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Politik und Gesellschaft

Vorstandswahlen: Stormarner Jusos haben eine neue Doppelspitze

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Ahrensburg – Lea Benecke (24) und Leon Graack (19) bilden ab sofort die Doppelspitze der Jusos in Stormarn.

Neben dem Kreisvorsitz wurde auch der neunköpfige Vorstand bei der Hauptversammlung im Bruno-Böker-Haus in Ahrensburg neu gewählt.

Die beiden bisherigen Kreisvorsitzenden Joost Burkhardt und Paula Kratz haben sich dazu entschieden, nicht wieder als Kreisvorsitzende anzutreten. Sie sind allerdings auch in diesem Jahr Teil des Kreisvorstands.

Juso-Vorsitzender Leon Graack: „Es ist toll, dass es so viele engagierte Jugendliche in Stormarn gibt. Interessierte, die Lust haben mitzuwirken, können sich natürlich jederzeit bei uns melden.“

Auf der Jahreshauptversammlung positionierten sich die Jusos Stormarn auch im Thema Seenotrettung.

So fordern die Jusos die Städte und Gemeinden in Stormarn dazu auf, sich dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ anzuschließen.

Dazu sagt die neue Kreisvorsitzende Lea Benecke: „Die humanitäre Lage im Mittelmeerraum ist katastrophal. Bei der Verteilung der Menschen mit Fluchthintergrund müssen mehr Städte und Gemeinden sich dazu entscheiden freiwillig Menschen in so einer prekären Situation zu helfen.“

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Politik und Gesellschaft

Ministerpräsident Günther besucht CDU-Kreisparteitag in Stormarn

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Ministerpräsident Daniel Günther in Bad Oldesloe

Großhansdorf – Die CDU Stormarn trifft am 26. Oktober 2019 um 16 Uhr zu ihrem jährlichen Kreisparteitag in der Mensa des Emil-von-Behring-Gymnasiums, Sieker Landstraße 203 a, in Großhansdorf.

Als Ehrengast wird der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein und Landesvorsitzende der CDU, Daniel Günther, teilnehmen.

Ebenso wird der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann aus Berlin berichten.
Im Rahmen der Tagesordnung werden der Kreisvorsitzende, der Landtagsabgeordnete Tobias Koch, der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Joachim Wagner und der Schatzmeister Andreas Lehmann den Mitglieder über das vergangene Jahr berichten.
Einen besonderen Schwerpunkt in diesem Jahr wird die Debatte über Anträge zu verschiedenen inhaltlichen Positionen einnehmen. Weiterhin werden die Delegierten für den Landesparteitag und den Landesausschuss gewählt.

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Berlin

Rechter Terroranschlag in Halle: Piraten-Partei entsetzt über Vorwürfe in Richtung Videospielkultur

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Verzweifelter Gamer Symbolfoto: Mike Shost/Shutterstock

Halle/Berlin – In Folge des rechtsradikalen Terroranschlags in Halle gibt es vermehrt Zwischenrufe deutscher Politiker in den Medien, die Videospielen und Videospielkultur eine Mitschuld einräumen. Viele Menschen sind entsetzt über diese Vorwürfe, die wie ein Ablenkmanöver vom rechten Terror wirken und wie die Unfähigkeit sich einzugestehen, dass man jahrelang in breiten Kreisen der Politik und Bevölkerung auf dem rechten Auge blind war.

Daniel Mönch, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei kommentiert: “Der rassistische Terroranschlag von Halle hat uns alle schwer getroffen. Wieder einmal rechter Terror in Deutschland, wieder ist er gegen Juden und Muslime gerichtet. Die Suche nach Erklärungen ist nach einem solchem Terroranschlag verständlich. Es wäre zu begrüßen, wenn jetzt auch unbequeme Wahrheiten angesprochen werden, um der nun wieder bestätigten rechten Ideologie, die hinter dem Anschlag stand, entgegen zu treten.”

“Anstatt erneut der rechten Szene zu signalisieren, dass sie in Deutschland weitestgehend ungestört ihre Strukturen ausbauen und pflegen kann, sollten endlich deutliche Zeichen gesetzt werden. Nicht haltlose Behauptungen über Computerspiele sind gefragt, sondern klare Worte, dass nun deutlich mehr Ressourcen zur Bekämpfung von Rechtsextremismus bereit gestellt werden, allein um den Opfern gerecht zu werden. Stattdessen werden die gängigen Nebelkerzen geworfen, wie die Verschärfung des NetzDG und Plattformen für Computerspiele ins Visier zu nehmen. Die Zeit, um Unwissenheit zu unterstellen, ist schon lange vorbei.”, ergänzt Sebastian Alscher, Bundesvorsitzender der Piratenpartei.

Die Debatte muss jetzt geführt werden über Bekämpfung rechter Ideologie, Vermittlung demokratischer Werte in den Schulen und eine Neuorganisation der Sicherheitsbehörden, in denen immer wieder rechte Netzwerke auftauchen, Die Reaktionen sehen leider ganz anders aus.

Schon kurz nach der Tat kündigt Justizministerin Lambrecht Verschärfungen beim NetzDG an. In verschiedensten Medien sind Artikel zu lesen, die Videospielen und der Videospielkultur eine Teilschuld an dem Anschlag geben.

Das ZDF ging laut Piratenpartei sogar soweit, das bereits gelöschte Video des Attentats in einem Bild auf den Twitch Kanal der DreamHack, eines der größten Gaming Event Veranstalters, zu montieren.

“Nachdem bekannt wurde, dass der Attentäter Animemusik gespielt hat, spricht nun der ehemalige oberste Verfassungsschützer Hans Georg Maaßen gar von “Otaku-Terrorismus”, frei nach dem Motto, was ich nicht kenne, ist mir suspekt. Geraten nun nach den Gamern die Anime- und Mangafans in Verdacht? Sind Weebs [Anm. d. Redaktion: Japanfans] unser Problem?”

“Es ist unglaublich, wie die Politik sich windet, um nicht zugeben zu müssen, dass man jahrelang weggesehen hat, wie sich Neonazis, neue Rechte, Identitäre und nationalistische Kampfsporttruppen vernetzen und mit der AfD nun auch einen Arm in die Parlamente gefunden haben. Die Schuld hier bei harmlosen Gamern oder Anime-Fans zu suchen wird der Situation nicht gerecht und drängt die Falschen ins schlechte Licht”, erklärt Mönch abschließend.

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Bad Oldesloe

CDU-Projekt: Oldesloer Schüler verschönern beschmierte Stromkästen

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Bereits Ende 2018 stellten Mitglieder des CDU Arbeitskreises Umwelt und Infrastruktur das „Bad Oldesloer Schwarzbuch 1 „ vor.

Ein wesentlicher Teil dieser kritischen Zusammenstellung beschäftigte sich mit beschmierten Strom – und Telekom-Kästen.

Um nicht nur negativ auf diese Beschädigungen und Verschmutzungen zu reagieren, wurde die exemplarische Reinigung und positive Gestaltung von einigen Stromkästen angeregt.

Schüler und Lehrer der Oldesloer Stadtschule und der Ida-Ehre Schule haben in den letzten Wochen elf Stromkästen mit interessanten, künstlerischen Motiven bemalt.


“Mit diesen Bemalungen wird auch über den Moment der Gestaltung hinaus etwas Bleibendes geschaffen, auf das die Schüler stolz sein können”, so Horst Möller (CDU).

An den Kosten der Reinigung und der Farben beteiligten sich die Firma Dr. Schepke , der Hagebaumarkt Bad Oldesloe und der CDU Stadtverband Bad Oldesloe.

Aufgrund der vielen positiven Bürgerreaktionen ist geplant, diese Aktion im Jahr 2020 fortzuführen.

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