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Bad Oldesloe

Hochzeitskorso blockiert A1 bei Bad Oldesloe: Polizei ermittelt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Freitagnachmittag, 9. August meldeten Verkehrsteilnehmer gegen 17:45 Uhr, dass auf der Autobahn 1 in Richtung Süden offenbar ein Hochzeitskorso fahren würde, der absichtlich den Verkehr behindert.

Insgesamt wurden zwischen der Abfahrt Bad Oldesloe und dem Autobahnkreuz Bargteheide durch häufige Fahrstreifenwechsel der Korsoteilnehmer der mittlere und rechte Fahrstreifen blockiert und die Geschwindigkeit bis auf 50 km/h reduziert.

Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten hatte sich der Konvoi bereits weitestgehend aufgelöst.

Ein schwarzer Porsche, der von den Zeugen als einer der Fahrzeuge an der Spitze benannt wurde, konnte auf dem Rastplatz Ellerbrook angehalten und kontrolliert werden.

Ein solches Verhalten, hier Konvoibildung und Reduzierung der Geschwindigkeit, stellt auf Bundesautobahnen aufgrund der dort üblichen hohen Geschwindigkeiten ein besonderes Gefahrenpotential dar. Oftmals ist es so, dass die von hinten herannahenden Fahrzeuge aufgrund der hohen Geschwindigkeit stark abgebremst werden müssen. Dies kann dazu führen, dass die Fahrzeuge ins Schleudern geraten oder sich sogar überschlagen.

Besonders gefährlich ist es, wenn sich das so künstlich erzeugte “Hindernis” hinter einer Kuppe oder Kurve befindet! Die Erfahrung zeigt, dass die Verkehrsunfälle auf Autobahnen oftmals mit sehr hohem Sachschaden und im schlimmsten Fall mit Personenschäden einhergehen.

Das Polizei-Autobahnrevier Bad Oldesloe hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach weiteren Zeugen für den Vorfall.

Wer kann nähere Angaben zu den anderen Fahrzeugen machen (Fahrzeugtyp, Kennzeichen)? Wer wurde durch den Konvoi eventuell gefährdet? Zeugen und Hinweisgeber melden sich bitte beim Polizei-Autobahnrevier in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531/17060.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Großfeuer in der Kampstraße sorgt für stundenlangen Einsatz

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Feuerwehren im Einsatz in der Kampstraße Foto: SL

Bad Oldesloe – Aus noch unbekannter Ursache ist es in der Nacht auf Sonnabend, 11. Juli, zu einem Großbrand in der Oldesloer Kampstraße gekommen. Gegen Mitternacht wurden die Rettungskräfte alarmiert.

Der Feuerschein und Rauch waren weit über der Kreisstadt über der Kampstraße und dem Neubaugebiet “Claudiussee” zu erkennen. Insgesamt rückten 135 Feuerwehrleute aus den Oldesloer Wehren Stadt Bad Oldesloe, Seefeld, Poggensee und Rethwischfeld, sowie aus Pölitz, Rethwisch, Meddewade, Reinfeld und sogar die Drehleiter aus Großhansdorf als Unterstützung an.

Einsatzkräfte vor Ort Foto: SL

Auf dem Gelände, auf dem auch das ehemalige Asylbewerberheim steht, das aktuell hauptsächlich von einer Abbruchfirma genutzt wird, stehen die meisten Gebäude leer. Einige werden noch für Lagerzwecke genutzt.

Die Drehleiter der FF Großhansdorf kam auch zum Einsatz. Foto: SL

Es bestand also keine Gefahr für mögliche Bewohner. Anwohner wurden über die Nina-Warnapp gewarnt Fenster und Türen möglichst geschlossen zu halten, weil es zu einer zeitweise starken Rauchentwicklung rund um die Einsatzstelle kam.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Foto: SL

Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die Einsatzkräfte wurden vom ASB versorgt. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht.

Die Kripo übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bürgermeister hisst “Mayors for peace” Flagge gegen Atomwaffen

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“Mayors for peace” Flagge vor dem Bad Oldesloer Rathaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 8. Juli, hat Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke vor dem Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses “Mayors for Peace” gehisst.

Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen.

Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.

„75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten“, so Lembke.

Der Flaggentag der Mayors for Peace erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (das Hauptrechts-sprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde.

Das Gutachten stellte fest, dass die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im Allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

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Bad Oldesloe

Schwerer Verkehrsunfall in Bad Oldesloe: 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt

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Bad Oldesloe – Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagvormittag ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Mit seinem Renault Twingo war der junge Mann von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gekracht.

Der Unfall ereignete sich gegen 9.40 Uhr auf der Hamburger Straße (B 75). Laut Polizei fuhr der 20-Jährige stadteinwärts, als er kurz hinter dem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam nach links von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum.

Der Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die B75 war von 9.45 bis 10.30 Uhr gesperrt.

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