenstraße sehr gefährlich ist. Das wollen wir und ansehen“, sagt Ruth Kastner. Demnach sei der Fußweg durch Schlaglöcher und Baumwurzeln in einem derart schlechten Zustand, dass Menschen mit Gehhilfen auf die Straße ausweichen müssen. Eine andere mögliche Gefahrenstelle gibt es in der Theodor-Storm-Straße, wo eine hochgewachsene Hecke beim Abbiegen den Blick auf querende Radfahrer verdecken soll.

Grundsätzlich bestätigten Beiträge in der Diskussionsveranstaltung die Wünsche, die bereits in der Mobilitätsumfrage geäußert wurden. Ruth Kastner: „Wir bekommen immer noch ein bis zwei Rückmeldungen täglich.“ Die Beiträge sind auf www.gruene-bargteheide.de/mobilitaet nachzulesen. Voraussichtlich im Herbst wird auch die Stadtverwaltung für die Erstellung des Mobilitätskonzeptes in die Bürgerbeteiligung gehen.

Weiterlesen

Bargteheide

Das Bargteheider Familienzentrum hat eine neue Koordinatiorin

Veröffentlicht

am

Bargteheide – Sabine Wiechern ist die neue Koordinatorin im Familienzentrum Bargteheide und Bargteheide-Land.

Sabine Wiechern postet Neuigkeiten aus der vielfältigen Angebotspalette. Foto: Jan Roßmanek

Sie übernimmt ab sofort die Aufgaben von Rita Bogateck und entwickelt und organisiert niedrigschwellige Angebote für Familien. Das Familienzentrum ist 2014 in der Trägerschaft der Ev. Kirche Bargteheide gegründet worden.

Aus dem Büro des Familienzentrums im Martin-Luther-Haus sind in den vergangenen fünf Jahren Projekte wie Dolmetscher für Kitas, Traumapädagogik sowie Wassergewöhnung für Flüchtlinge entstanden. Sabine Wiechern war als Tagesmutter und zuletzt sieben Jahre als Erzieherin in der Kita Am Mühlentor tätig. Sie will die erfolgreiche Familienzentrums-Arbeit fortsetzen, dabei aber die Vernetzung der Kitas untereinander verstärken: „Zudem möchte ich das Familienzentrum noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit bringen.“ So wird in Zukunft auch verstärkt auf Facebook und Instagram von den zahlreichen Aktivitäten berichtet werden, um tagesaktuell junge Familien anzusprechen. Zudem sind 20 Länderkoffer für Kitas entstanden, mit denen auf spielerische Weise zusammen mit dem Vogel Yuma die unterschiedlichen Länder bereist werden, aus denen die Kinder kommen. „Diese für den pädagogischen Kitaalltag konzipierten Koffer werden wir demnächst in allen Einrichtungen in Bargteheide und Bargteheide-Land verteilen“, so Wiechern.

Erreichbar ist Sabine Wiechern unter der Telefonnummer 04532-502515. Die aktuellsten Beiträge finden sich unter www.facebook.com/indekark sowie www.instagram.com/indekark. Weitere Informationen rund um das Thema sind im Internet unter www.familienzentrum-bargteheide.de abrufbar.

Weiterlesen

Bargteheide

Hörfunk-Königsklasse: Angehende Abiturienten erstellen Radiofeatures

Veröffentlicht

am

Bargteheide – Vom Luziden Träumen über die vergessene Musik der DDR bis zu Trumps Jugendgeschichte – Eckhorst Abiturienten produzieren Hörfunk-Features. Ab nächstem Montag werden sie auf UKW gesendet.

1) Im Gespräch über das Feature „Luzides Träumen“ (v.l.): Lennart Meier, Kai Glantz, Emma Barchanski. Fotos: Gymnasium Eckhorst

Radio-Features gelten als die „Königsklasse“ der Hörfunkproduktion. Jenseits der gängigen Zeit- und Formatgrenzen soll „Kino im Kopf“ produziert werden. Unter anderem mit Hilfe des NDR-Journalisten und Hörspielpreis-Gewinners Thilo Guschas hat sich das Medienprofil des Eckhorst Gymnasiums dieser Herausforderung gestellt.

„Zunächst haben wir Features analysiert, das Format mit seinen vielen Möglichkeiten kannten wir gerade mal als Begriff, erklärt Kai Glantz aus dem Medienprofil. „Dann haben wir Exposés zu eigenen Themen geschrieben und uns parallel in die Audioschnitttechnik eingearbeitet.“

Die Schülerinnen und Schüler machten sich an die Themen „Luzides Träumen“ (Kai Glantz), „Untergegangene Hits der DDR?“ (Nils Bollenbach), „Der Leitzins und ich“ (Emanuel Buhl), „Wald!“ (Leonie Heise, Vanessa Timm), „The fear of missing out“ (Fenna Hawelka/ Carina Henhappl) „Jung und besoffen?“ (Anna Krabbe, Lena Ruge) und „Wie wird Trump zu Trump?“ (Jeremy Kopplow, Torge von der Geest).

Insgesamt sind sieben 20-minütige Features von erstaunlichem Niveau herausgekommen, die ab der nächsten Woche quer durchs Land ausgestrahlt werden.

In drei Sendestunden stellen die Nachwuchs-Autoren ihre Features im Gespräch mit dem Radio-Eckhorst Bargteheide Moderatoren-Team Emma Barchanski und Lennart Meier vor.

3) Feature-Produktion am Gymnasium Eckhorst: Die Moderatoren von REB mit dem Medienprofil

Viel Arbeit, die sich allerdings gelohnt hat, finden die angehenden Abiturienten. „Durch das Hörfunkstudio von Radio Eckhorst Bargteheide und die Unterstützung der schuleigenen Radio-Crew hatten wir natürlich super Rahmenbedingungen“, erklärt Nils Bollenbach, der für sein Feature Menschen aus der ehemaligen DDR und die Musikwissenschaftlerin Anja Bötcher-Krietsch aus Hamburg vor das Mikrofon holte, um eine Collage zur Musik der DDR zu produzieren, die er dadurch in einen sehr persönlichen Kontext setzt.

„Endlich habe ich dieses Wunschprojekt mit einem Medienkurs umsetzen können“, freut sich Medienlehrer und Hörfunkjournalist Michael Schwarz, der die Schüler während des gesamten Semesters gecoacht hat und nun mit dem Kurs auf die Veröffentlichung hinfiebert.

„Die Themenvielfalt allein spricht schon für sich, da die Abiturienten bewusst ein Thema wählen konnten und sollten, in das sie sich für ein Semester richtig hineinknien möchten“, berichtet er.

„Toll war tatsächlich auch das Werkstattgespräch mit dem Feature-Produzenten Thilo Guschas vom NDR“, schwärmt Emanuel Buhl. „Von ihm haben unsere Vorhaben nochmal den letzten Schliff bekommen, weil er uns konsequent an die Offenheit des Formats und unseren persönlichen Zugang erinnert hat.“ „Ein Projekt, das förmlich nach einer Neuauflage ruft, auch im nächsten Jahr ist wieder ein Medienprofil bei uns am Start“, zieht Medienlehrer Schwarz Bilanz.

Die Sendetermine: TIDE UKW 96.0 oder Live-Stream, 24.2., 2./9.3. jeweils 16 bis 17 Uhr und LübeckFM UKW 98.8 oder Live-Stream, 24.2., 2./9.3. jeweils 13 bis 14 Uhr.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung